Nach dem leichten Plus der deutschen Stahlproduktion im vergangenen Jahr erwartet die Branche im laufenden Jahr kein weiteres Wachstum. «Wir rechnen für 2012 mit einer Rohstahlproduktion von rund 44 Millionen Tonnen», sagte der Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl, Hans Jürgen Kerkhoff, am Dienstag in Düsseldorf laut einer Mitteilung. Sorge bereitet dem Verbandpräsident aber eine drohende Zusatzbelastung durch Emissionshandel, Effizienzauflagen und Energiewende.
In Deutschland landen jedes Jahr geschätzte 20 Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll, europaweit soll laut Europäischem Parlament sogar fast die Hälfte der Nahrung weggeworfen werden. Die Politik will dagegen jetzt was tun: Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner will in Kürze Wege aus der Wegwerf-Gesellschaft aufzeigen, die EU-Parlamentarier das Jahr 2013 zum Jahr gegen Nahrungsmittelverschwendung erklären und die Wegwerf-Quote bis 2025 halbieren.
Kopenhagen - Die Luftverschmutzung aus Industriebetrieben kostet jeden Bürger in der EU durchschnittlich 200 bis 330 Euro pro Jahr. Deutschland mit seinen großen Industrieanlagen sei dabei vor Polen, Großbritannien, Frankreich und Italien Verursacher der höchsten Schadenskosten, teilte die Europäische Umweltagentur (EUA) bei der Veröffentlichung einer Studie am Donnerstag in Kopenhagen mit.
Mit dem Leitthema "greentelligence" rückt die HANNOVER MESSE 2012 grüne Technologien als zentrales Wachstumsfeld der Industrie in den Mittelpunkt der Veranstaltung im kommenden Jahr. Die Industrie steht vor enormen Herausforderungen: Produkte und Prozesse müssen nachhaltig, umweltgerecht und effizient ausgerichtet sein, um sich am Weltmarkt dauerhaft behaupten zu können.
Der Klimawandel zwingt manche Wintertourismusdestinationen, ihr Angebot zu überdenken. Wie aber sollen Tourismusanbieter neue nachhaltige Produkte und Dienstleistungen entwickeln, wenn sie nicht genügend wissen über die Bedürfnisse und Entscheidungskriterien der Wintertouristen? Orientieren sich diese an reinen Sachinformationen zum Ort oder reagieren sie auf Empfehlungen? Sind sie bereit mehr zu bezahlen oder Abstriche im Angebot zu machen, wenn das Angebot umweltfreundlicher ist?
Rhenium für hocheffiziente Gasturbinen, Seltene Erden für Batterien der Elektromobilität oder Gallium und Indium für die Dünnschicht-Photovoltaik - bei 13 bedeutenden mineralischen Rohstoffen ist die Versorgungslage als kritisch einzustufen. Das bringt eine neue Studie der KfW an den Tag. Diese Verknappung könnte nicht zuletzt die weitere Entwicklung von Zukunftstechnologien behindern, die u.a. auch für die Energiewende benötigt werden.
Der europäische Markt für Windenergie mit einer stabilisierten Nachfrage und mit einem kontinuierlichen Wachstum rechnen. Gleichzeitig durchläuft der Markt eine größere Konsolidierungsphase, die im Auftreten von weniger, aber dafür starken Marktteilnehmern resultieren wird. Zu dieser Einschätzung kommt die aktuell vorgestellte Studie "European Wind Energy Markets".
Berlin - Deutsche Haushalte müssen auch in dieser Heizsaison mit steigenden Heizkosten rechnen. Hauptgrund sind die steigenden Energiepreise. 72 Prozent der Teilnehmer einer aktuellen Umfrage des Klima-Barometers der gemeinnützigen co2online GmbH befürworten die Möglichkeit, die Heizkosten zu kürzen, wenn das bewohnte Gebäude wegen fehlender Sanierungsmaßnahmen überdurchschnittlich viel Energie verbraucht.
