- EU: Bisher kein «Handelskrieg» mit China wegen Klimaabgaben (06.01.2012)
Brüssel - Im Streit mit China um Klimaabgaben für internationale Fluglinien will die EU-Kommission bisher nicht von einem «Handelskrieg» sprechen. «Wir ändern kein Gesetz, wir machen keinen Rückzieher», sagte aber der Sprecher von EU-Klimakommissarin Connie Hedegaard am Donnerstag in Brüssel. - Urteil zu Emissionshandel: EU-Richter verpflichtet alle Fluglinien zum Klimaschutz (21.12.2011)
LUXEMBURG - Freie Bahn für den Emissionshandel: Die Europäische Union darf laut ihrem höchsten Gericht Fluggesellschaften aus aller Welt zum Kauf von Luftverschmutzungsrechten verpflichten. Die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) vom Mittwoch ist eine Niederlage für mehrere Fluggesellschaften aus den USA und Kanada, die gegen ihre Einbeziehung in das EU-System der Emissionsrechte geklagt hatten. - Röttgen mahnt Europa zur Einigkeit beim Klimaschutz (19.12.2011)
Brüssel - Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) mahnt die EU-Länder zur Geschlossenheit beim Klimaschutz. «Wenn Europa mit einer Stimme spricht, dann können wir erfolgreich sein, dann haben wir Einfluss», sagte Röttgen bei einem Treffen der EU-Umweltminister am Montag in Brüssel. Andernfalls drohe Europa «bedeutungslos» zu werden.
- Brüssel will mehr Geld für Forschung (30.11.2011)
Brüssel - Die EU-Kommission will die Ausgaben für Forschung und Entwicklung im nächsten Haushalt um mehr als ein Drittel steigern. Die Behörde hat am Mittwoch in Brüssel für die Finanzperiode 2014 und 2020 Investitionen von 80 Milliarden Euro vorgeschlagen - das wären 30 Milliarden mehr als derzeit.
- Dänen wollen bis 2020 die Hälfte der Energie aus Windkraft gewinnen (25.11.2011)
Kopenhagen - Dänemark will bis 2020 die Hälfte der Energie aus Windkraft beziehen und 2050 vollständig von fossilen Energieträgern unabhängig sein. Klima- und Energieminister Martin Lidegaard kündigte am Freitag kurz vor Beginn der UN-Klimakonferenz im südafrikanischen Durban an, dass sein Land mit dem neuen Energieplan die CO2-Emissionen bis 2020 um 35 Prozent (gegenüber 1990) reduzieren werde.
- EU-Klimakommissarin legt sich mit Klimasündern an (24.11.2011)
Brüssel/Paris - EU-Klimakommissarin Connie Hedegaard hat vor dem Gipfel im südafrikanischen Durban Klimasünder angeprangert. China und die USA täten zu wenig für die Begrenzung der Erderwärmung, kritisierte sie am Donnerstag in Brüssel. Auch die Entwicklungsländer erzeugten zu unbekümmert klimaschädliche Gase. Die Organisation der Industrieländer OECD warnte, Verzögerungen machten die Begrenzung des Klimawandels immer teurer.
- Eurozone crisis could lead to US$45 billion climate change funding gap (22.11.2011)
Report quantifies impact of austerity plans on climate change investment and finds less than a quarter of business leaders expect a deal at Durban
- Französische Atomlobby muss das Unvorstellbare denken (17.11.2011)
Die französische Atomlobby muss das bislang Unvorstellbare denken. Im Fall eines Wahlsiegs der Sozialisten sollen 24 von 58 Reaktoren abgeschaltet werden. Nach einer neuen Studie ist der gesamte Atompark nicht hundertprozentig katastrophensicher.
- Klimapolitik in der Sackgasse (08.11.2011)
Die Eurokrise verdrängt ein mindestens ebenso drängendes Problem: Den Klimawandel. Der globale CO2-Ausstoß steigt so schnell wie nie. Und die EU muss feststellen, dass ihre Instrumente nicht nur dem Klima nutzen: Unternehmen machen Millionengeschäfte mit CO2-Zertifikaten.
- Osteuropäische Umweltminister warnen vor schärferen EU-Klimazielen (08.11.2011)
Prag - Die Umweltminister von sechs mittel- und osteuropäischen EU-Staaten haben vor einer einseitigen Verschärfung der EU-Klimaziele gewarnt. «Wir sollten nicht nur über unsere Verpflichtungen sprechen, sondern auch darüber, ob unsere Wirtschaft sich das leisten kann», sagte der tschechische Gastgeber Tomas Chalupa am Dienstag nach Angaben der Agentur CTK.
- Belgien will ab 2015 aus Atomkraft aussteigen (31.10.2011)
Brüssel - Belgien will von 2015 an aus der Atomkraft aussteigen. Darauf haben sich die Verhandlungspartner der künftigen Regierungskoalition am späten Sonntagabend in Brüssel geeinigt und damit ein lange in Frage gestelltes Gesetz aus dem Jahr 2003 bestätigt. Die sieben Atommeiler sollen nach und nach abgeschaltet werden. So sollen die ersten drei AKWs 2015 vom Netz gehen, allerdings nur, wenn die Energieversorgung gesichert ist. Sonst bleiben sie länger im Betrieb.
- Konsortium empfiehlt europaweite Strategie zu Netzausbau (31.10.2011)
Brüssel/Berlin - Ein europäisches Konsortium von Forschungsinstituten, Universitäten und Beratungsunternehmen hat zum Abschluss seiner rund dreijährigen Untersuchungen den EU-Ländern empfohlen, eine gemeinsame Strategie für die Entwicklung der europäischen Energieinfrastruktur zu entwickeln.
- EU plant Einbeziehung der Spot-Sekundärmärkte in Finanzmarktregulierung - Kritik (29.10.2011)
Der Bundesverband Emissionshandel und Klimaschutz (bvek) lehnt den Vorschlag der EU-Kommission vom 20.10.2011, im Rahmen der Verschärfung der Finanzmarktregulierung auch die sogenannten Spot-Sekundärmärkte (1) für Emissionsberechtigungen in vollem Umfang in diese Finanzmarktregulierung miteinzubeziehen, entschieden ab. Der Vorschlag der EU ist nach Ansicht des Verbandes der falsche Weg, der bestehende Probleme nicht löst, sondern neue schafft.
- Climate summit: EU should champion Kyoto Protocol, says Environment Committee (27.10.2011)
The EU should show leadership at the UN climate summit in Durban and give full support to continue the Kyoto Protocol beyond 2012, says a resolution voted by the Environment Committee this morning. MEPs also say the EU's economy would benefit from aiming above the current 20% greenhouse gas reduction target.
- Europa feilt an Position zur Weltnachhaltigkeitskonferenz (24.10.2011)
Der Umweltministerrat der Europäischen Union hat am 10. Oktober seine Position zur Weltkonferenz der Vereinten Nationen über nachhaltige Entwicklung beschlossen. Die Weltnachhaltigkeitskonferenz findet vom 4. bis 6. Juni 2012 im brasilianischen Rio de Janeiro statt. Sie soll den Weg in eine „grüne“ Weltwirtschaft („Green Economy“) ebnen und den mit nachhaltiger Entwicklung befassten Institutionen der Vereinten Nationen mehr Schlagkraft verleihen. - Europäische Kommission will öko-korrekte Preise – Zweifel an Umsetzbarkeit (21.10.2011)
Preise sollen bald die ökologische Wahrheit sprechen. Das will die Europäische Kommission. „Spätestens 2020“ sollen „angemessene Preissignale“ ihre Bürgerinnen und Bürger zum Kauf weniger umweltschädlicher Waren und Dienstleistungen locken. Vorgeschlagen hat die Kommission das in ihrem im September veröffentlichten Fahrplan für ein ressourcenschonendes Europa. - CCS-Projekt im britischen Longannet abgesagt (21.10.2011)
Die Diskussion um erste Großanwendungen der Technologie zur Abscheidung und Speicherung von CO2 (Carbon Capture and Storage, CCS) in Großbritannien ist erneut aufgeflammt. - Energiewirtschaft braucht angemessene Regulierung (21.10.2011)
Für den Bundesverbande der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) zieht die von der EU beschlossene Finanzmarktrichtlinie eine wichtige Trennlinie zwischen Märkten für Energie und Finanzprodukten. Der Verband fordert die Beibehaltung der Regeln für den Emissionshandel.
- 'Welt': Klimaschutz geht laut EU nicht ohne Atomkraft (20.10.2011)
BERLIN - Die Atomenergie bleibt aus der Sicht der EU einem Zeitungsbericht zufolge eine der wichtigsten Quellen, um die Klimaschutzziele der Union zu erreichen. "Nuklearenergie leistet einen Schlüsselbeitrag für die Reduzierung von Treibhausgasemissionen (...).
- 'Connecting Europe': EU genehmigt 50 Mrd. EUR für europäische Netze (19.10.2011)
Brüssel – Die Europäische Kommission hat heute einen Plan vorgelegt, der Investitionen von 50 Mrd. EUR in die Verkehrs-, die Energie- und die digitalen Netze Europas vorsieht. Gezielte Investitionen in wichtige Infrastrukturen tragen zur Schaffung von Arbeitsplätzen und zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit in einer Zeit bei, in der Europa dies ganz besonders nötig hat. - EU wartet auf deutsche Antwort zum CCS-Gesetz (19.10.2011)
Wenn das Bundeskabinett am 26. Oktober in Berlin zusammentritt, steht unter anderem auch das wichtige Thema CO2-Speicherung auf der Tagesordnung. Auf Initiative des Bundesumweltministeriums will die Regierung noch einen Versuch starten, um das CCS-Gesetz (CCS - Carbon Capture and Storage) zu retten und den Vermittlungsausschuss anzurufen. - EU startet Kampagne für Ressourceneffizienz - 'Generation Awake' (17.10.2011)
Warschau – Heute wurde die EU-Kampagne „Generation Awake. Your choices make a world of difference!" eröffnet, mit der die Verbraucherinnen und Verbraucher dazu angeregt werden sollen, sich Ressourceneffizienz zu einer Gewohnheit zu machen. - Deutschsprachige Umweltminister haben Klima und erneuerbare Energien im Fokus (14.10.2011)
Bern - Im Zentrum des diesjährigen Treffens der Umweltministerinnen und -minister der deutschsprachigen Länder, welches am 14. Oktober 2011 in Österreich zu Ende ging, standen die bevorstehende UNO-Klimakonferenz in Durban und die Umweltaspekte der Produktion erneuerbarer Energien. Die Minister vereinbarten, ihre Zusammenarbeit bezüglich der Produktion und Promotion der erneuerbaren Energien zu verstärken. - EU will Kyoto-Protokoll fortführen (11.10.2011)
Luxemburg - Knapp zwei Monate vor der UN-Klimakonferenz im südafrikanischen Durban hat sich die EU zur Fortsetzung des Kyoto-Protokolls bekannt. Allerdings knüpften die EU-Umweltminister ihre Bereitschaft an Bedingungen: Die EU werde sich neuen Zielen bei der Reduzierung des klimaschädlichen CO2 unterwerfen, wenn auch die größten Verschmutzer - vor allem die USA und Schwellenländer wie China - sich mittelfristig zu einem global verbindlichen Abkommen verpflichteten, sagte EU-Kommissarin Connie Hedegaard am Montag in Luxemburg. - EU-Umfrage zum Klimawandel: Bürger zeigen sich besorgt und wollen handeln (08.10.2011)
Brüssel, den 7. Oktober 2011 – Über zwei Drittel der Europäer betrachten den Klimawandel als sehr ernstes Problem, und fast 80 % sind der Ansicht, dass Maßnahmen zu seiner Bekämpfung der Wirtschaft und Beschäftigung förderlich sein können – so die Ergebnisse einer heute veröffentlichten Eurobarometer-Sonderumfrage.
- EU-Treibhausgasemissionen 2010 voraussichtlich um 2,4 Prozent gestiegen (07.10.2011)
Trotz einem nach ersten Schätzungen der Europäischen Umweltagentur (EUA) beobachteten Anstieg des Ausstoßes von Treibhausgasen um 2,4 % im Jahr 2010 befindet sich die Europäische Union weiterhin auf dem besten Weg, die im Kyoto-Protokoll festgelegten Ziele zur Verringerung der Emissionen zu erreichen. - BDI: Griechenland macht EU-Energiewende nötig (05.10.2011)
Berlin - Angesichts des griechischen Potenzials im Solarstrombereich dringt der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) auf eine stärkere Anpassung der Ökoenergieförderung in Europa. «Wir müssen das Kapital dahin hinbringen, wo es für die regenerative Energie die größten Erträge gibt», sagte BDI-Hauptgeschäftsführer Markus Kerber der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.
- Ist Sonnenstrom Griechenlands Rettung? (04.10.2011)
Athen/Berlin - Die Idee hört sich bestechend an. Über 300 Sonnentage im Jahr und jede Menge Platz - warum also Griechenland nicht einfach mit möglichst vielen Solarmodulen zupflastern, um das Potenzial an Sonnenstrom abzuschöpfen?
