An diesen programmatischen Projekten wie etwa JIM.Hessen können Gewerbe- und Industrieunternehmen mit einer geplanten Umstellung auf eine Erdgas- und Biomassefeuerung zur Wärmeerzeugung teilnehmen.
Das Umfrageergebnis zeigt eine durchweg positive Grundhaltung gegenüber den Programmansätzen. Die Projektträger bemängeln zwar die politische Unsicherheit hinsichtlich der Programmlaufzeit und weisen auf Probleme bei der Vermittlung von Programminhalten auf Grund deren Komplexität hin, wünschen sich aber dennoch eine Weiterentwicklung und Fortführung der Programme.
Die von FutureCamp Climate befragten Teilnehmer aus den verschiedenen laufenden programmatischen JI-Projekten bilden einen repräsentativen Querschnitt aus Privatwirtschaft und öffentlicher Hand. Sie gaben sowohl bei der Frage nach der Teilnahmemotivation als auch bei den Gründen für eine Anlagenumstellung an, dass der Klimaschutzgedanke und der finanzielle Anreiz aus den Erlösen der generierten Emissionsminderungszertifikate die wichtigste Rolle spielen - interessanterweise mit einer stärkeren Gewichtung der CO2-Einsparung.
Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass stabile politische Rahmenbedingungen für die Fortsetzung der programmatischen JI Projekte, welche in erster Linie die Kontinuität und damit die finanziellen Attraktivität der Programme sicherstellen, am wichtigsten bleiben.
Um die laufenden programmatischen Emissionsminderungsprojekte zu verbessern und auch zukünftig zu ihrem vollen Potential für Umwelt und Wirtschaft zu verhelfen, sollte ein Kerngedanke des programmatischen Ansatzes vorangebracht und der aufwändige Zusätzlichkeitsnachweis weiter vereinfacht bzw. durch alternative Nachweismöglichkeiten ergänzt werden.
Eine Kurzzusammenfassung der Ergebnisse der Befragung erhalten Sie auf den Seiten von Future Camp Climate.

