- Recent Climate, Glacier Changes in Antarctica at the 'Upper Bound' of Normal (15.04.2013)
In the last few decades, glaciers at the edge of the icy continent of Antarctica have been thinning, and research has shown the rate of thinning has accelerated and contributed significantly to sea level rise.
- Starker Gletscherrückgang in Österreich (12.04.2013)
Innsbruck - 2012 war kein gutes Jahr für die österreichischen Eisriesen: 98 Prozent der Gletscher sind im vergangenen Jahr zurückgeschmolzen, wie der aktuelle Gletscherbericht des Österreichischen Alpenvereins (OeAV) bestätigt. Der Längenverlust der Gletscher beträgt im Durchschnitt 17,4 Meter. Einen Negativrekord erreichte diesmal die Pasterze am Großglockner mit einem Minus von 97,3 Metern.
- Neuer Satellit zeigt Meereisrückgang in der Arktis (18.02.2013)
Bremerhaven - Aktuelle Messungen des ESA-Eisdicken-Satelliten CryoSat-2 haben ergeben, dass die Gesamtmasse des arktischen Meereises im Vergleich zu den Vorjahren deutlich zurückgegangen ist. Zu diesem Ergebnis kommt ein internationales Forscherteam nach dem Vergleich der Satellitendaten mit den Ergebnissen von Meereis-Untersuchungen des Alfred-Wegener-Institutes und dem Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung.
- Steigende Meerestemperaturen können Muscheln vom Grund ablösen (17.02.2013)
Boston - Die vom Klimawandel verursachte Erwärmung der Ozeane macht es für Muscheln deutlich schwerer, sich am Meeresgrund festzuhalten. - Arktische Eisschmelze begünstigt Sauerstoffmangel in der Tiefe (16.02.2013)
Der Klimawandel beeinflusst selbst das Leben am Tiefseeboden - und zwar stärker als gedacht. Das haben deutsche Forscher in der Arktis nachgewiesen. - EU-Kommission: Klimafreundlicheres Kältemittel auch für deutsche Autobauer (12.02.2013)
Brüssel - Die EU-Kommission will deutschen Autobauern keine Gnadenfrist für die Einführung eines neuen Kältemittels für Klimaanlagen gewähren. Ein Aufschub für deutsche Hersteller sei nicht möglich, schrieb die Brüsseler Behörde in einem Brief an die Bundesregierung, der der Nachrichtenagentur dpa vorliegt. - Climate Change Impacts to U.S. Coasts Threaten Public Health, Safety and Economy (30.01.2013)
According to a new report by the US Geological Survey (USGS) and the National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA), the effects of climate change will continue to threaten the health and vitality of U.S. coastal communities' social, economic and natural systems. The report, Coastal Impacts, Adaptation, and Vulnerabilities: a technical input to the 2013 National Climate Assessment, authored by leading scientists and experts, emphasizes the need for increased coordination and planning to ensure U.S. coastal communities are resilient against the effects of climate change. - Schmelzwassertümpel lassen Arktis-Eis schneller schmelzen (15.01.2013)
Bremerhaven - Schmelzwassertümpel beschleunigen das Auftauen des arktischen Meereises. Das haben Messungen vom Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven ergeben. - Die Westantarktis erwärmt sich ungewöhnlich rasch (27.12.2012)
Nicht nur die Antarktische Halbinsel, sondern auch eine große Binnenregion im Westen des Kontinents erwärmt sich rasch. Das haben US-Forscher nun berechnet. - Mehr Eisverlust durch Schneefall in der Antarktis (13.12.2012)
Stärkerer Schneefall kann zu mehr Eisverlust in der Antarktis führen. Die globale Erwärmung bringt allgemein mehr Niederschlag, weil wärmere Luft mehr Feuchtigkeit halten kann. Frühere Studien legten deshalb nahe, dass der Klimawandel zu einem Anwachsen des Antarktischen Eispanzers führen wird. Jetzt zeigt eine in Nature veröffentlichte Studie, dass viel von diesem zusätzlichen Eis wieder verloren geht, weil sich der Eisfluss in den Ozean beschleunigt. - Polarer Klimawandel ist da: Auch Gastanker auf der Nordostpassage (06.12.2012)
Erstmals hat im November ein Tanker mit Flüssiggas die Nordostpassage vor der sibirischen Küste passiert, weil wenig Eis im Wege ist. Mit der früher praktisch nicht nutzbaren Route eröffnen sich neue Geschäftsmöglichkeiten. Kritiker warnen vor gewaltigen Umweltrisiken.
- Bisher genauester Beleg für das Abschmelzen der Eisschilde (04.12.2012)
Seit etwa zwei Jahrzehnten erfassen Wissenschaftler mithilfe von Satellitendaten das Abschmelzen der Eisschilde. Wie stark sich das Polareis in Grönland und der Antarktis in dieser Zeit genau verändert hat, war bislang strittig. Unterschiedliche Berechnungsmethoden lieferten widersprüchliche Ergebnisse. - Die Klimaerwärmung lässt auch die Polkappen schmelzen. (30.11.2012)
Forscher haben zahlreiche Daten aus Satellitenmissionen ausgewertet - und kamen auf 4.000 Milliarden Tonnen Eis, die seit 1992 verschwunden sind. In flüssiges Wasser ausgedrückt, entspricht das rund der 80-fachen Menge des Bodensees. - Studie des PIK: Meeresspiegel steigt 60 Prozent schneller als gedacht (28.11.2012)
Um jedes Wort rang der Weltklimarat 2007. Sein Bericht sollte zeigen, wie sich das Klima zukünftig wandelt. Jetzt berichten Forscher, dass einiges noch schlimmer wird. - UN-Experten warnen vor Gefahr durch auftauende Dauerfrostböden (27.11.2012)
Aus tauenden Dauerfrostböden entweichen unsichtbare Treibhausgase. Sie können den Klimawandel deutlich verstärken und werden Forschern zufolge stark unterschätzt. - Forscher: Atlantische ´Wärmepumpe` lief in Eiszeit schneller als heute (17.10.2012)
Die Zirkulation des Atlantischen Ozeans erfolgte während der letzten Eiszeit nicht etwa langsamer, wie lang angenommen wurde, sondern schneller als heute. Das hat ein internationales Forscherteam unter Leitung von Umweltphysikern der Universität Heidelberg herausgefunden. - Korallensterben: Stürme und Seesterne bedrohen Great Barrier Reef (02.10.2012)
Am Great Barrier Reef ist der Korallenschwund alarmierend. Hauptursache ist aber nicht die Meereserwärmung. Stürme und Seesterne sind noch gefährlicher für das größte Korallenriff der Welt.
- Experten schlagen Alarm: Eis der Arktis auf Rekordminimum (21.09.2012)
New York - Die Eisfläche der Arktis ist nach Angaben von US-Forschern so klein wie noch nie in den 33 Jahren Beobachtung. Am 16. September seien per Satellit nur noch 3,41 Millionen Quadratkilometer gemessen worden, hieß es am Donnerstag vom Nationalen Schnee- und Eisdatencenter der USA (NSIDC) in Boulder in Colorado. - Atolle unter Wasser - Naturschützer diskutieren Klimawandel-Folgen (10.09.2012)
Steigende Meeresspiegel bedrohen zahlreiche Inselparadiese. Doch nicht nur in der Ferne, auch im Mittelmeer macht sich der Klimawandel bemerkbar: An der französischen Küste gibt es Fische, die dort vor 20 Jahren noch nicht gesehen wurden. - Studie: Touristen schaden der Antarktis weniger als der Klimawandel (04.09.2012)
Schaden Touristen den Pinguinen in der Antarktis? Wahrscheinlich nicht - oder zumindest nicht so stark wie der Klimawandel.
- US-Institut: Eisfläche am Nordpol so klein wie noch nie (28.08.2012)
Seit mehr als 30 Jahren messen US-Forscher das Eis um den Nordpol herum, aber so wenig wie in diesem Jahr gab es noch nie. Ist das Eis überhaupt noch zu retten? Da sind deutsche Experten unterschiedlicher Meinung.
- Experten: Great Barrier Reef braucht Riesen-Sonnenschirme (20.08.2012)
Sydney - Gigantische Sonnenschirme könnten nach Ansicht von Forschern künftig bedrohte Korallenriffe retten. Viele von ihnen seien durch den Klimawandel so massiv gefährdet, dass dringend neue Schutzmethoden entwickelt werden müssten.
- Zeugen der Gletscherschmelze (13.08.2012)
Meeresforscher untersuchen an Grönlands Westküste den Einfluss des rasant gestiegenen Süßwassereintrages auf die Meeresalgen. - Hochalpines Refugium im Kampf gegen den Klimawandel (13.08.2012)
Die Monte-Rosa-Hütte - Anziehungspunkt für Bergsteiger und wissenschaftliches Labor. In dem futuristischen Gebäude in den Schweizer Alpen suchen Forscher und Unternehmen nach Wegen, dem Klimawandel auch mit neuer Gebäudetechnik beizukommen.
- Tauchboot JAGO erforscht Methanquellen vor der Küste Spitzbergens (10.08.2012)
Westlich von Spitzbergen perlt Methan aus dem Meeresboden. Sind diese Gasaustritte ein Anzeichen dafür, dass sich Methanhydrate im Meeresboden aufgrund steigender Temperaturen auflösen? Und was wären die Folgen? Eine Expedition mit dem deutschen Forschungsschiff MARIA S. MERIAN und dem Tauchboot JAGO unter Fahrtleitung des GEOMAR | Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel soll helfen, diese Fragen zu beantworten. Sie startet am 13. August in Reykjavik.