- Ressourceneffizienz ist eine wesentliche Aufgabe der Umweltpolitik (30.09.2011)
In einem bilateralen Gespräch haben Bundesumweltminister Norbert Röttgen und EU-Umweltkommissar Janez Potočnik heute den Fahrplan für ein ressourcenschonendes Europa diskutiert, den die EU-Kommission am 20. September 2011 vorgelegt hat. Beide stimmten darin überein, dass die europäischen Volkswirtschaften ihr Wachstum und Wohlergehen zu lange auf der intensiven Nutzung von Ressourcen aufgebaut haben. - EuG weist Eilantrag der Stahlindustrie zurück (29.09.2011)
Die laufenden Zuteilungsvorbereitungen für die dritte Handelsperiode im europäischen Emissionshandel können weiterlaufen und müssen nicht gestoppt werden. Die Richter am Gericht der Europäischen Union (EuG) haben einen von ThyssenKrupp Steel Europe AG, der Salzgitter AG, der Hüttenwerke KruppMannesmann GmbH und der ROGESA Roheisengesellschaft Saar mbH als gemeinsame Tochtergesellschaft der Aktien-Gesellschaft der Dillinger Hüttenwerke und der Saarstahl AG, der österreichischen voestalpine AG und des europäischen Stahlverbandes Eurofer im Juli gestellten Eilantrag zurückgewiesen. - Klimaschutz: EU will Emission von klimaschädlichen Fluorgasen weiter senken (26.09.2011)
Brüssel – Die Europäische Kommission hat heute eine öffentliche Konsultation zur Verstärkung der EU-Maßnahmen zur Verminderung der Emissionen fluorierter Gase eröffnet. Dabei handelt es sich um eine Gruppe von Industriegasen, die besonders stark zur globalen Erwärmung beitragen. Pro Tonne sind die Auswirkungen der einzelnen F-Gase auf die globale Erwärmung 140 bis 23 900 Mal stärker2 als die von Kohlendioxid (CO2), dem häufigsten Treibhausgas.
- EU-Projekt untersucht Algen als nachhaltige Energiequelle (23.09.2011)
Biomasse aus Algen hat das Potenzial, nachhaltige Energie zu liefern und erheblich dazu beizutragen, das Klimagas CO2 zu reduzieren. In dem neuen EU-Projekt „EnAlgae“ („Energetic Algae“) bündeln 19 Partner ihre Kompetenzen, um die Entwicklung einer algenbasierten Biomasseproduktion in Nordwesteuropa voranzutreiben. - Big potential of cutting greenhouse gases from waste (02.09.2011)
There is a big potential to cut greenhouse gases (GHGs) from municipal solid waste management, according to a new report from the European Environment Agency (EEA). The report, 'Waste opportunities – Past and future climate benefits from better municipal waste management in Europe', covers the EU-27 (excluding Cyprus), Norway and Switzerland. It estimates that these countries could make GHG savings of up to 78 million tonnes carbon dioxide equivalent (CO2-e) by 2020, or 1.53 % of Europe's emissions in 2008. - Empa weist Betrug mit Klimagas HFC-23 nach (23.08.2011)
Fluorkohlenwasserstoffe sind potente Treibhausgase, deren Emissionen gemäß Kyoto-Protokoll gesenkt werden müssen. Verlässt man sich auf die Meldungen der teilnehmenden Länder, nimmt in Westeuropa etwa der Ausstoß an Trifluormethan (HFC-23) in den letzten Jahren deutlich ab. Schadstoffmessungen der schweizerischen Empa belegen nun aber, dass einige Länder zu geringe Emissionen angeben. So stösst beispielsweise Italien zehn- bis zwanzigmal mehr HFC-23 aus, als es offiziell ausweist.
- Studie zeigt künftige Entwicklung der Strom- und Gasinfrastruktur in Europa (05.08.2011)
Die zukünftige Entwicklung der Strom- und Gasinfrastruktur in Europa wird stark vom Ausbau der erneuerbaren Energien beeinflusst werden. Bis 2050 ist in Europa eine Erhöhung des regenerativen Anteils an der Stromerzeugung auf rund 70 Prozent möglich. Dies würde vor allem zu einem erheblichen Bedarf an neuer Strominfrastruktur führen. - EU wind power will triple by 2020 (02.08.2011)
Brussels - The European Wind Energy Association (EWEA) today published its scenarios for onshore and offshore wind power deployment in the EU, ahead of the European Commission's Energy Roadmap 2050, due to be published later this year.
- Emissions trading: States agree to auction 120 million phase 3 allowances in 2012 (13.07.2011)
Brussels – EU Member States today (13.07.11) agreed to the European Commission's proposal to auction 120 million emission allowances for phase 3 of the Emissions Trading System in 2012, the year before phase 3 starts.
- Ökoinstitut: Politik könnte durch kluge Maßnahmen EU-weit 400 Mio. Tonnen CO2 sparen (12.07.2011)
Schlecht isolierte Wohnhäuser und veraltete Heizungen: Der Bereich Wohnen ist mit 40 Prozent des EU-Energieverbrauchs und 36 Prozent der CO2-Emissionen der größte Verursacher von Treibhausgasen durch private Haushalte. Ineffiziente Haushaltsgeräte und Klimaanlagen tun ein übriges. Eine neue Studie sieht die Lösung in strengen gesetzlichen Regelungen.
- Oettinger dringt auf CO2-Speicherung in Deutschland (10.07.2011)
Berlin - EU-Energiekommissar Günther Oettinger (CDU) dringt auf eine Erprobung der umstrittenen CO2-Speicherung in Deutschland. «Es ist jetzt höchste Zeit, mit entsprechenden Projektentscheidungen voranzukommen, wenn die EU-Mittel noch abgerufen werden sollen», sagte Oettinger dem Berliner «Tagesspiegel» (Samstag). - Kommissionsvorschlag zum EU-Haushalt: Alles andere als Grün (01.07.2011)
Berlin - Der WWF ist enttäuscht über den heutigen Vorschlag der EU-Kommission zum künftigen EU-Haushalt. Der Vorschlag sei visionslos und alles andere als ein Schritt Richtung Grüner Wirtschaft. Der WWF fordert gravierenden Nachbesserungen.
- Siemens liefert über 250 Windturbinen nach Schweden (30.06.2011)
Siemens Energy hat einen Rahmenvertrag über die Lieferung von bis zu 253 Windturbinen mit einer Gesamtleistung von über 580 Megawatt (MW) für Onshore-Projekte in Schweden abgeschlossen. Vertragspartner ist die Statkraft SCA Vind AB (SSVAB), eine Tochtergesellschaft der Statkraft (60 Prozent) und der Svenska Cellulosa Aktiebolaget SCA (40 Prozent).
- EU-Befragung: Welche Umweltinformationen sollen vereinheitlicht werden (29.06.2011)
Die EU will Umweltinformation in Europa weiter harmonisieren, um im Bedarfsfall bessere Entscheidungen treffen zu können. Nur - welche Informationen sind dies, die nur auf einheitlicher Basis sinn machen? Brüssel führt hierzu eine Befragung durch.
- Sarkozy will in Atom- und Windenergie investieren (27.06.2011)
Paris - Frankreich will eine Milliarde Euro in die Atomindustrie investieren. Damit solle die Entwicklung von Atomreaktoren der vierten Generation finanziert werden, sagte Präsident Nicolas Sarkozy am Montag in Paris. - China blockiert Großauftrag für Airbus als Protest gegen Emissionshandel für Airlines (24.06.2011)
DÜSSELDORF - China nimmt den Flugzeugbauer Airbus laut einem Pressebericht im Streit um die Emissionsrechte im Luftverkehr in "Geiselhaft". Seit Wochen blockiere China eine milliardenschwere Bestellung über zehn Exemplare des weltgrö0ten Passagierfliegers A380, berichtet das "Handelsblatt" am Freitag in seiner Online-Ausgabe.
- EU-Pläne: Verbraucher sollen mehr Strom sparen (22.06.2011)
Brüssel - Verbraucher in der EU sollen nach dem Willen der EU-Kommission im Haushalt mehr Strom sparen. Einen entsprechenden Vorschlag zur Energieeffizienz legt die EU-Behörde heute (Mittwoch) in Brüssel vor. - EU-Umweltminister streiten über Klimaziele (21.06.2011)
Luxemburg - Die EU-Umweltminister haben bei ihrem Treffen in Luxemburg über die Klimaziele gestritten. Bisher vertreten die EU-Länder sehr unterschiedliche Standpunkte zu den Plänen der EU-Kommission, den klimaschädlichen CO2-Ausstoß bis 2050 in Etappen deutlich zu senken.
- Echte Klima-Vorreiter gesucht: Druck auf EU steigt (17.06.2011)
Bonn - Nach ersten Startschwierigkeiten der Bonner Klimaverhandlungen zieht die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch am Ende der zwei Wochen eine gemischte Bilanz. - EU sucht die Grüne Hauptstadt Europas 2014 (15.06.2011)
Brüssel – Die EU-Kommission sucht ab sofort den Kandidaten für die nächste Grüne Hauptstadt Europas, die 2014 diesen begehrten Titel tragen soll. In den Jahren 2010-2013 wurde er jeweils den Städten Stockholm, Hamburg, Vitoria-Gasteiz und Nantes verliehen. - Niedrigere CO2-Emissionswerte in 2011 für Europa (01.06.2011)
Der neueste Monthly Carbon Report (MCR) von Deutsche Börse – Market Data & Analytics zeigt, dass die effektiven Emissionsdaten in den EU27-Ländern im Vergleich zu 2010 zurückgehen.
- Bericht: Gute Aussichten für Erneuerbare Energien für Europa und Nordafrika (31.05.2011)
Gute Fortschritte gibt es auf dem Weg zu einer Stromversorgung zu hundert Prozent aus erneuerbaren Energien bis 2050. Das zeigt ein Bericht für Europa und Nordafrika, der am 31.05.2011 in Brüssel veröffentlicht wurde. Bei der Entwicklung grenzüberschreitender Netze allerdings sind vor Ort wenig Fortschritte zu verzeichnen.
- Deutscher Atomausstieg stößt bei EU auf Bedenken (30.05.2011)
Brüssel - Der von Deutschland beschlossene Atomausstieg stößt in Brüssel hinter den Kulissen auf Bedenken. «Es gibt einige Fragezeichen», verlautete am Montag aus der EU-Kommission. So habe Deutschland ein Kostenproblem, weil viel Geld in erneuerbare Energien investiert werden müsse. - Umweltschützer scheitern vor EU-Gerichtshof mit Klage gegen Kohlekraftwerk (27.05.2011)
Luxemburg - Umweltverbände sind mit dem Versuch gescheitert, den Bau eines umstrittenen RWE-Kohlekraftwerks auf der holländischen Seite der Emsmündung vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) zu stoppen. Das Gericht in Luxemburg wies die Beschwerde gegen die erteilte Bau- und Betriebsgenehmigung für das Kraftwerk der RWE-Tochter Essent in Eemshaven ab.
- EU-Abgeordnete wollen CO2-Minderung von 20 auf 30 Prozent anheben (25.05.2011)
Brüssel - Bewegung im Streit um Europas Klimaziele: EU-Abgeordnete haben sich für ein weitreichenderes Ziel beim CO2-Ausstoß ausgesprochen. Statt einer Minderung um 20 Prozent bis 2020 soll der Ausstoß des klimaschädlichen Kohlendioxids um ganze 30 Prozent gesenkt werden. Als Ausgangspunkt gelten die Emissionen aus dem Jahr 1990.
- 'FAZ': EU-Energiekommissar Oettinger will zur Not zum Energiesparen zwingen (10.05.2011)
FRANKFURT - Die Europäische Kommission hält einem Zeitungsbericht zufolge trotz des Widerstands der Mitgliedstaaten an den strikten Energiesparzielen fest. Die EU-Behörde will die Staaten zwingen, zunächst unverbindliche nationale Energiesparziele für 2020 festzulegen, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ/Dienstagausgabe) unter Berufung auf einen Entwurf für die neue Energieeffizienzrichtlinie. - Italien regelt Solarstromförderung neu (06.05.2011)
Die italienische Regierung hat sich heute (05.05.11) auf eine Änderung der Solarstromförderung geeinigt. Ab Juni 2011 werden die bestehenden Tarife bis Ende des Jahres monatlich gesenkt. Zudem gilt ab diesem Zeitpunkt eine Fördergrenze. Anlagen, die hauptsächlich aus Komponenten bestehen, die in der EU gefertigt werden, erhalten einen Bonus.
- EU stellt Strategie zum Erhalt der Artenvielfalt vor (03.05.2011)
Die Kommission hat heute (03.05.11) eine neue Strategie vorgelegt, um in den kommenden zehn Jahren den Zustand der Biodiversität in Europa zu schützen und zu verbessern. Diese Strategie umfasst sechs Ziele, die auf die Hauptursachen für den Biodiversitätsverlust eingehen und die die größten Belastungen für die Natur und die Ökosystemleistungen in der EU reduzieren, indem Biodiversitätsziele in wichtigen Politikbereichen verankert werden.
- EU-Kommission will Firmen mit wenig CO2-Ausstoß unterstützen (27.04.2011)
Brüssel - Die EU-Kommission will Unternehmen mit geringem Kohlendioxid-Ausstoß (CO2) stärker unterstützen. Das sieht eine Neuregelung des Handels mit Emissionsrechten vor, welche die Brüssler Behörde am Mittwoch beschlossen hat. Damit würden vor allem die «CO2-effizientesten» Anlagen in Europa begünstigt, teilte die Behörde mit. Helfen soll das auch Unternehmen, die mit einem starken Wettbewerb aus Drittländern kämpfen müssen.
- EU legt Vorschläge für neue Energiebesteuerung vor (13.04.2011)
Die Europäische Kommission hat heute (13.04.11) einen Vorschlag vorgelegt, mit dem die veralteten Regelungen zur Besteuerung von Energieerzeugnissen in der Europäischen Union überholt werden sollen. Durch die neuen Regelungen soll die Besteuerung von Energieerzeugnissen umgestalten werden, damit gegenwärtige Ungleichgewichte beseitigt werden und sowohl die CO2-Emissionen als auch der Energiegehalt dieser Erzeugnisse Berücksichtigung finden.
