«Der Vergleich zeigt, dass drei der vier analysierten Szenarien die Verringerung der Treibhausgase in Deutschland um 80 bis 95 Prozent bis 2050 im Vergleich zu 1990 erreichen, und das ohne Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke und zu volkswirtschaftlich akzeptablen Kosten»
Jan Burck, Autor der Studie «Welche Energie-Zukunft ist möglich?»
Studie |
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Berlin - Das Bundesumweltministerium sieht nach Informationen der «Süddeutschen Zeitung» haarsträubende Fehler in dem Atomenergiegutachten, auf das die Bundeskanzlerin Angela Merkel ihre Forderung nach längeren Laufzeiten der Kernkraftwerke stützt. Eine interne Einschätzung des Ministeriums werfe den Autoren sogar Manipulation vor, schreibt die Zeitung (Freitag).
Genf - Die Vereinten Nationen erwarten ungeachtet der Finanzkrise eine den Entwicklungsländern zugesagte Anschubfinanzierung für den Klimaschutz. Das erklärte die Leiterin des UN-Klimasekretariats, Christiana Figueres, am Donnerstag in Genf.
Offenbach - Der Klimawandel begünstigt die Entstehung von Hurrikans über dem Atlantik, bislang wurde aber noch keine Zunahme registriert. Allerdings habe die Hurrikan-Saison auf dem Nordatlantik dieses Jahr ungewöhnlich früh begonnen, sagte Andreas Friedrich, Tornado-Beauftragter des Deutschen Wetterdienstes (DWD), am Donnerstag in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa. Für den Experten keine Überraschung: «Alle Prognosen gingen in diese Richtung.»
Die Kanzlerin will das leidige Streitthema um die längeren Laufzeiten der Atomkraftwerke schnell klären. Am Sonntag wollen sich die Koalitionsspitzen einigen. Spannend ist, wie viel Geld der Staat den Stromkonzernen im Gegenzug für das Laufzeitplus abknöpfen will.
Allgemeiner Erwärmungstrend zwingt zur frühzeitigen Anpassung an extreme Wetterereignisse
Deutscher Wetterdienst und Umweltbundesamt sehen die Prognosen der Klimaforschung durch die Entwicklung der Wetterdaten bestätigt.
Berlin - Zum Beginn der 50. Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin ruft die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch Unternehmen und Verbraucher auf, verstärkt auf Nachhaltigkeit zu achten. Der anhaltende Boom im Elektroniksektor verschärft die Problematik auf dem Rohstoffmarkt und in der Herstellung zusätzlich.
Anlässlich einer Tagung zu EU-weiten Ökodesing-Richtlinie warb Bundesumweltminister Röttgen für ambitionierte und dynamische Mindeststandards für Produkte in Europa.
Japanische Autobauer entwickeln weiterhin die meisten „sauberen“ Pkw-Modelle. Das lässt sich der Mitte August vom Verkehrsclub Deutschland (VCD) veröffentlichten Auto-Umweltliste 2010/2011 entnehmen. Unter den zehn umwelt- und klimafreundlichsten Automodellen stammen demnach sieben von japanischen und nur zwei von deutschen Herstellern.
Der regionale Energiedienstleister Mark-E, Hagen, steigt in die Nutzung der Windenergie ein: Das Unternehmen schloss mit dem Projektentwickler ABO Wind AG, Wiesbaden, einen Vertrag über den Kauf einer schlüsselfertig errichteten Windkraftanlage (WKA) mit 2,3 Megawatt (MW) Leistung ab. Die WKA vom Typ Enercon E-82 wird am Standort Schleiden-Schöneseiffen (Eifel, NRW) errichtet und soll noch im Jahr 2010 in Betrieb gehen.
Kooperieren statt kaufen – so lautet das Motto bei deutschen Energieversorgern bis 2012. 93 Prozent sind auf der Suche nach strategischen Partnern. Der Erwerb von Unternehmen ist dagegen nur noch für jeden fünften Versorger von Interesse. Damit unterscheidet sich der Energiesektor deutlich von anderen Branchen. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Branchenkompass 2010 Energieversorger“ von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut.
Die vom Bundeskabinett beschlossene Erhöhung der Energiesteuer ist nach Einschätzung des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI) eine Fehlentscheidung. "Diese Steuererhöhung verteuert die energieintensive Produktion in Deutschland", sagte VCI-Hauptgeschäftsführer Utz Tillmann am Mittwoch laut Mitteilung.
Kangerdlugssuaq-Fjord/Grönland – Ein Jahr, nachdem Greenpeace zusammen mit Klimaforschern Messinstrumente im Kangerdlugssuaq-Fjord auf Grönland installiert hat, werden die Messbojen jetzt wieder eingesammelt und die Daten ausgewertet. Das fünfköpfige Team aus Wissenschaftlern und Greenpeace Klimaexperten ist für zehn Tage auf der Süd-Ostseite Grönlands unterwegs.
