- Aigner: Bald Vorschläge zur Kennzeichnung regionaler Produkte (02.01.2012)
Wie klimafreundlich Produkte sind, hängt nicht zuletzt auch davon ab, wie weit diese transportiert wurden, bevor sie auf dem Tisch der Verbraucher landen. Flugware etwa ist meist extrem klimaschädlich. Eine Kennzeichnungspflicht hierfür gibt es aber bislang nicht. - Forscher: Entwässerte Moore sind 'Hotspot' für Treibhausgase (02.01.2012)
Landwirtschaftlich genutzte Moorböden machen nur 8 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche in Deutschland aus. Doch drainierte, also entwässerte Moore haben es in sich: Rund 40 Prozent aller Treibhausgas-Emissionen, die durch die Landwirtschaft und Landnutzung anfallen, haben hier ihren Ursprung. Das geht aus Berechnungen des Thünen-Instituts in Braunschweig hervor. - «Bio» boomt - Dank osteuropäischer Kolchosen (29.12.2011)
München - «Puh», macht die Verkäuferin im Bio-Supermarkt ratlos und bläst die Wangen auf. «Schwarze Schafe gibt es natürlich überall. Aber ich würde mal sagen, bei uns können Sie zu 99 Prozent sicher sein, dass die Ware wirklich «Bio» ist. Der Kunde setzt also seinen Weg zur Kasse fort, im Einkaufskorb auch die Dosentomaten aus Italien. Aber eine Spur Misstrauen bleibt.
- Experten kritisieren Auswirkungen der Biogasproduktion auf die Artenvielfalt (02.12.2011)
Berlin - Die Auswirkungen der Produktion von Biomasse auf die Artenvielfalt in der Land- und Forstwirtschaft war Thema einer Anhörung des Ausschusses für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit am Mittwoch (30.11.11). Unter dem Titel „Biomasse im Spannungsfeld von Energiegewinnung und Biodiversität“ diskutierten acht Sachverständige mit den Abgeordneten, wie der höhere Bedarf an Biokraftstoffen gesichert werden kann, ohne dabei die Artenvielfalt weiter zu gefährden. - UN: 25 Prozent der globalen Landressourcen für Landwirtschaft unbrauchbar (28.11.2011)
Rom - Zum Auftakt des Weltklimagipfels in Durban haben die Vereinten Nationen am Montag in Rom vor einem Verschleiß von Land- und Wasserressourcen mit verheerenden Folgen gewarnt. Schon heute seien 25 Prozent der Landflächen für die Landwirtschaft unbrauchbar, hieß es in einem neuen Bericht über den Zustand der weltweiten Land- und Wasserressourcen (SOLAW) der UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO). - WWF-Ranking bewertet Produzenten und Händler von Palmöl (23.11.2011)
Kota Kinabalu (Malaysia) / Berlin - Palmöl findet sich in jedem deutschen Supermarkt und ist doch fast unsichtbar. Es steckt in Margarine, Pizza und Schokolade genauso wie in Reinigungs- und Waschmitteln, Cremes und Lippenstiften. Doch die Produktion des Tropenöls hat dramatische Auswirkungen auf die Natur. - Forscher: Welthandel macht Nahrung billiger – auf Kosten der Umwelt (22.11.2011)
Eine zunehmende weltweite Öffnung der Märkte für landwirtschaftliche Produkte lässt langfristig die Produktionskosten für Nahrungsmittel sinken. Dies geht aber zu Lasten von Umwelt und Klima, etwa wenn Wälder zu Äckern umgewandelt werden. Diesen Zielkonflikt zwischen Ernährung und Klimaschutz zeigen jetzt Berechnungen des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) für die Jahre 2005 bis 2045. - Studie: Deutschlands artenreiche Wiesen- und Weidenlandschaften in Gefahr (17.11.2011)
Berlin/Ansbach - Der NABU und der Deutsche Verband für Landschaftspflege (DVL) haben die Ergebnisse eines Forschungsprojektes veröffentlicht, das sich mit den Perspektiven und Nutzungsmöglichkeiten von naturschutzfachlich wertvollem Grünland beschäftigt. "Grünland ist in Deutschland sowohl quantitativ als auch qualitativ massiv gefährdet", erläutert NABU-Agrarexperte Florian Schöne die Studie.
- Forsa-Umfrage: Große Mehrheit gegen Spekulation mit Nahrungsmitteln (15.11.2011)
Berlin - Dass die Nahrungsmittel in benachteiligten Ländern nicht nur auf Grund von Misswirtschaft und Klimawandel existentiell zu teuer werden, sondern auch auf Grund von Spekulationen, gilt als Tatsache. Doch wie sehen die Deutschen dies? Eine representative Umfrage von Forsa im Auftrag von Foodwatch zeigt: dass die Deutsche Bank und andere Investmentbanken mit Agrar-Rohstoffen wie Weizen oder Mais spekulieren, halten 84 Prozent der Bundesbürger für "nicht akzeptabel".
