Dank des starken Exports kommt die deutsche Wirtschaft schneller als erwartet aus der Krise. Die Ausfuhren würden 2011 um rund acht Prozent wachsen, heißt es in einer Umfrage bei den Experten der deutschen Auslandshandelskammern (AHKs) in 80 Ländern. Der Rekordwert aus dem Jahr 2008, als die Exporte sich auf 984 Milliarden Euro beliefen, werde in greifbare Nähe rücken.
Wachstumsbranche Umwelttechnik
Neue Chancen für die Exporteure sieht der DIHK durch den Klimaschutz und den Ausbau der erneuerbaren Energien: «In den nächsten Jahren wird Umwelttechnik die Branche sein, in der weltweit die größten Zuwachsraten für die deutsche Exportwirtschaft erzielt werden können. Gefragt nach den Branchen mit besonders hohen Wachstumspotentialen, haben vier von fünf AHKs die Umwelttechnik genannt. Diese Tendenz zieht sich durch alle Weltregionen.», sagte DIHK-Außenwirtschaftschef Axel Nitschke in Berlin.
Die Handelsbeziehungen mit China würden immer wichtiger. «Wir beziehen aus keinem anderen Land mehr Waren als aus der Volksrepublik.» Aus Fernost kommen vor allem Textilien, Spielzeug, Elektronik und Maschinen.
Wegen der besseren Konjunkturentwicklung rechnen die Experten damit, dass Deutschland im nächsten Jahr so viel importiert wie noch nie - nämlich Waren im Wert von 808 Milliarden Euro.