- Regionen Europas investieren in effiziente Energiezukunft (12.04.2011)
Brüssel - Seit heute (12.04.11) findet der zweite Energietag der europäischen Regionen statt, eine in ihrer Art einzigartige Veranstaltung in Brüssel und ein fester Bestandteil imeuropäischen Energiekalender. Die zweitägige Veranstaltung wird gemeinsam von der VRE und GE Energy organisiert und stellt einen wichtigen Schritt hin zu einer Erneuerung der regionalen Energiepolitik dar.
- Zerwürfnis im EU-Parlament über Sicherheit der Atomenergie (07.04.2011)
«Atomkraft - ja bitte»: Dieser Grundsatz des EU-Parlaments ist nach Fukushima ins Wanken geraten. Doch der Eindruck war anscheinend nicht tief genug. Eine gemeinsame Position in Sachen atomare Sicherheit ist kläglich gescheitert.
- Umdenken im EU-Parlament in Richtung erneuerbare Energien (06.04.2011)
Straßburg - Unter dem Eindruck der Atomkatastrophe von Fukushima mehren sich im EU-Parlament die Stimmen für ein Umdenken in Richtung erneuerbare Energien. «Wir brauchen einen Neustart, eine Umstellung der Energiesysteme, und sollten die Kernkraft allmählich auslaufen lassen», sagte die schwedische Abgeordnete Marita Ulvskog im Namen der Sozialdemokraten am Mittwoch in Straßburg. Ähnlich auch die Christdemokraten. «Wir wollen mehr erneuerbare Energien», sagte der CDU-Europaparlamentarier Peter Liese aus Nordrhein-Westfalen.
- EU-Vertreter: Mehr Atomenergie um Klimaziele zu erreichen (05.04.2011)
Bangkok - Um den Energiesektor der Europäischen Union wie geplant bis zum Jahr 2050 kohlefrei zubekommen, wird mehr Atomstrom als bislang gebraucht. Das machte EU-Verhandlungsleiter Artur Runge-Metzger am Dienstag auf der UN-Klimakonferenz in Bangkok deutlich. Er verwies dabei auf einen kürzlichen veröffentlichten Fahrplan zum Erreichen der EU-Klimaziele bis 2050.
- EIB hält sich Marktplatz für NER-Auktionen noch offen (04.04.2011)
Brüssel - Die Europäische Investitionsbank hat am Montag nähere Informationen zu der ab 2012 geplanten Auktionierung von etwa 300 Mio EUAs aus der New Entry Reserve (NER) auf ihrer Webseite zusammengestellt. - Europäisches Verkehrssystem soll effektiver und umweltfreundlicher werden (28.03.2011)
Brüssel / Berlin- Mit einer umfassenden Neuordnung des Verkehrssektors will die EU-Kommission Menschen und Güter bis 2050 schneller und umweltfreundlicher ans Ziel bringen. In ihrem heute vorgestellten Fahrplan "Verkehr 2050" setzt die EU-Kommission dabei auf drei Kernziele: Verlagerung von Straße auf Schiene und Wasser, Senkung der CO2-Emissionen und mehr Mobilität.
- Wasserknappheit und Dürre stellen EU-Mitgliedstaaten zunehmend vor Probleme (21.03.2011)
Die Europäische Union hat heute einen Bericht über die Fortschritte der Mitgliedstaaten bei der Lösung der Probleme infolge von Wasserknappheit und Dürre veröffentlicht. Das Gleichgewicht von Wasserbedarf und Wasserangebot ist in vielen Gebieten Europas gefährdet, und diese Tendenz dürfte sich mit dem fortschreitenden Klimawandel noch verstärken. - EU-Parlament: Hitzige Atomkraftdebatte nach Katastrophe in Japan (18.03.2011)
Die nicht enden wollende Katastrophe um die Reaktorblöcke in Fukushima in Japan löste in der EU eine heftige Diskussion um Atomenergie aus. Dabei stand die Sicherheit von Europas Kernkraftwerken und die Verabredung so genannter Stresstests im Fokus. Aber auch die Frage, ob die EU ohne Kernkraftwerke ihre Klimaziele überhaupt erreichen könnte, beschäftigt die Parlamentarier. Wie sieht die Zukunft europäischer Energiepolitik aus?
- EU-Windbranche fordert verbindliche Ziele für 2030 (15.03.2011)
Brüssel - Die EU muss ein verbindliches Ziel für 2030 in Sachen erneuerbare Energien verabschieden, um langfristige Investitionen in erneuerbare Energien zu sichern. Dies fordert Arthouros Zervos, Präsident der "European Wind Energy Association" (EWEA).
- EU-Staaten streiten über Elektroschrott (14.03.2011)
Brüssel - Die EU-Staaten streiten über strengere Auflagen für die Entsorgung von Elektroschrott. Die Umweltminister konnten sich bei einem Treffen am Montag in Brüssel zunächst nicht auf neue Regeln einigen.
- Frankreich kürzt Solarförderung - Projekte gefährdet (10.03.2011)
Erst im Dezember 2010 hatte Frankreichs Premierminister François Fillon den Beschluss eines Photovoltaik-Moratorium verkündet, demzufolge vorerst keine neuen Photovoltaik-Anlagen genehmigt werden sollten. Ausgenommen davon nur die privaten Kleinanlagen bis 3 kW. Diesem Moratorium folgte im Februar die Ankündigung einer strikten Begrenzung des jährlichen PV Zubaus auf 500 MW und schließlich die heute beschlossene Senkung der Förderung.
- Frost & Sullivan: Windenergiemarkt in Mittel- und Osteuropa hat Potential (09.03.2011)
Laut einer Studie der Unternehmensberatung Frost & Sullivan wird durch die EU-Vorgaben der Windenergiemarkt in Mittel- und Osteuropa von rund 1.500 MW in 2009 auf fast 23.000 MW in 2020 ansteigen. Windturbinenhersteller und Projektentwickler haben hier ein aussichtsreiches Expansionsfeld.
- EU-Kommission: Klimaschutz nicht ohne Milliarden-Investitionen (08.03.2011)
Die Einhaltung der Klimaschutz-Ziele wird die EU-Staaten nach einer neuen Studie Milliardensummen kosten. Erhöhten Handlungsbedarf gibt es vor allem beim Thema Energie-Effizienz. Dort werden die Ziele für 2020 deutlich verfehlt, sollte es so weitergehen wie bisher.
- EU legt Fahrplan für ein CO2-armes Europa bis 2050 vor (08.03.2011)
Die Europäische Kommission hat heute einen Fahrplan für die Umgestaltung der Europäischen Union in eine wettbewerbsfähige CO2-arme Wirtschaft bis 2050 angenommen. Dieser Fahrplan beschreibt den kostengünstigsten Weg zur Verwirklichung des EU-Ziels, die Treibhausgasemissionen bis 2050 um 80-95 % gegenüber 1990 zu reduzieren. - EU veröffentlicht Berechnungsgrundlage für Zertifikate im Luftverkehr (07.03.2011)
Die Europäische Kommission ist heute in ihren Vorbereitungen, den Luftverkehr ab 1. Januar nächsten Jahres voll in das Emissionshandelssystem der EU (EU-EHS) einzubinden, einen wichtigen Schritt weitergekommen. Sie hat den historischen Mittelwert der Luftverkehrsemissionen beschlossen, auf dessen Grundlage die Menge von Zertifikaten berechnet wird, die Luftfahrzeugbetreibern ab 2012 zur Verfügung steht.
- Forscher: Mehr CO2-Einsparung in EU könnte Wirtschaftswachstum verstärken (21.02.2011)
Wenn die EU ihr Klimaziel statt auf 20 Prozent weniger Ausstoß von Treibhausgasen dieses auf 30 Prozent weniger setzt, könnte dies mehr Wirtschaftswachstum auslösen. Ein solch ehrgeiziges Ziel für das Jahr 2020 könnte die europäischen Investitionen von 18 auf bis zu 22 Prozent des Bruttosozialprodukts ansteigen lassen – Folge wären bis zu sechs Millionen neuer Jobs und bis zu 620 Milliarden Euro mehr Bruttoinlandsprodukt in den Mitgliedsstaaten bis zum Ende dieses Jahrzehnts. - Germanwatch fordert klares Bekenntnis Merkels zum 30-Prozent-CO2-Ziel der EU (21.02.2011)
Berlin/Brüssel - Anlässlich der Veröffentlichung der Studie "A New Growth Path for Europe - Generating Prosperity and Jobs in the Low-Carbon Economy" fordert Germanwatch die Bundeskanzlerin auf, sich persönlich für eine Anhebung des 2020-EU-Treibhausgasziels auf mindestens 30 Prozent unter 1990er Niveau einzusetzen. Das Bundesumweltministerium stellt die Studie heute in Brüssel vor.
- Europaparlament: Nahrungsmittelversorgung bedarf globaler Lösungen (17.02.2011)
Klimawechsel und Spekulation auf den Rohstoffmärkten bedrohen die Versorgungssicherheit mit Nahrungsmittel in und außerhalb der EU, stellen die Abgeordneten in einer am Donnerstag, den 17. Februar, verabschiedeten Entschließung fest. Sie rufen zu dringenden Maßnahmen gegen die Manipulierung der Nahrungsmittelpreise und für die Erhaltung der Nahrungsmittelproduktion in der EU auf.
- Prinz Charles: Klimawandel fordert neues Wirtschaften (09.02.2011)
Brüssel - Im Kampf gegen den Klimawandel hat der britische Thronfolger Prinz Charles ein radikales Umdenken in Politik und Wirtschaft, aber auch von den Verbrauchern in Europa gefordert. «Wir müssen von den üblichen Wirtschaftsmustern abweichen», sagte der Prinz von Wales am Mittwoch bei einer Umweltkonferenz im Europäischen Parlament in Brüssel. - Study: Financing low carbon technology in EU will take 2.9 trillion Euro (07.02.2011)
Switching to a low-carbon economy will cost €2.9 trillion in EU-25 from 2011-2020. How can this realistically be achieved? Most of this will have to be funded by the private sector. A study by Accenture and Barclays quantifies what it will take to unlock this sort of capital. - Energiegipfel bringt nur unverbindliche Appelle - NABU: völlig unzureichend (07.02.2011)
Berlin / Brüssel – Der NABU hat die Ergebnisse des Sondergipfels der EU-Staats- und Regierungschefs als völlig unzureichend und enttäuschend bewertet. „Statt für verbindliche Ziele und Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz in Europa einzutreten, findet sich Bundeskanzlerin Angela Merkel offenbar mit dem Scheitern der bisherigen EU-Politik ab“, kritisiert NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. - Europas Energieträume scheitern an der Realität (03.02.2011)
Es ist eine Herkulesaufgabe mit vielen Unbekannten. Die EU will die Energieversorgung internationaler und grüner gestalten. Doch die Unruhen im Mittleren Osten zeigen, wie unsicher Projekte wie Desertec sind. Und im Hintergrund tobt eine Lobbyschlacht um die Ökoförderung.
- EU-Parlament will Entsorgung von Elektro- und Elektronikschrott verbessern (03.02.2011)
Das Parlament fordert strengere Regeln für den wachsenden Abfall von Elektro- und Elektronik-Altgeräten in der EU bei gleichzeitigem Bürokratieabbau für Unternehmen. Am Donnerstag schlugen die Abgeordneten in einer Plenarabstimmung neue Ziele für Sammlung, Wiederverwertung und Wiederbenutzung von Elektroschrott vor. Weiterhin empfahlen sie strengere Maßnahmen, um die Ausfuhr von Elektroschrott in Entwicklungsländer zu verhindern, wo er ökologische und gesundheitliche Schäden hervorrufen kann.
- Regierungsberater fordern: Energiewende in der EU vorantreiben (02.02.2011)
Berlin - Anlässlich des am 4. Februar in Brüssel stattfindenden EU-Gipfels über die zukünftige europäische Energiestrategie plädiert der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) für eine beschleunigte Harmonisierung der Energiepolitiken in den EU-Staaten. - Studie: Emissionshandel lenkt Firmeninvestitionen in richtige Richtung - Verbesserungen nötig (01.02.2011)
Der EU-Emissionshandel fördert kohlenstoffarme Investitionen in Unternehmen, die Wirkung könnte jedoch verstärkt werden, so das Fazit einer neuen Studie, die Climate Policy Initiative (CPI) und Climate Strategies heute (01.02.11) vorstellten.
- Siemens errichtet solarthermische Testanlage in Portugal (01.02.2011)
Im Rahmen des vom Bundesumweltministerium geförderten Forschungsprojekts „High Performance Solarthermie“ wird Siemens zusammen mit Projektpartnern aus der deutschen Industrie eine Kraftwerks-Testanlage für den Betrieb von Receivern mit geschmolzenem Salz (Molten Salt) als Wärmeträgermedium in Portugal errichten. - Oettinger: Wir müssen mehr und intelligenter in Erneuerbare investieren (31.01.2011)
Die Europäische Kommission hat heute ihre Mitteilung über die Fortschritte bei den erneuerbaren Energien in der EU vorgestellt. Aus ihr geht hervor, dass die Ziele für erneuerbare Energien bis 2020 voraussichtlich erreicht und sogar übertroffen werden, wenn die Mitgliedstaaten ihre Aktionspläne für erneuerbare Energie vollständig umsetzen und die Finanzierungsinstrumente verbessert werden. - Brüssel verlangt mehr Investitionen in Öko-Energie (31.01.2011)
Öko-Energie wird in Europa immer wichtiger - doch die EU-Staaten verfehlen bislang ihre selbstgesteckten Ziele. Brüssel verlangt nun mehr Investitionen. Wie ein Staat seine Fördergelder auf Sonne, Winde oder Biomasse verteilt, bleibt aber seine Sache.