- EU-Landwirtschaftspolitik ab 2014: Gerechter, grüner, effizienter (12.10.2011)
Brüssel / Berlin - Gerechter verteilte Zahlungen für Landwirte, mehr ökologische Nachhaltigkeit, die ausschliessliche Förderung von aktiven Landwirten und der Abbau bürokratischer Hürden für Kleinbauern - das sind die Kernpunkte der Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP), die die Europäische Kommission heute (Mittwoch) in Brüssel vorgeschlagen hat. - Studie: Zahlt die Versicherung bei Dürre zu oft, droht Landwirten der Ruin (20.09.2011)
Versicherungen können Landwirten helfen, Trockenperioden zu überleben. Sie können aber auch langfristig zur Überweidung führen und damit deren Existenz bedrohen, wenn die Versicherung bereits bei einer mittleren Dürre zahlt und Landwirte deswegen ihre Bewirtschaftung ändern. Das ist das Ergebnis der weltweit ersten Studie zu den ökologischen Auswirkungen von Regen-Index-Versicherungen. - EU-Rechnungshof: Bäuerliche Umweltbeihilfen ineffizient (19.09.2011)
Brüssel/Luxemburg - Rüge für EU-Umweltbeihilfen an Bauern: Nach Ansicht des EU-Rechnungshofs fließt viel Geld aus Brüssel unkontrolliert an die Landwirte. Rund 2,5 Milliarden Euro zahlt die EU jährlich an Bauern, damit sie möglichst umweltfreundlich arbeiten. - Züchter fordern langfristige Unterstützung für klima-angepasste Pflanzen (25.08.2011)
Berlin - In Folge der schlechten Wetterverhältnisse sind die Weizenerträge für Winterweizen 2011 rund 13 Prozent hinter dem zehnjährigen Mittel zurückgeblieben. Das errechnet die Fördergemeinschaft Nachhaltige Landwirtschaft (FNL). Und dabei sind die Unterschiede von Bundesland zu Bundesland groß (siehe Grafik).
- Anbaufläche für nachwachsende Rohstoffe wächst (18.08.2011)
Zur Ernte 2011 wachsen Energie- und Industriepflanzen auf 2.282.500 Hektar, schätzt die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR), Projektträger des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV). Dies entspricht etwa 19 Prozent der Ackerfläche Deutschlands und einem Anstieg gegenüber dem Vorjahr um gut 150.000 Hektar. - Nachhaltigkeitsrat: Agrarpolitik muss Zukunft ökologischen Landbaus stärken (15.08.2011)
Der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) hat sich Anfang August in seiner Empfehlung an die Bundesregierung für eine Ausweitung des Ökolandbaus von sechs auf 20 Prozent der deutschen Landwirtschaftsfläche entsprechend der deutschen Nachhaltigkeitsstrategie ausgesprochen. Dazu bedürfe es auch eines massiven Ausbaus der Forschungsförderung.
- Klimawandel: Symbiosen könnten Kulturpflanzen stresstoleranter machen (09.08.2011)
Mit „Symbiogenics“ wollen US Forscher Kulturpflanzen klimatoleranter machen, ohne deren Erbmaterial zu verändern.
- EU-Agrarreform: Fördergelder mehr an Ökologie ausrichten (01.08.2011)
"Die Landwirtschaft muss sich in Zukunft stärker um den Schutz von Wasser, Klima, Luft und Artenvielfalt kümmern, wenn sie weiterhin gefördert werden soll.“, sagte Lutz Ribbe, Vorsitzender der Kommission Landwirtschaft am Umweltbundesamt (KLU). Die Kommission schlägt vor, sechs Umwelt- und Nachhaltigkeitsziele festzulegen, an denen sich die europäische Landwirtschaft im Jahr 2020 messen lassen muss.
- Erstmals international anerkannte Nachhaltigkeitsindikatoren für Bioenergie (08.06.2011)
Nach drei Jahren intensiven internationalen Verhandlungen liegen erstmalig umfassende Nachhaltigkeitsindikatoren für Bioenergie auf globaler Ebene vor. Das Öko-Institut und das Institut für Energie- und Umweltforschung (IFEU) haben die Erarbeitung der Indikatoren, die Ende Mai im Rahmen der Global Bioenergy Partnership (GBEP) in Washington DC beschlossen wurden, wissenschaftlich unterstützt und begleitet.
- Oxfam: Nahrungsmittelpreise könnten durch Klimawandel 120 bis 180 Prozent steigen (01.06.2011)
Oxfam veröffentlicht morgen zum Start der weltweiten Kampagne "Mahlzeit!" den Bericht "Aufbruch in ein neues Zeitalter". Berechnungen zufolge, die Oxfam in Auftrag gegeben hat, werden die Weltmarktpreise für Nahrungsmittel bis 2030 im Vergleich zu 2010 um 120 bis 180 Prozent steigen, wenn die Folgen des Klimawandels berücksichtigt werden.