- Arktis 2012: Neue Rekordschmelze im September erwartet (09.08.2012)
Eisforscher vom Hamburger KlimaCampus prognostizieren für September die geringste jemals gemessene Eisbedeckung. Mit 4,1 Millionen Quadratkilometern würde die Fläche sogar noch das Rekordminus von 2007 (4,3 Mio. km²) deutlich unterschreiten. - Tropische Verhältnisse in der Antarktis (02.08.2012)
Frankfurt - Vor dem Hintergrund des aktuellen Klimawandels interessieren sich Klimaforscher besonders für vergangene Warmzeiten, weil sich aus ihnen Erkenntnisse für das zukünftige Klima ableiten lassen. - NASA: Eisschmelze von beispiellosem Ausmaß in Grönland (25.07.2012)
Washington - Fast die gesamte Oberfläche des grönländischen Eisschildes ist Mitte Juli zumindest angetaut. Das teilte die US-Weltraumagentur Nasa mit. Das Ausmaß sei größer als in allen zurückliegenden mehr als 30 Jahren, in denen die Schmelze mit Satelliten beobachtet werde. Die Daten stammen von drei verschiedenen Satelliten. Sie wurden den Angaben zufolge von Fachleuten der Nasa und von Universitätsexperten ausgewertet.
- Großer Eisberg vor Grönland abgebrochen (19.07.2012)
Washington - Ein gewaltiger Eisbrocken hat sich in den vergangenen Tagen vom Petermann-Gletscher im Norden Grönlands gelöst. Der Koloss sei geschätzt zweimal so groß wie Manhattan, teilte die Nasa mit. Satellitenbilder zeigten einen deutlichen Riss in der Gletscherzunge, die sich aus dem Landesinneren ins Meer schiebt.
- Weltweiter Korallenschwund - Meeresbiologen schlagen Alarm (09.07.2012)
Sydney - Mehr als drei Viertel der Korallen in der Karibik sind nach Angaben von Meeresforschern in den vergangenen 35 Jahren schwer geschädigt worden oder bereits abgestorben. Die Korallenbedeckung des berühmten Great Barrier Reef vor Australiens Küste sei seit 1960 um die Hälfte geschrumpft, berichteten die Wissenschaftler am Montag zum Auftakt einer Fachkonferenz in der australischen Stadt Cairns.
- Der Höllentalferner könnte künftig Bayerns einziger Gletscher sein (02.07.2012)
Der Bayerische Umweltminister Dr. Marcel Huber hat den ersten Bayerischen Gletscherbericht vorgestellt. Demnach wird es bei gleichbleibendem Klima in naher Zukunft nur noch einen von derzeit fünf Gletschern in Bayern geben: den Höllentalferner auf der Zugspitze.
- Studie: Klimawandel fördert Ausbreitung von Todeszonen in der Ostsee (01.07.2012)
Rostock - Die sogenannten Todeszonen in der Ostsee könnten sich nach Erkenntnissen Rostocker Forscher im Zuge des Klimawandels weiter ausbreiten. Diese Regionen enthalten sehr wenig oder gar keinen Sauerstoff. - Erheblicher Anstieg des Meeresspiegels in einer Welt mit zwei Grad Erwärmung (24.06.2012)
Rund um die Welt ist mit einem Anstieg der Meere um einige Meter zu rechnen, wenn die globale Erwärmung fortschreitet. Selbst wenn die globale Erwärmung auf zwei Grad Celsius begrenzt wird, könnte der globale mittlere Meeresspiegel weiter ansteigen und bis 2300 um 1,5 bis 4 Meter höher liegen als heute, wie eine jetzt in Nature Climate Change veröffentlichte Studie zeigt. - See-Elefanten als Forscher in der Antarktis (22.06.2012)
See-Elefanten im Dienste der Wissenschaft: Mit Sendern ausgestattet schwammen die Kolosse neun Monate lang im eisigen Wasser herum. Die Daten sind für die Klima-Forschung von hohem Wert.
- Heiße Arktis: Forscher weisen extreme Temperaturänderungen nach (22.06.2012)
Köln - In der Nordpolarregion hat es in den vergangenen 2,8 Millionen Jahren mehrere extreme Warmzeiten gegeben. Die Temperaturen hätten vier bis fünf Grad über denen «normaler» Warmzeiten gelegen.
- Werden die Folgen eines höheren Meeresspiegels unterschätzt? (13.06.2012)
Durch die globale Erwärmung wird der Meeresspiegel voraussichtlich noch in diesem Jahrhundert um bis zu zwei Meter ansteigen. Simulationen von Forschern der Aarhus Universität zeigen, dass der Verlust an Lebensraum stärker sein könnte als bisher vermutet.
- Nordost-Passage bald wieder eisfrei? (08.06.2012)
Bremerhaven - Die Nordost-Passage, der Seeweg entlang der Nordküste Russlands, wird in diesem Sommer vermutlich wieder frühzeitig eisfrei sein. Diese Vorhersage treffen Meereisphysiker des Alfred-Wegener-Institutes für Polar- und Meeresforschung (AWI) nach Messflügen über der Laptewsee, einem Randmeer des Arktischen Ozeans. - Studie in den Alpen: Keine Zunahme bei Temperaturschwankungen (24.05.2012)
Wien - Die Alpen erwärmen sich durch den Klimawandel zwar stärker als andere Regionen, die Temperaturschwankungen seien dort jedoch geringer geworden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Langzeitstudie der österreichischen Zentralanstalt für Meteorologie (ZAMG), die sich auf einen jahrhundertelangen und umfangreichen Datensatz stützt. - Kettenreaktion in der Antarktis - Eismassen drohen abzurutschen (10.05.2012)
Das Filchner-Ronne-Schelfeis ist eine gewaltige Eisplatte. Bisher schien sie weitgehend unbeeinflusst vom Klimawandel. Ein Irrtum: Deutsche Forscher rechnen mit gewaltigen, abrutschenden Eismassen.
- Winde schmelzen Antarktis-Eis von oben und unten (26.04.2012)
Dass die Erderwärmung das Eis an den Polen schwinden lässt, da sind Experten sich sicher. Nur wie genau, darüber wird noch geforscht. Eine Studie zeigt: Auch der Wind mischt in der Antarktis kräftig mit.
- Satellit liefert Forschern genaue Daten zur Eisdicke (24.04.2012)
London - Mit Hilfe des europäischen Satelliten CryoSat haben Forscher erstmals genaue Daten zur Dicke der Eisdecke in der Arktis gesammelt. Das teilten die europäische Raumfahrtbehörde Esa und die britische Raumfahrtorganisation am Dienstag in London mit.
- Eisschwund macht Bahn frei für Datenkabel im hohen Norden (11.04.2012)
Ausgerechnet die Erderwärmung hilft der Globalisierung: Bald sollen Bits und Bytes durch Kabel am Arktisgrund rasen. Dank schrumpfender Eisflächen steht den Schiffen zur Verlegung der Leitungen nichts mehr im Weg.
- Österreichs Gletscher schmelzen weiter (10.04.2012)
Innsbruck/Wien - Die Alpengletscher in Österreich sind wegen der steigenden Temperaturen weiter auf dem Rückzug. 97 Prozent der Gletscher sind im vergangenen Jahr geschrumpft, wie der Gletschermessdienst des österreichischen Alpenvereins festgestellt hat. - Arved Fuchs will mit neuer Grönland-Expedition Klimawandel dokumentieren (23.03.2012)
Hamburg - Zwei bitterkalte Monate stehen dem Abenteurer Arved Fuchs und seinem Team bevor. Seine Expedition «Avanersuaq» nach Grönland soll am kommenden Dienstag starten. In der Sprache der Inughuit bedeute dies «Der Platz im entlegensten Norden», erklärte Fuchs am Freitag in Hamburg.
- Arktis: Je weniger Eis - desto mehr Schadstoffe (20.03.2012)
Eine neue internationale Studie unter Beteiligung der Universitäten Hamburg und Bremen belegt: Meereisrückgang und Ausbreitung chemischer Schadstoffe in der Arktis hängen zusammen. Durch den drastischen Rückgang des Meereises in der Arktis im vergangenen Jahrzehnt wird verstärkt Brom freigesetzt – mit Folgen. Zum einen wird dabei Ozon abgebaut, zum anderen lagert sich giftiges Quecksilber in der arktischen Lebenswelt ab.
- Forscher: Grönlands Eismassen könnten schon bei 1,6 Grad komplett schmelzen (11.03.2012)
Die Eismassen Grönlands sind wahrscheinlich viel verletzlicher durch die Erderwärmung als bislang gedacht. Die Grenze für ein völliges Schmelzen der Eisdecke dort befindet sich im Bereich zwischen 0,8 und 3,2 Grad Celsius globaler Erwärmung, mit einem besten Schätzwert von 1,6 Grad über den Temperaturen vor Beginn der Industrialisierung. Das zeigt eine neue Studie von Wissenschaftlern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) und der Universidad Complutense de Madrid. - Mit Schneekanonen gegen Klimawandel - «Sündenfall im Ski-Paradies» (05.03.2012)
Der Klimawandel wird die Alpen ganz besonders treffen. Experten erwarten mehr Regen und steigende Schneegrenzen. Kunstschnee soll den Wintertourismus retten - Umweltschützer protestieren.