- EU-Förderung schläft beim Klimaschutz (27.01.2011)
Viel zu wenig Finanzmittel aus der EU-Regionalförderung fließen in Umwelt- und Klimaschutz, so das Ergebnis einer neuen Studie. Der WWF fordert Neuausrichtung der Regionalförderung EFRE. - EU-Staaten sollen Rohstoffe intelligenter nutzen (26.01.2011)
Brüssel - Die EU-Staaten sollen ihre knapper werdenden natürlichen Ressourcen künftig intelligenter nutzen. Umweltkommissar Janez Potocnik stellte am Mittwoch in Brüssel eine Initiative vor, mit der die Kommission den nachhaltigen und effizienten Einsatz von Rohstoffen, Nahrungsmitteln, Luft und Wasser zum Leitmotiv für ihre Politik erhebt. - 'FAZ': EU-Staaten wollen individuelle Energiesparziele (26.01.2011)
BRÜSSEL/FRANKFURT - Die EU-Staaten sperren sich einem Pressebericht zufolge weiterhin gegen verpflichtende Energiesparziele. Sie wollen zudem erreichen, dass nicht für alle das gleiche Energiesparziel gilt, schreibt die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Mittwoch) unter Berufung auf ein internes Papier des Rats der Länderminister zu den jüngsten Energievorschlägen der Kommission. - Sarkozy gibt Startschuss für Frankreichs ersten Windpark (25.01.2011)
Paris - Frankreich erhält an der Atlantikküste seinen ersten Offshore Windpark mit einer Leistung von 3000 Megawatt. Staatspräsident Nicolas Sarkozy kündigte am Dienstag die Ausschreibung des Projekts im zweiten Quartal 2011 an. - Polen setzt auf Atomkraft - 2020 erster AKW-Strom (25.01.2011)
Warschau - Polen will sein Atomprogramm zügig umsetzen. Der erste Strom aus eigenem Atommeiler solle 2020 fließen, sagte Polens Regierungschef Donald Tusk am Dienstag nach einer Kabinettssitzung in Warschau. - 'FTD': EU-Mitgliedsländer sollen bei Ökostromförderung mehr kooperieren (25.01.2011)
HAMBURG/BERLIN - Öko-Energie gemeinsam fördern und dabei Milliarden sparen: Die EU-Kommission will einem Zeitungsbericht zufolge, dass die Mitgliedstaaten bei der Förderung erneuerbarer Energien stärker zusammenarbeiten und damit europaweit 10 Milliarden Euro jährlich einsparen.
- Sachverständige: Alternativen könnten fossile Kraftstoffe in Europa bis 2050 ersetzen (25.01.2011)
Alternative Kraftstoffe haben das Potenzial, fossile Energiequellen im Verkehrssektor allmählich zu ersetzen. So könnte bis 2050 ein nachhaltiges Verkehrssystem geschaffen werden. Dies geht aus einem Bericht hervor, den die Sachverständigengruppe zum Thema Kraftstoffe der Zukunft im Verkehrssektor heute der Europäischen Kommission vorlegte. - Die EU muss in der Arktis Flagge zeigen (21.01.2011)
Der wahrscheinliche Beitritt Islands zur EU, die Erschließung neuer Erdölquellen, die Auswirkungen der von EU-Ländern verursachten Umweltverschmutzungen in der Arktis sowie daraus resultierende Änderungen des Meeresspiegels in Mitgliedstaaten der EU: alle diese Gründe sprechen nach Überzeugung der Abgeordneten des Europaparlaments dafür, den Hohen Norden an die Spitze der politischen Tagesordnung der EU zu stellen und ein stärkeres Engagement im Arktischen Rat anzustreben.
- Athen plant den Bau einer 600 Hektar großen Solarenergieanlage (20.01.2011)
Athen - Griechenland plant den Bau einer riesigen Solarenergieanlage. Sie soll etwa 200 Megawatt Strom produzieren und auf einer rund 600 Hektar großen Fläche eines bereits ausgebeuteten Braunkohle-Tagebaus in der Nähe der nordgriechischen Stadt Ptolemais gebaut werden. - Eon fordert Bekenntnis zu europäischer Energiestrategie (19.01.2011)
BERLIN - Der Vorstandschef des Versorgers Eon , Johannes Teyssen, hat eine gemeinsame europäische Energie- und Klimastrategie gefordert. Wenn sich die Länder wieder auf nationalstaatliche Egoismen zurückzögen, drohten europäische Projekte wie der gemeinsame Emissionshandel zu scheitern, sagte er am Mittwoch bei der "Handelsblatt"-Energietagung. - Eon-Chef Teyssen fordert Stärkung des europäischen Emissionshandels (17.01.2011)
DÜSSELDORF - Eon-Chef Johannes Teyssen will den Emissionshandel als zentrales Element der europäischen Klimapolitik gestärkt sehen. - EU will exceed Renewable Energy goal of 20 percent by 2020 (04.01.2011)
Brüssel - The EU 27 will exceed its target of meeting 20 % of its gross final energy consumption from renewable sources by 2020. Today the European Wind Energy Association published its analysis of the 27 National Renewable Energy Action Plans, submitted by the EU Member States to the European Commission.
- EU-Kommission bereitet «Energiegipfel» vor (04.01.2011)
Energiekommissar Günther Oettinger will dem Vernehmen nach mit seinen 26 Kollegen über die Finanzierung von neuen Strom- und Gasnetzen in Europa sprechen. Dafür müssen in den kommenden Jahren rund 200 Milliarden Euro ausgegeben werden. «Wir wissen, dass wir neue Infrastruktur brauchen. Die Frage ist, wer sie bezahlen soll und ob ein Teil von der öffentlichen Hand kommt», sagte ein Experte. - EU-Minister drosseln Ausstoß von Kleinlastwagen ab 2020 (20.12.2010)
Brüssel - Nicht nur Pkw, sondern auch Kleinlastwagen in der EU sollen künftig weniger klimaschädliches Kohlendioxid ausstoßen. Darauf haben sich die EU-Umweltminister am Montag in Brüssel geeinigt. Der Grenzwert soll von 200 Gramm auf 147 Gramm CO2 je Kilometer sinken – allerdings erst ab 2020. Der CO2-Ausstoß von PKW soll EU-weit bereits von 2012 an auf 130 Gramm sinken.
- Nach Cancún: Umweltbundesamt erwartet mehr Klimaschutz von der EU (13.12.2010)
Das Umweltbundesamt (UBA) hält nach der UN-Klimakonferenz in Cancun eine Verstärkung der Klimaschutzanstrengungen in der Europäischen Union (EU) für erforderlich und machbar. „Das bisherige EU-Ziel einer 20-prozentigen Treibhausgasminderung ist kein ehrgeiziges Klimaschutzziel. Die restliche EU sollte sich an der ambitionierteren deutschen Zielsetzung von minus 40 Prozent orientieren und europaweit 30 Prozent Minderung festlegen.“, sagte UBA-Präsident Jochen Flasbarth. - European Parliament: Experts show options for an oil-free future (08.12.2010)
The science, technology and economics of running Europe without oil were the focus of the 9th annual lecture by the European Parliament's Science and Technology Options Assessment (STOA) unit on Tuesday. Speakers set out various options, from fleets of electric cars with changeable batteries, to replacing oil with methanol, but agreed that there is no single answer and that all possibilities should be seriously considered.
- Europäische Umweltagentur: Klimawandel ist sichtbares Zeichen für instabile Umwelt (30.11.2010)
Kopenhagen - Die Europäische Umweltagentur (EUA) hat heute (30.11.10) ihren vierten Bericht "Die Umwelt in Europa - Zustand und Ausblick" (SOER 2010) veröffentlicht. Der Bericht ist eine umfassende Bestandsaufnahme, wie und warum sich die Umwelt in Europa verändert und was wir dagegen tun. - EU-Agentur lobt deutsche Umweltpolitik mit Einschränkung (30.11.2010)
Brüssel - Deutschland steht mit seiner Umwelt- und Klimapolitik in Europa nach internationaler Einschätzung vergleichsweise gut da. Schwierigkeiten gebe es jedoch bei der Luft- und Wasserqualität. Insgesamt seien der Einsatz, die Gesetzgebung und die Umsetzung aber «exzellent», sagte die Direktorin der Europäischen Umweltagentur (EUA/Kopenhagen), Jacqueline McGlade, am Dienstag in Brüssel.
- Commissioners Piebalgs, Hedegaard and Füle announce 'Climate Change Windows' (29.11.2010)
As the Cancun Climate Change Conference kicks off, the Commissioner for Development Andris Piebalgs, the Commissioner for Climate Action Connie Hedegaard and the Commissioner for Enlargement and European Neighbourhood Policy Stefan Füle announced today specific climate change "windows" in all EU regional Investment Facilities. - EU-Parlamentarier plädieren für ein Reduktionsziel von 30 Prozent Treibhausgase (25.11.2010)
Die EU würde in ihrem eigenen wirtschaftlichen Interesse handeln, wenn sie ihr Ziel der Reduktion von Treibhausgasen bis 2020 auf 30 % heraufsetzen würde. Dies geht aus einer Entschließung des Parlamentes hervor, die am Donnerstag verabschiedet wurde. Die Entschließung hebt auch Forstschutz sowie Klimaschutzhilfen für Entwicklungsländer als wichtige Fortschrittsziele bei der bevorstehenden UN-Klimakonferenz in Cancún (Mexiko) hervor.
- Umweltagentur: Europa muss noch viel tun beim Klimaschutz (25.11.2010)
Kopenhagen - Die EU sieht sich gerne als Zugpferd beim Klimaschutz. Sie spielt nach Einschätzung der Europäischen Umweltagentur (EEA) darin auch eine führende Rolle. Dennoch müssten die Bürger Europas ihre Lebensweise tiefgreifend überdenken, sagte EAA-Exekutivdirektorin Jacqueline McGlade in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa kurz vor dem Klimagipfel im mexikanischen Cancún.
- Studie: EU-Staaten müssen Klimaanstrengungen verdreifachen (23.11.2010)
Berlin - Die Staaten der Europäischen Union unternehmen nur rein Drittel der Anstrengungen die nötig wären, um den Weg in eine weitgehend CO2-freie Wirtschaft zu ebnen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des WWF in Zusammenarbeit mit Ecofys. - EU wird CO2-Reduktionsziel erreichen - Ausbau Erneuerbarer Energien lahmt (17.11.2010)
Aufgrund der Wirtschaftskrise und der nationalen Gesetzgebung ist die EU kurz davor, ihre Kyoto-Zielvereinbarung hinsichtlich der Reduzierung der Treibhausgase zu erreichen. Die CO2-Emissionen in der EU insgesamt sind im Jahr 2009 um sieben Prozent gesunken – auch wenn einige Mitgliedsstaaten noch weit davon entfernt sind, ihre individuellen Ziele zu erfüllen. - 'SZ': EU-Kommission fordert 600 Milliarden Euro für neue Leitungen (12.11.2010)
BRÜSSEL/MÜNCHEN - Die EU-Kommission will Europas Regierungen nach einem Pressebericht dazu zwingen, endlich das langjährige Versprechen auf Milliardeninvestitionen in neue Energienetze einzulösen. Sie sollen gesetzlich verpflichtet werden, bis 2020 Strom-, Gas- und Ölleitungen zu vernetzen und gigantische Transporttrassen zu bauen. - Hersteller von Biokraftstoffen kritisieren fragwürdige Aussagen der neuen IEEP-Studie (11.11.2010)
Die Hersteller von Biodiesel und Bioethanol kritisieren die fehlerhaften Aussagen, die das „Institute for European Environmental Policy“ (IEEP) in einer neuen Studie über Biokraftstoffe trifft. Die Autoren der Studie nehmen keine eigenen Messungen vor und beziehen sich ausschließlich auf bestehende Studien zu Biokraftstoffen. - Energiepolitik: EU stellt neue Strategie bis 2020 vor (10.11.2010)
Die Kommission hat heute ihre neue Strategie für wettbewerbsfähige, nachhaltige und sichere Energie vorgestellt. In der Mitteilung „Energie 2020“ werden die energiepolitischen Prioritäten der nächsten zehn Jahre sowie Maßnahmen zur Bewältigung folgender Herausforderungen festgelegt: Realisierung von Energieeinsparungen, Schaffung eines Markts mit wettbewerbsfähigen Preisen und sicherer Versorgung, Förderung der Technologieführerschaft und wirksames Verhandeln mit unseren internationalen Partnern.
- Biodiesel: Studie belegt massive CO2-Emissionen und Landnutzungsänderungen (08.11.2010)
Die EU-Ziele zum Ausbau der Agrokraftstoffe bis zum Jahr 2020 verursachen erhebliche Klimagasemissionen sowie einen zusätzlichen Flächenbedarf in Höhe von bis zu 69.000 Quadratkilometern. Dies ist das zentrale Ergebnis einer neuen Studie des Instituts für Europäische Umweltpolitik (IEEP), die heute (08.11.10) von zahlreichen Umweltverbänden in Brüssel vorgestellt wurde. - EU: Leitlinien sollen Konflikte zwischen Windenergie und Naturschutz verhindern (02.11.2010)
Obgleich Windenergie für Flora und Fauna im Allgemeinen keine Bedrohung darstellt, können fehlerhaft konzipierte Windparks oder solche mit schlecht gewähltem Standort nachteilige Auswirkungen auf empfindliche Arten und Lebensräume haben. Die Europäische Kommission hat heute (02.11.10) daher Leitlinien für den Ausbau von Windenergie in geschützten Naturgebieten veröffentlicht.
- EU vor Cancún-Konferenz: Keine höheren Klimaziele (29.10.2010)
Brüssel - Vor der internationalen Klimakonferenz von Cancún sieht die Europäische Union keinen politischen Spielraum, ihre Ziele im Kampf gegen die gefährliche Erderwärmung zu erhöhen. Vier Wochen vor dem Treffen in Mexiko erneuerten die Staats- und Regierungschefs zum Abschluss des EU-Gipfels lediglich ihre Verpflichtung, «Optionen zur Verringerung der Treibhausgasemissionen um mehr als 20 Prozent zu prüfen».