- Deutsche werfen Berge frischer Lebensmittel in den Müll (18.05.2011)
In Deutschland landen täglich Tausende Tonnen frisches Brot, Gemüse, Obst, Fisch und Fleisch im Müll. Neuen Schätzungen des Bundesverbraucherschutzministeriums zufolge wirft jeder Deutsche im Schnitt pro Jahr Lebensmittel im Wert von rund 330 Euro weg. Bis zu 20 Millionen Tonnen Nahrungsmittel werden so vergeudet. Weltweit wird laut Welternährungsorganisation FAO sogar ein Drittel der für den menschlichen Verzehr produzierten Nahrung weggeworfen. - Klimafreundlichkeit von Energiepflanzen sehr unterschiedlich (26.04.2011)
Welchen Beitrag kann die Landwirtschaft zum Klimaschutz in Europa leisten? Mit dieser Frage befassten sich mehr als 100 Wissenschaftler bei der Jahrestagung des europäischen Forschungprojekts „GHG-Europe – Treibhausgas-Management in europäischen Landnutzungssystemen“, das vom Johann Heinrich von Thünen-Institut (vTI) in Braunschweig ausgerichtet wurde. - Wie sich sich intensivere Bodennutzung auf das Klima auswirkt (25.03.2011)
Im Boden ist ungefähr doppelt so viel CO2 gespeichert wie in der Atmosphäre. Werden Flächen von Gras- oder Waldland in Acker umgewandelt, so geht ihre CO2-Speicherfähigkeit entscheidend zurück. Anders herum wird es schwierig: Eine Aufforstung kann die Klimabilanz sogar erst mal verschlechtern. Dies haben Forscher des Johann Heinrich von Thünen-Instituts herausgefunden.
- Umweltverbände warnen: Klimaretter Wald wird verheizt - Fünf-Punkte-Plan (11.03.2011)
Die Bundesregierung setzt nach Ansicht der Umweltverbände NABU und BUND falsche Prioritäten in der Klimapolitik. Auch mit dem Entwurf der Waldstrategie der Bundesregierung sei man auf dem Holzweg, sie sei ein reines Gefälligkeitsgutachten und in der vorliegenden Form inakzeptabel. Die Umweltverbände fordern eine Neuausrichtung der Waldpolitik in Deutschland und legen dafür einen eigenen Fünf-Punkte-Plan vor.
- Australiens Landwirte könnten von CO2-Preis profitieren (04.03.2011)
Australiens Landwirte werden von den weltweit steigenden Nahrungsmittelpreisen und der Möglichkeit profitieren, mit dem Speichern von Kohlendioxyd im Untergrund und in Pflanzen (Biosequestrierung) Geld zu verdienen. Davon ist Ross Garnaut überzeugt. - Erhebliche Klimarisiken für Afrikas Bauern: IPCC lag richtig (01.03.2011)
Für die Ernteerträge von Afrikas Bauern ist der Klimawandel ein Risiko. Diese Aussage im letzten Sachstandsbericht des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) war vor einem Jahr teils heftig attackiert worden – sie sei nicht wissenschaftlich fundiert, so die Kritik, die damit auf die Glaubwürdigkeit des Weltklimarats zielte. Eben diese Aussage wird aber nun von der neueren Forschung bestätigt, schreiben Wissenschaftler des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) in der renommierten US-Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences. - WWF-Studie: Fehlanreize im EEG fördern Maiswüsten (22.02.2011)
Berlin - Deutschland wird immer mehr zur Mais-Wüste. Zwischen 2005 und 2010 ist die Maisanbaufläche von 70.000 Hektar auf 600.000 Hektar hochgeschnellt, mit fatalen Folgen für Umwelt und Landwirtschaft, so eine WWF-Studie. Grund dafür sind falsche Förderanreize für Strom aus Biomasse im Erneuerbare Energien-Gesetz (EEG).
- Weltweite Öko-Branche diskutiert Welternährung (16.02.2011)
Dürren, Fluten, Klimawandel, zu teures Saatgut, die Forderung nach mehr Nachhaltigkeit - es gibt viele Gründe für den Hunger auf der Welt. Als effiziente Lösung sieht die Bio-Branche den Öko-Landbau an. Dadurch würden die Ressourcen geschont, Hunger und Armut bekämpft.
- BUND: Künftige Bio-Bauern mehr unterstützen (14.02.2011)
Nürnberg - Die gekürzten Fördertöpfe für den Bio-Landbau sollen nach Meinung des BUND-Vorsitzenden Hubert Weiger wieder aufgestockt werden, um mehr konventionelle Bauern zur Umstellung zu bewegen. - Nachhaltigkeit gefährdet: Waldstrategie 2020 bei Umweltverbänden in der Kritik (11.02.2011)
Die von Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner geplante Waldstrategie für das Jahr 2020 steht unter Beschuss der fünf großen deutschen Umweltschutzverbände DNR, BUND, Greenpeace, NABU und WWF. Die Bundesregierung strebt mit der Strategie nach eigenen Angaben eine „tragfähige Balance zwischen den steigenden gesellschaftlichen Ansprüchen an den Wald und seiner nachhaltigen Leistungsfähigkeit“ an. - Röttgen: Landwirtschaft wichtig für Klimaschutz (21.01.2011)
Bundesumweltminister Norbert Röttgen hat die besondere Bedeutung der Landwirtschaft für den Klimaschutz betont. "Ohne den Beitrag der Landwirtschaft werden wir unsere Klimaschutzziele nicht erreichen. Ohne die Landwirtschaft gibt es keinen nachhaltigen Umweltschutz. Deutschland war hier immer ein Vorbild. Das muss es auch in Zukunft sein", sagte Röttgen zur Eröffnung der Tagung „KlimaWandel in der Landwirtschaft“ vor hochrangigen Experten aus Politik, Wissenschaft, Landwirtschaft sowie aus Umwelt- und Naturschutz.
