- energieschweiz.ch: Neues Portal für Energieeffizienz und erneuerbare Energien (08.11.2011)
«Kann ich ausgiebig duschen und gleichzeitig Wasser sparen?», «Kann ich mir meine Lieblingsserie im TV ansehen und gleichzeitig Strom sparen?» oder «Wie kann ich effizient heizen, ohne zu frieren?» Mit solchen und ähnlichen Fragen soll den Eidgenossen auf energieschweiz.ch Lust auf Energiesparen gemacht werden. Denn beim beschlossenen Ausstieg aus der Kernenergie die Schweizer nicht unwesentlich auf Energiesparmaßnahmen. - Schweizer Parlament billigt Atomausstieg (28.09.2011)
Bern - Beide Kammern des Schweizer Parlamentes haben am Mittwoch den Plänen der Regierung für einen Atomausstieg zugestimmt. Damit sind bei den Eidgenossen ein halbes Jahr nach der Atomkatastrophe in Fukushima die Weichen für die Energiewende gestellt. Der Bau neuer Atomkraftwerke wird verboten. - Fast die halbe Schweiz lebt in einer 'Energiestadt' (28.09.2011)
Bern - Die Zahl der Energiestädte in der Schweiz wächst unaufhörlich und hat 2011 die Schwelle von 250 überschritten. Am Energietag 2011 vom 28. September in Bern erhielten weitere 41 Gemeinden das Label Energiestadt. - Schweiz: Klimawandel wird Teil der Waldpolitik (06.09.2011)
Die Waldpolitik 2020 optimiert die drei Dimensionen der Nachhaltigkeit (Ökologie, Ökonomie, Gesellschaft). Sie soll sicherstellen, dass die Waldbewirtschaftung nachhaltig erfolgt. Neu sind die Zielsetzungen im Bereich Klimawandel. Der Wald und die Waldbewirtschaftung sollen zur Minderung der Klimaveränderung beitragen, indem der nachwachsende Rohstoff Holz vermehrt genutzt und optimal verwendet wird.
- Schweiz erhöht Einspeisevergütung für Erneuerbare Energien (17.08.2011)
Eine höhere Vergütung für die Einspeisung von Strom aus Regenerativen Quellen, eine Anpassung der Einspeisevergütungen auch mehr als ein Mal jährlich und strengere Auflagen für die Kennzeichnung der Herkunft von Strom - das sind die Änderungen, die der Schweizer Bundesrat heute (17.08.11) beschlossen hat.
- Schweiz: leichter Rückgang der CO2-Emissionen (27.07.2011)
Gemäss CO2-Statistik für das Jahr 2010 hat sich der CO2-Ausstoss zwischen 2009 und 2010 rechnerisch um 0,7% vermindert. Zurückgegangen sind der Verbrauch von Brennstoffen wie auch von Treibstoffen. - Schweizer Unternehmen begrenzen erfolgreich ihre CO2-Emissionen (15.07.2011)
Bern - Schweizer Unternehmen, die von der CO2-Abgabe befreit sind, haben dieses Jahr erneut Emissionsgutschriften zur Deckung ihres CO2-Ausstosses an den Bund zurückgegeben. Wie bereits in den Vorjahren wurden 2010 die mit dem BAFU vereinbarten Begrenzungsziele übertroffen.
- Umweltbericht 2011: Schweiz muss handeln bei Biodiversität und Klimaschutz (14.07.2011)
Schweizer behörden legten am Mittwoch (13.07.11) den Zustandsbericht "Umwelt Schweiz 2011" vor. Der kommt zu dem Schluss, dass man zwar beim Schutz der Umwelt seit dem Jahr 2000 Verbesserungen erzielt habe, dass sich der Prozess aber seither verlangsamt hat und dass Kernthemen wie der Klimaschutz oder der Erhalt der Biodiversität unbefriedigende Ergebnisse aufweisen.