- 'HB': EU-Industriekommissar will energieintensive Branchen entlasten (27.10.2010)
DÜSSELDORF - Der EU-Industriekommissar Antonio Tajani will einem Pressebericht zufolge energieintensive Unternehmen vor zusätzlicher Belastung schützen. Energieintensive Unternehmen sind ein wesentlicher Bestandteil der Wertschöpfungskette. - Anrainer wollen Mittelmeer stärker vor Folgen des Klimawandels schützen (22.10.2010)
Athen - Die Mittelmeerstaaten wollen beim Umweltschutz enger zusammenarbeiten. Ministerpräsidenten und Umweltminister aus einem Großteil der Anrainerländer trafen sich am Freitag in der Nähe von Athen zu Gesprächen. Bei der angestrebten Kooperation geht es in erster Linie darum, das Mittelmeer vor den Folgen des Klimawandels zu schützen.
- EU wird ihr CO2-Reduktionsziel früher erreichen als geplant (12.10.2010)
Die Europäische Union wird ihr Reduktionsziel für Treibhausgasemissionen frühe als geplant, d. h. vor 2012 erreichen. Aus dem Jahresbericht der Kommission geht hervor, dass die 25 Mitgliedstaaten mit Zielen im Rahmen des Kyoto-Protokolls ihren Verpflichtungen nachkommen werden.
- Oettinger will EU-weite Regeln für Energieunternehmen durchsetzen (20.09.2010)
Frankfurt - EU-Energiekommissar Günther Oettinger will europäische Regeln für Energieunternehmen durchsetzen. Dies mache Sinn, „weil wir Energieunternehmen haben, die in ganz Europa tätig sind.“ sagte er der "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Montagausgabe). - Wirtschaftskrise lässt 2009 CO2-Ausstoß in EU sinken (10.09.2010)
Brüssel/Kopenhagen - Die Wirtschaftskrise schont das Klima: Wegen der Rezession ist der Ausstoß an Treibhausgasen in der EU 2009 so stark gesunken wie nie zuvor seit Beginn der Aufzeichnungen vor 20 Jahren. Das geht aus einem Bericht hervor, den die Europäische Umweltagentur (EEA) am Freitag in Kopenhagen veröffentlichte. Das Minus beim CO2-Ausstoß betrug nach ersten Erhebungen im Vergleich zum Vorjahr etwa sieben Prozent oder gut 340 Millionen Tonnen.
- Frankreich investiert 15 Mrd. Euro in Offshore-Windanlagen (09.09.2010)
Der französische Staat wird im September 2010 eine Ausschreibung für ein Programm zum Bau von mindestens 600 Windrädern im Meer starten. Sie sollen in einigen Jahren 3000 Megawatt Strom produzieren, was der Kapazität von zwei modernen Kernkraftwerken entspricht. Das Ministerium für Energie und Ökologie hofft auf Investitionen der Energieunternehmen von 15 bis 20 Milliarden Euro. - MEPs call for an EU green jobs strategy by 2011 (09.09.2010)
Europe needs a "green" jobs strategy by 2011, says a resolution approved by Parliament in plenary session on Tuesday.The resolution, drafted by Elisabeth Schroedter (Greens/EFA, DE) calls on the European Commission, to propose, by 2011, a strategy accompanied by legislative and non-legislative measures to encourage "green" job creation. - Kommission startet Umfrage über EU-Politik zur biologischen Vielfalt (07.09.2010)
Die Europäische Kommission hat eine internetgestützte Meinungsumfrage gestartet, um bei den verschiedensten Interessengruppen Anregungen für mögliche Maßnamen der EU zur Strategie für die Erhaltung der biologischen Vielfalt für die Zeit nach 2010 zu sammeln. - Europa ist bei der Atomenergie gespalten (06.09.2010)
Mehrere EU-Staaten setzen wie Deutschland trotz Risiken und nicht vorhandener Endlager länger auf Atomstrom. Andere streben gar den Neubau von Atommeilern an. Von einer internationalen Ausweitung des Kernkraft-Anteils kann dennoch keine Rede sein. - Italien passt Solarförderung an Marktgegebenheiten an (06.09.2010)
Ab 2011 wird in Italien die Förderung für Solarstrom in drei Stufen gesenkt. Das hat der „Rat aus Vertretern der italienischen Regionen und der Zentralregierung“ jetzt bekanntgegeben. Diese Änderungen treten zum 31.12.2010 in Kraft. Das Conto Energia III steht trotz Senkung nach wie vor für hohe Investitionssicherheit und passt sich den Marktgegebenheiten an. - Ökodesign-Richtlinie: 'Top Runner'-Prinzip ist Leitbild (02.09.2010)
Anlässlich einer Tagung zu EU-weiten Ökodesing-Richtlinie warb Bundesumweltminister Röttgen für ambitionierte und dynamische Mindeststandards für Produkte in Europa.
- dena: Ausbau europäischer Stromnetze für Erneuerbare Energien dringend notwendig (01.09.2010)
Europas Stromnetze müssen massiv ausgebaut werden, wenn die EU-Wachstumsziele für erneuerbare Energien erfüllt werden sollen. So ist beispielsweise in Italien bis 2050 ein Ausbau der Stromnetze um bis zu 170 Prozent im Vergleich zu heute notwendig, um den Stromtransport von zukünftigen Standorten erneuerbarer Stromerzeugung im Süden in die Nachfragezentren im Norden zu gewährleisten.
- Umweltminister: Die Zukunft liegt in klimafreundlicher Entwicklung (01.09.2010)
Bundesumweltminister Norbert Röttgen traf am Dienstag (31.08.10) in Berlin mit seinen Kollegen Jean-Luis Borloo, Umwelt- und Energieminister Frankreichs und Chris Huhne, Klima- und Energieminister Großbritanniens zusammen, um über die internationale Klimapolitik in den kommenden Monaten zu beraten. - 'FTD': Versteigerungserlöse aus Emissionshandel direkt an EU? (09.08.2010)
HAMBURG - Die EU-Kommission will sich laut einem Pressebericht eigene Steuereinnahmen verschaffen. Haushaltskommissar Janusz Lewandowski wolle den Mitgliedsstaaten im September mehrere Optionen für eine Steuer vorschlagen, die direkt in den EU-Haushalt fließt, berichtet die "Financial Times Deutschland" (Montagausgabe).
- Hedegaard: EU braucht Spielraum bei Klimagipfel (21.07.2010)
Die Sonne brennt. Gewitter mit Tornados wüten in Europa. Mit der Erderwärmung werden die Wetterextreme zunehmen, befürchtet die EU- Kommission. Und die Weltklimaverhandlungen werden wohl auch hitzig.
- Kommission gibt grünes Licht für Auktionsregulierung ab 2013 (16.07.2010)
Mit überraschender Einstimmigkeit haben die EU-Mitgliedsstaaten in dieser Woche dem mehrfach überarbeiteten europaweiten Regelwerk zur CO2-Auktionierung ab 2013 zugestimmt. - EU-Kommissarin begrüßt Röttgen-Vorstoß (15.07.2010)
Berlin/Brüssel - In einem gemeinsamen Appell haben Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) und zwei seiner europäischen Amtskollegen für strengere Klimaschutzziele in der EU geworben.
- EU agrees on ETS auction rules from 2013 (15.07.2010)
The European Commission welcomes today's vote by the Climate Change Committee in support of the Commission's proposal for a Regulation governing the auctioning of emission allowances under the EU Emissions Trading System (EU ETS). The draft Regulation lays down the rules for auctioning emission allowances valid for the third trading period of the EU ETS starting in 2013 as well as allowances to be used by aircraft operators already as from 2012. The Commission will now submit the draft Regulation to the European Parliament and the Council for a three-month scrutiny period. - EU: schärfere Grenzwerte für Industrieabgase - aber Übergangsfristen 'Trauerspiel' (07.07.2010)
Von 2010 an soll die Industrie verschärfte Abgasnormen einhalten. Zugleich räumt die EU aber zehnjährige Übergangsfristen ein - ein Freibrief für den Betrieb alter Kohlekraftwerke und schadstoffreicher Großfeuerungsanlagen. - EU: Cutting down on e-waste (23.06.2010)
MEPs want better collection and treatment of the growing volumes of discarded fridges, phones and computers in the European Union. New collection targets should be based on actual waste generated, they insist. - Treffen deutschsprachiger Umweltminister zu Klimaschutz, grüner Wirtschaft und Alpenkonvention (22.06.2010)
Bern - Am traditionellen Vierertreffen der deutschsprachigen Umweltminister, das heute (22.06.10) in Vaduz zu Ende ging, kamen insbesondere der Klimaschutz, die grüne Wirtschaft und die Alpenkonvention zur Sprache. Bundesrat Moritz Leuenberger kündigte an, dass das Vierertreffen im kommenden Jahr – gleichzeitig mit der Alpenkonferenz - in der Schweiz stattfinden werde. - Wachstum nach Plan: EU-Gipfel beschließt Strategie «EU 2020» (18.06.2010)
Brüssel - Die neue Wachstumsstrategie «EU 2020» soll Europa aus der Wirtschaftskrise holen. Die Staats- und Regierungschefs beschlossen bei ihrem EU-Gipfel am Donnerstag in Brüssel den Zehnjahresplan, der den 27 Ländern verbindliche Ziele für Wirtschaft, Bildung und Klimaschutz bis 2020 setzt. - EU unterbreitet Vorschlag zu Sicherheit von Elektrofahrzeugen (17.06.2010)
Die Europäische Kommission hat heute (15.06.10) einen Vorschlag unterbreitet, mit dem gewährleistet werden soll, dass in Europa auf den Markt gebrachte Elektrofahrzeuge sicher sind und die Verbraucher nicht mit spannungsführenden Fahrzeugteilen unmittelbar in Berührung kommen können.
- EU makes proposals abaout car type-approvals and electrical vehicle safety (17.06.2010)
The European Commission proposed today to ensure that electric cars placed on the European market are safe and that consumers are protected against direct contacts with parts of the car under voltage. These measures will speed up the introduction of safe electric cars on European roads which have strong potential for reducing CO2 emissions. The Commission also proposed today to drastically reduce European legislation on car type approval by ending the duality between EC Directives and UNECE Regulations. - EU-Gipfel will Strategie «EU 2020» beschließen (15.06.2010)
Brüssel - Die Europäische Union setzt sich verbindliche Zielvorgaben für Wirtschaft, Bildung und Klimaschutz in den nächsten zehn Jahren. Die Staats- und Regierungschefs wollen auf ihrem EU- Gipfel an diesem Donnerstag in Brüssel den neuen Zehnjahresplan der EU beschließen, der das Wirtschaftswachstum ankurbeln soll.
- EIB, European Commission to explore EU climate finance initiative (14.06.2010)
European Climate Action Commissioner Connie Hedegaard and European Investment Bank (EIB) President Philippe Maystadt agreed on Monday to explore a joint climate finance initiative for developing countries as part of the European Union commitment made at the UN climate conference in Copenhagen last December. During talks at EIB headquarters in Luxembourg, they also welcomed a political agreement reached in mobilising finance for carbon capture and storage (CCS) and innovative renewable energy technologies in the EU through the NER 300 initiative. - EU sets up system for certifying sustainable biofuels (10.06.2010)
The Commission decided today to encourage industry, governments and NGOs to set up certification schemes for all types of biofuels, including those imported into the EU. It laid down what the schemes must do to be recognised by the Commission. This will help implement the EU's requirements that biofuels must deliver substantial reductions in greenhouse gas emissions and should not come from forests, wetlands and nature protection areas. The rules for certification schemes are part of a set of guidelines explaining how the Renewable Energy Directive, coming into effect in December 2010, should be implemented. - Kommission führt Zertifizierungssystem für Biokraftstoffe ein (10.06.2010)
Mit einem am Donnerstag gefassten Beschluss will die Kommission die Wirtschaft, Regierungen und Nichtregierungsorganisationen ermutigen, Zertifizierungssysteme für alle Arten von Biokraftstoffen ‑ auch von in die EU importierten ‑ einzuführen. Sie hat festgelegt, welche Anforderungen die Systeme erfüllen müssen, um von der Kommission anerkannt zu werden. - Gemeinsame Netze: erster Schritt auf dem Weg zur Energie-Gemeinschaft (10.06.2010)
Die weltweite Energieversorgung steht vor grundlegenden Umwälzungen und Europa sollte angemessen reagieren können. Wenn die Staatengemeinschaft die energiepolitischen Herausforderungen der Zukunft meistern will, sollte es sich enger zusammenschließen, da sind sich Parlamentarier und Experten einig. EU-Parlamentspräsident Buzek plädiert daher für eine "echte" Europäische Energiegemeinschaft. - Europaparlament debattiert über Europäische Energie-Gemeinschaft (09.06.2010)
Während die EU die Umsetzung der Regeln der gemeinsamen Energiepolitik beschleunigen solle, müsse die Politik selbst darauf abzielen, die Wettbewerbsfähigkeit, die Versorgungssicherheit und die Nachhaltigkeit zu verbessern, schlussfolgerten mehr als 250 Europa-Abgeordnete und Parlamentarier aus den EU-Mitgliedstaaten in einer gemeinsamen Sitzung am Dienstag in Brüssel.
