- Kann sich der österreichische Wald erfolgreich an den Klimawandel anpassen? (08.03.2013)
In den letzten Jahrzehnten sind Schadensfälle in Österreichs Wäldern häufiger aufgetreten und in ihrem Ausmaß gestiegen. Änderungen in der Waldstruktur und der Klimawandel sind die maßgeblichen Faktoren für diese Entwicklung. In vier 2012 durchgeführten StartClim-Projekten wurden Einflussfaktoren, mögliche Regulationsmechanismen und Potentiale des heimischen Waldes im klimatischen Stress beleuchtet. Die Anpassung an den Klimawandel ist seit 2008 zentraler Ausgangspunkt für StartClim-Projekte. Die Ergebnisse sollen in die Umsetzung der österreichischen Strategie zur Anpassung an den Klimawandel einfließen. - Studie: Bedeutung von Naturwäldern für den Klimaschutz (04.03.2013)
Alte und zerfallende Bäume im Wald spielen eine wichtige Rolle für Natur- und Klimaschutz. Das haben Wissenschaftler der Universität Göttingen anhand einer Studie im „Brockenurwald“ im Harz gezeigt.
- EU-Parlament will Eisbären besser schützen (07.02.2013)
Straßburg/Brüssel - Das Europaparlament will Eisbären besser schützen. In einem am Mittwoch in Straßburg verabschiedeten Beschluss forderten die Abgeordneten die EU-Staaten auf, sich stärker für den Erhalt der Bären und anderer Tierarten einzusetzen. - Korallen der Karibik wachsen nicht mehr schnell genug (30.01.2013)
Washington/Exeter - Sie haben bizarre Formen und sind die Heimat zahlreicher Fische und Pflanzen: Korallenriffe. Doch die Unterwasser-Riesen sind bedroht - denn viele wachsen weniger oder schrumpfen gar. - Studie: Extremer Regen verändert arktische Tierwelt (18.01.2013)
Im arktischen Klima von Spitzbergen leben relativ wenig Tierarten. Der Klimawandel könnte diesen Überlebenskünstlern auf der norwegischen Inselgruppe erheblich zu schaffen machen. - Warme Temperaturen lassen Pflanzen in den USA früher blühen (17.01.2013)
Boston/San Francisco - Außerordentlich warme Frühlingstemperaturen haben die Pflanzen im Osten der USA in den vergangenen Jahren so früh blühen lassen wie nie zuvor. - Will changes in climate wipe out mammals in Arctic and sub-Arctic areas? (15.01.2013)
The climate changes depicted by climatologists up to the year 2080 will benefit most mammals that live in northern Europe’s Arctic and sub-Arctic land areas today if they are able to reach their new climatic ranges. This is the conclusion drawn by ecologists at Umeå University in a recently published article in the journal Plos ONE.
- Wie Sträucher den positiven Klimaeinfluss von Mooren mindern (30.12.2012)
Eine Gruppe von Forschern der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL und der ETH Lausanne (beide Schweiz) hat erstmals beschrieben, warum die Moore langfristig ihre Rolle als wirksamster Kohlenstoffspeicher verlieren könnte. - Verspätete Ankunft: Dürre zwingt Zugvögel zu längerem Zwischenstopp (07.12.2012)
Millionen von Menschen litten im vergangenen Jahr unter einer extremen Dürre am Horn von Afrika. Wie ein Forscherteam nun zeigt, beeinflussten Trockenheit und Nahrungsmangel auch die Tierwelt.
- Klimawandel heizt Plankton ein (02.12.2012)
Der Klimawandel macht das Wasser der Weltmeere saurer und wärmer. Eine aktuelle Studie zeigt nun: Kalkbildenden Organismen macht vor allem die steigende Wassertemperatur zu schaffen. - Dem Waldsterben in Zeiten des Klimawandels auf der Spur (27.11.2012)
Wie reagieren Bäume auf den Klimawandel? Und wieso wird trockenheitsbedingtes Waldsterben nicht nur in wasserarmen, sondern auch in feuchten Gebieten beobachtet? - Pandabären von Klimawandel bedroht (12.11.2012)
"Der große Panda könnte zu den prominentesten Opfer des Klimawandels gehören", befürchtet Volker Homes, Leiter des Fachbereichs Artenschutz beim WWF Deutschland. - Forscher: Klimawandel wird den Wert europäischer Wälder erheblich mindern (28.09.2012)
Der Klimawandel wird den wirtschaftlichen Wert der Waldfläche Europas bis ins Jahr 2100 um schätzungsweise 14 bis 50 Prozent vermindern, erwartet ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Marc Hanewinkel von der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL.
- UN: Organisierte Kriminalität zerstört Regenwälder (27.09.2012)
Der Schwarzhandel mit Tropenholz boomt, und ein Großteil geht einem neuen Bericht zufolge auf das Konto Organisierter Kriminalität. Für Möbel oder Holzkohle werden nicht nur Wälder zerstört - es sterben sogar Menschen.
- Studie: Klimawandel setzt Säugetieren in Nordpolregion zu (26.09.2012)
Nur wenige Tiere können bei den extremen Wetterbedingungen in der Nordpolregion überleben. Eine Studie zeigt, dass der Klimawandel eine wachsende Gefahr für sie darstellt.