- Schweiz: Energieverbrauch 2010 hoch wie noch nie (08.07.2011)
Bern - Der Gesamtenergieverbrauch der Schweiz ist 2010 gegenüber dem Vorjahr um 4,4% auf den neuen Rekordwert von 911`550 Terajoule gestiegen. Wichtigste Gründe dafür waren die deutlich kältere Witterung, die positive Wirtschaftsentwicklung und das anhaltende Bevölkerungswachstum. - Stiftung Klimarappen: Erfolgreicher Klimaschutz in der Schweiz durch CO2-Gesetz gefährdet (30.06.2011)
Schweizer Verbände sehen im Entwurf zu einem neuen CO2-Gesetz eine Gefährdung von Schweizer Klimazielen. So werde alles nur teuerer und ökologisch schlechter. Man gebe ohne Not bewährte und erfolgreiche Wege zur Reduzierung von Emissionen auf, warnen sie. - Ziel erreicht. Schweizer Junge Grüne ziehen Ihre Kampagene gegen Offroad-Fahrzeuge zurück (27.06.2011)
Die Jungen Grünen ziehen ihre Anti-Offroader-Initiative zurück, da die eidgenössischen Räte mit ihrem Gegenvorschlag sogar über die CO2-Reduktionsforderungen der Jugendorganisation der Schweizer "Grüne" hinausgehen. - Schweiz: Studie erfasst erstmals Gesamtbelastung von Konsum und Produktion (09.06.2011)
Inländischer Konsum wirkt sich auch im Ausland auf die Umwelt aus: Weil viele Güter importiert werden, fallen rund 60 Prozent der von der Schweizer Bevölkerung verursachten Umweltbelastungen im Ausland an. Das geht aus einer Studie des Bundesamts für Umwelt (BAFU) hervor, in der erstmals die gesamte Umweltbelastung durch den Konsum und die Produktion der Schweiz ermittelt wurde.
- Schweizer Parlament für Atomausstieg - Beschwerdestopp (08.06.2011)
Bern - Nach der Regierung hat sich auch das Schweizer Parlament für einen Atomausstieg ausgesprochen. Entsprechende parlamentarische Vorgaben, unter anderem zum Stopp für den Bau oder Ersatz weiterer Atomkraftwerke, wurden am Mittwoch mit deutlicher Mehrheit im Nationalrat, der großen Kammer, angenommen.
- Schweizer Regierung will bis 2034 aus Atomkraft aussteigen (25.05.2011)
Bern - Die Schweiz soll langfristig aus der Atomenergie aussteigen. Das sieht ein Beschluss der Regierung, des Bundesrates, vom Mittwoch vor. Die bestehenden fünf Atomkraftwerke sollen am Ende ihrer Betriebsdauer nicht ersetzt werden. - Treibhausgase: Schweiz verfehlt 2009 Kyoto-Ziel (19.04.2011)
Bern - In der Schweiz wurden 2009 1,5 Millionen Tonnen weniger Treibhausgase ausgestoßen als im Vorjahr. Berücksichtigt man die Senkenleistung des Waldes und den Kauf von Emissionszertifikaten, so liegt der Ausstoß von Treibhausgasen 2009 noch 0,6 Millionen Tonnen über dem Kyotoziel von 48,6 Millionen Tonnen.
- Schweiz: Erfolg des Gebäudesanierungs-Programms macht Anpassungen nötig (24.03.2011)
Bern - Seit über einem Jahr fördert das Gebäudeprogramm energieeffiziente Sanierungen und erneuerbare Energien. Und dies sehr erfolgreich: Die bis Ende 2010 eingegangenen Gesuche übertreffen den jährlichen Sollwert bei Weitem. Um einen Liquiditätsengpass zu vermeiden und um gleichzeitig die CO2-Wirkung des Programms zu erhöhen, werden auf den 1. April 2011 sanfte Anpassungen vorgenommen.
- Schweiz will Einspeisevergütung für Erneuerbare erhöhen (14.02.2011)
Bern - Das Bundesamt für Energie hat die Anhörung zur Teilrevision der Energieverordnung eröffnet. Diese setzt die vom Parlament am 18. Juni 2010 beschlossene Änderung des Energiegesetzes um, die ab 2013 eine Erhöhung der Fördergelder für Strom aus erneuerbaren Energien bringt. Die Anhörung dauert bis 15. März 2011.
- Kanton Bern will neues Atomkraftwerk (14.02.2011)
Bern - Eine Mehrheit der Bürger im Kanton Bern hat sich am Sonntag bei einer Abstimmung für den Bau eines neuen Atomkraftwerks ausgesprochen.