- EU greenhouse gas emissions: more than half way to the '20 % target by 2020' (02.06.2010)
The European Union's greenhouse gas (GHG) inventory report, compiled by the European Environment Agency (EEA), shows that emissions have not only continued their downward trend in 2008, but have also picked up pace. The EU-27's emissions stood 11.3 % below their 1990 levels, while EU-15 achieved a reduction of 6.9 % compared to Kyoto base-year levels. - EU-Kommission will einheitliche CO2-Steuer (02.06.2010)
Brüssel - Im Kampf gegen den Klimawandel will die EU- Kommission künftig eine einheitliche CO2-Besteuerung. Damit soll auch für eine effizientere Energienutzung gesorgt werden. - Commission rewards Europe's best green businesses (02.06.2010)
Companies from the UK, Belgium, Germany and Spain have won the 2010 European Business Awards for the Environment. The winners were announced by European Environment Commissioner Janez Potočnik at an awards ceremony during the annual Green Week conference in Brussels. The awards recognise "the best of the best" businesses that have already succeeded in competitions at national level. - 'Green Week': Europa muss Klimaschutz und erneuerbare Energien vorantreiben (02.06.2010)
Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen hat heute (02.06.10) in Brüssel Gespräche mit EU-Energiekommissar Günther Oettinger, Klimakommissarin Connie Hedegaard und Umweltkommissar Janez Potocnik geführt. Er traf mit den deutschen Abgeordneten des Umweltausschusses des Europäischen Parlaments zusammen und hielt eine Eröffnungsrede bei der jährlich stattfindenden EU-Umweltkonferenz "Green Week". - Beschluss: EU verschärft Energieeffizienz-Ziele nicht (31.05.2010)
Brüssel - Die europäische Industrie soll zunächst keine strengeren Vorschriften für mehr Energieeffizienz bekommen. Die Energieminister beschlossen am Montag in Brüssel, das bereits bestehende Klimaschutzziel nicht zu verschärfen.
- EU and Asia want to work together for stronger action against climate change (31.05.2010)
Representatives of the EU and of developing countries in Asia today agreed to work together to mobilise international support for stronger action on climate change. Asia’s regional conference of the Global Climate Change Alliance brought together representatives of Afghanistan, Bangladesh, Bhutan, Cambodia, Laos, Maldives, Myanmar and Nepal as well as of the EU.
- EU: 2,4 Milliarden Euro Klimaschutz-Hilfe dieses Jahr (31.05.2010)
Bonn - Die EU wird in diesem Jahr für ärmere Länder eine Klimaschutz-Soforthilfe von 2,4 Milliarden Euro zur Verfügung stellen. Dabei handele es sich ausschließlich um neue Gelder, sagte die EU-Verhandlungsführerin bei der UN-Klimakonferenz, die Spanierin Alicia Montalvo, am Montag in Bonn. «Wir sind bereit, das Geld zuzuteilen.»
- Hedegaard: Klimaziele noch nicht erhöhen (26.05.2010)
Brüssel - Angesichts der stockenden Weltklimaverhandlungen muss die Europäische Union mit der Erhöhung ihrer Klimaschutzziele noch warten. Das hat EU-Klimakommissarin Connie Hedegaard am Mittwoch in Brüssel empfohlen, gleichzeitig aber auf die in Folge der Wirtschaftskrise massiv gesunkenen Kosten für die Absenkung des Treibhausgas-Ausstoßes verwiesen. Mit Blick auf den Neustart der formalen UN-Klimaverhandlungen im Juni in Bonn forderte die Dänin, die Teilnehmer müssten sich auf «Substanz und Inhalte statt Diskussionen über das Prozedere» konzentrieren.
- Climate change: EU Commission presents analysis of costs, benefits and options (26.05.2010)
The European Commission today presented an analysis of the costs, benefits and options for moving beyond the EU's greenhouse gas reduction target for 2020 from 20% below 1990 levels to 30% once the conditions are met. At present these conditions have not been met. This communication follows the Commission's Communication on "How to reinvigorate international climate negotiations" and the Council's request to present an assessment on the impacts of a conditional move to a 30% emissions cut. - Brüssel sieht nicht genug Anreize für Investitionen in grüne Technologien (20.05.2010)
Düsseldorf - Die Brüsseler Kommission hat die EU-Länder aufgefordert, mehr für den Klimaschutz zu tun. Die bisher geplanten Maßnahmen reichten nicht aus, um den Führungsanspruch bei grünen Technologien zu verteidigen und etwa mit China mitzuhalten, sagte Klimakommissarin Connie Hedegaard dem "Handelsblatt" (Donnerstag). Die EU sollte prüfen, ihren Treibhausgasausstoß nicht nur um 20, sondern um 30 Prozent zu reduzieren, empfiehlt die Dänin. Trotz oder gerade wegen der Wirtschaftskrise lasse sich dieses Ziel zu vertretbaren Kosten erreichen.
- EP verabschiedet Gesetzespaket zu Energieeffizienz (20.05.2010)
Das EP hat ein Gesetzespaket zur Energieeffizienz verabschiedet. Dabei handelt es sich zum einen um eine Richtlinie zur Energieeffizienz von Häusern, die vorschreibt, dass alle Gebäude, die ab Ende 2020 errichtet werden, hohen Energiesparvorgaben entsprechen müssen. Zum anderen um eine Richtlinie zu neuen Energiellabels für Haushaltsgeräte und andere Produkte. Kennzeichnungen von Haushaltsgeräten wie Kühlschränken oder Waschmaschinen erhalten künftig mehr Informationen zum Energieverbrauch. - Emissions trading: EU ETS emissions fall more than 11% in 2009 (18.05.2010)
Emissions of greenhouse gases from EU businesses participating in the EU Emissions Trading System (EU ETS) fell 11.6 % in 2009 compared with a 2008, according to the information provided by Member State registries. - EU-Bericht: Wasserknappheit und Dürre – Grund zur Besorgnis für viele Gebiete in Europa (18.05.2010)
Die Europäische Kommission hat heute einen Bericht über die Fortschritte der Mitgliedstaaten bei der Bekämpfung von Wasserknappheit und Dürre veröffentlicht. Zwar hat es in den Ländern Südeuropas 2009 mehr geregnet als in den Jahren zuvor, gleichwohl sind noch größere Anstrengungen nötig, um der Übernutzung der begrenzten europäischen Wasserressourcen Einhalt zu gebieten und diesen Trend umzukehren. - Industrial emission limits: extra time for combustion plants to comply (07.05.2010)
Certain combustion plants, including some fossil-fuel power stations, should be allowed extra time to meet stricter rules on industrial emissions, said Environment Committee MEPs on Tuesday. The proposed update to existing legislation would further restrict industrial emissions, so as to protect public health and the environment, while simplifying the administrative burden on industry and public authorities. A plenary vote is currently scheduled for July. - EU-Parlament dringt auf Standardisierung von Elektrofahrzeugen (07.05.2010)
Standard-Ladegeräte für Elektrofahrzeuge bilden einen wichtigen Schritt zur Schaffung eines europäischen Binnenmarktes für Elektrofahrzeuge und in Hinblick auf weltweite Standards. Am Donnerstag hat das Parlament eine diesbezügliche Resolution dazu angenommen. Die Abgeordneten fordern eine ausgewogene Entwicklung der damit verbundenen Technologien und eine größere Unterstützung der Innovationen seitens der EU in diesem Bereich.
- 'HB': EU nutzt Rezession für mehr Klimaschutz (06.05.2010)
Die Europäische Kommission will den Ausstoß von Kohlendioxid einem Pressebericht zufolge bis 2020 stärker drosseln als bislang vorgesehen.
- EU startet Umfrage zu nachhaltiger Energienutzung in Regionen und Städten (04.05.2010)
Die Eindämmung des Klimawandels ist anerkanntermaßen eine politische Priorität der EU, wobei regionale und lokale Gebietskörperschaften zu den wesentlichen Akteuren zählen. Mit Hilfe dieser Umfrage soll die Rolle lokaler und regionaler Gebietskörperschaften bei der Bewältigung der Herausforderungen des Klimawandels herausgestellt werden. - Sarkozys «grüne Revolution» - vom Winde verweht (04.05.2010)
Frankreich sollte eine grüne Revolution erleben. Das versprach vor drei Jahren der damals frisch gewählte Präsident Nicolas Sarkozy. Er weckte damit in seinem Land Öko-Euphorie. Doch das nun diskutierte Gesetzespaket hat mit den ehrgeizigen Zielen nicht mehr viel gemein. - 500 europäische Städte verpflichten sich, ihren CO2‑Ausstoß um mehr als 20 % zu senken (03.05.2010)
Mehr als 500 europäische Bürgermeister werden sich morgen verpflichten, ihre CO2-Emissionen bis 2020 um mehr als 20 % zu verringern. Mit der Unterzeichnung des Bürgermeister-Konvents verpflichten sie sich, Energie zu sparen, erneuerbare Energien zu fördern und ihre Bürger hierfür zu sensibilisieren. - Barroso sieht Atomkraft im Aufwind (02.05.2010)
Hamburg - Der Präsident der Europäischen Kommission, José Manuel Barroso, sieht die Atomenergie in Zeiten des Klimawandels im Aufwind. - China und EU vereinbaren intensivere Klima-Gespräche (29.04.2010)
Peking - China und die Europäische Union wollen sich beim Kampf gegen den Klimawandel künftig enger abstimmen. Minister beider Seiten sollen sich von nun an öfter treffen, um über die unterschiedlichen Standpunkte zu diskutieren. Das vereinbarten EU- Klimakommissarin Connie Hedegaard und der oberste chinesische Klimaunterhändler Xie Zhenhua am Donnerstag in Peking. Hedegaard sprach im Anschluss an die zweitägigen Gespräche von «fruchtbaren Diskussionen».
- EU veröffentlicht Strategiepapier für saubere und energieeffiziente Fahrzeuge (28.04.2010)
Mit der europäischen Strategie zur Förderung der Entwicklung und des späteren umfassenden Einsatzes von sauberen und energieeffizienten Fahrzeugen soll der europäischen Autoindustrie geholfen werden, ihre führende Position weltweit zu festigen, indem sie ihre Produktion auf saubere und energieeffiziente Technologien stützt. Die Strategie wird in einer heute vorgestellten Mitteilung der Europäischen Kommission erläutert. - EU für Artenvielfalt - Mehr Schein als Sein (20.04.2010)
Brüssel - Im Internet ist die Europäische Union in Sachen Artenschutz schon weit. Auf einer kürzlich freigeschalteten Seite können sich EU-Bürger für Äpfel einsetzen oder Freundschaft mit einem Frosch schließen. Die Kampagne im Netz soll auf die große Gefahr für Tausende Tier- und Pflanzenarten und auf das Schrumpfen natürlicher Lebensräume aufmerksam machen. Fern des Internets, im echten Leben, ist es um den Tatendrang der EU beim Artenschutz weniger gut bestellt: Im März mussten die EU-Umweltminister eingestehen, dass das Aussterben der Arten wohl frühestens im Jahr 2020 aufzuhalten sein wird - ursprünglich sollte das Ziel dieses Jahr erreicht werden.
- Emissionshandel: Kommission genehmigt polnischen Zuteilungsplan für 2008-2012 (19.04.2010)
Die Europäische Kommission hat heute (19.04.2010) einen Beschluss über den neuen nationalen Plan Polens für die Zuteilung von Kohlendioxid- Emissionszertifikaten im Handelszeitraum 2008-2012 des EU-Emissionshandelssystems (EU-EHS) erlassen, in dem sie keinerlei Einwände erhebt. Das EU-EHS stellt sicher, dass Treibhausgasemissionen des Energiesektors und der Industrie auf die rentabelste Weise reduziert werden, und es hilft der EU und ihren Mitgliedstaaten, ihre Emissionsverpflichtungen einzuhalten. - EU-Klimakommissarin für Energiesteuer (19.04.2010)
Osnabrück - EU-Klimaschutzkommissarin Connie Hedegaard hält eine Energiesteuer in Europa für sinnvoll. Sie sei überzeugt, dass «Energiesteuern zu den Instrumenten gehören, die wir in der EU zum Klimaschutz einsetzen sollten», sagte die Dänin der «Neuen Osnabrücker Zeitung» (Montagausgabe). Dafür sollten die Steuern auf Arbeit gesenkt werden, um die Wettbewerbsfähigkeit mit Ländern zu verbessern, die Arbeit nicht versteuern. - Sarkozy und Berlusconi: EU-Importe in Emissionsquoten einbeziehen (15.04.2010)
Paris - Frankreich und Italien fordern die Einbeziehung der Importe in das europäische System der CO2-Quoten. Die Bemühungen der EU zur Senkung der CO2-Emissionen dürften nicht von Drittstaaten zunichte gemacht werden, schrieben Präsident Nicolas Sarkozy und Regierungschef Silvio Berlusconi am Donnerstag an den Präsidenten der EU-Kommission, José Manuel Barroso.
- Mexiko: EU muss mehr für Klimaverhandlungen tun (14.04.2010)
Brüssel - Der Gastgeber des nächsten UN-Klimagipfels, Mexiko, fordert in den stockenden Weltklimaverhandlungen mehr Zugeständnisse von Europa. «Die Europäer, aber auch andere, müssen mehr Verantwortung übernehmen und ambitionierter sein», sagte der zuständige Sondergesandte, Luis Alfonso de Alba, am Mittwoch in Brüssel. Europa müsse sein Reduktionsziel für den Kohlendioxid (CO2)- Ausstoß von 20 auf 30 Prozent gegenüber 1990 anheben. Selbst dann noch seien die Angebote, die von Schwellenländern wie Mexiko, Brasilien oder Indonesien auf dem Tisch lägen, weitreichender.