Stuttgart - Der Deutsche Umweltpreis der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) ist zum 19. Male vergeben. Aus den Händen von Bundespräsident Christian Wulff nahmen am Sonntag (30.10.11) in der Stuttgarter Liederhalle der Gesellschafter, Mitbegründer und Vorstandssprecher der memo AG (Greußenheim), Jürgen Schmidt (48), und die Geschäftsführer der Firma WS Wärmeprozesstechnik (Renningen), Dr.-Ing. Joachim Alfred (81) und Dr.-Ing. Joachim Georg Wünning (48), den mit 500.000 Euro höchstdotierten Umweltpreis Europas in Empfang.
Der Bundestag macht gegen die Stimmen der Opposition den Weg frei für ein neues Abfallgesetz. Diese kritisiert, private Müllentsorger hätten nur noch die Dollarzeichen in den Augen. Denn der Müll wird immer lukrativer: Recycling ersetzt zunehmend teure Rohstoffimporte.
Berlin - Gelbe Tonne, Biotonne, Hausmülltonne, Papiertonne, Weißglastonne, Buntglastonne, Wertstofftonne. In Berliner Hinterhöfen wird ein Großteil des Platzes von Behältern für jede erdenkliche Art von Müll eingenommen. Durchblick zu behalten ist schwer, spätestens, seitdem die Berliner Stadtreinigung (BSR) im Kampf um die Wertstoffe Fakten zu schaffen versucht hat und eine orangene Tonne für alte Elektrogeräte und Metall dazugestellt hat. Damit wollte sie privaten Konkurrenten im Wettrennen um wertvolle neue Müllschätze das Wasser abgraben.
Solaröfen, Häuser aus Lehm und Toiletten ohne Wasser: Der israelische Kibbuz Lotan entwickelt kreative Zukunftskonzepte - und gibt das ökologische Wissen an internationale Gäste weiter.
Klimaschutz und Energiewende kann ohne engagierte Kommunen nicht realisiert werden und immer mehr Städte und Gemeinden stellen sich dieser Aufgabe. Noch besser gelingt dies, wenn sich Kommunen untereinander vernetzen und so Austausch und Anregungen bekommen.
Auch Solarmodule haben eine begrenzte Lebensdauer. Ein anschließendes Recycling macht ökonomisch und ökologisch Sinn. EU-weit wurde mit PV CYCLE ein freiwilliges System zur Rücknahme von Solarmodulen aufgebaut. Der Bedarf dazu ist da. Experten schätzen, dass die Menge ausgedienter Module europaweit schnell anwachsen wird - von bis zu 5.000 t im Jahr 2010 auf vermutlich 130.000 t im Jahr 2030.
Berne - Mit der Taufe der Rainbow Warrior III stellt Greenpeace heute (14.10.11) sein neues Kampagnenschiff vor. Es ist eines der umweltfreundlichsten seiner Klasse: Mit fünf Segeln, insgesamt 1300 Quadratmetern Segelfläche, ist das 58 Meter lange Schiff 14 Knoten schnell. Nur bei ungünstigen Wetterbedingungen kommen verbrauchsarme Dieselmotoren zum Einsatz.
Kommunen gehörten zu den Vorreitern im Klimaschutz. So beispielsweise auch Osnabrück, wo man sich ehrgeizige Ziele gesteckt hat. Sowohl die Stadt als auch der Landkreis Osnabrück wollen ihre Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2050 um bis zu 95 Prozent reduzieren und haben dazu einen Antrag im Rahmen des Förderschwerpunkts "Masterplan 100% Klimaschutz" bei Bundesumweltministerium gestellt.
Ein klimaneutrales Versandhaus und eine schadstoffarme Verbrennungstechnologie - dafür gibt es jetzt den Deutschen Umweltpreis. Er ist mit einer halben Million Euro dotiert.
Hamburg - Europas Umwelthauptstadt 2011, Hamburg, hat wie kein anderer Standort in der Welt vom Wachstum der Windenergiebranche profitiert. Hier ist in den letzten Jahren eine einmalige Konzentration von Unternehmen der Windkraftwirtschaft entstanden. Allein in den letzten beiden Jahren entstanden fast 2.000 neue Arbeitsplätze. Nun hat auch der Siemens Konzern bekanntgegeben, seine Weltzentrale für Windkraft aus dem dänischen Brande nach Hamburg zu verlagern.