- Studien: Bessere Umweltinformationen auf dem Weg zu einer Grünen Wirtschaft (11.02.2011)
Bern - Anlässlich eines Mediengesprächs hat Bruno Oberle, Direktor des Bundesamtes für Umwelt BAFU, die Resultate dreier neuer Studien im Bereich Grüne Wirtschaft vorgestellt. Insgesamt werden die Umweltinformationen durch die Konsumenten gut beachtet. Bruno Oberle hat zudem die wichtigsten Geschäfte seines Amtes im Jahr 2011 präsentiert: Er nannte unter anderem die Revitalisierung von Flüssen und Seen, die Biodiversitätsstrategie, die Klimapolitik und die Verbesserung der Warnung vor Naturgefahren. - Schweiz konkretisiert CO2-Kompensation von fossil-thermischen Kraftwerken (24.11.2010)
Bern - Das Schweizer Parlament beschloss am 18. Juni 2010, die CO2-Kompensationspflicht für Kraftwerke, die mit fossilen Energieträgern betrieben werden, im geltenden CO2-Gesetz zu verankern. Der Bundesrat hat am 24. November 2010 die dazugehörige Verordnung (CO2-Kompensationsverordnung) verabschiedet. Das geänderte CO2-Gesetz und die CO2-Kompensationsverordnung treten am 1. Januar 2011 in Kraft. - Schweiz: Wirtschaftswachstum gefährdet Kyoto-Ziel (22.11.2010)
Bern - Die Schweiz hat sich im Kyoto-Protokoll verpflichtet, ihren Treibhausgasausstoß im Zeitraum 2008 bis 2012 um 8 Prozent gegenüber dem Jahr 1990 zu vermindern. Die neuesten Emissionsperspektiven des Bundesamts für Umwelt BAFU für diesen Zeitraum zeigen, dass mit einem höheren Ausstoß zu rechnen ist als bisher angenommen wurde. Tritt dieses Szenario tatsächlich ein, so dürfte die Schweiz Mühe haben, das Kyoto-Ziel zu erreichen. - Innovationskonferenz befürwortet Masterplan Cleantech Schweiz (05.11.2010)
Bern - Die von Bundespräsidentin Doris Leuthard einberufene 3. Innovationskonferenz befürwortet die im Masterplan Cleantech Schweiz vorgeschlagenen 50 Maßnahmen und Empfehlungen. Sie sollen in den nächsten Jahren von Bund, Kantonen, Wirtschaft und Wissenschaft umgesetzt werden. Ziel ist, die Schweizer Wirtschaft im globalen Wachstumsmarkt der sauberen und ressourceneffizienten Technologien optimal zu positionieren. - Im Schweizer Mittelland könnte CO2 im Boden gelagert werden (02.11.2010)
Von der Industrie produziertes CO2 könnte zukünftig abgefangen und in Gesteinsschichten gelagert werden. Zu diesem Zweck würden sich Gesteine im Schweizer Mittelland eignen, wie eine Studie des Instituts für Geologie der Universität Bern zeigt. - Schweiz will Strategie zur Anpassung an Klimawandel bis Ende 2011 ausarbeiten (01.10.2010)
Bern - Im Jahr 2009 hat der Bundesrat den Auftrag erteilt, die Risiken der Klimaänderung in der Schweiz zu analysieren und eine Strategie zur Anpassung an die veränderten klimatischen Bedingungen zu entwickeln. Nun hat der Bundesrat von den Zielen der Anpassung und vom Stand der Arbeiten Kenntnis genommen. Die fertige „Strategie der Schweiz zur Anpassung an die Klimaänderung“ wird Ende 2011 vorliegen. - Schweiz will Schutz der Biodiversität verstärken (07.09.2010)
Bern - Die Bemühungen der Schweiz zum Schutz ihrer Biodiversität zeitigen erste Anzeichen von Erfolg, insbesondere im Wald und in den Landwirtschaftsgebieten. Das von der internationalen Staatengemeinschaft festgelegte Ziel, bis 2010 den Biodiversitätsverlust substanziell zu verlangsamen, wurde jedoch nicht erreicht. So lautet das Fazit des vierten Berichts, den die Schweiz am 6. September 2010 der Biodiversitätskonvention der Vereinten Nationen vorgelegt hat. - Schweizer Erfolgsbilanz: 46 Fernwärmenetze mit erneuerbarer Energie gehen in Betrieb (03.09.2010)