- Bewerben: EU fördert Öko-Innovationsprojekte mit 35 Mio. Euro (13.04.2010)
Europäische Kommission veröffentlicht Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen im Wert von 35 Mio. EUR für Projekte, die ökologische Herausforderungen in Geschäftschancen umwandeln
- EU-Kommission schwächt Forderung nach zentraler Auktionsplattform ab (12.04.2010)
Die EU-Kommission spricht sich für den Aufbau einer gemeinsamen Auktionsplattform für Primärauktionen aus. Dies geht aus den Vorschlägen der Kommission zur Ausgestaltung der Auktionen für CO2-Berechtigungen ab 2013 hervor, die sie am Dienstag an die EU-Mitgliedsstaaten gesendet hat. Neben der gemeinsamen Plattform soll auch eine einheitliche Auktions-Infrastruktur für diskriminierungsfreie Bedingungen beim Erwerb europäischer Emissionszertifikaten sorgen. So soll das Auktionsverfahren einer einheitlichen Preisbildung folgen. - Erste verifizierte Emissionsdaten für 2009 zeigen wie erwartet einen Rückgang (01.04.2010)
Die CO2-Emissionen in den 27 EU-Mitgliedsstaaten sind im vergangenen Jahr deutlich zurückgegangen. Eine erste rudimentäre Hochrechnung ergibt eine emittierte CO2-Menge von 1,69 Gigatonnen für das Jahr 2009. Die vorläufigen und noch nicht vollständigen Daten, die die EU-Kommission am Donnerstag veröffentlicht hat, zeigen einen Rückgang um rund 11%. Analysten erwarteten im Durchschnitt einen Rückgang um 10,4%. Die vorliegenden Daten lassen sich jedoch nicht mit dem für 2008 bereits komplett vorliegenden Datenmaterial vergleichen. Die endgültigen Emissionsdaten für 2009 werden vermutlich erst Mitte Mai vorliegen. - Norwegen startet Reverse-Charge-Besteuerung im Emissionshandel (01.04.2010)
Die norwegischen Steuerbehörden haben jetzt das Umsatzsteuersystem für am Binnenmarkt gehandelte Emissionszertifikate geändert. Norwegen wende nun das sogenannte Reverse Charge System an, d.h. der Käufer trägt die Verantwortung für die Berechnung und Zahlung der Mehrwertsteuer, teilte die Börse Nord Pool mit. - Der grüne Lack ist ab: Sarkozy kippt Klimasteuer (24.03.2010)
Paris - Ganz schnell war er weg nach seiner knappen Erklärung an die Nation: Präsident Nicolas Sarkozy hat derzeit wenig Lust, Journalistenfragen zu beantworten. Warum die französische Regierung nicht früher darüber nachgedacht habe, dass sie eine Klimasteuer nur einführen kann, wenn die anderen europäischen Staaten das auch tun - diese Frage wäre sicher gestellt worden. - Nach Wahlniederlage: Frankreich kippt die Klimasteuer - Kritik (23.03.2010)
Paris - Frankreich verabschiedet sich vorerst von der geplanten Klimasteuer. Zwei Tage nach der Niederlage des Regierungslagers bei den Regionalwahlen kündigte Premierminister François Fillon an, die für Juli geplante CO2-Abgabe vorerst auszusetzen. Eine solche Steuer müsse auf europäischer Ebene eingeführt werden, damit sie nicht die Wettbewerbsfähigkeit eines Landes einschränke, sagte Fillon am Dienstag vor Abgeordneten der Regierungspartei UMP. Präsident Nicolas Sarkozy hatte die CO2-Steuer im vergangenen Jahr zu einem Herzstück seiner Politik erklärt.
- Future common agricultural policy: Parliament kicks off debate (18.03.2010)
What are the new challenges facing European agriculture? Should the EU keep its common policy? - EU-Artenschutzziel auf 2020 verschoben (15.03.2010)
Brüssel - Spätestens in einem Jahrzehnt sollen in Europa keine Tier- und Pflanzenarten mehr aussterben. Die europäischen Umweltminister verschoben am Montag in Brüssel ihr Ziel zum Schutz der Artenvielfalt, das die EU-Staaten eigentlich schon dieses Jahr erreichen wollten. Weiter keine Fortschritte macht die EU beim Schutz der Böden vor Verschmutzung: Deutschland und fünf weitere Länder blockieren Pläne für ein EU-Gesetz. In den Verhandlungen setzte sich Umwelt-Staatssekretärin Katherina Reiche für eine Abschwächung der geplanten EU-Klimaauflagen für Kleinlaster und Lieferwagen ein.
- Klima: Kommission präsentiert Post-Kopenhagen-Strategie im Europaparlament (11.03.2010)
Die neue EU-Klimaschutz-Kommissarin Connie Hedegaard stellte im Europaparlament am Dienstag den Vorschlag für eine Strategie nach dem gescheiterten Gipfel von Kopenhagen vor. Insbesondere geht es der Kommission darum, die in der (rechtlich nicht verbindlichen) „Kopenhagener Vereinbarung" enthaltenen Zusagen in die Tat umzusetzen und Finanzmittel für die Entwicklungsländer zu mobilisieren. EU-Abgeordnete mahnten in der Debatte eine genauere Analyse des Scheiterns des Kopenhagener Gipfels an. - MEPs back fresh EU money to develop low-carbon technologies (11.03.2010)
Plans to step up EU funding to develop innovative low-carbon technologies to help cut greenhouse gas emissions by 20% by 2020 were welcomed in a resolution approved by Parliament on Thursday. MEPs want the EU funding to develop applications for these technologies over the next 10 years, but also acknowledge that additional private, public and EU resources will be needed to hit the target. - EU: Deutschland wird wahrscheinlich EU-Klimaziel übertreffen (11.03.2010)
Brüssel - Deutschland wird ein wichtiges EU-Klimaziel voraussichtlich übererfüllen. Demnach soll der Anteil erneuerbarer Energien am Energiemix nicht wie geplant bis 2020 auf 18 Prozent, sondern auf 18,7 Prozent ansteigen, wie die EU-Kommission am Donnerstag in Brüssel mitteilte. Deutschland könnte damit einen Teil seines Überschusses beispielsweise an Italien verkaufen, sagte die Sprecherin von Energiekommissar Günther Oettinger.
- Erneuerbare Energien : Prognosen zeigen EU auf Weg 20%-Ziel zu erreichen (11.03.2010)
Nach nationalen Vorausschätzungen, die der Europäischen Kommission vorgelegt wurden, wird die EU ihr Ziel übertreffen, bis 2020 20 Prozent ihres Energieverbrauchs aus erneuerbaren Energien zu beziehen. In ihrer heute veröffentlichten Zusammenfassung stellt die Kommission fest, dass die EU einen Gesamtanteil von 20,3 Prozent an erneuerbaren Energien erreichen wird. - Sarkozy will Devisensteuer für Klimaschutz ab 2011 (11.03.2010)
Paris - Frankreich fordert bereits für das kommende Jahr die Einführung einer Devisensteuer zugunsten des Klimaschutzes. «Wir brauchen innovative Finanzierungsmöglichkeiten, um den Kampf gegen den Klimawandel führen zu können», sagte der französische Präsident Nicolas Sarkozy auf einer eintägigen internationalen Konferenz zum Schutz der Urwälder am Donnerstag in Paris. - EU-Kommission erlaubt Beihilfe für Klimaschutzprojekt bei ArcelorMittal (09.03.2010)
Brüssel - Der Bund darf nach einer Entscheidung der EU-Kommission ein Klimaschutzprojekt im Stahlwerk von ArcelorMittal in Eisenhüttenstadt mit 30 Millionen Euro fördern. - EU: UN-Klimavertrag könnte doch erst 2011 kommen (09.03.2010)
Straßburg - Der Abschluss eines Weltklimavertrags könnte sich nach Einschätzung von EU-Klimakommissarin Connie Hedegaard weiter verzögern. Zwar wäre die EU bereit, Ende dieses Jahres auf der UN-Klimakonferenz im mexikanischen Cancun Mexiko ein weltweit verbindliches Übereinkommen abzuschließen, hieß es in einem Strategiepapier, das Hedegaard am Dienstag in Straßburg vorlegte. - EU: Zweiter Teil des 4-Milliarden-Euro-Pakets geht an 43 Gas- und Stromprojekte (05.03.2010)
Die Kommission hat heute (04.03.10) 43 große Energieprojekte ausgewählt, die erheblich zur wirtschaftlichen Erholung in der EU beitragen und die Sicherheit der Energieversorgung durch den Aufbau grenzübergreifender Infrastrukturen erhöhen. Mit dem heutigen Beschluss gewährt die Kommission Finanzhilfen in Höhe von 2,3 Milliarden Euro für 31 Gas- und 12 Stromprojekte. Dies ist der zweite Finanzierungsbeschluss im Rahmen eines Konjunkturpakets im Umfang von 4 Milliarden Euro. Dies ist der größte Betrag, den die EU je für Energieinfrastrukturen ausgegeben hat. - EU stellt 2,3 Milliarden für Energieprojekte bereit (04.03.2010)
Brüssel - Die Europäische Union stellt im Rahmen ihres Konjunkturprogramms 2,3 Milliarden Euro für Energieprojekte zur Verfügung. Der neue Energiekommissar Günther Oettinger nannte die Zuschüsse für 31 Gas- und 12 Stromprojekte am Donnerstag in Brüssel einen «Meilenstein» und «Wendepunkt in der EU-Energiepolitik».
- Hedegaard will EU-Klimabündnis mit USA (03.03.2010)
Brüssel - In den Weltklimaverhandlungen muss Europa stärker mit den USA zusammenarbeiten, um ein Gegengewicht zu aufstrebenden Wirtschaftsgiganten wie China und Indien zu schaffen. Das forderte die neue EU-Klimakommissarin Connie Hedegaard am Mittwoch in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur dpa kurz vor ihrem Antrittsbesuch in Washington.
- Europäische Kommission lanciert Debatte über den Klimaschutz der europäischen Wälder (01.03.2010)
Die Europäische Kommission hat heute ein Grünbuch verabschiedet, in dem Optionen für einen Ansatz der Europäischen Union zum Schutz der Wälder und zur Information über Waldressourcen und den Zustand von Wäldern aufgezeigt werden. Die Kommission wird anhand der Reaktionen der Öffentlichkeit, der Mitgliedstaaten, der EU-Einrichtungen und anderer Interessenkreise auf das Grünbuch entscheiden, ob auf EU‑Ebene weitere Initiativen erforderlich sind. - Nachhaltigkeit: EP setzt Prioritäten für Reform der EU-Fischereipolitik (01.03.2010)
Die Reform der Gemeinsamen Fischereipolitik sollte die regionalen Besonderheiten der einzelnen europäischen Meere berücksichtigen, Fischereiregionen mehr Verantwortung übertragen, das System der Fangquoten verbessern und das Problem der Überkapazität der Flotten lösen, so das Parlament in seinem Bericht zur anstehenden Reform der EU-Fischereipolitik.
- Kommission verabschiedet Bericht über Nachhaltigkeit von Biomasse (25.02.2010)
Die Kommission hat heute einen Bericht über Nachhaltigkeitsanforderungen an die Nutzung fester und gasförmiger Biomasse bei Stromerzeugung, Heizung und Kühlung verabschiedet. Der Bericht enthält Empfehlungen für Nachhaltigkeitskriterien, die jene Mitgliedstaaten verwenden sollen, die eine Regelung auf nationaler Ebene einführen wollen, um Hindernisse für das Funktionieren des Biomasse-Binnenmarkts zu vermeiden. - Oettinger fordert Atom-Endlager (21.02.2010)
Hamburg - EU-Energiekommissar Günther Oettinger hat die Europäer zur Schaffung von Atom-Endlagern aufgefordert. «Die Mitgliedstaaten müssen sich dringend um die Frage der Endlagerung kümmern», sagte Oettinger dem «Hamburger Abendblatt». «Wir haben in Europa längst nicht die Kapazität für die Endlagerung, die notwendig ist.» Die vergangenen Jahrzehnte seien dafür nicht optimal genutzt worden, kritisierte er.
- EU: Commission creates two new Directorates-General for Energy and Climate Action (17.02.2010)
The European Commission has today (17.02.10) taken a number of decisions to implement the organisational consequences of the allocation of portfolios to Commissioners. Two new Directorates-General have been created: DG Energy (ENER) and DG Climate Action (CLIM). - Polen will jährlich 220 Mio t EUAs an Anlagenbetreiber zuteilen (16.02.2010)
Polen will mit der Europäischen Kommission über eine neue jährliche Allokationsmenge von 220 Mio t verhandeln. Das sagte der polnische Umweltminister Andrzej Kraszewski dem Radiosender PIN in einem Interview. - Italien wird Kyoto-Reduktionsziel 2012 erreichen (16.02.2010)
Italien wird im Jahr 2012 die Reduktionsziele erreichen, die es bei Unterzeichnung des Kyoto-Protokolls zugesagt hat. Das sagte der frühere Umweltminister des Landes Edo Ronchi am Montag. Ronchi hatte das Kyoto-Protokoll unterzeichnet und leitet nun die Sustainable Development Foundation in Rom. Die stärkste Rezession seit 60 Jahren werde dem Land bei der Einhaltung seiner Ziele helfen. - Tschechischer ÜNB will Zubau von Solarstrom bremsen (16.02.2010)
Der tschechische Übertragungsnetzbetreiber CEPS hält die Stromnetze im Land nicht für den voranschreitenden Zubau Erneuerbarer Energien gewappnet. "Bereits im Sommer 2011 werden wir uns wahrscheinliche in einer Situation befinden, in der wir Solarstromgeneratoren vom Netz nehmen müssen, um ein Netzversagen zu verhindern", sagte CEPS-Direktor Petr Zeman bei einer Pressekonferenz in Prag. - IETA: EU has to act quickly otherwise EU emissions trading scheme could suffer (15.02.2010)
The International Emissions Trading Association has today written to the European Commission urging quick action to close the security gaps in the EU emissions trading scheme that threaten to damage its reputation and distract from the scheme’s success. Over the last few months a number of serious shortcomings have been revealed – most recently the “phishing” scam that has stolen details of registry accounts and EUAs from a number of companies. - EU Abgeordnete fordern eine neue 'Klimaschutz-Diplomatie' (11.02.2010)
Die EU sollte eine neue "Klimaschutz-Diplomatie" entwickeln und künftig ausreichende Mittel zum Schutz gegen den Klimawandel und Anpassungsmaßnahmen bereitstellen, forderte das Europäische Parlament heute (10.02.10). Der Einsatz der EU für Klimaschutz-Maßnahmen dürfe trotz des enttäuschenden Ergebnisses des Klimagipfels in Kopenhagen im Dezember 2009 nicht in Zweifel geraten. Die EU sollte vielmehr bis 2020 einseitig ihre CO2-Emissionen um mehr als 20% reduzieren. - VCÖ warnt vor Schildbürgerstreich in EU: Mehr CO2-Emissionen durch hohen Elektroauto-Anteil (10.02.2010)
Die aktuelle Gesetzeslage in der EU kann dazu führen, dass mehr Elektroautos höhere CO2-Emissionen bedeuten, warnt der Verkehrsclub Österreich VCÖ. Eine aktuelle Studie des renommierten Forschungsinstituts CE Delft zeigt: Haben Elektroautos in der EU einen Verkaufsanteil von zehn Prozent, kann dies zu einem 20-prozentigen Anstieg der CO2-Emissionen der Autoflotte führen. - Europäische Investitionsbank: Fokus auf erneuerbarer Energie (03.02.2010)
Frankfurt/Luxemburg - Die Förderung erneuerbarer Energien steht für die Europäische Investitionsbank (EIB) in diesem Jahr ganz oben auf der Agenda. «Diese Investitionen müssen jetzt getätigt werden, sonst wird Europa seine ehrgeizigen Klimaziele nicht erreichen», sagte EIB-Vizepräsident Matthias Kollatz-Ahnen der «Börsen-Zeitung» (Mittwoch). «Außerdem wollen wir den Ausbau der transeuropäischen Netze forcieren.»