- Durch Klimawandel werden 2020 Getreide und Reis knapp - oder doch nicht? (18.01.2011)
Der Text der ursprünglichen Meldung vom 18.01.2011 wurde am 20.01.2011 gelöscht, denn:
Der US-Wissenschaftsverband AAAS hat eine Pressemitteilung über eine Klimastudie zurückgezogen. Darin hatte die die Welt-Ökologie-Stiftung (Fundación Ecólogica Universal) behauptet, die Erde werde bis 2020 um 2,4 Grad wärmer als vor der Industrialisierung. Getreide und andere Nahrungsmittel würden bis 2020 daher deutlich knapper als derzeit.
- Klimaforscher präsentieren Studie zu weltweiten Risiken und Chancen von Biomasse (10.01.2011)
Energie aus Pflanzen kann bis zu 20 Prozent des weltweiten Bedarfs an Strom und Wärme im Jahr 2050 decken, davon rund die Hälfte aus Biomasseplantagen – dies aber nur um den Preis einer deutlichen Ausweitung der Anbauflächen zu Lasten der Natur. Zu diesem bedenklichen Urteil kommen Forscher des renommierten PIK Potsdam Instituts für Klimafolgenforschung in einer neuen Studie vorstellten. - Forst-Management kann Klimafolgen für den deutschen Wald abfedern (05.01.2011)
Bei entsprechender Bewirtschaftung lassen sich negative Folgen des Klimawandels für den Wald auffangen: Mit besser angepassten Baumarten und dem richtigen Management kann der deutsche Wald für das Jahr 2100 fit gemacht werden.Eine entsprechende Studie wurde im Dezember 2010 in der Fachzeitschrift „Carbon Balance and Management“ veröffentlicht.
- Bauernverband: Landwirtschaft wird ihren Klimaschutzbeitrag weiter steigern (27.12.2010)
Nach Informationen des Deutschen Bauernverbandes (DBV) wird die deutsche Landwirtschaft ihre Treibhausgas-Emissionen in der Erzeugung von Lebensmitteln und nachwachsenden Rohstoffen weiter kontinuierlich absenken. - Sonnleitner im Interview: Neue Energiepflanzen bringen mehr Vielfalt (24.12.2010)
München - Deutschlands Bauern wollen den Anteil von Biomasse bei der Energieerzeugung bis 2020 verdoppeln. Dazu soll die Anbaufläche von Energiepflanzen von derzeit 2 Millionen Hektar auf insgesamt 3 Millionen Hektar Ackerland wachsen, sagte Bauernpräsident Gerd Sonnleitner in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa. - Frankens Winzer wollen CO2-Ausstoß senken (19.12.2010)
Bei der Produktion von Lebensmitteln wird klimaschädliches Kohlendioxid ausgestoßen. Das gilt auch für Wein. Frankens Winzer wollen diese Emissionen in den nächsten Jahren verringern.
- Sonnleitner: Landwirtschaft wird erheblich mehr zum Klimaschutz beitragen (10.11.2010)
„Die Klimaleistungen der Land- und Forstwirtschaft werden wir deutlich steigern“, erklärte der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Gerd Sonnleitner vor der Bundespressekonferenz in Berlin.
- Umweltbundesamt gründet 'Kommission Landwirtschaft' (09.11.2010)
Die Gründung einer „Kommission Landwirtschaft am Umweltbundesamt“ (KLU) soll den Umweltschutz in und mit der Landwirtschaft stärken. Leiter der KLU wird Lutz Ribbe, Direktor der Stiftung EURONATUR. „Die Wirkungen der Landwirtschaft auf unser Klima, auf Gewässer und Böden verursachen nach wie vor große Umweltprobleme, die dringend angegangen werden müssen. - NABU: Wir brauchen eine andere Landwirtschaft (08.11.2010)
Lübeck - Aus Sicht des NABU ist ein Kurswechsel in der Agrarpolitik dringend erforderlich, um in den kommenden zehn Jahren tatsächliche Erfolge im Artenschutz zu erreichen. Die Landwirtschaft gilt als Hauptverursacher des Rückgangs heimischer Tiere und Pflanzen. Mit Blick auf die Ergebnisse der jüngsten Weltnaturschutzkonferenz in Nagoya appellierte NABU-Präsident Olaf Tschimpke an Bundeslandwirtschaftsministerin Aigner, sich bei der anstehenden EU-Agrarreform für anspruchsvolle Umweltauflagen für Landwirte einzusetzen. - Neue Methodologie kann nachhaltigen Anbau für Biokraftstoffe besser gewährleisten (08.10.2010)
Utrecht/Nürnberg - Die von dem Beratungsunternehmen Ecofys, dem WWF und der NGO Conservation International soeben veröffentlichte „Responsible Cultivation Area (RCA)–Methodologie“ bietet eine anwendungsorientierte Lösungsmethode, um indirekte Landnutzungsänderungen beim Anbau von Biokraftstoffen zu vermeiden.