Bern - Insgesamt 55 Millionen Franken stellte das eidgenössische Parlament für die Förderung von Fernwärmenetzen mit erneuerbaren Energien oder Abwärme zur Verfügung. Jetzt liegt die äußerst positive wirtschaftliche und energetische Erfolgsbilanz vor: Dank dem Förderprogramm konnten 2009 und 2010 gesamthaft 323 Millionen Franken an Investitionen ausgelöst werden. Sie flossen in 46 mit Holzschnitzeln, Abwärme oder Wärmepumpen betriebene Fernwärmenetze in der ganzen Schweiz, die künftig pro Jahr rund 26'000 Tonnen Heizöl oder 86'000 Tonnen CO2 einsparen werden. - Schweizer Förderprogramm für Gebäudesanierung wird gut angenommen (06.08.2010)
Das Gebäudeprogramm ist in den ersten sechs Monaten erfolgreich gestartet. Bis 30. Juni sind rund 14'000 Fördergesuche im Umfang von insgesamt 123 Mio. Franken eingegangen. Das Gebäudeprogramm von Bund und Kantonen unterstützt während zehn Jahren die energetische Sanierung von Gebäuden sowie den Einsatz erneuerbarer Energien, die Abwärmenutzung und Haustechnik. - Anhörung zur CO2-Kompensation von fossil-thermischen Kraftwerken eröffnet (05.08.2010)
Bern- Das Parlament beschloss am 18. Juni 2010, die Kompensationspflicht für Kraftwerke, die mit fossilen Energieträgern betrieben werden, im geltenden CO2-Gesetz zu verankern.
- CO2-Ausstoß in der Schweiz 2009 trotz Krise nur geringfügig gesunken (09.07.2010)
Die CO2-Statistik für das Jahr 2009 zeigt, dass sich der CO2-Ausstoß zwischen 2008 und 2009 um ein Prozent vermindert hat. Zurückgegangen ist sowohl der Verbrauch von Brennstoffen als auch jener von Treibstoffen. Die Brennstoffemissionen liegen 12,1 Prozent unter dem Niveau von 1990, die Treibstoffemissionen dagegen 12,8 Prozent darüber. - Schweizer Unternehmen übertreffen auch 2009 wieder CO2-Ziele (05.07.2010)
Bern - Schweizer Unternehmen, die von der CO2-Abgabe befreit sind, haben dieses Jahr zum zweiten Mal Emissionsgutschriften an den Bund zurückgegeben, um ihre CO2-Emissionen zu decken. Wie bereits im Vorjahr wurden im Jahr 2009 die Begrenzungsziele übertroffen. - Schweiz will deutlichere Kennzeichnung von CO2 und Energieverbrauch bei PKW (18.06.2010)
Bern - Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 18. Juni 2010 entschieden, dass die für Personenwagen etablierte Energieetikette beibehalten, aber verbessert wird. Künftig sollen der CO2-Ausstoss und der Energieverbrauch klarer dargestellt werden. Zudem sollen künftig Elektroautos und mit Biotreibstoffen betriebene Personenwagen ebenfalls beurteilt werden können. Die Umweltetikette, die neben der Energieeffizienz auch über die gesamte Umweltbelastung eines Fahrzeugs informiert hätte, wird nicht eingeführt.
- Schweizer Neuwagen verbrauchen erstmals weniger als 7 Liter (07.06.2010)
Bern - 6,86 Liter pro 100 Kilometer betrug der durchschnittliche Treibstoffverbrauch der 2009 neu in Verkehr gesetzten Personenwagen. Gegenüber dem Vorjahr (2008: 7,14 l/100 km) entspricht dies einer deutlichen Abnahme um 3,9%. Die durchschnittlichen CO2-Emissionen der Neuwagen sind um 4,6% gesunken und lagen 2009 bei 167 Gramm CO2 pro Kilometer (2008: 175 g/km). Durchschnittliches Leergewicht erneut gesunken - Schweiz will mit Erträgen aus CO2-Abgabe Konjunktur stärken (14.05.2010)
Ab 2011 wird die CO2-Abgabe jeweils im Erhebungsjahr an die Bevölkerung und die Wirtschaft rückverteilt. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 12. Mai 2010 die CO2-Verordnung entsprechend angepasst.