Essen - Die SPD im Landtag NRW sowie die Grünen streben eine "Abwrackprämie" für alte Heizkessel an, berichtet die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ). Unterstützung erfährt dieser Vorschlag aus Wirtschaft und Fachwelt. Die Initiative Erdgas pro Umwelt (IEU), in der sich Verbände, Heizgerätehersteller, Handwerk und Energieversorger für effizientes Heizen engagieren, begrüßt den Vorstoß als "wichtiges Signal".
Wenn riesige Hämmer die Fundamente für Windkraftanlagen in den Seeboden rammen, ist das mit einer Lärmbelastung für die Meeresbewohner verbunden, deren Schädlichkeit bis heute nur begrenzt einschätzbar ist. Ein rund um die Rammen gelegter "Blasenvorhang" soll nun beim Bau von Borkum West II den Lärm eindämmen. Für die Umweltschutzorganisation NABU ist dies ein Schritt in die richtige Richtung. Langfristig müssten allerdings geräuschärmere Bauverfahren zum Einsatz kommen, so der NABU.
Ab sofort informiert die bei der Berliner Energieagentur angesiedelte BIK - Berliner Informationsstelle Klimaschutz persönlich sowie via Internet und in gedruckten Publikationen ausführlich über den Klimaschutz in Berlin. Die Einrichtung wird von der GASAG und Vattenfall finanziert, weitere Förderer sollen folgen.
In einem Schreiben an Bundesumweltminister Dr. Röttgen hat Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller das Vorgehen des Bundes zu der für nächstes Jahr geplanten Ausweitung der Wertstofferfassung aus dem Hausmüll kritisiert. Er sorge sich um die künftige Balance von kommunaler Daseinsvorsorge und privatwirtschaftlicher Betätigung in der Abfallwirtschaft und befürchte eine falsche Weichenstellung durch den Bund, so Untersteller.
Dieses Wochenende (20. und 21. August 2011) ist in Berlin Tag der offenen Tür der Bundesregierung. KlimAktiv, vertreten durch Norbert Schmid, Mitbegründer und Gesellschafter der gemeinnützigen GmbH, wird an zwei Gesprächen zum Thema „Umwelt, Energie & Nachhaltigkeit“ teilnehmen. Außerdem dabei: Regine Günther vom WWF Deutschland.
Johannesburg – With global greenhouse gas emissions at record highs in 2010 according to the International Energy Agency2, the Carbon Disclosure Project (CDP) has released a report written by KPMG on South Africa’s carbon chasm, setting the tone for meaningful conversations between business and government.
Berlin - Die Debatte zur Energiewende hat kaum Einfluss auf das Thema Klimaschutz. Das zeigt der Index zum öffentlichen Klimaschutzinteresse, den die gemeinnützige co2online GmbH vierteljährlich im Rahmen ihres Klima-Barometers veröffentlicht. Der Wert, der anhand von vier Indikatoren ermittelt wird, stieg im zweiten Quartal 2011 nur leicht von 66 auf 68 Punkte.
„Der Wille zu einer Beschleunigung der Energiewende kommt aus den Regionen in Nordrhein-Westfalen. Wir haben hier das Potenzial, um die Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern und von der Kernenergie zu erreichen," sagte Nordrhein-Westfalens Klimaschutzminister Johannes Remmel heute (15.07.11) anlässlich des Kongresses „hundertprozentig ERNEUERBAR“.
Berlin - Die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) hat bei der EU Beschwerde wegen der seit Jahren andauernden, nicht ordnungsgemäßen Entsorgung von Kühlgeräten in Deutschland eingelegt, die noch den Klima- und Ozonschicht-Killer FCKW (Fluorchlorkohlenwasserstoffe) enthalten und Umweltkommissar Janez Potočnik um die Einleitung eines Vertragsverletzungsverfahrens gegen Deutschland gebeten.
Krummhörn - Im ostfriesischen Krummhörn herrscht selten Flaute. Seit Jahrhunderten bläst der Wind mit zuverlässiger Kraft, wie die vielen historischen Windmühlen am nordwestlichsten Zipfel von Deutschland beweisen. Das macht die Region zum idealen Standort für den Ausbau der Windenergie: Schon heute liefern dort rund 160 Anlagen mehr klimafreundlichen Strom als die Gemeinde verbrauchen kann. Doch seit einiger Zeit stehen zwei Windräder weitgehend still.