- Neue Konzepte für Moore können den Klimaschutz stärken (20.09.2012)
Lebende, intakte Moore sind reich an genetischer, Art- und Ökosystem-Biodiversität und speichern riesige Mengen an Süßwasser und Kohlenstoff. Durch Entwässerung und Nutzung sind aber europaweit die meisten Moore zerstört oder in ihrer Funktion stark eingeschränkt. - Bericht: Klimawandel bedroht zahlreiche Arten (18.09.2012)
Bonn - Zahlreiche Arten werden in Deutschland nach einem neuen Bericht durch den Klimawandel bedroht. Im Naturschutz und in der naturverträglichen Nutzung der biologischen Vielfalt seien in den vergangenen Jahren zwar Erfolge erzielt worden. - Potsdamer Forscher: Korallenriffe durch Klimawandel in Gefahr (16.09.2012)
Korallen wachsen langsam und haben daher kaum eine Chance, sich auf die recht schnelle Erderwärmung einzustellen. Zudem werden sie auch noch durch die Versauerung der Meere geschädigt. Forscher haben nun die Auswirkungen auf über 2000 Standorten analysiert. - Klimawandel maßgeblicher Faktor für Korallen-Sterben (26.08.2012)
Überfischung, Agrarwirtschaft und Klimawandel sind echte Stressfaktoren für Korallenriffe. Ein Meeresbiologe auf Fidschi will Riffe ohne viel Geld aufpäppeln - und setzt dabei auch auf Touristen. - Verlängerte Pilzsaison könnte globalen Kohlenstoffhaushalt beeinflussen (23.08.2012)
Beobachtungen über vier Jahrzehnte zeigen: Die Pilzsaison verlängert sich. Das, so fanden Schweizer Forscher heraus, könnte das Ökosystem Wald und damit den globalen Kohlenstoffhaushalt beeinflussen. Denn Pilze sind wesentlich an der Humusbildung des Bodens beteiligt. - Großtrappen durch Erneuerbare Energien gefährdet (20.07.2012)
Berlin: (hib/AS) Die Großtrappe ist in Deutschland vom Aussterben bedroht. Derzeit leben hier noch 123 Vögel dieser Art. Diese Zahl nennt die Bundesregierung in einer Antwort (17/10191) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (17/9903). Die meisten der Großtrappen (otis tarda) gibt es demnach in Brandenburg. Ihre Zahl habe dort von 1939 bis 1997 dramatisch abgenommen - von 4.000 Tieren auf 57 Exemplare.
- Klimawandel in Afrikas Savannen: Bäume gewinnen Oberhand (02.07.2012)
Frankfurt am Main - Weite Teile der afrikanischen Savanne könnten bis 2100 zu Wäldern werden. Dies geht aus einer Studie des Biodiversität und Klima Forschungszentrums und der Goethe Universität Frankfurt hervor, die kürzlich in “Nature” veröffentlicht wurde. - Jede siebte Vogelart weltweit gefährdet (08.06.2012)
Berlin - Jede siebte der über 10 000 Vogelarten der Welt ist bedroht oder bereits ausgestorben. Vor allem in tropischen Wäldern ist der Artenrückgang stärker als bislang vermutet. Aber auch in Nordeuropa sei die Entwicklung besorgniserregend, meldet die Organisation BirdLife International.
- Erderwärmung gefährdet die großen Meeres-Schildkröten (24.05.2012)
San Francisco - Die zunehmend Erderwärmung könnte für jede zweite junge Lederschildkröte das Ende bedeuten. Schon derzeit schlüpfen weniger Tiere in warmen und trockenen Jahren, wie sie etwa in Folge des El Niño-Klimaphänomens auftreten, wie US-amerikanische Forscher im Online-Fachjournal «PLoSOne» berichten. - Welche Pflanzenarten überleben den Klimawandel? (19.04.2012)
Der Klimawandel bedroht weltweit die Artenvielfalt. Eine Formel für Trockentoleranz soll vorhersagen, welche Pflanzenarten die Erderwärmung überstehen werden. - Wie in der Wüste Wälder wachsen (12.04.2012)
Im Wüstenstaat Ägypten spielt Wasser eine große Rolle - aufgrund des Klimas konzentriert sich die Bevölkerung vor allem am Nil. Die hohe Besiedelungsdichte des Flussdeltas ist jedoch problematisch: Die Menschen verbauen fruchtbare Flächen, sie produzieren viel Abwasser. - New research can save tropical forests (26.03.2012)
Scientists from the University of Gothenburg, Sweden, have investigated how much carbon the natural forests of Sri Lanka contain. The results are important for work to reduce deforestation of tropical countries, and for international negotiations in climate policy relating to a new climate agreement. - WWF: Menschheit vertausendfacht das Artensterben (02.03.2012)
Berlin - Ein Drittel der wissenschaftlich untersuchten Tier- und Pflanzenarten ist in ihrer Existenz bedroht. Dies teilt die Umweltschutzorganisation WWF anlässlich des Internationalen Tag des Artenschutzes am 3. März mit. - Giftige Gewässer: Klimaerwärmung begünstigt Ausbreitung toxischer Blaualgen (28.02.2012)
Immer wieder müssen Seen oder Küsten gesperrt werden, weil sich Giftstoffe produzierende Blaualgen auf den Gewässern ausgebreitet haben. Daniel Dietrich, Professor an der Uni Konstanz, hat in seiner Arbeitsgruppe für Human- und Umwelttoxikologie untersucht, wie sich eine Klimaerwärmung auf das Wachstum von Blaualgen auswirken kann. - Ozeanerwärmung lässt Seeelefanten bei der Jagd tiefer tauchen (08.02.2012)