- Kohlendioxid und Ozeanversauerung in der Vorzeit (04.03.2012)
Eine internationale Forschergruppe mit Beteiligung von Wolfgang Kiessling vom Berliner Museum für Naturkunde untersuchte die Belege für Ozeanversauerung in der geologischen Vergangenheit und nimmt den Klimawandel-Skeptikern gehörig Wind aus den Segeln. - Forscher: Arktis-Eis könnte völlig verschwinden (23.02.2012)
Ein neues Hamburger Klimamodell zeigt: Das Arktis-Eis schmilzt schneller als bisher gedacht. Es wird völlig verschwinden, wenn die Treibhausgase weiter stark zunehmen. Eine Begrenzung der Erderwärmung auf zwei Grad ist aber theoretisch noch möglich.
- Experte: Warmer Januar lässt Arktis-Eis schrumpfen (20.02.2012)
In der Arktis ist die Eisfläche erneut zurückgegangen. Im Januar schrumpfte sie auf den viertniedrigsten Stand seit Beginn der Satellitenbeobachtung.
- Sind Kaltwasserkorallen Anpassungskünstler an den Klimawandel? (10.02.2012)
Der steigende CO2-Gehalt der Meere und die damit einhergehende Versauerung ist ein großes Problem. So werden beispielsweise Korallenbänke, die sich seit Jahrtausenden aus Kalkskeletten gebildet haben, durch das saure Meerwasser angegriffen. Forscher haben jetzt Hinweise darauf gefunden, dass im Gegensatz zu den Süßwasserkorallen die weniger im Blickfeld stehenden Kaltwasserkorallen der Versauerung des Meerwassers besser standhalten könnten. - Gletscher und Eiskappen schmelzen weniger stark als vermutet (09.02.2012)
Sie gelten als ein Symbol des Klimawandels: schmelzende Gletscher, die den Meeresspiegel erhöhen. Forscher errechneten nun, dass der Masseverlust deutlich geringer ist als bislang angenommen.
- Nordseesturmfluten im Klimawandel (06.02.2012)
In der Nacht vom 16. auf den 17. Februar 1962 traf eine schwere Sturmflut auf die deutsche Nordseeküste. Besonders stark betroffen war die Hansestadt Hamburg. Ganze Stadtteile standen unter Wasser und mehr als 300 Menschen kamen ums Leben. Auch nach dieser Katastrophe gab es weitere schwere Sturmfluten. Ähnliche klimatische Ereignisse können sich jederzeit wiederholen. - Spanische Forscher sehen Arktis-Klima kurz vor Kippe (01.02.2012)
Nirgendwo auf dem Planeten tritt die Erderwärmung deutlicher in Erscheinung als in der Arktis. Die Anzeichen dafür häufen sich, dass in dieser Region bereits ein "gefährlicher Klimawandel" vor sich geht, wenn man die Definition des Weltklimarates IPCC heranzieht. - Forscher: Je weniger Sommereis in der Arktis desto strengere Winter in Europa (26.01.2012)
Potsdam/Bremerhaven - Auch wenn der Winter in Deutschland bisher viel zu warm war und das Gegenteil zu belegen scheint, die Wahrscheinlichkeit für kalte, schneereiche Winter in Mitteleuropa steigt, wenn die Arktis im Sommer von wenig Meereis bedeckt ist. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler der Forschungsstelle Potsdam des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung (AWI).
- UN: Intakte Meere dienen für mehr Wirtschaftswachstum und weniger Armut (25.01.2012)
Im Juni treffen sich die Staats- und Regierungschefs in Brasilien, um eine global nachhaltige Entwicklung zu diskutieren. Ein Bericht der Vereinten Nationen macht auf das Potenzial der Ozeane aufmerksam: Wirtschaft und Umweltschutz müssten dort keine Gegenpole sein.
- Antarktis: Neumayer III wird Klimabeobachtungsstation (12.01.2012)
Bremerhaven - Das meteorologische Observatorium an der antarktischen Neumayer-Station III gilt von nun an ganz offiziell als Klimabeobachtungsstation, denn seit 30 Jahren messen die Meteorologen des Alfred-Wegener-Institutes für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft täglich die Lufttemperatur in der Antarktis. Manche mag dabei ein Ergebnis der Langzeitforschung überraschen: An der Neumayer-Station ist es in den vergangenen drei Jahrzehnten nicht wärmer geworden.
- Vier Millionen Kubikmeter: Gewaltiger Bergsturz in der Schweiz (03.01.2012)
Chur/Wien - Bei einem gewaltigen Bergsturz in der Schweiz sind bis zu vier Millionen Kubikmeter Gestein zu Tal gedonnert. Das ist das Achtfache des vielbeachteten Felssturzes am Eiger im Jahr 2006. - Tragik im Überleben auf Mindanao - Klimawandel vor der Tür (22.12.2011)
Manila - Seit sie einen kleinen Jungen in den Tod stieß, um selbst zu überleben, findet Ivon Antonihao vor Selbstvorwürfen keinen Schlaf mehr. Die 43-jährige Philippinerin, Mutter von vier Kindern, rettete sich mit ihrer Familie in einen Mangobaum, als vergangenes Wochenende die Sturzflut über ihr Dorf Bayug auf Mindanao rauschte.
- Die Nordsee wird immer wärmer (08.12.2011)
Die Nordsee war im November 2011 so warm wie selten zuvor. Der Grund dafür: Das gute Wetter in Mitteleuropa. Insgesamt steigt die Temperatur des Meeres seit 1969 stetig an - Experten geben auch dem Klimawandel die Schuld.
- Wo die Nordsee Häuser frisst - Klimawandel verändert englische Küste (05.12.2011)
Wenn in diesen Tagen in Durban über Klimawandel geredet wird, dann bleibt es oft abstrakt. An der englischen Ostküste sind die Auswirkungen gut zu sehen. Im Dörfchen Happisburgh hat die anschwellende Nordsee schon 26 Häuser verschluckt.
- Wissenschaftler: Antarktis-Ökosysteme mehrfach bedroht (05.12.2011)
Bremerhaven - Die Antarktis ist ein empfindlicher Lebensraum. Der Biologe Julian Gutt vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung erklärt im dpa-Interview die Gründe. Er sieht natürliche und vom Menschen gemachte Bedrohungen.
- Flussfahrt in Dhaka: Schmutziges Wasser, bald steigend (30.11.2011)
Jenseits der üblichen Diplomatie macht sich Bundespräsident Wulff in Dhaka ein Bild von der Realität. Der Klimawandel bedroht Bangladesch wie kaum ein zweites Land. Aber es gibt auch Fortschritte.
- Forscher untersuchen Gletscherschmelze in den Alpen und ihre Folgen (03.11.2011)
Welche Auswirkungen die rasch voranschreitende Gletscherschmelze in den Alpen auf die Bewegung von Gesteinsmassen hat, untersuchen deutsche und österreichische Wissenschaftler in einem Verbundprojekt, das vom Lehrstuhl für Physische Geographie an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU) koordiniert wird. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen auch der Identifizierung möglicher Naturgefahren und der weiteren Entwicklung des Untersuchungsgebietes in Österreich dienen. - Klimawandel bereitet Alpentouristen Probleme (27.10.2011)
Heilbronn - Schmelzende Gletscher und heftige Unwetter im Sommer - der Klimawandel bereitet Alpentouristen zunehmend Probleme. «Der Klimawandel ist eine neue Herausforderung, für den Extremkletterer genauso wie für den gemütlichen Bergwanderer», sagte Josef Klenner, Präsident des Deutschen Alpenvereins (DAV), am Donnerstag vor der Jahreshauptversammlung in Heilbronn. - Verhängnisvolle Gletscherschmelze durch Klimawandel in China (25.10.2011)
Peking/London - Der Klimawandel hat einer Studie zufolge verheerende Auswirkungen auf die Gletscher in den Bergregionen Südwestchinas. Forscher der chinesischen Akademie der Wissenschaften in Peking ermittelten «beträchtliche Temperatursteigerungen» und einen «dramatischen Rückgang der Gletscher», wie aus einer Studie hervorgeht, die am Dienstag in den «Environmental Research Letters» des britischen Institute of Physics (IOP) in London veröffentlicht wurde.
- Jung und dünn, statt dick und alt - Forscher berichten über arktisches Meereis (06.10.2011)
Das Forschungsschiff Polarstern ist zurück von seiner Arktis-Expedition und die Forscher haben beunruhigende Erkenntnisse im Gepäck. In der zentralen Arktis hat der Anteil des alten, dicken Meereises deutlich abgenommen. Stattdessen wird die Eisdecke nun zu großen Teilen aus dünnen, einjährigen Schollen gebildet.
- Ozonloch über Nordpol vergleichbar mit dem über Antarktis (03.10.2011)
Berlin/Potsdam - Wissenschaftler haben in diesem Frühjahr erstmals ein riesiges Ozonloch über der Arktis nachgewiesen. «Der Ozonverlust im Frühjahr 2011 übersteigt jeden, der bisher über der Arktis gemessen wurde», schreibt das internationale Team, darunter der Potsdamer Atmosphären-Forscher Markus Rex, im Fachjournal «Nature».
- Arved Fuchs zurück von der Arktis: 'Nichts ist mehr wie es war' (22.09.2011)
Arved Fuchs kennt sich aus mit den Verhältnissen vor Grönland. Er ahnte, was ihn erwartet auf seiner dritten Grönland-Expedition, die heute (22.09.11) zu Ende ging. Aber: schlimmer geht immer. „Nichts ist mehr so wie es mal war“, berichtet Fuchs. „Der Klimawandel verändert den gesamten arktischen Raum im geradezu atemberaubendem Tempo. Am Nordpol bricht das Eis auf und treibt in Regionen, die zuvor als eisfrei galten. Die alten Gesetzmäßigkeiten scheinen außer Kraft gesetzt zu sein!“
- «Führungsnation» Russland will Arktis-Rohstoffe sichern (21.09.2011)
Milliarden Kubikmeter Gas und Millionen Tonnen Erdöl unter dem arktischen Eis bilden das Rohstofflager der Zukunft. Mit einer internationalen Konferenz am Weißen Meer untermauert Russland seinen Anspruch auf die Bodenschätze.
