Die - rechtlich nicht bindenden - Vereinbarungen auf dem Kopenhagener Klimagipfel seien zwar ein «Schritt in die richtige Richtung», sagte UNEP-Direktor Achim Steiner. «Aber selbst bei den besten Schätzungen sollte niemand annehmen, dass das ausreichen wird.» Die Selbstverpflichtungen der Gipfelteilnehmer, die Emissionen zu senken, genügten nicht.
Der UNEP-Jahresbericht stellte zudem einen Zusammenhang zwischen Rohstoffknappheit, Umwelt- und Klimaveränderungen und einer Häufung von Katastrophen und Konflikten her. So hätten 40 Prozent der bewaffneten Konflikte im vergangenen Jahr eine direkte Verbindung zur Konkurrenz um natürliche Ressourcen, heißt es darin.
Von Mittwoch an beraten auf Bali Umweltminister aus aller Welt über Umweltprobleme.
Quelle: dpa
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