Bremerhaven - Die globale Erderwärmung wirkt sich auf das Tauchverhalten und die Nahrungssuche der Südlichen Seeelefanten aus. Wie Forscher des Alfred-Wegener-Institutes für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft in einer gemeinsamen Studie mit Biologen und Ozeanographen der Universitäten von Pretoria und Kapstadt herausfanden, tauchen die Robben tiefer, wenn sie in wärmerem Wasser nach Beute jagen. - Extrem regional: Jederzeit frische Stadttomaten vom Dach (03.02.2012)
Warum nicht Salat, Bohnen und Tomaten dort herstellen, wo die meisten Verbraucher leben, also in der Stadt? In Deutschland gibt es rund 1200 Millionen Quadratmeter Flachdächer von Nichtwohngebäuden. Auf rund einem Viertel der Fläche könnten Kräuter- und Gemüse gedeihen. Die Pflanzen würden dann in Städten jährlich etwa 28 Mio Tonnen CO2 binden. Das entspricht 80 Prozent der CO2-Emissionen von industriellen Betrieben in Deutschland. Dort installierte Gewächshäuser können auch Abwärme und gereinigtes Abwasser des Gebäudes nutzen. - Rekordzahl von Bucheckern - Ursache Klimawandel? (03.02.2012)
Berlin - Die Buchen in Deutschland haben im vergangenen Jahr so viele Bucheckern gebildet wie noch nie seit dem ersten Waldzustandsbericht vor rund 30 Jahren. Zudem sinkt der Abstand zwischen den sogenannten Mastjahren - in diesen bilden die Bäume besonders viele Früchte. «Das könnte ein Anzeichen für den Klimawandel sein. Wir wissen aber noch nicht genau, wohin die Reise geht», sagte Nicole Wellbrock vom Thünen-Institut für Waldökologie und Waldinventuren in Eberswalde (Brandenburg) am Donnerstag. - Albatrosse profitieren vom Klimawandel (13.01.2012)
Paris / Leipzig - Wanderalbatrosse haben ihre Nahrungssuche in den letzten Jahrzehnten den veränderten Windverhältnissen auf der Südhalbkugel angepasst. Die Luftströmungen dort haben an Intensität zugenommen und sich nach Süden verlagert. Dadurch ist das Futter für die Albatrosse schneller von den Brutkolonien aus erreichbar. Die Vögel verbringen somit jetzt weniger Zeit mit der Nahrungssuche.
- Studie: Klimawandel überfordert Vögel und Schmetterlinge (08.01.2012)
Montpellier/Halle - Vögel und Schmetterlinge können offenbar mit dem Klimawandel nicht mithalten. In den vergangenen beiden Jahrzehnten habe sich der ideale Lebensraum der Tiere in Europa schneller nach Norden verschoben als die Tiere mitwandern konnten, schreiben europäische Forscher im Fachmagazin «Nature Climate Change». - WWF: Artensterben und Waldzerstörung auch 2011 ungebremst (19.12.2011)
Berlin - Die Umweltstiftung WWF zieht unter Artenschutzgesichtspunkten eine zweischneidige Jahresbilanz. Während sich die Lage von Nashorn, Stör, Irawadi-Delphin und Grauwal in 2011 weiter verschlechtert habe, können Europäischer Luchs, Berggorilla und Przewalski-Wildpferd etwas optimistischer in die Zukunft blicken. - Sprunghafte Zunahme von Waldbränden in weiten Teilen Kanadas? (19.12.2011)
Großen Waldregionen Kanadas steht offenbar ein sprunghafter Wandel bevor. Anhand von Modellen konnten Wissenschaftler jetzt zeigen, dass es bei Waldbränden ebenso wie bei Epidemien Schwellenwerte gibt. Große Gebiete Kanadas bewegen sich offenbar auf diesen Schwellenwert zu und könnten diesen künftig durch den Klimawandel überschreiten.
- Klimawandel bedroht 30 Prozent der Tier- und Pflanzenarten in Deutschland (23.09.2011)
"Wenn sich die Erderwärmung ungebremst fortsetzt, werden allein in Deutschland bis zu 30 Prozent der Tier- und Pflanzenarten den Klimawandel wohl nicht überstehen", erklärte NABU-Präsident Olaf Tschimpke bei seinem Besuch im Nationalpark Berchtesgaden.
- Einmalige Artenvielfalt in westlicher Amazonasregion (23.09.2011)
Ein internationales Forscherteam unter Beteiligung von Juniorprofessor Dr. Holger Kreft von der Universität Göttingen konnte für ein kleines Gebiet in der westlichen Amazonasregion die höchste Artenvielfalt in der westlichen Hemisphäre nachweisen. In diesem Gebiet liegt auch der Yasuni Nationalpark Ecuadors. Aber die Förderung von Erdöl könnte den entdeckten Schatz schnell zunichte machen. - Bäume ins Trockene: Dächer im Wald sollen Klimawandel simulieren (21.09.2011)
Um die Folgen auf die lebenswichtigen Funktionen und Prozesse der Ökosysteme im Wechselspiel mit der Landnutzung auf die Biodiversität abschätzen zu können, bauen Forscher dreier Disziplinen an drei Standorten in Deutschland Dächer in den Wald: Wissenschaftler des ZALF Müncheberg, der Uni Freiburg sowie der Uni Halle arbeiten gemeinsam im Projekt BE Dry, gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft im Schwerpunktprogramm Biodiversitäts-Exploratorien.
