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Berlin - Wie kein anderer Energiekonzern setzt E.ON in Deutschland weiter auf klimaschädliche Investitionen in neue Kohlekraftwerke. Entgegen dem allgemeinen Trend will E.ON auch in den nächsten Jahren gleich an vier Standorten neue klimaschädliche Steinkohlekraftwerke bauen.
Düsseldorf - Eon-Chef Wulf Bernotat nimmt mit einer gemischten Bilanz 2009 Abschied vom größten deutschen Strom- und Gaskonzern: Erstmals seit seinem Amtsantritt vor sieben Jahren verzeichnete das Unternehmen bedingt durch die tiefgreifende Wirtschaftskrise und fallende Gaspreise beim Umsatz und Gewinn leichte Rückgänge. Bernotat zeigte sich dennoch zufrieden. Die Rezession habe zwar die Geschäfte beeinträchtigt, aber Eon befinde sich auf Kurs.
Wirtschaft und Informationsgesellschaft sind auf die schnelle Internet-Kommunikation angewiesen. Zwar rasen die Daten bereits als Licht codiert durch Glasfasern, doch verarbeitet werden sie elektronisch. Diese Übersetzungsarbeit an der Nahtstelle kostet Zeit und teure Energie.
Nachdem die Zahl der Biogasanlagen in Deutschland zunächst kontinuierlich zugenommen hatte, brach der Markt im Jahr 2008 um 80 Prozent ein. Grund dafür war das Zusammentreffen mehrerer ungünstiger Faktoren – von der globalen Finanzkrise über steigende Preise für Energiepflanzen bis hin zur Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG).
Ein neues lang anhaltendes Minimum der Sonnenaktivität würde den Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur aufgrund der vom Menschen verursachten Treibhausgas-Emissionen nur geringfügig verlangsamen. Nach einer neuen Studie von Wissenschaftlern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), veröffentlicht in der Online-Ausgabe des Magazins „Geophysical Research Letters“, würde die Erwärmung bis zum Ende dieses Jahrhunderts um höchstens 0,3 Grad Celsius geringer ausfallen, als nach Szenarien weiterhin zunehmender Emissionen zu erwarten ist. Der Temperaturanstieg würde damit um weniger als zehn Prozent vermindert.
Die 2G-Bio-Energietechnik AG (2G), einer der führenden deutschen Hersteller von Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen, setzt ihren Wachstumskurs fort. Nach ersten vorläufigen Zahlen wurden mit einem Rekordumsatz von circa 50 Mio. EUR im Geschäftsjahr 2009 (Vj.: 21,2 Mio. EUR) sowohl die eigenen Planungen als auch die Markterwartungen deutlich übertroffen. Der Vorstand geht deshalb davon aus, auch bei den Ergebniskennziffern die Schätzungen der Analysten zu toppen.
"Grüne Jobs": Sie zeigen, dass sich Wirtschaftswachstum und Klima- und Umweltschutz nicht ausschließen. Das DIW Berlin hat jetzt nachgerechnet – und die Untersuchung zum "grünen" Arbeitsmarkt zeigt: Der Umwelt- und Klimaschutz hat tatsächlich ein hohes Beschäftigungspotential in Deutschland. Laut einer aktuellen Studie des DIW Berlin waren im Jahr 2006 bereits 1,8 Millionen Beschäftigte direkt und indirekt für den Umweltschutz tätig.
Brüssel - Der Bund darf nach einer Entscheidung der EU-Kommission ein Klimaschutzprojekt im Stahlwerk von ArcelorMittal in Eisenhüttenstadt mit 30 Millionen Euro fördern.
Berlin - Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) will der vom Klimawandel und Hochwasser bedrohten Inselgruppe Malediven mit Umweltschutz-Maßnahmen helfen. Mit dem Staatspräsidenten der Malediven, Mohamed Nasheed, vereinbarte er am Dienstag in Berlin, umweltpolitisch enger zusammenzuarbeiten.
In der Modellregion Rhein-Ruhr startet heute (09.03.2010) das Projekt E-Mobil NRW, in dem der Einsatz von Elektrofahrzeugen für private und betriebliche Nutzungen erprobt und eine Ladeinfrastruktur aufgebaut werden soll. Die operative Phase des Projektes dauert bis Juni 2011.
Ökosysteme, Gesellschaft und internationale Konferenzen haben eines gemeinsam: Ihre Entwicklung wird von vielen Individuen bestimmt, die miteinander interagieren. Chaitanya Gokhale und Arne Traulsen vom Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie konnten nun zeigen, dass mit wachsender Zahl von Interakteuren und Strategien auch mehr Gleichgewichtszustände möglich sind, an denen alle Beteiligten das für sie unter diesen Umständen Bestmögliche erreicht haben.
Der Verbrauch an Primärenergieträgern betrug in Deutschland 2009 nur 13 341 Petajoule (PJ) oder 455,2 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE). Das waren 6 Prozent weniger als 2008. Damit fiel der Energieverbrauch in Deutschland, wie die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB) in ihrem jetzt erschienenen Jahresbericht 2009 mitteilt, auf das niedrigste Niveau seit Anfang der 1970er Jahre.
