Die Methodologie ermöglicht in Energieversorgungskraftwerken die Zufeuerung von Biomasse, um dadurch einen Teil der Hitze für die Dampfkessel bereitzustellen. Die Zufeuerung von Biomasse führt zu einer Reduzierung der Emissionen, indem die Energie ersetzt wird, die sonst durch fossile Brennstoffe erzeugt und zugeführt würde. Biomasserückstände werden dem CDM EB [Download als PDF hier] zufolge als eine Quelle erneuerbarer Energien angesehen. Diese Methodologie setzt jedoch voraus, dass die Versorgung mit Biomasse in einer nachhaltigen und umweltverträglichen Weise erfolgt.
EcoSecurities hat für viele Sektoren und Technologien Methodologien entwickelt, z.B. für erneuerbare Energien, Wiederaufforstung, Elektrizitätserzeugung durch Erdgas, Kompostierung, industrielles Abwassermanagement, Behandlung von Elektrogeräten, Reduzierung von Deponiegasen und Energieeffizienz in der Metallurgie. Nahezu 20% aller gültigen Methodologien für grossangelegte CDM-Projekte gemäss dem CDM wurden von EcoSecurities entwickelt oder bearbeitet.
Paul Soffe, Associate Director bei EcoSecurities, bemerkte: "Die Zufeuerung von Biomasse ist eine sehr wichtige Technologie, um bei Kohlekraftwerken Treibhausgase in einem grossen Umfang zu reduzieren. Die Zufeuerung wurde in Europa flächendeckend eingesetzt und beginnt nun auch, sich in den USA zu entwickeln. Die Versorgungsmärkte für feste Biomasse sind jedoch immer noch unterentwickelt, dies hat einen umfassenderen Einsatz der Zufeuerung eingeschränkt. Die Genehmigung dieser Methodologie wird dazu beitragen, in den Entwicklungsländern die Produktion von erneuerbaren Energien zu erhöhen und die finanziellen Mittel, die für die Einführung von Zufeuerungsprojekten erforderlich sind, in Länder, deren Wirtschaft weiterhin stark von der Kohle abhängig ist, insbesondere China, Indien und Südafrika, zu lenken."

