Immerhin hat die DEHSt bis Ende Oktober 2009 bereits 167 CDM- und 15 JI-Projekten zugestimmt. Für weitere 250 Projekte ist die Genehmigung noch in der Pipeline der DEHSt, weltweit sind 1.882 CDM-Projekte registriert.
Gelingt es der Staatengemeinschaft nicht, in Kopenhagen diese Instrumente auf neue rechtliche Beine zu stellen, wäre dies nicht nur ein großer finanzieller Verlust, sondern auch ein großer Verlust für den Klimaschutz. So spart z.B. ein Projekt zur Lachgasreduktion in der chemischen Industrie jährlich umgerechnet 800.000 t CO2 ein. Geht man von einem – sehr gering angesetzten – Zertifikaterlös von € 3,30 und Investitionskosten von € 10 Mio. aus, erreicht man eine Kostendeckung schon binnen drei Jahren.
Auch die im Falle eines Scheiterns erwarteten Preiseffekte bereiten vielen Betreibern Sorge: Entfällt die Möglichkeit, Deckungslücken bei der Ausstattung mit Emissionsberechtigungen durch preislich günstigere Zertifikate aus Klimaschutzprojekten zu decken, so liegt es nahe, dass die Preise bei hoher Nachfrage schnell möglicherweise erheblich steigen.

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