Sauerstoff-Isotope in Muscheln könnten nach Ansicht von Forschern das detaillierteste Bild über den Klimawandel zeichnen. Zu diesem Schluss kommt ein Paläontologen-Team der University of Sasketchwan in Saskatoon nach der Untersuchung von Muscheln, die in Island im Sediment gefunden wurden. In der jüngsten Ausgabe des Wissenschaftsmagazins Proceedings of the National Academy of Sciences berichten die Forscher über ihre Erkenntnisse.
Straßburg - Der Abschluss eines Weltklimavertrags könnte sich nach Einschätzung von EU-Klimakommissarin Connie Hedegaard weiter verzögern. Zwar wäre die EU bereit, Ende dieses Jahres auf der UN-Klimakonferenz im mexikanischen Cancun Mexiko ein weltweit verbindliches Übereinkommen abzuschließen, hieß es in einem Strategiepapier, das Hedegaard am Dienstag in Straßburg vorlegte.
Über 155.000 Tonnen zum Teil gefährlichen Elektroschrotts werden jährlich aus Deutschland ins außereuropäische Ausland exportiert, darunter allein rund 50.000 Tonnen PC- und Fernseh-Bildschirme, die neben Metallen auch flammhemmende Bromverbindungen wie gefährliche polybromierte Diphenylether (PentaBDE) enthalten können. Selbst defekte Geräte werden zum Teil als „noch funktionstüchtig“ umdeklariert, meist nach Asien und Afrika verschifft und dort nur selten umweltgerecht recycelt. Dies ergab eine neue Studie für das Umweltbundesamt (UBA), die am Donnerstag (04.03.10) auf der CeBIT in Hannover vorgestellt wurde.
10.03.2010
Klima-Allianz kritisiert Investitions-Vorhaben von E.ON: riskant für Klima und Anleger
Krise dämpft Eon-Geschäfte - Bernotat geht
Optische Chips reduzieren Internet-Energieverbrauch
Frost & Sullivan: Deutschland bleibt führend bei Biogasanlagen
PIK-Studie: Ruhende Sonne würde globale Erwärmung kaum abschwächen
KWK-Hersteller 2G Bio-Energietechnik AG hat 2009 Umsatz verdoppelt
DIW: Fast jeder zwanzigste Arbeitnehmer arbeitet im 'grünen Bereich'
09.03.2010
EU-Kommission erlaubt Beihilfe für Klimaschutzprojekt bei ArcelorMittal
Röttgen prüft Hilfe für klimabedrohte Malediven
Wuppertal Institut erforscht private und betriebliche Nutzung von Elektrofahrzeugen
Interaktion von Individuen als Hoffnungsschimmer für das Weltklima?
Energieverbrauch 2009 so niedrig wie vor 40 Jahren
EU: UN-Klimavertrag könnte doch erst 2011 kommen
Studie: Export alter Elektrogeräte schadet globalem Klima- und Umweltschutz
08.03.2010
Schweiz: Bundesrat ebnet Weg für klimafreundliche und energieeffiziente Gebäudesanierungen
Merkel warnt vor Stillstand im Klimaschutz
Südafrika nominiert Tourismusminister zum UN-Klimachef
Sarkozy fordert Finanzhilfe für Atomindustrie
BEE: Regierungskoalition konterkariert ihre Bekundungen zu Erneuerbaren Energien
dena-Gutachten: Deutschland braucht Stromspeicher
Bayern will Steuerfreiheit für Elektro-Autos
06.03.2010
Merkel will sich bei Atomlaufzeiten nicht festlegen
Ruhrgebiet plant Ökostadt für 50 000 Menschen
05.03.2010
Germanwatch kritisiert:Koalition verwässert Klimaversprechen der Bundesregierung
EU: Zweiter Teil des 4-Milliarden-Euro-Pakets geht an 43 Gas- und Stromprojekte
Das Jahr 2009 brachte einen Förderrekord bei Erneuerbaren Energien im Wärmebereich
Klimaschutz: Treibhausgasemissionen im Jahr 2009 um 8,4 Prozent gesunken
Röttgen: Hightech entscheidend für Klimaschutz
EEX Handelsergebnisse für CO2-Emissionsrechte im Februar
Methangas blubbert aus dem sibirischen Meeresgrund
04.03.2010
Klimawandel stellt Ballungsräume vor große Herausforderungen
Umwelthilfe: Steuer-Pläne bei Dienstwagen sind klimaschädlich
EU stellt 2,3 Milliarden für Energieprojekte bereit
Studie: Stahl kommt bei der Klimavorsorge eine Schlüsselrolle zu.
Climate issue a matter of solidarity and economic opportunities
Fahrerlos, energieeffizient und flexibel: Neue Bahn für Flughäfen
PwC-Studie: Appetit auf CO2-arme Wirtschaft