- Russland verstärkt Grenztruppen in der Arktis - Begründung: Klimawandel (20.09.2011)
Moskau - Im Tauziehen um die Aufteilung der gewaltigen Bodenschätze in der Arktis verstärkt Russland seine Grenztruppen in der Polarregion. Das Außenministerium nannte als Grund den Klimawandel. «Früher war unsere Staatsgrenze durch Eis und harsches Klima gesichert», sagte Sonderbotschafter Anton Wassiljew in einem am Dienstag veröffentlichten Interview mit der Agentur Interfax. - EU-Bericht Klimawandel: Meere verändern sich, Menschen sind bedroht (15.09.2011)
Ein neuer Klimabericht der EU fasst über 100 Forschungsprojekte zusammen. Er konzentriert sich auf die Rolle der Meere - und die bedrohlichen Konsequenzen von Eisschmelze und Temperaturanstieg für den Menschen.
- CLISP: Klimawandel in den Alpen wird eine Herausforderung (12.09.2011)
Der Alpenraum ist vom Klimawandel und seinen Auswirkungen stärker betroffen als andere europäische Regionen. ExpertInnen rechnen mit einem Tem-peraturanstieg zwischen 1.3 und 3.5°C bis 2050. Die Region mit der größten Erwärmung in Europa wird künftig der Alpenraum sein. - Meereis in der Arktis schmilzt auf Negativrekord zusammen (11.09.2011)
Bremen - Das Meereis in der Arktis ist in diesem Sommer auf einen neues Minimum zusammengeschmolzen. Die Negativmarke sei am Donnerstag mit 4,24 Millionen Quadratkilometer erreicht worden, teilte die Universität Bremen am Freitag mit. Damit wurde die bisher geringste Eisausdehnung im Nordpolarmeer aus dem Jahr 2007 (4,267 Millionen Quadratkilometer) unterboten. Der Rückgang des sommerlichen Eises seit 1972 betrage bereits 50 Prozent.
- AWI-Forscher: Neuer Minusrekord beim Meereis in der Arktis (06.09.2011)
Bremerhaven - Die sommerliche Meereis-Bedeckung der Arktis wird in diesem Jahr höchstwahrscheinlich auf das Rekordniveau aus dem Jahr 2007 zurückgehen oder eventuell sogar noch darunter liegen. Prof. Dr. Rüdiger Gerdes, Meereis-Physiker am Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gesellschaft, sagte am Montag im Rahmen eines Arktis-Workshops in Bremen, alles deute auf ein sehr niedriges September-Minimum hin.
- Versauerung des Mittelmeers verringert Widerstandsfähigkeit bei Korallen und Mollusken (05.09.2011)
Die Weltmeere absorbieren rund ein Viertel der Kohlendioxid-Emissionen (CO2), die bei der Nutzung fossiler Brennstoffe und der Entwaldung entstehen. Das entspricht ungefähr 1 Million Tonnen CO2 pro Stunde. Dies führt zu einer Veränderung der chemischen Zusammensetzung der Meere, insbesondere zu einer Erhöhung des Säuregehalts. Diese Erhöhung stellt eine Bedrohung für die Organismen dar, die Gerüste oder Muschelkalk bilden, wie Korallen und Mollusken (Weichtiere). - Das Eis gibt den Weg frei – Klimawissenschaftler erforschen Arktis-Nutzung (02.09.2011)
Je mehr das Eis der Arktis dauerhaft zurückgeht und neue Schifffahrtswege frei gibt, um so mehr rückt die kommerzielle Nutzung der Region ins Blickfeld der Staaten, der Wettlauf um die Arktis hat längst begonnen. Das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung AWI wird am 5. und 6. September Gastgeber sein für einen Workshop unter Beteiligung Wissenschaftlern aus neun europäischen Ländern. - Gletschernetz verschiebt antarktisches Eis über tausende von Kilometern (22.08.2011)
Im Rahmen des Internationalen Polarjahrs hatten Weltraumorganisationen ein besonderes Augenmerk auf die eisigen Regionen der Erde gerichtet und nun in der Auswertung ein weitverzweigtes Gletschernetz entdeckt, das Eismassen tausende Kilometer weit über die Antarktis schiebt. Diese neuen Erkenntnisse tragen entscheidend zum Verständnis des Meeresspiegelanstiegs bei.
- Forschungsschiff Polarstern am Nordpol (22.08.2011)
„Höher“ geht es nicht: Am 22. August 2011 erreicht der Forschungseisbrecher Polarstern des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft den Nordpol. - Rasante Gletscherschmelze in Grönland (19.08.2011)
London - Neue Hiobsbotschaft aus der Klimaforschung: Die Gletscherwelt Grönlands schmilzt noch schneller als bisher angenommen. Der Mittivakkat-Gletscher im Südosten Grönlands, die bisher am intensivsten beobachtete Eisfläche der Insel, verlor von 2010 auf 2011 ganze 2,45 Meter an Mächtigkeit, fand ein Forscherteam der Universität Sheffield (Großbritannien) heraus.
- Worldwide Map Identifies Coral Reefs Exposed to Stress (15.08.2011)
Marine researchers from the Wildlife Conservation Society and other groups have created a map of the world’s corals and their exposure to stress factors, including high temperatures, ultra-violet radiation, weather systems, sedimentation, as well as stress-reducing factors such as temperature variability and tidal dynamics. - Neue Versuchsanlage: Die Ostsee der Zukunft im Miniformat (12.08.2011)
Kieler Meeresforscher untersuchen Folgen des Klimawandels mit neuer Versuchsanlage. Mit Hilfe von sechs großen Versuchstanks wollen Wissenschaftler des Kieler Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) ergründen, wie sich das Leben am Boden der Ostsee in den kommenden Jahrzehnten entwickelt. - Arctic ice melt could pause in coming decades (12.08.2011)
WASHINGTO - Despite the rapid retreat of Arctic sea ice in recent years, the ice may temporarily stabilize or somewhat expand at times over the next few decades, new research indicates. A new computer modeling study reinforces previous findings by other research teams that the level of Arctic sea ice loss observed in recent decades cannot be explained by natural causes alone, and that the ice will eventually melt away during summer if the climate continues to warm.
- Arktis-Forscher: «Nach der Arbeit im Eis zum Hockey in die Halle» (08.08.2011)
Bremerhaven/Ny-Ålesund - Die Arktis birgt noch zahlreiche Geheimnisse für die Wissenschaft. Um sie zu entschlüsseln, hat das Bremerhavener Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI) vor 20 Jahren eine eigene Arktis-Station auf Spitzbergen eröffnet, die seit 2003 gemeinsam mit dem französischen Polar-Institut IPEV betrieben wird. - Zu viel CO2: Ozeane versauern stärker als bisher angenommen (03.08.2011)
Bremerhaven - Kalkalgen im Meerwasser reagieren offenbar stärker auf die vom Menschen verursachten Kohlendioxid-Emissionen als bislang vermutet. Das hat die Studie einer internationalen Wissenschaftlergruppe ergeben, an der auch das Bremerhavener Alfred-Wegener-Institut (AWI) beteiligt ist.
- Projekt stellt gemeinsame Strategien für klimagestressten Alpenraum vor (12.07.2011)
Die Alpen sind stärker vom Klimawandel betroffen als andere Regionen. Mit welchen Naturgefahren ist in der Alpenregion in Zeiten des Klimawandels zu rechnen? Und wie kann man damit umgehen? Die Ergebnisse des länderübergreifenden Projekts AdaptAlp wurden am 6. Juli 2011 auf einer internationalen Abschlusskonferenz in München diskutiert - Arved Fuchs zu neuer Grönland-Expedition aufgebrochen (02.07.2011)
Bei Nieselregen und wenig sommerlichen Temperaturen ist der Abenteurer Arved Fuchs am 2. Juli 2011 vom Flensburger Museumshafen aus zu einer weiteren Grönland-Expedition gestartet. Mit seinem sturmerprobten Kutter "Dagmar Aaen" bereist er bereits zum dritten Mal Ostgrönland. Der 58-jährige will die Veränderungen durch den Klimawandel, die an den Polen mehr sicht- und spürbar sind als in unseren Breitengraden, dokumentieren und die Öffentlichkeit darauf aufmerksam machen.
- Forscher untersuchen Risikopotential schmelzender Gletscher (29.06.2011)
Aufgrund der Klimaerwärmung hat die Mehrheit der Gletscher weltweit deutlich an Fläche und Masse verloren. Diese Entwicklung hat nicht nur dramatische Auswirkungen auf das Landschaftsbild im Hochgebirge, sondern birgt auch Gefahren wie Überschwemmungen und Erdrutsche.