- Projektstart: Deutsche Hilfe für Russlands Moore (16.09.2011)
Greifswald - Riesige trockengelegte Moorflächen in Russland sollen in den nächsten vier Jahren mit deutscher Hilfe wieder versumpft werden, um das Feuerrisiko zu senken. Wie die Michael-Succow-Stiftung am Freitag mitteilte, ist das internationale Klimaschutzprojekt in Moskau gestartet worden. - Wälder-Weltinitiative - Röttgen: 150 Millionen Hektar aufforsten (02.09.2011)
Bonn - Mit einem großen Aufforstungsprogramm will eine Weltinitiative unter Beteiligung von Regierungen der fortschreitenden Waldzerstörung begegnen. Bis 2020 sollen weltweit 150 Millionen Hektar an verlorenen und geschädigten Wäldern wiederaufgebaut werden. - WWF-Studie: In neun von zehn Fällen sind Waldbrände menschengemacht (29.08.2011)
Frankfurt - Weltweit haben nur etwa 4 % aller Waldbrände natürliche Ursachen wie beispielsweise Blitzeinschlag. In allen anderen Fällen ist der Mensch – sei es direkt oder indirekt, sei es fahrlässig oder vorsätzlich – verantwortlich für den Brand. Das ist eines der Ergebnisse der aktualisierten Waldbrandstudie „Wälder in Flammen“, die der WWF Deutschland vorgelegt hat. - Den Kranichen fehlen zunehmend die Feuchtgebiete (23.08.2011)
Groß Mohrdorf - Die Kraniche im Nordosten Deutschlands bekommen immer seltener ihren Nachwuchs großgezogen. Vor allem die Entwicklung in Mecklenburg-Vorpommern - wo es die meisten Brutpaare Deutschlands gibt - sorgt die Experten. - Erderwärmung treibt Lebewesen zu schneller Flucht (18.08.2011)
Washington - Der Klimawandel beeinflusst das Verhalten von Tieren und Pflanzen weitaus stärker, als bislang angenommen. Das berichten Forscher aus Großbritannien und Taiwan im Fachmagazin «Science». Demnach sollen die verschiedenen Arten zwei- bis dreimal schneller in kühlere Regionen flüchten als Wissenschaftler bisher prognostiziert hatten.
- Grüne Dürre in Äthiopien: «Menschen essen keine Bäume» (10.08.2011)
Dürren werden nicht immer durch extreme Trockenheit verursacht. Es gibt durchaus «grüne Dürren», wie derzeit im Osten Äthiopiens an der Grenze zum Krisenland Somalia. Unregelmäßige Regenfälle, Bodenerosion und Bevölkerungsexplosion sind eine fatale Mischung. Der Klimawandel verstärkt das Phänomen.
- WWF: 79 Prozent mehr Illegale Abholzung im Amazonas-Gebiet (09.08.2011)
Der WWF schlägt Alarm: Satellitendaten belegen einen drastischen Anstieg der Abholzung im brasilianischen Amazonasgebiet im ersten Halbjahr 2011.
- Klimawandel ändert Zugverhalten: Erste Vögel ziehen schon nach Süden (03.08.2011)
Schwerin - Während viele Menschen noch auf den Hochsommer warten, fliegen die ersten Vögel schon wieder in ihre Winterquartiere im Süden. Den Herbstzug eröffnen die Mauersegler, wie der Ornithologe Klaus-Dieter Feige in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa sagte. «Sie ziehen meist auf den Tag genau zum 5. August ab», berichtete der Vorsitzende der Ornithologischen Arbeitsgemeinschaft Mecklenburg-Vorpommern (OAMV).
- Gewaltiges Tundra-Feuer setzt riesige Mengen Kohlendioxid frei (28.07.2011)
Fairbanks/New York - Ein gewaltiger Tundrabrand vor vier Jahren in Alaska hat nach Forscherauskunft den Kohlendioxidabbau durch die gesamte arktische Tundra von einem Jahr zunichtegemacht. - Studie: Great Barrier Reef resistenter gegen Klimawandel als gedacht (25.07.2011)
Sydney - Das größte Korallenriff der Welt vor der australischen Ostküste wird nach einer neuen Studie nicht so schnell verschwinden, wie bislang gedacht. Warnungen, das Great Barrier Reef könne durch den Klimawandel innerhalb der nächsten 20 bis 30 Jahre absterben, seien übertrieben, meinte Sean Connolly von der James Cook Universität am Wochenende.
- Feuerschutz und weniger CO2-Emissionen: Russlands Moore sollen wieder versumpfen (23.07.2011)
Nach den verheerenden Waldbränden im vergangenen Sommer sollen einige trockengelegte Moore Russlands wieder versumpfen. Mit deutscher Hilfe will die Regierung so das Feuerrisiko senken. Zugleich soll der Ausstoß des klimaschädlichen CO2 reduziert werden. - Eisschmelze in der Arktis bedroht vor allem junge Eisbären (22.07.2011)
Berlin - Die durch den Klimawandel beschleunigte Eisschmelze in der Arktis wird einer aktuellen Studie des WWF zufolge, zu einer immer größeren Bedrohung für die Eisbären. Da die Meereisfläche aufgrund des Klimawandels immer stärker abnimmt, müssten die Tiere immer längere Strecken schwimmend zurücklegen. Dabei drohten viele durch Erschöpfung zu ertrinken.Besonders bei den Jungtieren steige durch den Verlust an stabilem Meereis die Sterblichkeitsrate.