- Forscher untersuchen Klimaschutz im Ökolandbau (03.08.2010)
Wie kann die biologische Landwirtschaft einen noch größeren Beitrag zum Klimaschutz leisten? Dieser Frage wird im Rahmen eines interdisziplinären Projektes nachgegangen. - Aigner: Landwirte müssen sich auf Veränderungen durch Klimawandel einstellen (22.07.2010)
Passau - Bundesagrarministerin Ilse Aigner (CSU) hat angesichts schlechter Ernteaussichten die Bauern aufgefordert, sich besser auf Hitze und Kälte einzustellen. «Ich rate den Betrieben vor allem wegen des Klimawandels, künftig bewusst Vorsorge für diese Unwägbarkeiten zu treffen», sagte Aigner der «Passauer Neuen Presse» (22.07.10).
- Neue Website beleuchtet EU-Agrarreform (19.07.2010)
Radolfzell - Anlässlich der Konferenz der Europäischen Kommission zur Zukunft der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) nach 2013 wurde heute die Website www.die-bessere-agrarpolitik.de freigeschaltet. Erstellt wurde sie von der Stiftung EuroNatur in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL). - EU-Parlament fordert mehr Klimaschutz-Anreize in der Agrarpolitik (09.07.2010)
Eine ausreichende Nahrungsmittel-Produktion mit möglichst geringer Belastung der Umwelt müsse das Ziel der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) in den kommenden Jahren sein. Dieser Sektor sollte auch nach 2013 mit genügend Haushaltsmitteln ausgestattet werden, um diese Vorhaben erreichen zu können, meint das Europäische Parlament (EP) in seiner am 08.07.10 in Straßburg verabschiedeten Resolution zur GAP-Zukunft. - Fahrt ins Grüne? Empa stellt Biotreibstoffe der 2. Generation auf den Prüfstand (29.06.2010)
Ein interdisziplinäres Team unter der Leitung von Empa-Forscher Rainer Zah hat die Nachhaltigkeit von Biotreibstoffen der zweiten Generation untersucht und ermittelt, wie viel Treibstoff sich dadurch in der Schweiz einsparen ließe. Ergebnis der im Auftrag der TA-SWISS erstellten Studie: Werden Fahrzeugeffizienz und Elektromobilität mitberücksichtigt, lassen sich je nach Szenario zwischen 10 und 40 Prozent des hiesigen Treibstoffbedarfs nachhaltig decken. - Agrarversicherung mit Staatshilfe soll Klimaschäden mildern (29.06.2010)
München - Eine vom Staat mitfinanzierte Agrarversicherung könnte künftig in Deutschland die steigenden Risiken der Bauern durch den Klimawandel absichern. Schon jetzt seien weltweit mehr als 200 Millionen Hektar landwirtschaftliche Fläche auf diese Weise abgesichert, teilte der weltgrößte Rückversicherer Munich Re am Dienstag auf Grundlage eigener Analysen mit.
- PIK Potsdam: bewusste Ernährung kann Klima schützen (28.06.2010)
Den Verzehr von Fleisch- und Milchprodukten einzuschränken und landwirtschaftliche Produktionsmethoden anzupassen, würde die globalen Emissionen von Treibhausgasen deutlich vermindern. Bis zum Jahr 2055 könnte der landwirtschaftlich bedingte Ausstoß von Methan und Lachgas um mehr als 80 Prozent reduziert werden, berichten Forscher vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK). Die Ergebnisse ihrer Modellierungsstudie wurden kürzlich im Fachmagazin „Global Environmental Change“ veröffentlicht. - Verlangsamt Intensiv-Landwirtschaft die globale Erwärmung? (16.06.2010)
Düngemittel, Pestizide und hochgezüchtete Hybride haben den Planeten Erde von einer Extra-Portion CO2 bewahrt. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Carnegie Institution of Washington in Palo Alto. Das Forscherteam um Steven Davis hat berechnet, wie viel Treibhausgas durch die industrielle Landwirtschaft seit 1961 eingespart werden konnte. - Was beinhaltet das EU-Zertifizierungssystem für nachhaltige Biokraftstoffe? (10.06.2010)
Ergänzend zum heute (10.06.10) gefassten Beschluss der EU, Biokraftstoffe einem Zertifizierungssystem zu unterwerfen, veröffentlichte die EU weitere Details. - Forstwirtschaft will von 2011 an Geld aus Zertifikatehandel (31.05.2010)
Schwerin - Die Forstwirtschaft fordert ab kommendem Jahr vom Bund jährlich 50 Millionen Euro aus dem Verkauf von Kohlendioxid- Verschmutzungsrechten an die Industrie. Die Beteiligung an den Erlösen aus dem Zertifikatehandel sei zwar im schwarz-gelben Koalitionsvertrag festgeschrieben, sagte der Präsident des Deutschen Forstwirtschaftsrats, Georg Schirmbeck, am Montag in Schwerin. Doch sei deren Beginn bislang offengeblieben.