Der Energieverbrauch hat sich in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres gegenläufig zur Gesamtwirtschaft entwickelt. Während das Wirtschaftswachstum bis Ende März mit einem Plus von über fünf Prozent gegen über dem Vorjahresjahreszeitraum abschloss, lag der Energieverbrauch für denselben Zeitraum mit 2,9 Prozent im Minus. Ursache ist allerdings nicht verstärkte Energieeinsparung, sondern der kurze milde Winter.
Der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) hat der Bundesregierung eine Neuausrichtung ihrer Rohstoffpolitik empfohlen. In seiner Empfehlung legt das Gremium der Bundesregierung nahe, Rahmenbedingungen für eine vollständige Kreislaufführung und damit Wiederverwertung metallischer und mineralischer Ressourcen wie Silber und Gold, Indium und Gallium, Kupfer und Kobalt zu schaffen.Köln - Der vorgezogene Ausstieg aus der Atomenergie kostet die Industrie nach Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft jedes Jahr fast zwei Milliarden Euro durch höhere Stromkosten. Nach den Beschlüssen der Bundesregierung sollen 2022 die letzten Reaktoren vom Netz gehen, acht Kraftwerke sind schon im März endgültig abgeschaltet worden.
Großstädte in aller Welt sehen sich von Umwelt- und Klimarisiken bedroht und führen Strategien im Kampf gegen den Klimawandel ein. So das Ergebnis des CDP-„Cities“-Reports 2011, den das Carbon Disclosure Project (CDP) erstmals veröffentlicht hat.
Die Deutsche Emissionshandelsstelle (DEHSt) im UBA hat den Bericht über die gemeldeten CO2-Emissionen vorgelegt. Demnach stießen die emissionshandelspflichtigen Anlagen 2010 rund 454 Millionen Tonnen CO2 aus. Das sind sechs Prozent mehr als 2009, aber vier Prozent weniger als 2008. Die zweite Handelsperiode folgt somit dem Minderungstrend.
Hamburg - Ob ihre Stadt ökologisch gut aufgestellt ist, machen viele Bürger vor allem an den Maßnahmen für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) fest. Ebenso wichtig für das Umweltimage sind die Förderung erneuerbarer Energien sowie die städtischen Informationsangebote.
Wiesbaden - Der Absatz des extrem klimawirksamen Treibhausgases Schwefelhexafluorid (SF6) ist, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, im Jahr 2010 gegenüber dem Vorjahr um 13% auf 1 073 Tonnen angestiegen. Bedingt durch die Wirtschaftskrise waren 2009 nur 951 Tonnen dieses Gases abgesetzt worden. Der Absatz für 2010 liegt dennoch unter dem Wert von 2008, als noch 1 168 Tonnenverkauft wurden.
ESSEN - Stürmische Zeiten für Jürgen Großmann: Nach der Atom-Katastrophe von Japan ist der Chef des Essener Energieriesen RWE so heftig in die Kritik geraten wie kein anderer seiner Manager-Kollegen.
Toronto - Nachhaltigkeitsprogramme können den Gewinn steigern. Das erkennen immer mehr Unternehmen. Aber längst noch nicht alle. Global betrachtet haben immer noch mehr als dreißig Prozent der Unternehmen keine Strategie für ein nachhaltiges Wachstum entwickelt, wie eine Untersuchung der KPMG zum weltweiten Klimawandel und zur Realisierung der Nachhaltigkeit zeigt.
Ursprünglich war Germanwatch eine Entwicklungshilfeorganisation. Heute steht der Klimawandel im Fokus, weil er die armen Länder besonders trifft. Dabei klettern die Mitglieder nicht auf Schornsteine, sondern setzen auf Überzeugungskraft - seit 20 Jahren.
München – Welchen Unterschied macht es, ob Unternehmen "grün" denken oder nicht? Philippe Cousteau, Umweltschützer und Enkel von Meeresforscher Jacques-Yves Cousteau, präsentiert in diesem Jahr vier Spezialsendungen im Rahmen der Umweltreihe „Going Green“. Am kommenden Samstag, dem 16. April 2011, wird das erste Special mit dem Titel „Green Light for Green Business“ auf CNN International ausgestrahlt.