- Eidgenossen signalisieren Bereitschaft für zusätzliche Klimakonferenz in der Schweiz (06.05.2010)
Die Schweiz könnte im Juli 2010 ein informelles Ministertreffen organisieren, um mit Blick auf die nächste UNO-Weltklimakonferenz in Cancun die internationalen Klimaverhandlungen voranzutreiben.
- Schweiz: Treibhausgasausstoß 2008 angestiegen (20.04.2010)
Bern - Die Schweiz hat 2008 1,6 Millionen Tonnen mehr Treibhausgase ausgestoßen als im Vorjahr. Der Ausstoß ist unter anderem wegen des kalten Winters und dem Tanktourismus auf insgesamt 53,2 Millionen Tonnen angestiegen und liegt damit 0,5 Prozent über dem Wert von 1990. Dies zeigt das neuste Treibhausgasinventar der Schweiz, welches am 15. April 2010 an die UNO übermittelt wurde. - Schweizweit einheitliche Standortkriterien für Windenergieanlagen (26.03.2010)
Die kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) für Strom aus erneuerbaren Energien hat in der Schweiz einen Windenergie-Boom ausgelöst. Über 100 Anlagen sind in der Planung bereits weit fortgeschritten und sollen in den nächsten 5 Jahren ans Netz gehen. Die raumplanerischen Bearbeitung und die Bewilligungen für diese Windenergieanlagen erfolgen auf Kantons- und Gemeindeebene. - Schweizer Forscher suchen globale Lösungen für nachhaltige Wassernutzung (12.03.2010)
Der weltweite Wandel - klimatisch als auch sozioökonomisch - zwingen auch die Schweiz zu einer nachhaltigen Wassernutzung. Das nationale Forschungsprogramm "Nachhaltige Wassernutzung" (NFP 61) will gemeinsam mit den Hauptakteuren aus der Praxis wissenschaftliche Grundlagen und Lösungen dafür erarbeiten. Am 4. und 5. März trafen sich die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Solothurn zum Startschuss für die Forschungsarbeiten. - Schweiz: Bundesrat ebnet Weg für klimafreundliche und energieeffiziente Gebäudesanierungen (08.03.2010)
Die Gebäude in der Schweiz sollen klimafreundlicher werden. Bund und Kantone fördern deshalb in den nächsten zehn Jahren Gebäudesanierungen und den Einsatz erneuerbarer Energien. Die nötigen Rechtsgrundlagen hat der Bundesrat an seiner Sitzung vom 5. März 2010 in Kraft gesetzt. Der Bund hat zudem mit den Kantonen eine Vereinbarung zum Gebäudeprogramm unterzeichnet. - Studie: Energieeffizienz-Maßnahmen bieten Chance auf 25.000 neue Arbeitsplätze in der Schweiz
Die Umsetzung von Energieeffizienz-Maßnahmen in der Schweiz sowie die Förderung von Schweizer Unternehmen, die in den Bereichen Energieeffizienz und erneuerbare Energien weltweit tätig sind, könnten bis zum Jahr 2020 nicht nur Treibhausgas-Emissionen senken und einen Beitrag zur Energieversorgung leisten, sondern auch mehr als 25'000 neue Arbeitsplätze in der Schweiz generieren. - Umwelt- und Ressourcenpolitik 2010 im Zeichen von Klimawandel und Biodiversität (11.02.2010)
Bern - Auch im laufenden Jahr sind die Klimaveränderung und die Suche nach einer Lösung dieses Problems die dominierenden Themen der Umwelt- und Ressourcenpolitik der Schweiz. Zweiter Schwerpunkt ist die Biodiversität. Die UNO hat 2010 zum internationalen Jahr der Biodiversität ausgerufen. - In der Schweiz sinkt rückwirkend die Vergütung für Solarstrom (08.02.2010)
Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) senkt die kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) für Solarstrom um 18%. Grund dafür sind die stark gesunkenen Marktpreise für Photovoltaik-Module sowie die in der Energieverordnung vorgesehene reguläre jährliche Absenkung der Vergütungen. - Sanieren, profitieren und CO2 reduzieren - Schweiz startet Gebäudeprogramm (18.12.2009)
Bern - Anfang 2010 starten Kantone und Bund das Gebäudeprogramm. Es dauert zehn Jahre und unterstützt in der Schweiz die energetische Sanierung von Gebäuden und den Einsatz erneuerbarer Energien. Aus der Teilzweckbindung der CO2-Abgabe stehen fürs Gebäudeprogramm pro Jahr 200 Millionen Franken zur Verfügung. Zusammen mit den kantonalen Förderprogrammen sind es insgesamt 280 bis 300 Millionen Franken pro Jahr, die eingesetzt werden können. Auf www.dasgebaeudeprogramm.ch stehen ab dem 4. Januar die Gesuchsunterlagen bereit. Die Förderbeiträge werden ab März 2010 bewilligt. - Stärkere Stürme und größere Schäden in Schweizer Wäldern (14.12.2009)
Die Häufung starker Winterstürme in den vergangenen Jahrzehnten könnte bereits eine Folge des laufenden Klimawandels sein.
- Bundesrat verabschiedete Mandat für Weltklimakonferenz in Kopenhagen (02.12.2009)
Bern - An der UNO-Klimakonferenz vom 7. bis 18. Dezember 2009 in Kopenhagen (DK) wird die Weltgemeinschaft über Maßnahmen gegen den Klimawandel verhandeln. Die Schweiz setzt sich für ein verbindliches und umfassendes Abkommen ein, welches Industrie- und Schwellenländer in die Pflicht nimmt. Sie wird ihren eigenen Treibhausgasausstoß bis 2020 um 20 bis 30 Prozent senken. Dies hat der Bundesrat am 27. November 2009 beschlossen. - Studie: Die Umweltinfrastruktur in der Schweiz ist 180 Mrd. Franken wert (16.11.2009)
Bern - Die öffentliche Umweltinfrastruktur der Schweiz hat einen Wert von rund 180 Mrd. CHF. In einer neuen Studie des Bundesamts für Umwelt BAFU wird dieser Betrag erstmals berechnet. Die künftige Finanzierung zum Erhalt und zur Erneuerung der Umweltinfrastruktur stellt eine große Herausforderung für Bund, Kantone und Gemeinden dar.
- In der Schweiz soll Klima- und Bodenpolitik mehr Gewicht erhalten (30.10.2009)
Das Bundesamt für Umwelt hat eine interne Reorganisation durchgeführt. Dabei werden die Klima- und Bodenpolitik mehr Gewicht erhalten. Mit Andrea Burkhardt (Abteilung Klima), Christoph Wenger (Abteilung Boden) und Hans Hosbach (Abteilung Abfall, Stoffe, Biotechnologie) sind drei neue Abteilungsleitende ernannt worden. - Schweiz: Anhörung Gebäudeprogramm zur Anpassung der CO-Verordnung eröffnet (28.10.2009)
Das UVEK hat am 28. Oktober 2009 eine Anhörung zur Anpassung der CO2-Verordnung eröffnet. Die vorgeschlagenen Änderungen der CO2-Verordnung konkretisieren das Vorgehen für die Finanzierung von CO2-wirksamen Massnahmen im Gebäudebereich. - Anhörung zur Schweizer Umweltetikette für PKW erbrachte viele Änderungsvorschläge (16.10.2009)
Die heutige Energieetikette für Personenwagen soll ab 2011 durch eine Umweltetikette abgelöst werden, die neben der Energieeffizienz auch über die Umweltbelastung eines Fahrzeugs informiert. In der Anhörung wurde die neue Etikette im Grundsatz mehrheitlich begrüsst. Gleichzeitig wurden viele, teils widersprüchliche Änderungsvorschläge eingebracht. Dies zeigt der am 14. Oktober 2009 vom UVEK veröffentlichte Anhörungsbericht. - Schweiz: Bundesrat verabschiedet Entwurf zur Revision des CO2-Gesetzes (27.08.2009)