- Trotz Energie- und Stromsteuergesetz: Subvention für Agrardiesel bleibt (19.05.2010)
Die Bundesregierung will das Energiesteuer- und Stromsteuergesetz ändern. Es gehe dabei um Klarstellungen in Bezug auf die Steuerbegünstigungen für Unternehmen des Produzierenden Gewerbes, heißt es in der Antwort der Bundesregierung (17/1643) auf eine Kleine Anfrage der SPD-Fraktion (17/1448). - SPD will Landwirtschaft bis 2015 klimafreundlich umbauen (12.05.2010)
Die Bundesregierung soll eine flächendeckende Genehmigungspflicht für jegliche Umwandlung von Grünland und ein generelles Umbruchverbot für feuchte und moorige Standorte schaffen. Dies fordert die SPD-Fraktion in einem umfassenden Antrag (17/1575), in dem sie zahlreiche kurz- und langfristige Maßnahmen auflistet, die sie für geeignet hält, die deutsche Landwirtschaft klimafreundlicher umzubauen. So sollen etwa die Düngeverordnung verschärft und die Stickstoffüberschüsse begrenzt werden. - Wettbewerb: Deutschland sucht 'Bioenergie-Dörfer 2010' (10.05.2010)
Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) hat am 07.05.2010 den Startschuss für den Wettbewerb „Bioenergie-Dörfer 2010“ gegeben. Gesucht werden die drei besten Bioenergie-Dörfer in Deutschland. Gemeinden im ganzen Land sind aufgefordert, umgesetzte Konzepte zur Produktion und Nutzung von Bioenergie einzureichen. - Mitreden erwünscht: Welche Landwirtschaft braucht das Europa von morgen? (14.04.2010)
Dacian Cioloş, für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung zuständiges Mitglied der Europäischen Kommission, hat heute eine öffentliche Debatte über die Zukunft der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) in der Europäischen Union angestoßen.
- Aigner hält EU-Subventionen für notwendig - Kritik an fehlender ökologischer Ausrichtung (13.04.2010)
Berlin - Die EU-Subventionen für Bauern sind nach Ansicht von Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) auch künftig unverzichtbar. «Die Europäische Union und ihre Mitgliedstaaten stehen in der Verantwortung, die Versorgung der Bürger mit Lebensmitteln sicherzustellen», sagte Aigner der Nachrichtenagentur dpa. «Gleichzeitig erwarten wir Verbraucher von der Landwirtschaft, dass sie sich neuen Herausforderungen anpasst.» Das sei etwa beim Umwelt- und Klimaschutz der Fall.
- Grasende Kühe schaden dem Klima weniger als gedacht (07.04.2010)
Pupst die Kuh, schadet das dem Klima. Soweit war das bislang bekannt. Allerdings heißt das noch lange nicht, dass grasende Rinder auch den ebenfalls schädlichen Ausstoß von Lachgas deutlich in die Höhe treiben - im Gegenteil, wie Forscher herausgefunden haben. - Bürger einverstanden mit EU-Agrarpolitik - Klimawandel ist Herausfordeurng (30.03.2010)
Die Öffentlichkeit in der Europäischen Union weitgehend einverstanden mit der Ausrichtung der europäischen Agrarpolitik und der Förderung der Landwirte, so zeigt eine neue Umfrage der EU. Gleichzeitig meinen 82 Prozent der Befragten, dass die Landwirtschaft mehr Unterstützung benötigt, um die Herausforderungen des Klimawandels bewältigen zu können. - NABU: Zerstörung von Mooren, Wäldern und Auen kostet Millionen und untergräbt Klimaziele (11.03.2010)
Frankfurt/Main - Angesichts des fortschreitenden Artensterbens hat der NABU an Bund und Länder appelliert, den wirtschaftlichen Wert intakter Ökosysteme stärker in den Blickwinkel zu rücken. "Der Schutz der Natur darf nicht länger als lästiger Kostenfaktor betrachtet werden. Intakte Lebensräume sind Gratis-Dienstleister für gesunde Luft, sauberes Wasser und Böden. Anstatt sie zu erhalten, werden sie zerstört. - Klimawandel beeinträchtigt Kaffee-Produktion (28.02.2010)
Guatemala-Stadt - Die Kaffeeproduzenten weltweit bekommen zunehmend Probleme wegen der globalen Erwärmung des Klimas. Nach Angaben der Internationalen Kaffee-Organisation (OIC) ist die Produktion des Kaffees weltweit gesunken. Der Kaffeedurst nimmt jedoch weiter deutlich zu. - Umweltbundesamt fordert Klimapakt mit Bauern (28.02.2010)
Berlin - Vor der Neuregelung der Agrarfinanzierung in Europa haben das Umweltbundesamt und die Grünen einen Klimapakt mit der Landwirtschaft gefordert. Unterstützung solle künftig direkt an konkrete Umweltschutzmaßnahmen geknüpft werden, sagte Umweltbundesamt-Präsident Jochen Flasbarth der «Neuen Osnabrücker Zeitung» (Samstag). - Landwirtschaft braucht Entscheidungshilfe für regionale Klimaänderungen (24.02.2010)