- Forscher: Meeresspiegel steigt heute schneller als je zuvor seit 2000 Jahren (21.06.2011)
Seit Beginn der Industrialisierung steigt der Meeresspiegel schneller als je zuvor in den letzten zweitausend Jahren. Nach vielen Jahrhunderten mit stabilen oder nur langsam steigenden Werten geht die Kurve seit Ende des 19. Jahrhunderts steil nach oben. Das zeigt eine Untersuchung von Ablagerungen an der US-Atlantikküste - die erste durchgehende Rekonstruktion der Veränderungen des Meeresspiegels über einen solch großen Zeitraum. - Wissenschaftler untersuchen Auswirkung von Ozean-Versauerung auf Korallenriffe (03.06.2011)
Natürliche Kohlendioxidquellen in Papua Neuguinea geben Wissenschaftlern die einmalige Gelegenheit zu sehen, wie tropische Korallenriffe sich verändern werden, wenn dem vom Menschen verursachte Kohlendioxidausstoß keine Grenzen gesetzt werden. - Polarforscher: Atlantik vor der Antarktis immer wärmer (20.05.2011)
Bremerhaven - Als Folge des Klimawandels wird das Wasser in den Tiefen des Atlantiks nördlich der Antarktis immer wärmer. Das haben Wissenschaftler des Bremerhavener Alfred-Wegener-Institutes für Polar- und Meeresforschung (AWI) während der jüngsten Expedition des Forschungseisbrechers «Polarstern» herausgefunden. - Der lange Arm der Tiefsee - Strömung beeinflusst Niederschläge in Afrika (18.05.2011)
Kieler Ozeanographen weisen Einfluss von äquatorialen Tiefenströmungen auf Niederschläge in Afrika nach - Arktischer Rat: Meeresspiegel steigt dramatisch (02.05.2011)
Neue Alarmprognose von der Arktis: Das immer schneller schmelzende Festlandeis rund um den Nordpol beschleunigt den globalen Anstieg des Meeresspiegels massiv. Bis zum Jahr 2100 wird er um 0,9 bis 1,6 Meter höher sein als jetzt, meint der Arktische Rat.
- Gashydrat-Schmelze verstärkt die Ozeanversauerung in der Arktis (02.05.2011)
Kiel. In den nächsten einhundert Jahren bleibt ein Großteil des im arktischen Meeresboden eingelagerten Methans stabil. Das austretende Klimagas verstärkt jedoch die Ozeanversauerung – besonders in den bodennahen Wasserschichten, die bisher als weniger gefährdet galten. Zu diesen Erkenntnissen kamen Forscher des Kieler Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) in einer fächerübergreifenden Studie. - Klimawandel: Schwindendes Antarktis-Eis lockt Buckelwale (27.04.2011)
San Francisco - Amerikanische Forscher haben nahe der Antarktis die bisher größte Ansammlung von Buckelwalen entdeckt. Die Tiere fraßen sich an der ebenfalls größten Konzentration von Krill satt, die in 20 Jahren beobachtet wurde. Das berichtet das Team um Douglas Nowacek von der Duke Universität in Durham (USA) im Journal «PLoS ONE». - Bis zu halber Meter pro Jahr: Arktische Küstenlinie auf dem Rückzug (18.04.2011)
Bremerhaven/Geesthacht/Potsdam - Die Küstenlinie in arktischen Dauerfrostgebieten reagiert auf den Klimawandel mit verstärkter Erosion und zieht sich im Durchschnitt um einen halben Meter pro Jahr zurück. Dies bedeutet große Veränderungen für die küstennahen arktischen Ökosysteme und die dort lebende Bevölkerung. Zu diesen Ergebnissen kommt ein Konsortium von mehr als dreißig Wissenschaftlern aus zehn Ländern, unter ihnen Forscher vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft und vom Helmholtz-Zentrum Geesthacht. Gemeinsam wurden mehr als 100.000 Kilometer und damit ein Viertel aller arktischen Küsten untersucht und diese Ergebnisse wurden jetzt erstmalig veröffentlicht.
- West Antarctic warming triggered by warmer sea surface in tropical Pacific (11.04.2011)
The Antarctic Peninsula has warmed rapidly for the last half-century or more, and recent studies have shown that an adjacent area, continental West Antarctica, has steadily warmed for at least 30 years, but scientists haven't been sure why. - Riesiger Süßwasserpool auf Arktischem Ozean (05.04.2011)
Texel/Hamburg - Ein wachsender Süßwasserpool auf dem Arktischen Ozean könnte einmal das Klima in Europa beeinflussen. Die Wassermenge ist nach Angaben von niederländischen Forschern zweimal so groß wie die des Viktoriasees in Afrika und nimmt noch weiter zu. - Antarctic Icebergs Play a Previously Unknown Role in Global Carbon Cycle (28.03.2011)
In a finding that has global implications for climate research, scientists have discovered that when icebergs cool and dilute the seas through which they pass for days, they also raise chlorophyll levels in the water that may in turn increase carbon dioxide absorption in the Southern Ocean. An interdisciplinary research team supported by the National Science Foundation (NSF) highlighted the research this month in the journal Nature Geosciences.
- Signifikant mehr Süßwasser im Arktischen Ozean (24.03.2011)
Der Süßwassergehalt des oberen Arktischen Ozeans hat seit den 1990er Jahren um etwa 20 Prozent zugenommen. Das entspricht einem Anstieg von ungefähr 8.400 Kubikkilometern und hat dieselbe Größenordnung wie die Menge an Süßwasser, die im Mittel jährlich aus diesem Meeresgebiet in flüssiger oder gefrorener Form exportiert wird.
- Rekord-Ozonloch über dem Nordpol (11.03.2011)
Ein Rekord-Ozonloch über der Arktis von bislang nie beobachteter Größe wird in den kommenden Wochen von Wissenschaftlern des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) erwartet. Ein vergleichsweise großer, stabiler und bis ins Frühjahr anhaltender Wirbel wurde bislang nur über der Antarktis beobachtet. Ein Zusammenhang mit dem vergleichsweise milden Winter und dem Klimawandel liegt nahe, erfordert aber weitere, genauere Untersuchungen. - Polare Inlandeis-Schmelze lässt Meere immer schneller ansteigen (09.03.2011)
Washington - Die polaren Eisschilde - also das grönländische und antarktische Inlandeis - schrumpfen nach einer neuen Studie immer schneller. Demnach ist dieser Prozess inzwischen zur Hauptursache des globalen Meeresspiegel-Anstiegs geworden - stärker noch als der Verlust an Gletschereis und das Schmelzen von kleineren Eiskappen.
- Jubiläum im ewigen Eis: Deutschland seit 30 Jahren beim Schutz der Antarktis aktiv (04.03.2011)
Die Antarktis hat gravierenden Einfluss auf das Klima und sie zeigt - ähnlich wie die Arktis - die antropogenen, also durch Menschen verursachten Veränderungen im Weltklimasystem besonders deutlich. Sie bedarf eines besonderen Schutzes, darüber ist sich die Weltgemeinschaft dem Grundsatz nach einig. Auch weil ihre Ökosysteme besonders empfindlich sind.
- Forscher: Atlantikwasser wärmt die Arktis auf (28.01.2011)
Kiel - Nie in den vergangenen 2000 Jahren war das atlantische Wasser in der östlichen Framstraße zwischen Grönland und Spitzbergen so warm wie heute. Dies belegt eine Untersuchung von Meeressedimenten am westlichen Kontinentalhang Spitzbergens, die federführend von Wissenschaftlern des Leibniz-Institut für Meereswissenschaften IFM-GEOMAR und der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz, gemeinsam mit Kollegen aus Bremerhaven, Tromsö (Norwegen) und Boulder (USA) durchgeführt wurde. - Nordsee bleibt trotz Eiswinters 2010 zu warm (10.01.2011)
Hamburg - Die Nordsee ist trotz des langen und kalten Winters 2010 zu warm geblieben. Die Wassertemperatur habe wegen des Klimawandels im vergangenen Jahr durchschnittlich um mehr als ein Grad über dem Wert früherer Jahrzehnte gelegen, sagte die Präsidentin des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie, Monika Breuch- Moritz, am Montag in Hamburg. - Schweizer Forscher: Schmelze geht weiter - Gletscher aus dem Gleichgewicht (02.12.2010)
Sogar ohne weitere Veränderung des aktuellen Klimas werden Ausdehnung und Volumen der Schweizer Gletscher in naher Zukunft weiter massiv abnehmen. Zu dieser Erkenntnis gelangten Forscher der ETH Zürich bei der Analyse der Längenänderungen von Gletscherzungen.
- Forscher: Warmes Wasser lähmt Eisküche der Arktis (12.10.2010)
Kiel - Voll beladen mit wissenschaftlichen Daten und persönlichen Eindrücken kehrten die Forscher des Projekts „Laptev-See-Polynja“ jetzt von einer fünfwöchigen Sommerexpedition zurück nach Kiel. Im Rahmen eines russisch-deutschen Verbundvorhabens untersuchen sie die Auswirkungen des Klimawandels auf das Meereis in der Arktis. - US-Forscher: Arktis in 20 bis 30 Jahren eisfrei (06.10.2010)
Washington - Das Eis in der Arktis wird nach Schätzung von US-Forschern in 20 bis 30 Jahren während der Sommermonate komplett wegschmelzen. «Allen Anzeichen zufolge wird das Meereis über die kommenden Jahrzehnte weiter zurückgehen», teilte das Schnee- und Eis- Datenzentrum (NSIDC) in Boulder (US-Staat Colorado) am Montag (Ortszeit) mit. Das lasse sich auch aus aktuellen Beobachtungen in diesem Sommer rund um den geografischen Nordpol wieder schließen.