Für ihren bedeutenden Beitrag zur Demokratisierung der Stromversorgung erhielt Ursula Sladek am 11. April 2011 in San Francisco den Goldman Environmental Prize, einen der wichtigsten Umweltpreise weltweit.
Die Reaktorkatastrophe in Japan gibt vielen Klima- und Wetterforschern Aufwind. Sie fordern seit langem die Energiewende weg von Atom, Kohle, Öl und Gas - hin zu Wind und Sonne. Auf dem Hamburger Extremwetterkongress erhielten sie zusätzlich Schwung.
Zehn Schulen sind haben bereits gewonnen und sind "Energiesparmeister 2011". Zusätzlich findet vom 4. bis 18. April auf energiesparmeister.de die Online-Abstimmung für den Energiesparmeister "Gold" statt. Wer für seinen Favoriten votiert, hat die Chance, einen von vielen tollen Energiesparpreisen zu gewinnen.
(Wie ein Schatten legt sich die schwerste Atomkatastrophe seit über zwei Jahrzehnten auf die weltgrößte Industrieschau. Viele Aussteller der Hannover Messe wollen raus aus der Kernenergie - sie fordern aber mehr Planungssicherheit für den Umstieg auf Erneuerbare Energien.
Porsche Austria klagt stellvertretend für die VW-Gruppe in Österreich den VCÖ. Der Grund: Der VCÖ hat in einer Presseaussendung über die Ergebnisse einer europäischen Studie zum CO2-Ausstoß von Neuwagen berichtet. In dieser Studie schneidet die VW-Gruppe schlecht ab. Die deutschen Verkehrs- und Umweltverbände VCD und DUH fordern, der Konzern solle seine Klage zurückzuziehen und stattdessen endlich den CO2-Ausstoß senken.
Berlin - Das Bundeskabinett hat am Mittwoch den Weg für die Einführung von Wertstofftonnen in den Haushalten freigemacht. Ob die Bürger künftig darin auch alte Handys und andere Elektrogeräte entsorgen können, muss noch entschieden werden. Mit dem neuen Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz soll angesichts knapper werdender Rohstoffe ein umfassenderes Recycling erreicht werden. Damit wird eine EU-Richtlinie umgesetzt.
National Geographics Deutschland und KlimAktiv wollen künftig verstärkt zusammenarbeiten. Erstes sichtbares Zeichen ist ein Klima-Special auf dem Online-Portal von National Geographics, deren fester Bestandteil ein CO2-Rechner für all jene ist, die wissen möchten, was Sie selbst zum Klimaschutz beitragen können. Ergänzt werden die Seiten durch Tipps zum Klimaschutz und durch interessante Beiträge rund um das topaktuelle Thema.
Ist das Thema Nachhaltigkeit Jugendlichen zu sperrig, zu trocken, zu dröge? Nein, sagt der Soziologe und Zukunftsforscher Edgar Göll vom Berliner Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (IZT). Er hat sich für eine Mitte März veröffentlichte Studie mit den Interessen von Jugendlichen beschäftigt. Jugendlichen, sagt er, sei Nachhaltigkeit nicht egal.
Die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online mbH sucht eine/n Projektmanager/in für den Bereich co2online-Research. Nähere Informationen hier
At a meeting today in Paris, the Governing Board of the International Energy Agency (IEA) confirmed the selection of Mrs. Maria van der Hoeven, a Dutch citizen, as the next Executive Director of the Agency. She will succeed Mr. Nobuo Tanaka of Japan who will serve until 31 August 2011, completing four years of service.
Etwa 70 Prozent des weltweit verbrauchten Wassers wird in der Landwirtschaft eingesetzt. Auch in Deutschland ist der Wasserverbrauch pro Einheit Lebensmittel beachtlich. Angesichts der aktuellen Klimaprognosen und der zunehmenden Biomasseproduktion für die Energieverwertung, ist in der Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion von einem insgesamt höheren Wasserbedarf auszugehen.