Die Landwirtschaft wird von Klimaänderungen sowohl negativ als auch positiv beeinflusst. Um eine existenzfähige Landwirtschaft zu erhalten, ist konsequenter Klimaschutz und eine Anpassung an regionale Klimaveränderungen erforderlich. Landwirte müssen entscheiden, welche Maßnahmen für ihren Betrieb und Standort geeignet sind, um Auswirkungen des Klimawandels zu begegnen. - Anhörung über Auswirkungen des Klimawandels in der Landwirtschaft (19.02.2010)
Die Auswirkungen des Klimawandels auf die Landwirtschaft und mögliche Strategien, darauf zu reagieren, sind Thema einer gemeinsamen öffentlichen Anhörung des Umwelt- und des Landwirtschaftsausschusses, die am Montag, dem 22. Februar 2010, in Berlin stattfindet. Dabei soll unter anderem gefragt werden, wie die einzelnen Sachverständigen die Rolle der Landwirtschaft als Emittent klimaschädlicher Gase bewerten. - WWF kritisiert Aigner: Koppelung von Agrarsubventionen an Umweltziele längst überfällig (11.02.2010)
Am Freitag trifft sich die Bundesagrarministerin Ilse Aigner mit ihren Länderkollegen in Berlin, um die Verteilung der EU-Agrarbeihilfen für die Zeit nach 2013 zu besprechen. Die Ministerin will am derzeitigen Verteilungssystem festhalten. Nach Einschätzung des WWF hat dieses jedoch vollständig versagt. - Wie viele Haushaltsgeräte kann man mit einer Kuh betreiben? (08.02.2010)
Berlin - Im Rahmen ihrer Reihe "Greenfacts" hat die Fördergemeinschaft Nachhaltige Landwirtschaft e.V. (FNL) heute eine Publikation veröffentlicht, aus der hervorgeht, welches Energiepotential in einer einzigen Kuh steckt, wenn man ihre Gülle in einer Biogasanlage zur Stromgewinnung nutzt. - Sonnleitner gegen Fleischverzicht aus Klimaschutzgründen (22.01.2010)
Bauernpräsident Gerd Sonnleitner sagte, er wehre sich dagegen, wenn zu weniger Fleischverzehr als Beitrag der Verbraucher zum Klimaschutz aufgerufen werde. «Dies ist sachlich und fachlich unrichtig». Die fünf Millionen Hektar Grünland könnten nur mit der Nutzung von Wiederkäuern erhalten werden. Die Landwirtschaft stelle sich der Aufgabe Klimaschutz und werde dazu ihren Beitrag leisten.
- Studie: Ökologisches Wirtschaften eröffnet Perspektiven für den ländlichen Raum (22.01.2010)
Der ländliche Raum wird immer wichtiger, wenn es darum geht, Antworten auf die Herausforderungen der Zukunft wie Klimawandel, Biodiversitätsverlust und die weltweit zunehmende Nachfrage nach Nahrungsmitteln und Energie zu finden. Gleichzeitig brauchen die Menschen in ländlichen Räumen eine Zukunftsperspektive für Einkommen und Lebensqualität. - Weltweite Waldfläche schrumpft weiter um 20 000 Hektar täglich (19.01.2010)
München - Die globale Waldfläche ist nach Angaben des Münchner ifo Instituts zwischen 1990 und 2005 um drei Prozent geschrumpft. Das entspreche einem durchschnittlichen Verlust von 20 000 Hektar am Tag - so viel wie die Fläche Hannovers. Besonders viel Wald sei in den tropischen Ländern - speziell Brasilien, Indonesien und Sudan - abgeholzt worden, teilte das Institut am Dienstag mit. Eine wesentliche Ursache sei der wachsende Flächenbedarf für die Produktion von Biokraftstoffen aus Palmöl, Soja und Zuckerrohr sowie für die Rinderzucht. - Abspecken für das Klima? - Streitobjekt Fleisch (14.01.2010)
Berlin - Abspecken für das Klima? Die Frage nach negativen Folgen des Fleischverzehrs für das Klima hat einen Streit zwischen Wirtschaft sowie Umwelt- und Verbraucherschützern ausgelöst. In die Kritik ist nicht nur die Massenhaltung von Rindern geraten, die das Treibhausgas Methan abgeben, sondern das gesamte Produktionsverfahren bei Fleisch. - Aigner: Auch Landwirtschaft bei Klimaschutz gefordert (14.01.2010)
Berlin - Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) hat zur Eröffnung der Grünen Woche die Verantwortung von Agrarwirtschaft und Ernährungsindustrie bei der Bewältigung des Klimawandels unterstrichen. Auch die Landwirtschaft müsse die Chance ergreifen und Teil der Lösung sein, sagte die Ministerin am Donnerstag bei der Eröffnung der 75. Grünen Woche in Berlin.
