In einer gemeinsamen Erklärung bekräftigten die rund 800 Teilnehmer aus den 53 Mitgliedsstaaten der europäischen WHO-Region, im kommenden Jahrzehnt bekannten umweltbedingten Gesundheitsgefahren vor allem auch in den ärmeren Mitgliedstaaten verstärkt entgegenzutreten und zudem neue Risiken als Folgen des Klimawandels wirksamer zu bekämpfen.
«Ein wesentlicher Teil der Bevölkerung in der Region leidet an umweltbedingten Gesundheitsproblemen. Schwache Bevölkerungsgruppen wie Kinder, Schwangere und sozial benachteiligte Menschen sind besonders betroffen», erklärte der Europäische Kommissar für Gesundheit und Verbraucherpolitik John Dalli am Freitag. Hier sei vor allem die Politik gefragt. Der EU-Kommissar versprach unter anderem, innerhalb der Europäischen Union, die Aufmerksamkeit verstärkt auf gesundheitliche Konsequenzen der Umweltbedingungen zu lenken.
Die Regierungen versprachen, die gesundheitsschädlichen Folgen des Klimawandels in Angriff zu nehmen. Sie sagten auch zu, durch vermehrte Investitionen in neue Technologien und grüne Arbeitsplätze die Gesundheit stärker zu berücksichtigen. Die nächste WHO-Konferenz zu Umwelt und Gesundheit soll im Jahr 2016 stattfinden.