Europas Stromnetze müssen massiv ausgebaut werden, wenn die EU-Wachstumsziele für erneuerbare Energien erfüllt werden sollen. So ist beispielsweise in Italien bis 2050 ein Ausbau der Stromnetze um bis zu 170 Prozent im Vergleich zu heute notwendig, um den Stromtransport von zukünftigen Standorten erneuerbarer Stromerzeugung im Süden in die Nachfragezentren im Norden zu gewährleisten.
In its first transaction in the Baltics, the EBRD-EIB Multilateral Carbon Credit Fund (MCCF) has agreed to buy carbon credits from a group of wind farms managed by OÜ Nelja Energia, a renewable energy company, wholly-owned by Fre-energy AS, a leading Estonian investor in renewable energy in Eastern Europe.
Bundesumweltminister Norbert Röttgen traf am Dienstag (31.08.10) in Berlin mit seinen Kollegen Jean-Luis Borloo, Umwelt- und Energieminister Frankreichs und Chris Huhne, Klima- und Energieminister Großbritanniens zusammen, um über die internationale Klimapolitik in den kommenden Monaten zu beraten.
02.09.2010
«Süddeutsche»: Umweltministerium rügt Atomgutachten
UN erwarten erste Geldmittel für Klimaschutz
Klimawandel begünstigt Hurrikan-Entstehung
Koalition will Atomfrage am Sonntag abräumen
Klimawandel: Durchschnittstemperaturen steigen, mehr heiße Tage
Es fehlt ein faires und grünes Handy : Germanwatch fordert mehr Nachhaltigkeit
Ökodesign-Richtlinie: 'Top Runner'-Prinzip ist Leitbild
Autoexperten: Industrie könnte viel klimafreundlichere Pkw bauen
01.09.2010
Mark-E steigt in Windkraftnutzung ein
Studie: Versorger suchen Partner für Smart Energy
Verbände: Erhöhung der Energiesteuer für energieintensive Betriebe ist Fehlentscheidung
Greenpeace setzt Klimaforschung in der Arktis fort
dena: Ausbau europäischer Stromnetze für Erneuerbare Energien dringend notwendig
EIB: First carbon credits from wind farms in Estonia and Lithuania
Umweltminister: Die Zukunft liegt in klimafreundlicher Entwicklung
Längere Laufzeiten bringen keine Vorteile für den Klimaschutz
31.08.2010
Phoenix Solar AG realisiert 2,2 Megawatt Solarpark in der Slowakei
EEX-Transparenzplattform liefert Daten zu kleinen EEG-Anlagen
Russland will erstes JI-Track-2-Verfahren bewilligen lassen
2G Bio-Energietechnik AG erzielt Rekord-Auftragseingang mit KWK-Anlagen
Merkel will schnelle Atom-Entscheidung
Entwicklung von Megastädten lässt Elektroautomarkt einen Gang zulegen
Kraftwerksmesse Power Plant Technology richtet sich neu aus
30.08.2010
Klimaforscher: Wetterextreme werden zunehmen
Regierung uneins über Atomlaufzeiten
Kontrollorgan empfiehlt Klimarat IPCC grundlegende Reform
BDI: Wirtschaft hält Klimaschutzzusagen ein
Merkel: Atom-Gewinnabschöpfung für Ökoenergien
29.08.2010
Gutachter für bis zu 20 Jahre längere AKW-Laufzeiten / Merkel: 10 bis 15 Jahre vernünftig
Röttgen kritisiert Kürzung bei Gebäudesanierung
75-Watt-Glühbirnen werden aus Europa verbannt
27.08.2010
Merkel dringt auf massiven Stromnetzausbau
Atom-Debatte: DIW gegen freiwilligen Beitrag
NABU zu CCS: Bei CO2-Deponierung Mensch und Natur schützen
Die wichtigsten Niedrig-Energie-Szenarien - ein Vergleich
Energiemodelle sind in Ministerien eingetroffen
Schwächelnde BlueNext trennt sich von CEO Serge Harry
Fußabdruck von Lithium-Ionen-Akkus für Elektroautos besser als erwartet
Forscher: LED-Lampen lassen Stromverbrauch nicht sinken
26.08.2010
VCD kritisiert Entwurf für Verbrauchskennzeichnung PKW: 'Mogelpackung'
Merkel will Zusatzbelastung für Atomwirtschaft
Gutachten voraussichtlich mit niedrigeren Ökostrom-Zielen
Sarkozy will für G20 eigenständiges Sekretariat und mehr Klimapolitik
Smart Grid, Smart Meter - Smarte Energiekunden?
Energiemanagement von Gebäuden mit Hilfe der Wettervorhersage
Wissenschaftler: Geo-Engineering kann den Anstieg der Meere nicht verhindern
EU-Kommission plant Neuregelung für HFC-23-Minderungsprojekte