Co2-Handel.de - Das Portal zum Emissionshandel und Klimaschutz
Sie sind hier: Home » Politik » Weltweit
Seite empfehlen

Solarergie für Brasiliens WM-Fußballstadien (12.07.2010)

Sommer, Sonne, Sport – und Solarenergie: Für die Fußball-WM 2014 werden in Brasilien die Stadien auf erneuerbare Energien umgerüstet

Mauro Passos stand im Fußball-Stadion, als ihm eine zukunftsträchtige Idee kam. Wie so oft in Brasilien war die Temperatur auf fast unerträgliche Höhen geklettert. Warum also, dachte sich Passos, nicht die gewaltige Kraft der Sonne für die Fußball-WM 2014 nutzen und die Stadiondächer mit Solarenergie ausrüsten? Die Idee für die Initative América del Sol war geboren.

Maracana-Stadion Brasilien Bild: GTZDie Potentiale für Sonnenenergie sind in Brasilien groß. Die Wirtschaft wächst seit Jahren und blieb selbst von der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise fast unbeeindruckt. Auch die Bevölkerungszahl steigt und wird im WM-Jahr 2014 bei 200 Millionen liegen. Entsprechend stark steigt der Energiebedarf in dem südamerikanischen Land. „Brasilien setzt auf erneuerbare Energien und produziert bereits Strom aus Biomasse, Wasser- und Windkraft“, berichtet Dirk Assmann von der GTZ in Brasilien. „Aber die Nutzung der Solarenergie steckt noch in den Kinderschuhen.“ In Deutschland wird fast 30 Mal so viel Strom aus Sonnenkraft produziert wie in Brasilien. Dabei gibt es selbst in Porto Alegre, wo das Wetter schlechter ist als an allen anderen brasilianischen WM-Standorten, 40% mehr Sonnenstrahlung als im sonnenverwöhnten München.

Für sein ambitioniertes Projekt konnte Mauro Passos, Leiter der Nichtregierungsorganisation Instituto Ideal (Institut für die Entwicklung alternativer Energie in Lateinamerika) schnell Partner aus Brasilien und Deutschland gewinnen. Energievorsorger und Stadionbetreiber reisten nach Deutschland, um sich unter anderem im Bremer Fußballstadion von der Effizienz und Zuverlässigkeit der Solartechnik zu überzeugen. „Der Umbau des Mineirão-Stadions in Belo Horizonte, in dem wahrscheinlich das WM-Eröffnungsspiel stattfindet, wird Anfang 2011 beginnen“, so Dirk Assmann. „An weiteren Orten läuft die Planung auf Hochtouren.“ Im Auftrag des BMZ begleiten und finanzieren GTZ und die KfW Entwicklungsbank den Umbau der Stadien. Deutsche Unternehmen liefern dafür die Technologie.

Fußball ist eine Leidenschaft der Brasilianer – im Jahr 2014 können sie diese Begeisterung im eigenen Land leben. Gleichzeitig wird Brasilien sich der Weltöffentlichkeit als modernes Land präsentieren. Mauro Passos und die 200 Millionen Brasilianer werden zufrieden sein.


Quelle: GTZ



Ihr Partner für den CO2-Fußabdruck:

Ihr Partner für den CO2 Fußabdruck: klimAktiv


10.02.2012

Tschechien hadert mit Ökostrom-Welle aus Deutschland

Kanadisches Unternehmen sucht in deutschen Meeresschutzgebieten nach Öl

Zukunftsthema 'Urbanisierung' forcieren: Messe 'Urbantec' im Jahresturnus

»Grünes« Energie-Management für Europas Häfen

Nachhaltigkeit entlang der Wertschöpfungskette in Autoindustrie steigern

Deutschland hilft beim Klimaschutz in Westafrika

Sind Kaltwasserkorallen Anpassungskünstler an den Klimawandel?

09.02.2012

'Ausgezeichnete' Klimaanpassung

«AKW-Dinosaurier» Fessenheim bleibt in Betrieb

Großinvestoren zwingen Unternehmen zur Offenlegung von Klimarisiken

Welches Marktdesign braucht die Energiewende?

Energiebranche fürchtet herben Rückschlag bei Energiewende

Gletscher und Eiskappen schmelzen weniger stark als vermutet

Kurth: Versorgungssicherheit mit Strom garantiert - schneller Netzausbau dringend

Umwelthilfe: versprochene Bürgerbeteiligung des Innenministeriums unzureichend

08.02.2012

Strategie soll den Wald für die Zukunft fit machen

Paket zur Gebäudesanierung droht zusammenzuschmelzen - Keine Einigung

Ozeanerwärmung lässt Seeelefanten bei der Jagd tiefer tauchen

Klimastudien sagen kältere Winter in Europa voraus

Durchbruch beim Abfallgesetz - Entsorgungswirtschaft will klagen

Frankreich braucht «Stromhilfe» aus Deutschland

DIW-Studie: CCS-Technologie ist für die Energiewende gestorben

07.02.2012

Deutschland bleibt auch bei dieser Kälte Stromexporteur - dank Ökostrom

Bosch verschiebt Baustart für Solarfabrik in Malaysia

Verbandsrecherche: 87 Prozent der Energieversorger bieten Energieberatung

Löscher: Siemens wird Gewinner der Energiewende sein

EEX führt CO2-Produkte für Luftfahrtindustrie ein

Klimafolgen besser abschätzen: Forscher vergleichen Simulationen aus aller Welt

Baden-Württemberg bringt Klimaschutzgesetz auf den Weg

06.02.2012

Fällt Klimakatastrophe aus? - Vahrenholt stellt Buch vor

Nordseesturmfluten im Klimawandel

China boykottiert Klimaabgabe für seine Airlines - EU bleibt hart

EEX Handelsergebnisse für Emissionsberechtigungen im Januar

Ökoenergie-Ausbau ersetzt Brennstoffimporte in Milliardenhöhe

Stromnetze trotzen Kälte - Leitungen stabil

05.02.2012

Greenpeace-Chef zum Klimawandel: Die Zeit läuft uns davon