Das definierte Treibhausgaspotential von Methangas (CH4) liegt gegenüber CO2 um den Faktor 21 höher, daher ist unter dem Gesichtspunkt des Klimaschutzes die Verbrennung von Methangas der kalten Emission vorzuziehen.
Die Emissionseinsparung summiert sich über die Laufzeit von vier Jahren (2009-2012) auf voraussichtlich rund 39.200 t CO2-Äquivalente. Der Wert eines ERU liegt aktuell bei etwa 13,- €.
Durch die Veräußerung der Emissionszertifikate kann Evonik New Energies den Bau und Betrieb der Heißfackel refinanzieren.
Das Projekt ist als Grubengasprojekt in Deutschland in dieser Form einzigartig. Es ermöglicht eine Minderung von Treibhausgasen, die kosteneffizient, jedoch ohne CO2-Handel nicht realisierbar ist. Die Deutsche Emissionshandelsstelle (DEHSt) gab der Projektidee als JI-Projekt nach der Prüfung durch den TÜV-Süd Ende Juli ihre Zustimmung.
In anderen Sektoren gibt es in Deutschland bereits registrierte JI-Projekte, insbesondere in der chemischen Industrie (Verringerung von N2O-Emissionen) sowie im Bereich der Effizienzsteigerung bei kleinen Kesselanlagen.