- EEB tells European Council to put EU on road to sustainable future (29.01.2010)
The European Environmental Bureau (EEB) wrote to Members of the European Council ahead of their 11th February discussion about the EU post-Lisbon Strategy demanding they take steps to ensure energy efficiency, biodiversity protection and sustainability are at the forefront of the new agenda. - Kopenhagener Klimavereinbarung : Europäische Union notifiziert Reduktionsziele der EU (29.01.2010)
Die Europäische Union hat am 28.01.2010 ihr Engagement für die Kopenhagener Klimavereinbarung offiziell bestätigt und ihre Emissionsreduktionsziele notifiziert. In einem gemeinsamen Schreiben des spanischen Ratsvorsitzes und der Europäische Kommission wurde offiziell bekannt gegeben, dass die EU bereit sei, ihren Verpflichtungen aus der Vereinbarung nachzukommen, und benannte informationshalber die für die EU verbindlichen THG-Reduktionsziele für 2020. Die EU wird ihre Gesamtemissionen einseitig auf 20 % unter dem Wert von 1990 reduzieren, und stellt eine noch stärkere Reduzierung um 30 % in Aussicht, sofern andere Großemittenten zustimmen, ihren Teil dieser globalen Aufgabe zu übernehmen. Nach der Vereinbarung sollen die Reduktionsziele bis 31. Januar 2010 notifiziert werden. - European Union notifies EU emission reduction targets following Copenhagen Accord (29.01.2010)
The European Union has today formalised its support for the Copenhagen Accord on climate change and presented its commitments for emission reduction targets. In a joint letter with the Spanish Presidency of the Council, the European Commission has formally notified the EU's willingness to be associated with the Accord and submitted for information the EU's established greenhouse gas emissions reduction targets for 2020. These consist of a unilateral commitment to reduce the EU's overall emissions by 20% of 1990 levels and a conditional offer to increase this cut to 30% provided that other major emitters agree to take on their fair share of a global reduction effort. Under the Accord, notifications are to be submitted by 31 January 2010. - European Parliament about CAP and climate change: agriculture can help slow global warming (28.01.2010)
Agriculture can help to slow climate change, but should be ready to adapt to the impact of global warming, said Agriculture Committee MEPs and scientists at a public hearing on Wednesday (27.01.10)."Agriculture can provide solutions for the future", given its direct relationship with the earth and living things, said Parliament's rapporteur report on agriculture and climate change Stephan Le Foll (S&D, FR). - EU-Staaten einigen sich auf ein gemeinsames Klimaziel (27.01.2010)
Brüssel - Kurz vor Ablauf der Frist haben sich die EU-Staaten auf ein gemeinsames Klimaziel als Grundlage für die weiteren Weltklimaverhandlungen geeinigt. Die Botschafter der 27 Mitgliedstaaten stimmten am Mittwoch (27.01.10) in Brüssel einem entsprechenden Vorschlag der spanischen EU-Ratspräsidentschaft zu.
- Röttgen will minus 30 Prozent CO2 als EU-Ziel (25.01.2010)
Berlin - Umweltminister Norbert Röttgen hat sich für ein ehrgeiziges EU-Ziel zur Reduzierung des klimaschädlichen Kohlendioxid-Ausstoßes ausgesprochen. «Wenn wir in Europa den richtigen Rahmen setzen wollen, sollten wir uns zum 30-Prozent-Ziel bekennen», sagte der CDU-Politiker der «Financial Times Deutschland» (Montag). Nur dann könne Europa zum Wegbereiter im Klimaschutz und bei den erneuerbaren Energien werden und gleichzeitig neue Dynamik in den verfahrenen Klimaschutzprozess bringen. - MEPs ask Commission to steer sustainable strategy for the Danube (22.01.2010)
Linking six Member States over its 3,000 km course, the Danube River has seen a long history of co-operation projects but a comprehensive EU strategy is still lacking. Following the example of the Baltic Sea Strategy, MEPs want the Commission to promote co-operation around the Danube region with the aim of developing environmentally-friendly transport connections and energy infrastructures, as well as stimulating economic and social growth. - Europäisches Parlament fordert nachhaltiges umweltfreundliches Konzept für die Donau (22.01.2010)
Die Donau verbindet mit über 3000km vom Schwarzwald bis zum schwarzen Meer sechs EU-Mitgliedstaaten. Noch immer aber gibt es keine umfassende EU-Strategie für den Donauraum ähnlich wie der für den Ostseeraum. Das EU-Parlament fordert daher die Kommission auf, die Zusammenarbeit entlang der Donau-Region mit Blick auf die Entwicklung umweltfreundlicher Verkehrsverbindungen, die Energie-Infrastruktur sowie den sozialen und ökonomischen Fortschritt zu fördern. - Französische Regierung nimmt neuen Anlauf für Klimasteuer (20.01.2010)
Die französische Regierung hat einen neuen Anlauf genommen, um ihre umstrittene Klimasteuer einzuführen. Das Kabinett beriet diese Woche über Änderungen an der Steuer, nachdem der französische Verfassungsrat die geplante Einführung zum Jahreswechsel wegen zu vieler Ausnahmen gekippt hatte. Ein neuer Gesetzentwurf soll im April oder Mai ins Parlament. Staatschef Nicolas Sarkozy will die Steuer, die sich auf 17 EUR/t Kohlendioxid (CO2) beläuft, dann zum 1. Juli einführen. - Mindestgebot: 30 Prozent - WWF fordert erhöhtes Reduktionsziel der EU (19.01.2010)
Berlin - Wenn die EU bei den Klimaverhandlungen wieder die gern und viel zitierte Vorreiterrolle einnehmen will, muss sie ihr Emissions-Reduktionsziel für 2020 umgehend von 20 auf mindestens 30 Prozent erhöhen, erklärt der WWF kurz vor dem Ausschuss der Ständigen Vertreter der Mitgliedstaaten (COREPER). In Brüssel wollen sich die EU-Vertreter am Mittwoch darüber verständigen, mit welchem Minderungsziel sie die Klimaverhandlungen nach Kopenhagen weiterführen. - UN-Klimaverhandlungen: EU kämpft um Macht (16.01.2010)
Sevilla - Vor dem UN-Klimagipfel in Mexiko kämpft Europa um mehr Macht auf der Weltbühne. Bei einem Treffen im andalusischen Sevilla diskutierten die EU-Umweltminister am Samstag über entsprechende Strategien. - Anhörung in Brüssel: Hedegaards neuer Anlauf für ein Weltklima-Abkommen (15.01.2010)
Brüssel - Ihr Gatte hat ihr einen Fahrradhelm zu Weihnachten geschenkt. Auch sonst kommt die neue EU-Klimakommissarin Connie Hedegaard gut gewappnet nach Brüssel, und sie wird das Rüstzeug auch brauchen. Bei ihrem «Vorstellungsgespräch» im Europaparlament überzeugte die frühere dänische Klima- und Energieministerin die Abgeordneten mit Fachkenntnis und leidenschaftlichen Plädoyers für einen Schulterschluss der 27 EU-Staaten, um beim nächsten UN- Klimagipfel im Dezember in Mexiko doch noch einen echten Weltklimavertrag zu bekommen. - EU: Summary of the hearing of Connie Hedegaard - climate change (15.01.2010)
In five years from now, "I would like to see a Europe that is the most climate-friendly region in the world" said climate change Commissioner-designate Connie Hedegaard at her three-hour hearing on Friday. - Oettinger: Richtungswechsel bei Energiepolitik (14.01.2010)
Brüssel - Der designierte EU-Energiekommissar Günther Oettinger hat sich für eine grundlegende Neuausrichtung der EU- Energiepolitik ausgesprochen. Notwendig seien mehr Energiesicherheit und europäische Solidarität bei der Energieversorgung, sagte Oettinger am Donnerstag in Brüssel bei der Anhörung im Europaparlament. Oettinger nannte «drei Säulen» für die kommenden fünf Jahre seines Mandats: Die Wettbewerbsfähigkeit, Nachhaltigkeit und die Versorgungssicherheit.
- Oettingers lockeres Vorstellungsgespräch in Brüssel (14.01.2010)
Brüssel - Günther Oettingers Vorstellungsgespräch in Brüssel hätte lockerer kaum laufen können. Keine groben Fehler, kein quälendes Bohren nach Vergangenem und sogar ein paar Sätze auf Englisch: Der designierte EU-Energiekommissar machte bei seiner Anhörung im Europaparlament eine gute Figur. - Anhörung des künftigen Energiekommissars Oettinger vor dem Europäischen Parlament (14.01.2010)
Versorgungssicherheit, Energieeffizienz, der Stellenwert von Atomenergie, Energiearmut, aber auch die persönliche Eignung waren Themen, die Abgeordnete des Industrie- und Umweltausschusses des Europäischen Parlaments in der Anhörung des designierten Kommissars für Energie Günther Oettinger aufwarfen. - Oettinger and Hedegaard urged to step-up involvement of local and regional level in tackling climate change (14.01.2010)
Luc Van den Brande, President of the EU Committee of the Regions (CoR), has called on the Commissioners-designate for energy and climate action to acknowledge the key role played at the local and regional level in reducing energy consumption and tackling the causes and effects of climate change. - WWF legt wegen Kraftwerksprojekt bei EU Beschwerde gegen Deutschland ein (13.01.2010)
Brüssel - Der WWF hat eine formale Beschwerde gegen die Bundesrepublik Deutschland bei der Europäischen Kommission eingereicht. Grund für die Beschwerde ist der Verstoß gegen eine verbindliche Auflage des EU Klima- und Energiepaketes von 2008. Am 27. Juli 2009 wurde die Errichtung eines neuen Kohlekraftwerkes in Mannheim bewilligt, das nach Einschätzung des WWF gegen die EU-Gesetzgebung verstoße. - Ashton geht auf China und Indien zu - brauchen wirksame Partnerschaften (11.01.2010)
Brüssel - Die neue EU-«Außenministerin» Catherine Ashton (53) will engere Partnerschaften mit neuen globalen Machtzentren wie China und Indien schließen. «Es gibt große Machtveränderungen, neue Krisen entstehen und wir müssen sicherstellen, dass unser Antworten darauf richtig sind», sagte Ashton am Montag bei einer Anhörung vor dem Europaparlament in Brüssel. Beim Kopenhagener Klimagipfel im vergangenen Dezember hatten sich die Europäer unter den Großmächten wie den USA und großen Schwellenländern nicht mit ihren Zielen durchsetzen können. - Moratinos kritisiert Klima-Verhandlungen (10.01.2010)
Madrid - Spaniens Außenminister Miguel Angel Moratinos hat eine stärkere Beteiligung der EU-Außenminister bei den künftigen Klimaschutzverhandlungen in Bonn und Mexiko gefordert. - EU-Sondergipfel diskutiert im Februar auch über Klimapolitik (07.01.2010)
Brüssel - Die EU-Staats- und Regierungschefs werden bei ihrem Sondergipfel am 11. Februar in Brüssel neben Wirtschaftsfragen auch den europäischen Kurs in der Klimapolitik diskutieren. Das berichteten EU-Diplomaten am Donnerstag in Brüssel. - Sarkozy fordert EU-weite CO2-Steuer und Strafzoll (07.01.2010)
Paris - Der französische Präsident Nicolas Sarkozy hat seine Forderung nach einer europaweiten CO2-Steuer und Klima-Strafzöllen bekräftigt. «Wie werden nicht akzeptieren, dass wir Produkte aus Ländern importieren, die sich nicht an unsere Umweltstandards halten», sagte Sarkozy am Mittwoch im westfranzösischem Cholet bei einem Neujahrsempfang. «Künftig werden wir eben an den europäischen Grenzen eine Klimasteuer erheben», fügte er hinzu. Er wolle sich dafür einsetzen, dass es «kein Öko-Dumping» mehr gebe.