Bern - Das CO2-Gesetz bildet in der Schweiz die Basis für die Klimapolitik und regelt die Maßnahmen bis 2012. Es muss deshalb für die Zeit ab 2013 weiterentwickelt werden. - Peru trifft Schweiz: Klimapolitik im Zentrum der Gespräche (20.08.2009)
Bern - Bunderat Moritz Leuenberger hat in Bern den peruanischen Umweltminister Antonio Brack getroffen. Sie erörterten ihre Positionen mit Blick auf die Klimaverhandlungen Ende 2009 in Kopenhagen. - Gletscherschmelze ändert Grenze Schweiz-Italien (20.08.2009)
Genf - Die Schweiz will notfalls einer Änderung der Grenze zu Italien wegen schmelzender Alpengletscher zustimmen. Falls die Klimaveränderungen weiterhin die Topographie des Grenzgebiets in der Nähe des berühmten Matterhorns verschieben sollten, sei man zu diesem Schritt bereit, gab die Schweizer Regierung am Mittwoch bekannt. Die Parlamente in Rom und Bern hatten die Frage bereits erörtert. - Schweiz startet Forschungsprogramm zu Auswirkungen des Klimawandels auf den Wald (10.07.2009)
Das Bundesamt für Umwelt BAFU und die Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL starten ein Forschungsprogramm, in dem die Auswirkungen des Klimawandels auf den Wald untersucht werden. Das Programm mit einem Volumen von zwei Millionen Franken läuft zunächst bis 2011 und soll Antworten auf die vordringlichsten Fragen zu diesem Themenkomplex liefern. - Schweiz: Unternehmen übertreffen CO2-Ziele und geben Emissionsgutschriften zurück (07.07.2009)
Bern - Schweizer Unternehmen haben erstmals Emissionsgutschriften an den Bund zurückgegeben, um ihre CO2-Emissionen zu decken. Im Jahr 2008 wurden die Begrenzungsziele übertroffen. - Die Schweiz setzt auf ‚Umweltetikette’ für Autos (07.07.2009)
Bern - Die heutige ‚Energieetikette’ für Personenwagen soll ab 2010 durch eine ‚Umweltetikette’ abgelöst werden. - Schweizer Bundesrat befürwortet globales System für bessere Klimainformationen (25.06.2009)
Bern - Vom 31. August bis 4. September 2009 findet in Genf die dritte Weltklimakonferenz (WCC-3) der UNO-Organisation für Meteorologie statt. Ziel der WCC-3 ist der Aufbau eines Systems, das den Zugang zu Klimainformationen und -vorhersagen erleichtert. An der WCC-3 organisieren die Schweiz und Dänemark ein Ministertreffen zum Thema «Anpassung an den Klimawandel». - Schweiz verfehlt ihr Ziel - CO2-Abgabe auf Brennstoffe wird 2010 erhöht (23.06.2009)
Bern - Die CO2-Emissionen aus Brennstoffen sind zwischen 2007 und 2008 nicht weiter gesunken. Sie betrugen im Jahr 2008 88,8 Prozent des Wertes von 1990. Die CO2-Abgabe wird deshalb gemäß Vorgabe des Parlaments auf 1. Januar 2010 von heute 12 Franken auf 36 Franken pro Tonne CO2 erhöht. - Studie ETH Zürich: Je weniger Tiere, desto weniger landwirtschaftliche Treibhausgase (18.06.2009)
Die Entwicklung der Treibhausgas-Emissionen aus der Landwirtschaft ist in erster Linie von der Entwicklung der Tierbestände abhängig. Zurzeit verfügbare technische Massnahmen bringen wenig und kosten viel, hält eine im Auftrag der Bundesämter für Landwirtschaft (BLW) und für Umwelt (BAFU) sowie des Schweizerischen Bauernverbandes (SBV) erstellte Studie der ETH Zürich fest. - ETH-Energiestrategie - Die 1-Tonne-CO2-Gesellschaft (28.05.2009)
Rund 11 Tonnen CO2 verpufft heute jede Bewohnerin und jeder Bewohner der Schweiz pro Jahr – die grauen Emissionen, die durch die Produktion der Importgüter verursacht wurden, eingerechnet. Zustehen wird uns gegen Ende dieses Jahrhunderts noch 1 Tonne.
