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Chinas Emissionen erreichen Höhepunkt früher (13.04.2010)

Die chinesischen CO2-Emissionen dürften ihren Kulminationspunkt bereits zwischen 2020 und 2035 erreichen und damit um zehn Jahre früher als bislang angenommen. Das schreibt Han Wenke, Leiter des Energieforschungsinstituts der Nationalen Entwicklungs- und Reformkommission NDRC, in einem Beitrag für einen internen Newsletter für State Grid Corp.

Der Minister für Wissenschaft udn Technologie Wan Gang hatte im Dezember von einem Höhepunkt zwischen 2030 und 2040 gesprochen.

Bild: Pixelio/elephDas NDRC hat ein Kontrollprogramm für Emissionen entwickelt. Dieses soll in drei 15-Jahres-Zeiträumen dafür sorgen, dass aus Hochemissionsquellen nach und nach Niedrigemissionsquellen werden. Zwischen 2005 und 2020 dürfte die CO2-Intensität - die CO2-Emissionen je Einheit des Bruttosozialprodukts - deutlich zurückgehen, obwohl das Gesamtvolumen der CO2-Emissionen weiterhin steigen wird.

China will bis zum Jahr 2020 die CO2-Intensität um 40% bis 45% unter das Niveau von 2005 drücken. Der Anteil der nicht fossilen Treibstoffe soll bis 2020 bei 15% liegen. Im Rahmen dieser Pläne sollten die CO2-Emissionen zwischen 2020 und 2035 am höchsten sein. Zwischen 2035 und 2050 sollen die Emissionen - getragen durch die früheren Anstrengungen - jährlich weiter abnehmen. Die Abhängigkeit von besonders emissionsstarken Quellen sollte bis 2050 auf 36% sinken, sagte Wenke. Als besonders wichtig für das Erreichen dieses Ziels nannte Han die Entwicklung der Atomkraft und der erneuerbaren Energien. (DJ)


Quelle: djnewsletters.de / Dow Jones TradeNews Emissions

© Bild: Pixelio/eleph



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