Zudem schlug er vor, dass sich die G20-Gruppe künftig verstärkt mit Fragen der Entwicklung und des Klimaschutzes beschäftigen solle.
Als Hauptthemen der im November beginnenden französischen G20-Präsidentschaft nannte der Sarkozy die Reform des internationalen Währungssystems, die Lösung des Währungsstreits mit China und die extremen Preisschwankungen im Bereich der Agrarrohstoffe. Letztere seien eine Katastrophe, sagte der Präsident und erinnerte an vergangene Aufstände hungriger Menschen in Entwicklungsländern.
Das nächste G20-Treffen ist für den 11. und 12. November in Seoul unter südkoreanischer Leitung geplant. Danach übernimmt Frankreich für ein Jahr die Präsidentschaft der Gruppe der stärksten Industrienationen und aufstrebenden Volkswirtschaften wie China, Indien und Brasilien.