Das Energy Science Center (ESC) der ETH Zürich hat einen möglichen Pfad hin zu einer klimaverträglichen Energieversorgung entworfen.
- Green New Deal und Anpassung im Zentrum der Umweltgespräche in Locarno (14.05.2009)
Am 12. Mai ging in Locarno das Treffen der Direktoren der europäischen Umwelt- und Naturschutzagenturen zu Ende. Im Zentrum der Gespräche standen vor allem die Zusammenhänge zwischen Wirtschaft, Handel und Umwelt. Besonders diskutiert wurden dabei die Kriterien, welche für die Einführung eines echten Green New Deals erforderlich sind. Die Teilnehmenden wiesen auch auf die Notwendigkeit hin, im Zusammenhang mit den Strategien zur Anpassung an den Klimawandel die Erhaltung der Biodiversität zu berücksichtigen. - Schweizer Bundesrat legt Eckpunkte der CO2-Gesetzesrevision fest (07.05.2009)
Bern - Der Bundesrat will den Beitrag der Schweiz zur internationalen Klimapolitik mit einem Mix von Massnahmen im Gebäude- und im Verkehrsbereich leisten. Nach den Sommerferien legt er dem Parlament eine Botschaft zur Revision des CO2-Gesetzes vor. - Schweiz: Treibhausgasemissionen 2007 deutlich gesunken (17.04.2009)
Die schweizerischen Treibhausgasemissionen sind 2007 gegenüber dem Jahr 2006 um 1,9 Millionen Tonnen auf insgesamt 51,3 Millionen Tonnen zurückgegangen. Sie liegen 1,4 Millionen Tonnen (2,7 %) niedriger als 1990. Dies geht aus dem aktuellen Treibhausgasinventar der Schweiz hervor, das am 15. April 2009 an die UNO übermittelt wurde.
- Klima-Initiative: Die Schweiz braucht ein besseres CO2-Gesetz (03.03.2009)
Würde das CO2-Gesetz nach den Vorschlägen des Bundesrates revidiert, so verfehlt die Schweiz das wissenschaftlich notwendige und von der «Volksinitiative für ein gesundes Klima» geforderte Reduktionsziel bei Weitem. - Schweizer Klimapolitik noch ohne verbindliche Ziele (20.02.2009)
Bern - Die Vertragsparteien des Kyoto-Protokolls sind aufgerufen, im Februar 2009 über die Reduktionsziele für die Zeit nach 2012 zu informieren. Die Schweiz hat noch keine verbindlichen Ziele festgelegt. Vorerst informiert sie das Sekretariat des Kyoto-Protokolls daher über den aktuellen Stand in der Klimapolitik sowie über die Vernehmlassung zur Revision des CO2-Gesetzes.
- Stiftung Klimarappen will zusätzliche drei Mio. Tonnen CO2 reduzieren (19.02.2009)
- Fördertopf für Erneuerbare Energie in der Schweiz ausgeschöpft (02.02.2009)
Bern - Der Fördertopf für grünen Strom ist ausgeschöpft. Seit Mai 2008 sind so viele Anmeldungen für die kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) eingegangen, dass der Gesamt-Kostendeckel der KEV erreicht ist. Ab 1. Februar 2009 werden deshalb sämtliche Neuanmeldungen von Stromproduktionsanlagen aus Wasserkraft (bis 10 Megawatt), Photovoltaik, Windenergie, Geothermie, Biomasse sowie Abfällen aus Biomasse auf eine Warteliste gesetzt.
- Greenpeace Schweiz: Ansatz zum privaten Emissionshandel im Strassenverkehr (19.01.2009)
Die Schweiz hat die klimaschädlichste Neuwagenflotte Europas. Dies trägt wesentlich dazu bei, dass der CO2-Ausstoss des Strassenverkehrs weiter ansteigt. Eine von Greenpeace in Auftrag gegebene Studie präsentiert ein Anreizsystem, das den Treibstoffverbrauch von Neuwagen haushaltsneutral und kostengünstig reduziert.