- Städte leisten ungeahnte Dienste für CO2-Reduktion (15.07.2011)
Die Flora in Städten leistet einen unerwartet hohen Beitrag zur Speicherung von CO2. Dieser könnte noch gesteigert werden, wenn die zuständigen Behörden mehr Bäume anpflanzten und pflegten, meint Zoe Davies vom Institut für Erhaltung und Ökologie (DICE) der Universtät Durrell. - Verändert der Klimawandel den Vogelzug im Wattenmeer? (06.07.2011)
Wilhelmshaven - Die Bestände der Zugvögel im Wattenmeer haben sich nach einem Fachbericht in den vergangenen rund 20 Jahren zum Teil erheblich verändert. Bei manchen Arten wie Sanderling, Weißwangengans oder Löffler seien die Bestände stark gewachsen, teilte das Internationale Wattenmeersekretariat am Dienstag in Wilhelmshaven mit. - Mensch und Biosphäre: Unesco verabschiedet «Dresdner Erklärung» (28.06.2011)
Radebeul - Bei der Bekämpfung des Klimawandels und der Anpassung an seine Folgen müssen aus Expertensicht die Erfahrungen aus Unesco-Biosphärenreservaten künftig stärker genutzt werden. «Sie sind Bildungsorte für nachhaltige Entwicklung», heißt es in der «Dresdner Erklärung», die zum Abschluss einer Unesco-Fachkonferenz in Radebeul am Dienstag verabschiedet wurde. Dies gelte unter anderem bei nachhaltiger Landnutzung, Ressoucen schonendem Wirtschaften, Energieeffizienz oder Erneuerbaren Energien.
- Fachleute fordern globalen «Klimaschutz-Pakt» (27.06.2011)
Der Klimawandel bedroht die biologische Vielfalt der Erde. Experten sagen, dass Unesco-Biosphärenreservate Vorbilder einer nachhaltigen Entwicklung seien - künftig wachse deren Rolle sogar.
- Klimawandel lässt Bienen den Frühling verschlafen (14.06.2011)
Wegen der Klimaerwärmung blühen viele Pflanzen früher. Manchen Tieren, wie der Honigbiene kann dies Probleme bereiten. Ein Kooperationsprojekt an der Technischen Universität in München erforscht, wie die Biene mit dem Wandel umgeht.
- Moorschutz ist Klimaschutz: NABU startet Renaturierung des 'Großen Moors' (01.06.2011)
Berlin/Gifhorn - "Viel zu lange haben wir ignoriert, wie wichtig Moore als Kohlenstoff-Speicher und damit für den Klimaschutz sind. Nun sind 95 Prozent unserer deutschen Moore erheblich gestört - das müssen und wollen wir ändern", sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke beim Startschuss für das Renaturierungsprojekt im "Großen Moor" bei Gifhorn in Niedersachsen.
- Moderne EU-Landwirtschaft gefährdet Artenvielfalt auch in den Beitrittsländern (26.05.2011)
Eine Studie aus Rumänien zeigt die Bedeutung traditioneller Bewirtschaftung für Amphibienschutz. - Eine der frühesten Rebblüten überhaupt hat begonnen (24.05.2011)
Mainz - Der sonnig-warme Frühsommer sorgt in den deutschen Weinbergen für eine der frühesten Rebblüten seit Beginn der Aufzeichnungen. Unter anderem in Rheinhessen und in Baden stehen die ersten Rebstöcke schon in voller Blüte, wie ein Sprecher des Deutschen Weininstituts (DWI) in Mainz sagte. - Klimawandel: Einwanderin aus Afrika ist Libelle des Jahres (24.05.2011)
Berlin - Ohne Klimawandel würde es sie in Deutschland vielleicht nicht geben: Die in Afrika und dem Mittelmeerraum heimische Feuerlibelle (Crocothemis erythraea) ist zur «Libelle des Jahres 2011» gekürt worden. Das Insekt sei ein besonders eindrucksvolles Beispiel für die Auswirkungen der Erderwärmung, hieß es am Montag in einer Mitteilung des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND).
- Studie: Ein Drittel des Waldes verschwand in den letzten 8000 Jahren (20.05.2011)
Berlin - Die weltweiten Waldflächen schrumpfen nach einer Studie der Umweltschutzorganisation WWF immer weiter zusammen, vor allem in den Tropen. Nach dem jüngsten WWF-Wald-Index werden jedes Jahr 13 Millionen Hektar Wald gerodet - das entspricht etwa der Fläche Griechenlands. - Brasilien: Regenwald-Abholzung massiv gestiegen (19.05.2011)
Brasiliens Umweltministerin schlägt Alarm. Im Amazonas-Gebiet hat die Regenwaldzerstörung entgegen dem bisherigen Trend schlagartig zugenommen. Die Regierung droht mit drastischen Strafen.
- Gebirgspflanzen durch Klimawandel besonders gefährdet (14.02.2011)
Wie - In einer Studie, die in Global Change Biology veröffentlicht wurde, weisen Experten auf die hohe Gefährdung von europäischen Pflanzenarten in Gebirgslagen durch den Klimawandel hin. Die Studie wurde von Experten mehrerer europäischer Forschungseinrichtungen, der Universität Wien und des österreichischen Umweltbundesamts erstellt.
- Artenschutz in bewirtschafteten Regenwaldgebieten (10.02.2011)
Das Berliner Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) wird Malaysia dabei unterstützen, die Artenvielfalt (Biodiversität) in den bewirtschafteten Regenwaldgebieten von Sabah (Malaysia) zu erfassen. Vertreter der Landesregierung von Sabah, repräsentiert durch die Forstverwaltung Sabah (SFD), und des IZW unterzeichneten dazu am 7. Februar 2011 ein Memorandum of Understanding (MoU).
- Klimaerwärmung: Korallen belegen Veränderung der Meeresströmung (04.01.2011)
Untersuchungen an Tiefseekorallen belegen einschneidende Veränderungen der Meeresströmung im westlichen Nord-Atlantik seit den 1970er-Jahren. Der Einfluss des mit dem warmen Golfstrom in einem periodischen Wechselspiel stehenden kalten Labradorstroms nimmt kontinuierlich ab. - Klimawandel bedroht die Spezialisten unter den Insekten (13.12.2010)
Cambridge/ Halle (Saale) - Klimawandel und gebietsfremde Arten werden zu neuen Lebensgemeinschaften in der Natur führen, von denen spezialisierte Arten im Gegensatz zu anspruchslosen Arten nicht profitieren. Zu diesem Ergebnis kommt eine Überblicksstudie, in der über 200 wissenschaftliche Publikation ausgewertet wurden. - Umfrage: Große Mehrheit für nachhaltige Fischerei in der Europäischen Union (19.11.2010)
Berlin - Über 90 Prozent der Deutschen sind besorgt über die dauerhafte Überfischung unserer Meere und fordern von der Bundesregierung einen grundlegenden Kurswechsel in der Fischereipolitik. Das ist das Ergebnis einer, anlässlich des Weltfischereitags am 21. November, heute veröffentlichten repräsentativen Umfrage, die außer in Deutschland auch in Großbritannien, Frankreich und den Niederlanden durchgeführt wurde. - Indikatorenbericht biologische Vielfalt: weit entfernt vom Ziel aber mit Aufhellungen (17.11.2010)
Das Bundeskabinett hat heute den ersten Indikatorenbericht für die Nationale Strategie zur biologischen Vielfalt beschlossen. Der Bericht legt Rechenschaft ab über den Fortschritt beim Naturschutz in Deutschland. "Neben dem Klimaschutz zählt die biologische Vielfalt zu den großen Herausforderungen unserer Zeit. Die UN-Naturschutzkonferenz vor gut zwei Wochen im japanischen Nagoya war ein großer und motivierender Erfolg für den internationalen Biodiversitätsschutz.
- Trockene Frühjahre setzen deutschen Kranichen zu (13.10.2010)
Groß Mohrdorf/Stralsund - Die zuletzt trockenen Frühjahre setzen den in Deutschland lebenden Kranichen zu. Der Bruterfolg der im Norden Vorpommerns brütenden Paare habe sich in den vergangenen zwei Jahren deutlich auf 20 Prozent im Vergleich zum Jahr 2000 reduziert, sagte der Leiter des Kranich-Informationszentrums in Groß Mohrdorf, Günter Nowald, am Mittwoch in einem dpa-Gespräch zum Auftakt der Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Kranichschutz Deutschland in Stralsund.
- Alarm im Meer - Erneut verheerende Korallenbleiche (07.10.2010)
Zwölf Jahre nach der schlimmen Korallenbleiche 1998 melden Forscher wieder alarmierende Befunde: Weltweit sind die Korallen wegen hoher Wassertemperaturen unter enormem Stress. Es könnte ein ähnlich schlimmes Jahr werden, fürchten Experten.
- Klimawandel gefährdet ausreichende Pflanzenbestäubung (06.09.2010)
Bienen und Hummeln gelingt es langfristig immer schlechter, Blütenpflanzen zu bestäuben. Ein zu kurzer Frühling und auseinander driftende Blühzeiten bringt Blüte und Insekten aus dem Gleichgewicht. Einen Hinweis dafür liefern Forscher der Universität Toronto in einer 17-jährigen Studie, deren Ergebnisse sie in der Fachzeitschrift "Philosophical Transactions of the Royal Society B: Biological Sciences" veröffentlicht haben. - Anpassung an Klimawandel: Wie Pflanzen gegen Dürre wappnen (21.07.2010)
36 Grad im Schatten, seit Wochen kaum Regen. Der Mais wächst nicht, das Getreide wird zu früh reif. Wie können Pflanzen immer länger werdende Hitze- und Dürreperioden schadlos überstehen? Das untersucht der neuer bayerische Forschungsverbund „Forplanta: Pflanzen fit für die Zukunft“, der im August 2010 seine Arbeit aufnimmt. - Experte: Libellen profitieren vom Klimawandel (12.07.2010)
Münster - Libellen sind die großen Gewinner des Klimawandels in Deutschland. «Studien zeigen, dass die meisten Libellenarten überdurchschnittlich erfolgreich sind. Sie können mit dem Klimawandel Schritt halten», sagte der Forscher Thomas Fartmann vom Institut für Landschaftsökologie an der Universität Münster der Nachrichtenagentur dpa.
- Wie Pflanzen auf den Klimawandel reagieren: Bayreuther Forscher simulieren Extremereignisse (05.07.2010)
Wissenschaftliche Studien prognostizieren auch für Europa einen spürbaren Klimawandel und damit verbunden eine Zunahme extremer Wetterereignisse. Wie aber verhalten sich einzelne Pflanzenarten, wenn sie immer öfter starken Regenfällen oder Dürreperioden ausgesetzt sind? Wie verändern sich Pflanzengemeinschaften oder ganze Ökosysteme unter dem Einfluss klimatischer Bedingungen, die in Europa bisher unbekannt sind? - Neues Leben für kranke Riffe (01.07.2010)
Umweltverschmutzung, Klimawandel und Überfischung haben in vielen Korallenriffen tiefe Wunden geschlagen. Transplantation soll den geschundenen Unterwasserwelten wieder neues Leben einhauchen. Doch wie beim Menschen ist der Eingriff heikel. - Study documents widespread extinction of lizard populations due to climate change (14.05.2010)
A major survey of lizard populations worldwide has found an alarming pattern of population extinctions attributable to rising temperatures. If current trends continue, 20 percent of all lizard species could go extinct by 2080, according to Barry Sinervo, professor of ecology and evolutionary biology at the University of California, Santa Cruz. - Studie: Eidechsen wird es zu heiß - Viele Arten sterben aus (14.05.2010)
Mexiko-Stadt/Washington - Die Erderwärmung droht in den nächsten 80 Jahren jede fünfte Eidechsenart auszurotten. Das berichtet ein internationales Forscherteam im US-Fachjournal «Science». Die Wissenschaftler um den Biologen Barry Sinervo von der Universität von Kalifornien in Santa Cruz hatten weltweit die Auswirkungen der steigenden Temperaturen auf die Eidechsenpopulationen untersucht. Lokal seien einige Eidechsenarten bereits verschwunden.
- UN Report: Dramatic Biodiversity Loss - Potential Tipping Points analyzed (12.05.2010)
Nairobi, 10 May 2010 - Natural systems that support economies, lives and livelihoods across the planet are at risk of rapid degradation and collapse unless there is swift, radical and creative action to conserve and sustainably use the variety of life on Earth. - UN-Bericht: Biologische Vielfalt schwindet weltweit (10.05.2010)
Die biologische Vielfalt und damit der Reichtum unserer Erde geht noch immer in dramatischem Ausmaß zurück. Das bestätigt ein UN-Bericht, dessen deutsche Fassung heute in Bonn vorgestellt wurde. Das von den Staats- und Regierungschefs der Welt auf dem Weltgipfel für nachhaltige Entwicklung im Jahr 2002 in Johannesburg vereinbarte Ziel, bis zum Jahr 2010 den weltweiten Verlust an biologischer Vielfalt entscheidend zu verlangsamen, ist nicht erreicht worden. - Klimawandel fördert Globalisierung der Pflanzen (24.03.2010)
Bonn/London - Der Klimawandel hat regional einen sehr unterschiedlichen Einfluss auf die Pflanzenvielfalt: Ausgerechnet in den Industrieländern mit hohen Treibhausgasausstoß könnte die Vielfalt eher steigen, in den ärmeren Südländern dagegen sinken. - Forscher: Qualle statt Plattfisch in der Nordsee (20.11.2009)
Hamburg - Quallen und Kurzschwanzkrebse ersetzen nach einer Untersuchung englischer Forscher in der Nordsee zunehmend Dorsch und Plattfisch. - Global warming cycles threaten endangered primate species (28.10.2009)
Two Penn State researchers have carried out one of the first-ever analyses of the effects of global warming on endangered primates. This innovative work by Ruscena Wiederholt, graduate student, and Eric Post, associate professor of biology, examined how El Niño warming affected the abundance of four New World monkeys over decades. The research was published today (Oct. 28) in the Royal Society journal Biology Letters, a fast-track journal of the Royal Society of London. - Klimawandel: Die Welt verpasst ihr Ziel, den Artenschwund zu bremsen (12.10.2009)
Johannesburg - Die Welt wird nach Ansicht von Experten ihr selbst gesetztes Ziel verpassen, den Verlust der Artenvielfalt bis zum Jahr 2010 deutlich zu bremsen. «Veränderungen in Ökosystemen und der Verlust der Artenvielfalt haben sich weiter beschleunigt», erklärte Professor Georgina Mace vom Londoner Imperial College im Vorfeld der Diversitas-Umweltkonferenz in Kapstadt (Südafrika). - Tropical regions to be hardest hit by fisheries shifts caused by climate change: UBC research (12.10.2009)
Major shifts in fisheries distribution due to climate change will affect food security in tropical regions most adversely, according to a study led by the Sea Around Us Project at The University of British Columbia.
- Online: Wie verändern sich Naturschutzgebiete durch den Klimawandel (15.09.2009)
Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und das Bundesamt für Naturschutz (BfN) zeigen im Internet, wie der Klimawandel die Naturschutzgebiete Deutschlands verändern könnte. Auf der Internetseite „Klimawandel und Schutzgebiete“ sind Kennwerte des bisherigen regionalen Klimas und zwei Zukunftsszenarien für über 4000 Schutzgebiete interaktiv abrufbar. - Global warming causes outbreak of rare algae associated with corals (11.09.2009)
- Klimawandel: Erderwärmung bringt zahlreiche Lebewesen in Bedrängnis (09.09.2009)
Spezies, die in begrenzten Regionen wie etwa den Tropen leben, sind genetisch nicht so ausgestattet, dass sie sich den schnellen Klimaveränderungen anpassen können. Zu diesem Schluss kommt eine Studie von Ary Hoffmann vom Centre for Environmental Stress and Adaption Research an der University of Melbourne in der aktuellen Ausgabe des Wissenschaftsmagazins Science. - Aktueller Temperaturrekord der Ozeane könnte Tod der Riffe nach sich ziehen (28.07.2009)
Die Korallenriffe in mehreren Pazifik- und Atlantik-Regionen sind akut von der Bleichung sowie von Infektionskrankheiten bedroht. Davor warnen Experten des US-Programms zur Korallenriff-Beobachtung. - Vorteil für die Kleinen - Klimawandel beeinflusst die Größe mariner Organismen (23.07.2009)
Das Eis schmilzt, der Meeresspiegel steigt, Tierarten erobern neue Lebensräume. Die Erwärmung des Erdklimas hat viele Folgen. Wissenschaftler des Kieler Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) haben jetzt zusammen mit französischen Kollegen nachgewiesen, dass der Klimawandel auch die Größe von Organismen beeinflusst. - Multi-Kulti im deutschen Forst. Klimawandel rückt fremdländische Baumarten in den Fokus (22.07.2009)
Was haben bulgarische Buchen oder Tannen in Bayern zu suchen, dem mit 2,5 Millionen Hektar waldreichsten Bundesland Deutschlands? Es sind mögliche Folgen des Klimawandels für den deutschen Wald, die Monika Konnert Sorgen bereiten. "Die Wissenschaft ist sich prinzipiell einig. Der Klimawandel wird kommen", sagt die Leiterin des Bayerischen Amtes für forstliche Saat- und Pflanzenzucht (ASP) in Teisendorf.
- Climate change may spell demise of key salt marsh constituent (15.07.2009)
Global warming may exact a toll on salt marshes in New England, but new research shows that one key constituent of marshes may be especially endangered. - EU sieht Arten und Lebensräume in Europa gefährdet (14.07.2009)
Heute (13.07.09) hat die Kommission einen Bericht über den Erhaltungszustand von über 1150 Arten und 200 Lebensraumtypen, die durch EU-Recht geschützt sind, veröffentlicht. Nur bei einem kleinen Teil dieser empfindlichen Lebensräume und Arten wurde ein guter Erhaltungszustand erreicht; die Mitgliedstaaten müssen ihre Anstrengungen verstärken, wenn sich diese Situation verbessern soll. Der Bericht, der sich auf den Zeitraum 2001-2006 erstreckt und die bislang umfassendste Übersicht über die biologische Vielfalt in der EU bietet, ist ein wichtiger Maßstab zur Abschätzung zukünftiger Trends. - Fast 17 000 Tierarten vom Aussterben bedroht (02.07.2009)
Gland - Der Mensch zerstört seine Lebensgrundlage: Vor allem Abholzung, Umweltverschmutzung, Überfischung und der unerwünscht ins Netz gegangene Beifang sorgen nach Analyse der Weltnaturschutzunion (IUCN) für eine anhaltende Ausrottung von Tierarten. - Klimawandel rottet Korallenriffe in der Karibik aus (10.06.2009)
London - Der Klimawandel macht die verästelten Korallenriffe in der Karibik wie eine Planierraupe platt und rottet seltene Arten aus. Zu dem Ergebnis kommt eine am Mittwoch veröffentlichte Metastudie der University of East Anglia (UEA). - Verdrängungskampf durch Klimawandel: Einwandernde verdrängen heimische Pflanzen (22.05.2009)
Bonn - Experten erwarten einen zunehmenden Verdrängungskampf zwischen exotischen Einwanderern und heimischen Pflanzen wegen des Klimawandels. Durch das größer werdende Temperaturspektrum könnten sich mehr fremde Arten ansiedeln, teilte das Bundesamt für Naturschutz (BfN) am Freitag in Bonn zum Tag der biologischen Vielfalt mit. - Biologische Vielfalt ist (auch) für den Klimaschutz unverzichtbar (20.05.2009)
Artenvielfalt, Schutz der Umwelt und Klimaschutz hängen eng zusammen. Im Hinblick auf die Klimaverhandlungen in Kopenhagen Ende dieses Jahres betonte Bundesumweltminister Gabriel exemplarisch die Bedeutung des Urwaldschutzes für das Weltklima: "Der weltweite Waldverlust verursacht rund 20 Prozent der jährlichen globalen Treibhausgasemission. Wir müssen den Kreislauf der globalen Waldzerstörung unterbrechen. Deshalb wird in Kopenhagen der finanzielle Ausgleich von vermiedener Entwaldung eine herausragende Rolle spielen. Denn wir wollen so schnell wie möglich die weltweite Entwaldung stoppen", sage Gabriel.
- Europas Amphibien und Reptilien sind in Gefahr (20.05.2009)
In Europa sind ein Fünftel der Reptilien und fast ein Viertel der Amphibien vom Aussterben bedroht. Das haben jüngste Studien ergeben, die die Weltnaturschutzunion IUCN im Auftrag der Europäischen Kommission durchgeführt hat. - WWF-Report befürchtet Artensterben und Millionen Klimaflüchtlinge in Südostasien durch Klimawandel (14.05.2009)
Frankfurt - Anlässlich der zur Zeit stattfindenden World Oceans Conference in Indonesien veröffentlicht der WWF am gestrigen Mittwoch eine Studie über die Zerstörung von Meeresgebieten, speziell dem sogenannten „Coral Triangle“ in Südostasien. Das Ergebnis des Reports “The Coral Triangle and Climate Change“: Wenn die Welt nicht bald effektive Lösungen gegen den Klimawandel bereitstellt, werden die Korallenriffe im Korallendreieck bis zum Ende dieses Jahrhunderts verschwunden sein. - Experten: Klimawandel größte Gefahr für Gesundheit (14.05.2009)
London - Der Klimawandel stellt nach Ansicht britischer Experten die größte Gesundheitsgefahr für die Menschheit im 21. Jahrhundert dar. Die globale Erwärmung bringe andere Infektionsmuster oder neue Ausbreitungsgebiete für Krankheiten hervor, die von Insekten übertragen werden. - Bedrohung für Meerestiere: Die Todeszonen unter Wasser werden mehr und größer (21.04.2009)
CO2-Zunahme und Sauerstoff-Abnahme macht Tiefseetieren das Atmen schwer
- Klimawandel verlängert die Reise für Zugvögel (15.04.2009)
London - Der Klimawandel wird Zugvögel zu zunehmend längeren Reisen in ihre Brutgebiete zwingen. - Arktikstaaten: Eisbären bis 2100 vielleicht ausgerottet (19.03.2009)
Oslo/Tromsø - Die fünf Arktis-Länder haben zum Abschluss einer Konferenz gemeinsam vor einer drohenden Ausrottung der Eisbären bis 2100 gewarnt. Rettung für das größte Landraubtier sehen sie nur im Stopp des Klimawandels. - Geheimverhandlungen über Rettung der Eisbären: «Es eilt» (17.03.2009)
Tromsø/Frankfurt - Hinter verschlossenen Türen wollen die Polarstaaten neue Wege zur Rettung der akut vom Klimawandel bedrohten Eisbären finden.