Elektro-Speicherheizungen gelten wegen ihres Stromhungers und ihres geringen Wirkungsgrades als Sündenfall für den Klimaschutz. Was aber, wenn man überschüssige Windenergie nutzt, um Speicherheizungen flexibel dann aufzuladen, wenn mehr Strom produziert als verbraucht wird? Siemens und RWE Energy starten eine Erprobung, die die technische und wirtschaftliche Einsatzreife eines innovativen Lademodells zur verbesserten Integration von fluktuierenden Ökostromspitzen in Elektro-Speicherheizungen zum Ziel hat.
Eigentlich ist Mülltrennen nicht schwierig: Bioabfall, Papier, Glas kommen in spezielle Tonnen oder Container. Alte Elektrogeräte und Sperrmüll können die Verbraucher beim kommunalen Recyclinghof abgeben. Und Leichtverpackungen kommen in die „Gelbe Tonne“. Künftig könnte das Mülltrennen noch einfacher werden: Die „Gelbe Tonne“ soll zur „Wertstofftonne“ erweitert werden.
Für herausragende und innovative Leistungen bei der Verbreitung und Anwendung Erneuerbarer Energien verleiht EUROSOLAR e.V. auch in diesem Jahr den Deutschen und den Europäischen Solarpreis. Bis zum 30. Juni 2011 nimmt EUROSOLAR Bewerbungen und Vorschläge entgegen. Die Übergabe der Preise erfolgt Ende des Jahres bei einer festlichen Veranstaltung.
Die Internetseite der Deutschen Emissionshandelsstelle (DEHSt) im Umweltbundesamt erscheint seit heute (21.02.11) in neuem Design – mit moderner Optik, übersichtlicher Navigation und umfangreichen Serviceangeboten.
Frankfurt - Am 26. März gehen im Rahmen der "Earth Hour 2011" wieder weltweit für 60 Minuten die Lichter aus. Zum 5. Mal rollt die globale Aktion dann einmal um die Erde und Millionen Menschen setzen mit dem Lichtschalter ein Zeichen für den Klimaschutz.
Leverkusen – Bayer geht neue Wege zur Produktion hochwertiger Kunststoffe mithilfe von Kohlendioxid (CO2) aus der Energiewirtschaft. Im CHEMPARK Leverkusen wurde eine Pilotanlage in Betrieb genommen, um das neue Verfahren im technischen Maßstab zu erproben. Dort entsteht ein chemisches Vorprodukt, in das CO2 eingebunden wird. Diese Substanz wird zu Polyurethanen weiterverarbeitet, die in vielen Dingen des täglichen Lebens Verwendung finden. Das klimaschädliche Abgas CO2 findet so nachhaltige Verwertung als Rohstoff und Erdöl-Ersatz.
Berlin - Windräder heißen im Volksmund auch Vogelschredder. Umweltschützer brandmarken sie als Todesfallen für Milane, Seeadler oder die Wiesenweihe. Bilder von zerfetzten Seeadlern förderten nicht das Image für den grünen Strom. Das Bundesumweltministerium wollte es ganz genau wissen und stellte seit 2007 rund eine Million Euro für ein Forschungsvorhaben zur Verfügung, das nun abgeschlossen ist.
Berlin - Die Uhr tickt: In jeder Minute verschwinden rund um die Welt 35 Fußballfelder wertvoller Wald. Sehen kann dies ab sofort jeder am Berliner Hauptbahnhof: Zum offiziellen Start des UN-Jahres der Wälder hat der WWF dort heute den Waldverlust-Ticker 2011 enthüllt.
Die Preise für Kupfer, Gold und Lithium steigen rasant. Deutschland hat kaum Rohstoffe, deshalb gilt Recycling von Elektrogeräten als Goldgrube. Ein neues Gesetz soll die Wiederverwertung stärken, aber private Entsorger und Kommunen kämpfen um Zugriffsrechte.
STUTTGART - Für seine wegweisenden Beiträge zum Klimawandel und Umweltschutz erhält der Naturwissenschaftler und Politiker Ernst Ulrich von Weizsäcker den diesjährigen Theodor Heuss Preis. Vorstand und Kuratorium der Theodor Heuss Stiftung würdigen damit von Weizsäckers außerordentliches persönliches Engagement, als international ausgewiesener Forscher und Experte nach Lösungen für die globalen Umweltprobleme zu suchen.
