Die Stiftung Klimarappen führt 2009 zwei weitere Auktionen für Schweizer CO2-Emissionsreduktionsprojekte durch. Projekte können bei der Stiftung vom 1. bis 30. April sowie vom 1. bis 30. Oktober eingereicht werden. Die Projekte müssen aus den Bereichen Treibstoffe, Raumwärme, Prozesswärme oder Abwärmenutzung stammen und in der Periode 2009 bis 2013 mindestens 1'000 Tonnen CO2 reduzieren. Die Betriebsaufnahme muss spätestens am 1. Januar 2011 erfolgen. Die näheren Bestimmungen und Kriterien finden sich in der Wegleitung zum Antragsformular, welches unter www.stiftungklimarappen.ch elektronisch einzureichen ist.
Auslöser für den Beschluss der Stiftung, das Auktionsprogramm zu verlängern, waren die zahlreichen Anfragen zur Unterstützung weiterer CO2-Emissionsreduktionsprojekte. Neu bezahlt die Stiftung auch für im Jahr 2013 erzielte CO2-Emissionsreduktionen eine Abgeltung, um einen genügenden Anreiz für die Umsetzung von Projekten zu schaffen. Die Stiftung rechnet diese Emissionsreduktionen nicht an die Erfüllung ihres bestehenden Vertrages mit dem Bund an, sondern erwirbt sie als freiwillige Leitung im Dienste des Klimaschutzes.
Von Mitte 2006 bis Ende 2008 hat die Stiftung in 8 Auktionsrunden nahezu 300 000 Tonnen CO2-Emissionsreduktionen aus 62 Projekten ersteigert. Gegenwärtig sind im Inland rund 2,5 Mio. Tonnen CO2-Emissionsreduktionen im Zeitraum 2008 bis 2012 vertraglich gesichert.

