Die Agentur für erneuerbare Energie wurde dafür mit rund 3,2 Millionen australischen Dollar (2,6 Millionen Euro) ausgestattet, die in Form von Spenden und finanzieller Unterstützung ausgeschüttet werden sollen. Die kürzlich neu gegründete Clean Energy Finance Corp, die mit 10 Milliarden Dollar ausgestattet wurde, soll Unternehmen unter die Arme greifen, die innovative Ideen für saubere Technologien vorweisen können. Alles in allem stünden in den kommenden 40 Jahren rund 100 Milliarden Dollar für erneuerbare Energiequellen wie Sonne, Wind und Geothermie zur Verfügung, kündigte Swan an.
Prognosen des Finanzministeriums zufolge dürfte der Anteil der Energie aus erneuerbaren Quellen von derzeit zehn Prozent auf 40 Prozent im Jahr 2050 steigen. Offizielle Daten zeigten zudem, dass die Bergbauunternehmen nachwievor in ihren Sektor investierten - der CO2-Steuer und der neuen Bergbausteuer zum Trotz. Beide Instrumente traten zum 1. Juli in Kraft. Die Investitionen in den Bergbau dürften im eben begonnenen Fiskaljahr auf 119 Milliarden Dollar steigen. 2010/2011 lagen die Investitionen bei 47 Milliarden Dollar, 2011/2012 dürften sie 86 Milliarden Dollar erreicht haben. