Diese Aussage stützt sich auf die Ergebnisse des IEA GHG Weyburn-Midale CO2 Monitoring and Storage Project. Dieses hat die Aussage einer Studie von Petro-Find Geochem Ltd., die CO2-Leckage sei auf die CO2-Speicherung in Weyburn zurückzuführen, in einer Stellungnahme zurückgewiesen. Die aufgeführten Argumente von Petro-Find Geochem Ltd. für die ,Leckage-Theorie' wurden auf Grundlage ausgiebiger wissenschaftlicher Forschungstätigkeiten Punkt für Punkt entgegnet.
Mit diesen Argumenten von Leckage aus dem CO2-Speicher zu sprechen, ist wissenschaftlich nicht haltbar. Allerdings konnte von den Betreibern der Beweis noch nicht geführt werden, der Speicher sei dicht. So stellt sich gegenwärtig dar, dass das nachgewiesene CO2 durch die Umwandlung von Kohlendioxid und Methan aus dem Boden durch Mikroben verursacht sei.
Gerade jetzt in Zeiten, in denen die Technologie der CO2-Speicherung noch im Demonstrationsmaßstab angewandt wird, ist es wichtig, alle Anzeichen auf Leckagen wissenschaftlich zu untersuchen. Im kanadischen Fall müsse noch intensiver untersucht werden, was wirklich stattfand. Nur so kann in der Bevölkerung Vertrauen in diese Technik entstehen.
Dies ist auch für Deutschland wichtig. Denn obwohl sich Germanwatch gegen neue Kohlekraftwerke ausspricht (egal, ob diese ohne oder mit CO2-Speicherung und -Abscheidung versehen sind oder nicht), ist die CO2-Speicherung in Deutschland vermutlich in Verbindung mit industriellen Prozessemissionen einzusetzen, um die ambitionierten starken Emissionsreduktionen zu erreichen.
Bezug: Die Antwort von IEA GHG steht unter http://www.ptrc.ca/siteimages/Summary%20of%20WMP%20Response.pdf
[*] s. die 3 Links unter dem Text
http://fr-online.de/-/1473244/6604438/-/
[**] http://www.heise.de/tp/blogs/2/149089

