Unter anderem sollen dafür Subventionen für fossile Brennstoffe auslaufen. Erneuerbare Energien sollen sich im Wettbewerb gegen Öl, Gas und Kohle behaupten können. Im Gesetz ist auch der Handel mit Zertifikaten vorgesehen, wie die Organisation Responding to Climate Change (RTCC) auf ihrer Webseite schreibt.
Bis 2020 sollen die Emissionen des Landes um 30 Prozent zurückgehen. Bis 2024 sollen 35 Prozent des Strombedarfs aus sauberen Energiequellen gespeist werden. Mexiko gilt derzeit als elftgrößter Emittent des Treibhausgases. Bis 2050 könnte das Land noch einige Plätze im Ranking der größten Luftverschmutzer gutmachen, befürchten die Umweltschützer.
Während Vertreter aus der Stahl- und Kohleindustrie des Landes sich gegen das Gesetz ausgesprochen hatten, begrüßten ausländische Unternehmen die Gesetzesinitiative, um Vertrauen in grüne Investitionen in dem Land zu schaffen. Für Samatha Smith, Leiterin der Klima- und Energieinitiative der Umweltorganisation WWF, ist an der Entwicklung besonders interessant, dass Mexiko nicht wirklich ein reiches Land ist. Etwa 40 Prozent der Bevölkerung leben nach Angaben der mexikanischen Regierung in Armut. "Regierung und Parlament haben erkannt, dass ein Ende der Armut und Wirtschaftswachstum viel schwieriger zu erreichen sein werden, wenn nichts gegen den Klimawandel getan wird", schreibt sie auf der WWF-Internetseite. (DJ/sir)