- Aigner prangert «Wegwerfgesellschaft» an - Aktionspaket zu Klimaschutz (13.01.2010)
Berlin - Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) hat vor einer «Wegwerfgesellschaft» gewarnt. Sie appellierte an die Bundesbürger, bewusster mit Nahrung umzugehen. Der Deutschen Presse- Agentur dpa sagte sie am Mittwoch: «Mehrere Millionen Tonnen Lebensmittel landen ungenutzt im Abfall, etwa die Hälfte dieses Mülls kommt aus Privathaushalten.» Vor dem Start der Grünen Woche in Berlin wies Aigner darauf hin, dass jedes Jahr bundesweit Nahrungsmittel im Wert eines zweistelligen Millionenbetrags in den Müll wanderten. «Wir sollten bewusster genießen, uns bewusster ernähren und auch bewusster einkaufen.»
- Auf der Grünen Woche diskutieren Agrarminister über Landwirtschaft und Klimawandel (23.12.2009)
Am 16. Januar 2010 treffen sich Agrarministerinnen und Agrarminister aus aller Welt sowie Verantwortliche aus Wirtschaft und Verbänden in Berlin, um im Rahmen des "Global Forum for Food and Agriculture" (GFFA) über "Landwirtschaft und Klimawandel - neue Konzepte von Politik und Wirtschaft" zu diskutieren. - Welthungerindex zeigt: Kein Zusammenhang zwischen Biokraftstoffen und Hunger (18.11.2009)
Der Welthungerindex zeigt, dass zwischen der Produktion von Rohstoffen für Biodiesel und Bioethanol und dem Hunger in Schwellen- und Entwicklungsländern kein Zusammenhang besteht. Nach dem Index, der vom International Food Policy Research Institut in Washington (IFPRI) herausgegeben wird, ist der Hunger in Ländern mit einer bedeutenden Biokraftstoffproduktion wie Brasilien stark zurückgegangen - von 1990 bis 2009 um 52,5 Prozent. - Neues Hintergrundpapier: Biolandbau hat die bessere Klimabilanz (27.10.2009)
Die Landwirtschaft geriet in letzter Zeit verstärkt ins Visier, ihren Beitrag zur Reduktion der Treibhausgasemissionen zu leisten. Denn Deutschland muss bis 2050 die Emissionen um mindestens 80 Prozent senken. Die Biolandwirtschaft könne dazu einen wesentlichen Beitrag leisten, so der Präsident von Bioland, Thomas Dosch, weil der Biolandbau eine bessere Klimabilanz vorzuweisen habe als der konventionelle Landbau. Dies zeige des neuen Hintergrundpapiers "Klimaschutz und Biolandbau in Deutschland", das jetzt veröffentlicht wurde. - Aigner soll dem Aufsichtsrat der dena angehören (26.02.2009)
Ilse Aigner (CSU), Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, soll dem Aufsichtsrat der Deutschen Energie-Agentur GmbH angehören. - Bauernverband lehnt Einschränkungen beim Fleischessen als Beitrag zum Klimaschutz ab (25.01.2009)
Berlin - Der Präsident des Bauernverbandes, Gerd Sonnleitner, hat den Vorschlag des Umweltbundesamts abgelehnt, nur noch sonntags Fleisch zu essen. - Von wegen Grün - Landwirtschaft verursacht so viele Emissionen wie Verkehr und Industrie (16.01.2009)
Berlin - Mit einer überdimensionierten Kuh hat der WWF zum Auftakt der Grünen Woche ein klimafreundliches Umsteuern in der Agrarpolitik gefordert. - Gute Laune – gutes Klima: Niedersachsen wirbt auf der Grünen Woche für Klimaschutz (15.01.2009)
"Niedersachsen – das hat was", jetzt auch den ersten CO2-neutral gestellten Standbau auf der Grünen Woche, in der Niedersachsenhalle 5.2a. Damit setzt die Marketinggesellschaft der niedersächsischen Land- und Ernährungswirtschaft e. V. als innovativer Messeveranstalter und Projektträger der IGW-Beteiligung des Landes Niedersachsen ein Zeichen für den Klimaschutz.
- Weiter wie bisher ist keine Option - Industrielle Landwirtschaft schadet Klima (15.01.2009)
Berlin - Vertreter verschiedener Landwirtschafts-, Umwelt- und Entwicklungsorganisationen überreichten heute auf der Grünen Woche Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner den druckfrischen Weltagrarbericht (IAASTD) und forderten sie auf, der Tatsache ins Auge zu sehen, dass radikales Umdenken in der Landwirtschaft dringend und unvermeidlich ist.