Hamburg - "Achtung Greenwashing!" steht auf den Warnhinweisen, die Umweltaktivisten von Greenpeace seit den Morgenstunden auf Werbeplakate des Energiekonzerns Vattenfalls kleben. Greenpeace prangert Vattenfall an, mit seiner "Hamburg tankt grünen Strom"-Kampagne die Verbraucher zu täuschen.
Oslo - China sichert sich europäisches Spezialwissen für die Solarindustrie. Der staatlich kontrollierte Konzern Bluestar übernimmt für zwei Milliarden Dollar (1,5 Mrd Euro) den norwegischen Silizumhersteller Elkem. Das berichtete die Orkla-Gruppe, zu der Elkem gehört. Die Energiesparte von Elkem bleibt bei Orkla.
10.02.2012
Tschechien hadert mit Ökostrom-Welle aus Deutschland
Kanadisches Unternehmen sucht in deutschen Meeresschutzgebieten nach Öl
Zukunftsthema 'Urbanisierung' forcieren: Messe 'Urbantec' im Jahresturnus
»Grünes« Energie-Management für Europas Häfen
Nachhaltigkeit entlang der Wertschöpfungskette in Autoindustrie steigern
Deutschland hilft beim Klimaschutz in Westafrika
Sind Kaltwasserkorallen Anpassungskünstler an den Klimawandel?
09.02.2012
'Ausgezeichnete' Klimaanpassung
«AKW-Dinosaurier» Fessenheim bleibt in Betrieb
Großinvestoren zwingen Unternehmen zur Offenlegung von Klimarisiken
Welches Marktdesign braucht die Energiewende?
Energiebranche fürchtet herben Rückschlag bei Energiewende
Gletscher und Eiskappen schmelzen weniger stark als vermutet
Kurth: Versorgungssicherheit mit Strom garantiert - schneller Netzausbau dringend
Umwelthilfe: versprochene Bürgerbeteiligung des Innenministeriums unzureichend
08.02.2012
Strategie soll den Wald für die Zukunft fit machen
Paket zur Gebäudesanierung droht zusammenzuschmelzen - Keine Einigung
Ozeanerwärmung lässt Seeelefanten bei der Jagd tiefer tauchen
Klimastudien sagen kältere Winter in Europa voraus
Durchbruch beim Abfallgesetz - Entsorgungswirtschaft will klagen
Frankreich braucht «Stromhilfe» aus Deutschland
DIW-Studie: CCS-Technologie ist für die Energiewende gestorben
07.02.2012
Deutschland bleibt auch bei dieser Kälte Stromexporteur - dank Ökostrom
Bosch verschiebt Baustart für Solarfabrik in Malaysia
Verbandsrecherche: 87 Prozent der Energieversorger bieten Energieberatung
Löscher: Siemens wird Gewinner der Energiewende sein
EEX führt CO2-Produkte für Luftfahrtindustrie ein
Klimafolgen besser abschätzen: Forscher vergleichen Simulationen aus aller Welt
Baden-Württemberg bringt Klimaschutzgesetz auf den Weg
06.02.2012
Fällt Klimakatastrophe aus? - Vahrenholt stellt Buch vor
Nordseesturmfluten im Klimawandel
China boykottiert Klimaabgabe für seine Airlines - EU bleibt hart
EEX Handelsergebnisse für Emissionsberechtigungen im Januar
Ökoenergie-Ausbau ersetzt Brennstoffimporte in Milliardenhöhe
Stromnetze trotzen Kälte - Leitungen stabil
05.02.2012
Greenpeace-Chef zum Klimawandel: Die Zeit läuft uns davon
03.02.2012
Energy Efficiency Award 2012 für Industrie und Gewerbe: Bewerbungsfrist läuft
Vor Rio: Hochrangiges UN-Gremium will 'neues politisches Wirtschaftsmodell'
Thermografie der Bremer Innenstadt soll Wärmeverluste identifizieren
Extrem regional: Jederzeit frische Stadttomaten vom Dach
Rekordzahl von Bucheckern - Ursache Klimawandel?