China hatte sich bei der Vertragsstaatenkonferenz in Kopenhagen dazu verpflichtet, bis zum Jahr 2020 den Anteil an nicht fossilen Treibstoffen in seinem Energiemix auf 15% von derzeit 8,3% anzuheben. Die CO2-Emissionen sollen um 40% bis 45% je Einheit des Bruttosozialproduktes gesenkt werden.
Man werde sich hauptsächlich auf die Entwicklung der Wasser- und Atomkraft konzentrieren, um diese Ziele zu erreichen. Geplante Bauvorhaben sollen bis spätestens 2015 begonnen werden. China verfügt über 22 Mio Kilowatt installierter Windkraft und ist damit hinter den USA und Deutschland die Nummer Drei weltweit. Führend sei China bei den Neuinstallationen im vergangenen Jahr gewesen, mehr als 10 Mio KW seien hinzugekommen.
China betreibt derzeit elf Atomreaktoren, das entspricht weniger als 2% der installierten Gesamtkapazität, 21 Atomkraftwerke sind im Bau. China will nach seinen Angaben die internationale Zusammenarbeit im Energiesektor intensivieren und in der Provinz Guangdong weitere LNG-Terminals bauen.