- Treibhausgas versauert zunehmend die Ozeane - gravierende Folgen (28.09.2010)
Bremerhaven - Das Treibhausgas Kohlendioxid (CO2) lässt zunehmend die Ozeane versauern. «Während es bei der Erderwärmung noch einzelne Skeptiker gibt, ist der Zusammenhang zur Versauerung der Meere unbestreitbar», sagte der Tierphysiologe Prof. Hans-Otto Pörtner vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung am Dienstag in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa. - Arved Fuchs beendet «Nordpoldämmerung» - schlechte Nachrichten (21.09.2010)
Vom Abenteurer zum Klima-Mahner: Arved Fuchs ist zurück von seiner Expedition «Nordpoldämmerung». Und bringt beunruhigende Umweltnachrichten aus Grönland mit. - Der Klimawandel nagt auf Grönland am Antlitz der Eiszeit (13.09.2010)
Narsarsuaq - Auf Grönland scheint das Ende der Eiszeit in Sicht. Während im Norden die sommerliche Meereisbedeckung des Arktischen Ozeans schwindet, hat der Klimawandel den Süden der Rieseninsel am Polarkreis bereits erfasst.
- Greenpeace-Expedition: Weitere Belege für die Gletscherschmelze 'von unten' (10.09.2010)
Aktuelle Forschungen haben ergeben, dass nachhaltig subtropisches Wasser in die Fjorde Grönlands eindringt und die Gletscherschmelze beschleunigt. Dies kann sich nach Einschätzungen der Forscher direkt auf den weltweiten Anstieg des Meeresspiegels auswirken. - Wissenschaftler: Geo-Engineering kann den Anstieg der Meere nicht verhindern (26.08.2010)
Drei internationale Klimaforscher kommen zum Schluss, dass der Meeresspiegel weltweit bis 2100 um 30 bis 70 Zentimeter ansteigen wird. Selbst die aggressivsten Methoden wie große Geo-Engineering-Projekte, die einem solchen Anstieg entgegenwirken sollen, werden darauf keinen Einfluss haben, berichten die Wissenschaftler in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins PNAS. - Riesiger Eisberg vor Grönland abgebrochen (07.08.2010)
Washington - Vom Petermann-Gletscher im Norden Grönlands ist ein riesiges, 260 Quadratkilometer großes Stück abgebrochen. Wie die Universität des US-Bundesstaates Delaware am Freitag mitteilte, ist das Bruchstück viermal so groß wie der New Yorker Stadtteil
Manhattan. - Forscher: Seit 1990 steigt die Temperatur in der Arktis rasant an (29.07.2010)
Moskau/ Stuttgart/ Halle(Saale) - Teile der Arktis haben sich im letzten Jahrhundert deutlich abgekühlt. Seit 1990 steigen die Temperaturen jedoch auch dort stark an. Das geht aus einer Rekonstruktion der Sommertemperaturen der letzten 400 Jahre mit Hilfe von Baumringen aus Regionen nördlich des Polarkreises hervor.
- Experten warnen: die Arktis versauert (22.07.2010)
Kohlendioxid gilt als Hauptübel für den Klimawandel. Jetzt lenken Forscher und Greenpeace den Blick auch auf die ökologischen Schäden durch das Treibhausgas für die Ozeane. In den größten Reagenzgläsern der Welt sammelten sie dafür auf einer Expedition Arktis-Wasser. Mit der Versauerung könnten die Meere als eine der größten Kohlenstoffsenken der Erde (rund ein Drittel CO2) könnte aus dem Takt geraten. - Indischer Ozean: Meeresspiegel steigt massiv an (19.07.2010)
Ein Forscherteam der University of Colorado in Boulder hat nachgewiesen, dass in Teilen des Indischen Ozeans der Meeresspiegel signifikant ansteigt. Betroffen davon sind die Küsten in der Bengalenbucht, der Arabischen See, Sri Lanka, Sumatra und Java. Laut den Forschern um die Geophysikerin Weiqing Han ist der Mensch zumindest teilweise dafür verantwortlich. - Ozeanversauerung schädigt in den Polargebieten früher und stärker als anderswo (13.07.2010)
Die von Menschen verursachten Kohlendioxidemissionen führen nicht nur zu einer Erwärmung des globalen Klimas. Sie sorgen auch dafür, dass der pH-Wert des Meereswassers sinkt und die Ozeane versauern. „Dieses Phänomen, das wir als ‚Das andere CO2-Problem‘ bezeichnen, kann dazu führen, dass sich maritime Lebensgemeinschaften stark verändern. - 'Hitzewelle' am Nordpol - geringste Juniausdehnung (09.07.2010)
Der “Nationale Schnee und Eis Daten Report” (NSIDC-Report) zum Zustand des arktischen Meereis weist einen neuen Rekord-Tiefststand aus. Demnach war die Eisfläche so klein wie in keinem Juni seit Beginn der Satelliten-Aufzeichnungen 1979. Dem Report zufolge ging das Meereis im vergangenen Monat um durchschnittlich 88.000 Quadratkilometer pro Tag zurück. Der Durchschnittswert liegt im Juni normalerweise bei etwa 53.000 Quadratkilometer täglich. - Eis der Arktis erholt sich nicht - Forscher erwarten neues Septemberminimum (23.06.2010)
Bremerhaven/Hamburg - Auch für den Spätsommer 2010 ist wieder ein kritisches Minimum des arktischen Meereises zu erwarten. Dies veröffentlichten jetzt Wissenschaftler vom Bremerhavener Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft (AWI) und vom KlimaCampus der Universität Hamburg im jährlich erscheinenden Seaice-Outlook. - Ozeanversauerung in der Arktis: 'Eine Lebensgemeinschaft in Auflösung' (04.06.2010)
Die von Menschen verursachten Kohlendioxidemissionen führen nicht nur zu einer Erwärmung des globalen Klimas. Sie verändern unsere Umwelt noch auf eine weitere Art: Ozeanversauerung. Eine Gruppe von 35 Wissenschaftlern untersucht dieses Phänomen jetzt im Rahmen des von der Europäischen Kommission geförderten Projektes EPOCA (European Project on OCean Acidification). Mit ihrem umfangreichen Experiment erforschen sie die Reaktionen des arktischen Ökosystems auf die rapiden Veränderungen der Ozeanchemie. - Forscher: Meeresspiegel gestiegen - Pazifik-Inseln trotzdem gewachsen (04.06.2010)
Wellington - Obwohl der Klimawandel den Meeresspiegel bedrohlich ansteigen lässt, sind zahlreiche Pazifik-Inseln in den vergangenen 60 Jahren nicht geschrumpft sondern gewachsen. Das ist das Ergebnis einer Studie, die allen Erwartungen widerspricht, berichtet die britische Zeitschrift «New Scientist».
- Gletscher schmelzen und eisfreies Grönland hebt sich unerwartet stark (20.05.2010)
Mit dem Abschmelzen der gewaltigen Inlandgletscher in Grönland beginnt sich die Landmasse der größten Insel der Erde nach oben zu heben. Nun haben Forscher der University of Miami festgestellt, dass sich das Land in einer bisher nicht bekannten Geschwindigkeit anhebt. Die Eiskappe Grönlands ist bis zu zwei Kilometer dick. - Forscher: Temperatur der Ozeane definitiv gestiegen (19.05.2010)
London - Die Temperatur in den oberen Schichten der Weltmeere ist zwischen 1993 und 2008 definitiv gestiegen. Dies berichtet ein internationales Forscherteam nach einer detaillierten Fehleranalyse und Neubewertung vorhandener Messdaten im Fachjournal «Nature» (Bd. 465, S. 334). Die Experten erklären in der Untersuchung auch, warum andere Studien oft widersprüchliche Ergebnisse lieferten.
- Studie bestätigt: Ozeane werden immer saurer (26.04.2010)
Die US-amerikanische National Academy of Sciences hat in einer nun veröffentlichten Studie einmal mehr auf die Veränderung der chemischen Zusammensetzung der Ozeane hingewiesen. Die vom Kongress beauftragte Untersuchung kommt zum Schluss, dass die Versauerung der Meere ein ernstzunehmendes Problem für die Biodiversität darstellt. Zudem wird die Gründung eines National Ocean Acidification Program beschlossen, das die Forschungsaktivitäten zur Ozeanversauerung koordiniert. - Der Klimawandel bedroht das Wattenmeer (19.03.2010)
Westerland/Sylt - Der Klimawandel bedroht auch das Wattenmeer. Das war ein Hauptthema der 11. trilateralen Wattenmeer- Konferenz von Deutschland, Dänemark und den Niederlanden. 100 Wissenschaftler, Verbände und Politiker diskutierten am Donnerstag (18.03.10) auf der Nordseeinsel Sylt über den Schutz des Wattenmeeres. Die drei Länder einigten sich darauf, die Wattenmeer-Region bis 2030 zu einer klimaneutralen Zone zu machen. - WWF fordert: Wattenmeer gegen steigenden Meeresspiegel wappnen (16.03.2010)
WWF fordert von Wattenmeerkonferenz vorsichtigeren Umgang mit dem Wattenmeer und rechtzeitige Vorbereitung auf den Klimawandel - Neuer Eisberg von der Größe Luxemburgs nach Jahrhundert-Kollision in Antarktis (26.02.2010)
Sydney - Eine Jahrhundert-Kollision hat in der Antarktis einen gigantischen neuen Eisberg geschaffen. Der 78 Kilometer lange und bis zu 39 Kilometer breite Koloss brach von einer schwimmenden Gletscherzunge ab, nachdem ein anderer Rieseneisberg dagegen gekracht war. Auslöser war nicht der Klimawandel, wie der Gletscherexperte Neal Young am Freitag im australischen Rundfunk betonte. - Grönlands Gletscher schmelzen von unten (16.02.2010)
Ein Forscherteam der University of California, Irvine (UCI) hat in einer aktuellen Studie im Wissenschaftsmagazin Nature Geoscience bewiesen, dass die Gletscher in Grönland von unten her schmelzen. 75 Prozent des Eisverlustes der Gletscher wird von zu warmen Meerwasser verursacht. - Klimarat IPCC räumt Fehler ein - Gletscherprognose zweifelhaft (20.01.2010)
Genf/Hamburg - Der Weltklimarat IPCC hat eingeräumt, dass es für eine im jüngsten Weltklimabericht veröffentlichte Prognose zum raschen Abschmelzen der Himalaya-Gletscher keine ausreichenden Belege gibt. Schon bis zum Jahr 2035 könnten diese Gletscher vollständig verschwunden sein, heißt es in einem Absatz des vierten und jüngsten Sachstandsberichts des Uno-Klimarats. Diese 2007 veröffentlichte Prognose sei nicht ausreichend wissenschaftlich belegt, teilte der IPCC am Mittwoch in Genf mit. Dies gelte für die Schmelzrate ebenso wie für den Zeitpunkt, an dem die Gletscher komplett verschwunden sein könnten. - Klimawandel in Nord- und Ostsee setzt sich fort (12.01.2010)
Hamburg - Die aktuelle Warmphase in Nord- und Ostsee dauert bereits 22 Jahre an und damit doppelt so lange wie früher. Mit durchgehend etwa einem Grad mehr als im langjährigen Mittel wurden 2009 zwar keine Rekordwerte gemessen, wie das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) am Dienstag in Hamburg weiter berichtete. Aber das wärmere Wasser wirke sich bereits zunehmend auf das Artenspektrum von Tieren und Pflanzen aus.
- Forscher: Meeresspiegel könnte in diesem Jahrhundert bis zu 1,9 Meter ansteigen
Eine neue wissenschaftliche Studie warnt, dass der Meeresspiegel deutlich schneller ansteigen könnte als bislang erwartet. Laut einer heute (07.12.09) in der US-Fachzeitschrift „Proceedings of the National Academy of Sciences“ veröffentlichten Studie könnte der Pegel im Jahr 2100 75 bis 190 Zentimeter höher stehen als heute.
- Salzreiches Wasser aus dem Indischen Ozean - Rettungsringe für den Golfstrom? (03.12.2009)
Das Golfstromsystem ist bekannt für seinen Beitrag zum milden Klima Nordeuropas. Seit geraumer Zeit befürchten Ozeanographen und Klimaforscher, dass seine Stärke durch den Klimawandel allmählich abnehmen könnte. Unerwartete Hilfe liefern möglicherweise die Meeresströmungen südlich von Afrika: Wissenschaftler vom Kieler Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) und der Universität Kapstadt haben entdeckt, dass der Agulhasstrom mehr salzreiches Wasser in den Atlantik transportiert. - Neuseelands Gletscher verlieren weiter an Masse (23.11.2009)
Wellington - Die Gletscher in Neuseeland haben im vergangenen Winter mehr Eis und Schnee verloren als gewonnen. Damit setzt sich der Trend schrumpfender Gletscher fort, berichtete das Institut für Wasser- und Atmosphärenforschung (NIWA) am Montag. Die Gletscher haben nach Angaben von Wissenschaftler Jordy Hendrikx in den vergangenen 30 Jahren die Hälfte an Schnee und Eis verloren. - New Zealand’s glaciers lost significant ice mass again (23.11.2009)
The National Institute of Water & Atmospheric Research (NIWA) has just released the results of its annual end-of-summer survey of the snowline on key South Island glaciers, showing continued loss of glacier mass. - Alarmierende neue Erkenntnisse: Grönland-Eis schmilzt schnell wie nie (12.11.2009)
Washington - Grönlands Eisschild wird immer kleiner und schmilzt auch noch immer schneller. Dadurch steigt auch der Meeresspiegel immer rascher an. Das ergaben jetzt übereinstimmende Berechnungen mit zwei völlig verschiedenen Methoden, berichten Wissenschaftler im US-Fachjournal «Science» (Bd. 326, S. 984). - Forscher: Arktis in zehn Jahren im Sommer fast eisfrei (15.10.2009)
London - Das Eis in der Arktis schmilzt schneller als bislang angenommen. Das könnte der Region in zehn Jahren erstmals einen nahezu eisfreien Sommer bescheren. Bis zum Jahr 2030 könnte dann das Packeis im Sommer komplett abgeschmolzen sein, berichteten Forscher der Universität Cambridge und die Umweltstiftung WWF in einer am Donnerstag veröffentlichten Studie. - Polarforscher Arved Fuchs besorgt über Eisschmelze in der Arktis (14.10.2009)
Hamburg - Der Polarforscher Arved Fuchs (56) hat sich besorgt über die bereits spürbaren Folgen des Klimawandels in der Arktis geäußert. «Anfang 2000 hat man noch über den Klimawandel gelächelt - heute lächelt dort kein Mensch mehr darüber», sagte der Abenteurer am Mittwoch in Hamburg. Er habe sich auf seiner Expedition «Nordpoldämmerung» in Nordwest-Grönland bei Einheimischen über die Auswirkungen der Erderwärmung informiert. - Arctic sea ice recovers slightly in 2009, remains on downward trend (08.10.2009)
Despite a slight recovery in summer Arctic sea ice in 2009 from record-setting low years in 2007 and 2008, the sea ice extent remains significantly below previous years and remains on a trend leading toward ice-free Arctic summers, according to the University of Colorado at Boulder's National Snow and Ice Data Center - Arktis-Eis auf drittkleinste Fläche seit 30 Jahren geschrumpft (06.10.2009)
New York/Boulder - Das Eis am Nordpol ist auch in diesem Sommer wieder deutlich stärker geschmolzen als noch vor wenigen Jahren. Der Durchschnittswert der Eisfläche im September betrug nur noch 5,36 Millionen Quadratkilometer - die drittniedrigste Marke seit 30 Jahren, wie das US-Schnee- und Eis-Datenzentrum (NSIDC) in Boulder (US-Bundesstaat Colorado) am Dienstag mitteilte. Nur in den Rekordjahren 2007 und 2008 war das Eis in den Sommermonaten noch stärker abgeschmolzen.
- Arktis-Eis schrumpft auf drittkleinste Fläche (18.09.2009)
Bremerhaven/Boulder - Das Eis am Nordpol ist auch in diesem Sommer wieder deutlich stärker geschmolzen als normal. Am 12. September sei via Satellit die kleinste Eisfläche dieses Jahres im Nordpolarmeer gemessen worden - nur noch 5,1 Millionen Quadratkilometer, berichtete das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI) am Freitag in Bremerhaven.
- Grönlands Gletscher schmelzen ungewöhnlich schnell (14.09.2009)
Hamburg - Ungewöhnlich warmes Wasser an Grönlands Küsten lässt nach neuen Forschungsergebnissen die Gletscher dort zurzeit sehr schnell schmelzen. «Auch bisher schon ist subtropisches Wasser bis vor die Küsten Grönlands vorgedrungen», sagte Greenpeace-Expertin Iris Menn, die an einer mehrwöchigen Forschungsfahrt mit dem Greenpeace-Schiff «Arctic Sunrise» entlang der grönländischen Küste teilnimmt, in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur dpa. Neu sei jedoch, dass dieses warme Wasser die Gletscherfronten erreiche.
- Arctic at warmest levels in 2,000 years or more (07.09.2009)
Arctic temperatures in the 1990s reached their warmest level of any decade in at least 2,000 years, new research indicates. - Bedrohung durch Erwärmung der Arktis übersteigt bisherige Vorhersagen (02.09.2009)
Nach einem am Mittwoch (02.09.09) in Berlin und Genf von der Umweltstiftung WWF vorgestellten Report „Arktische Rückkopplungen: Auswirkungen auf das globale Klima“ sind die weltweiten Folgen aus der Erwärmung der Arktis um ein Vielfaches dramatischer als bisher prognostiziert. Die Erwärmung in der Arktis könnte ein Viertel der Weltbevölkerung durch Überflutungen bedrohen, einen gewaltigen Anstieg der Treibhausgasemissionen aus Kohlenstoffspeichern und weltweit extreme Wetteränderungen hervorrufen.
- Weltmeere erleben Juli-Temperaturrekord (21.08.2009)
Washington - Die Ozeane waren im vergangenen Monat mit 17 Grad Celsius an der Oberfläche so warm wie noch nie im Juli seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1880. - Report: Glaciers Shrinking in Alaska and Washington (12.08.2009)
Washinton, D.C. – A report on long-term glacier measurements shows that glaciers are dramatically changing in mass, length and thickness as a result of climate change. Over the past 50 years, U.S. Geological Survey (USGS) scientists have monitored the melting of Alaska’s Gulkana and Wolverine Glaciers and Washington’s South Cascade Glacier, yielding the longest such records in North America. - Eis der Arktis im Juli drastisch geschmolzen (11.08.2009)
New York/Hamburg/Bremerhaven - Die Sommermonate wirken sich auch in diesem Jahr verheerend auf die Arktis aus: Alleine im Monat Juli sind dort täglich 106 000 Quadratkilometer Eis abgeschmolzen, meldet das US-Institut für Schnee- und Eisdaten (NSIDC) in Boulder (US-Staat Colorado). Das bedeutet, dass ungefähr alle drei Tage eine Eisfläche von der Größe Deutschlands verschwindet. - NASA: Arktis-Eis wird dramatisch dünner (08.07.2009)
Washington - Das Eis in der Arktis wird nach einer Studie der US-Weltraumbehörde NASA «dramatisch» dünner. Allein in den vergangenen vier Jahren habe die Dicke des Eises insgesamt um mehr als 60 Zentimeter abgenommen, berichtete die NASA am Dienstag (Ortszeit) in Washington über neue Messungen mit dem Spezialsatelliten «Icesat». Im selben Zeitraum (2004 bis 2008) ging die von Alteis bedeckte Fläche um 42 Prozent zurück. Alteis ist solches, das einen oder mehrere Sommer überlebt hat.
- IPCC-Wissenschaftler machen Dieselruß für Gletscherschmelze verantwortlich (03.07.2009)
Berlin - Vor dem beschleunigten Abschmelzen der Gletscher im Himalaya nach dem Niedergang von Rußpartikeln hat der Klimawissenschaftler Dr. Veerabhadran Ramanathan von der University of California in San Diego heute in Berlin gewarnt. - Deutliche Erwärmung der Nordsee- und Ostsee durch Klimawandel (02.07.2009)
Dass sich der globale Klimawandel bereits in Nord- und Ostsee auswirkt, ist inzwischen bekannt. Wie massiv diese Veränderungen tatsächlich sind, zeigen die aktuellen Auswertungen der Nordsee-Temperaturen für den Monat Juni. Dies erklärte BSH-Wissenschaftler Dr. Hartmut Heinrich am Donnerstag (02.07.09) in Hamburg am Rande der Eröffnung des Climate Service Center an der Universität Hamburg. - Schweizer Gletscher schrumpften um zwölf Prozent (22.06.2009)
Zürich - Die Gletscher in der Schweiz sind nach einer Studie in den vergangenen zehn Jahren um zwölf Prozent geschrumpft. Das fanden Forscher der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich mit einem neuen Verfahren heraus, wie am Montag mitgeteilt wurde. - Prognose: Neues Rekordminimum der arktischen Meereisbedeckung? (10.06.2009)
Bremerhaven/Hamburg - Zum zweiten Mal nehmen Klimaforscher des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung und des KlimaCampus der Universität Hamburg an einem internationalen wissenschaftlichen Wettstreit teil, in dem einige der weltweit renommiertesten Klimaforschungsinstitute mit unterschiedlichen Methoden und Klimamodellen die Möglichkeiten für saisonale Vorhersagen der arktischen Meereisbedeckung ausloten. - Meeresschutz ist Klimaschutz (08.06.2009)
Broschüre des Umweltbundesamtes verdeutlicht Folgen des Klimawandels für die marinen Ökosysteme - Klimawandel, Umweltverschmutzung, Raubbau - die Zukunft der Ozeane steht auf dem Spiel (11.05.2009)
Berlin - Anlässlich der heute in Indonesien beginnenden World Ocean Conference weist der WBGU darauf hin, dass der zunehmende Ausstoß von CO2 und anderen Treibhausgasen zu einer gefährlichen Erwärmung und Versauerung der Weltmeere führt. Meeresökosysteme und Fischbestände werden bedroht. Die Erwärmung der tropischen Ozeane steigert zudem die Zerstörungskraft der Wirbelstürme. Der Meeresspiegelanstieg beschleunigt sich, nicht zuletzt aufgrund des zunehmenden Abschmelzens von Kontinentaleis.
- AWI: Antarktis-Meeresgrund zeigt Eisrückzug (07.05.2009)
Das Erforschung des antarktischen Meeresbodens gibt wichtige Hinweise darüber, wie der Meeresspiegel in Zukunft steigen wird. Das Fachmagazin Geology berichtet von einer deutsch-britischen Expedition, der es gelang, Rinnen und Kanäle am Grund der Admundsen-See vor der Westantarktis abzubilden und das hier vorkommende Gestein näher zu bestimmen.
- Chance im Klimawandel: Vom Opfer zum aktiven Meeresschützer (06.05.2009)
Donsol - Fischesterben, Korallenbleiche, Anstieg des Meeresspiegels - Ozeane und Küstenbewohner sind vom Klimawandel besonders betroffen. - Zum Grunde des Eisbergs - der Klimawandel ist nur die Spitze (04.05.2009)
„Der Klimawandel ist nur die Spitze des Eisbergs“, sagt Wolfgang Lucht, der am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) den Forschungsbereich Klimawirkung und Vulnerabilität leitet. Die Menschheit stehe im 21. Jahrhundert am Beginn einer Nachhaltigkeitskrise, die weit über die mit der globalen Erwärmung einhergehenden Probleme hinausgehe. - Nördliche Eisfront des Wilkins-Schelfeises wird instabil (28.04.2009)
Nach dem Verlust einer Eisbrücke am antarktischen Wilkins-Schelfeis wird nun die nördliche Eisfront instabil. Das berichtet heute (28.04.) das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). - Starker Klimaschutz kann Arktis-Eis noch retten (15.04.2009)
Washington/Boulder - Die schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels lassen sich noch verhindern. - Cuts in Greenhouse Gas Emissions Would Save Arctic Ice, Reduce Sea-Level Rise (15.04.2009)
The threat of global warming can be greatly diminished if nations cut emissions of heat-trapping greenhouse gases by 70 percent this century, according to a new analysis.
- BSH veröffentlicht neue Studie zum Zustand der Nordsee (08.04.2009)
Erst kontinuierliche Beobachtungen des Meereszustandes über längere Zeiträume ermöglichen es, grundlegende Änderungen zu identifizieren und Wechselwirkungen im Gesamtsystem Nordsee zu verstehen, erklärte BSH-Präsidentin Monika Breuch-Moritz heute in Hamburg.
Dazu legten Wissenschaftler des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) jetzt die neue Studie „System Nordsee“ vor, die zeigt, wie es im Einzelnen um die Nordsee bestellt ist. - NASA-Studie: Arktis-Eis wird immer dünner (07.04.2009)
Washington - Das Eis in der Arktis schmilzt nicht nur, es ist auch so dünn wie nie zuvor. Zu diesem Ergebnis kommt eine am Montag (Ortszeit) veröffentlichte Studie der US-Weltraumbehörde NASA und des Nationalen Datenzentrums für Schnee und Eis in Colorado. - Trotz starker Schneefälle: Unverminderter Gletscherschwund in den Alpen (06.04.2009)
Auch die ergiebigen Schneefälle im Winter 2007/2008 haben den Rückgang der Gletscher nicht bremsen können. Der Schwund ist zum Teil beachtlich. So verkürzte sich der Gornergletscher um 290 Meter. Hohe Lufttemperaturen haben ein erneutes Abschmelzen der Gletscher verursacht. Die Permafrosttemperaturen waren ähnlich hoch wie in den letzten 10 Jahren. Die Expertenkommission für Kryosphäre (EKK) hat in einem Bericht die neusten Entwicklungen von Schnee, Gletscher und Permafrost für die Jahre 2007/2008 vorgestellt.
- Arctic could lose most ice in 30 years (06.04.2009)
A nearly ice-free Arctic Ocean in the summer may happen three times sooner than scientists had previously estimated.
- Brücke des Wilkins-Schelfeises beginnt auseinanderzubrechen (03.04.2009)
Eine wichtige 50 Kilometer lange Eisbrücke an der Antarktischen Halbinsel, die bislang noch ein Gebiet des Wilkins-Schelfeises stabilisiert, beginnt auseinanderzubrechen.
Greenpeace zeigt in einer Animation die Folgen des kollabierenden Schelfeises
- West Antarctic ice comes and goes, rapidly (20.03.2009)
Researchers today worry about the collapse of West Antarctic ice shelves and loss of the West Antarctic ice sheet, but little is known about the past movements of this ice.
- Französischer Ex-Premierminister Rocard wird Arktis-Botschafter (18.03.2009)
Paris - Zum Glück braucht er seinen Wohnsitz nicht an seinen neuen Wirkungsort zu verlegen: Der französische Ex-Premierminister Michel Rocard (78) ist am Donnerstag zum Botschafter für den Nord- und Südpol ernannt worden. - Forscher: Schon 2100 kein Eis mehr auf dem Nordpolarmeer (15.03.2009)
London (dpa) Bis zum Ende dieses Jahrhunderts wird die Arktis alljährlich im September völlig eisfrei sein. Das berichtet Julien Boé von der Universität von Kalifornien in Los Angeles in der Online- Ausgabe des Fachjournals «Nature Geoscience». - Klimakonferenz: Meeresspiegel steigt bis 2100 um einen Meter (10.03.2009)
Kopenhagen - Klimaforscher befürchten nach jüngsten Studien einen Anstieg des Meeresspiegels um einen Meter oder mehr bis zum Jahr 2100. Mit dieser alarmierenden Ankündigung begann am Dienstag (09.03.09) eine dreitägiger Forscherkongress zur Vorbereitung der großen UN-Klimakonferenz Ende des Jahres in Kopenhagen. Nach der jüngsten Prognose des Weltklimarates (IPCC) aus dem Jahr 2007 galt noch ein Anstieg von 18 bis 59 Zentimetern bei einer Erderwärmung um 6,4 Grad bis Ende des Jahrhunderts als wahrscheinlich.
- Golfstrom: Mögliche Auswirkungen durch globale Erwärmung
Der Golfstrom ist eine warme Meeresströmung im Atlantik, die durch seinen Wärmetransport große Teile West- und Nordeuropas mit milderen Klima versorgt, als aufgrund ihrer geographischen Breite zu erwarten wäre. Die globale Klimaerwärmung könnte ein Abbrchen der Strömung zur Folge haben, was eine dramatische Veränderung der Klimaischen Bedingungen in Europa nach sich zöge.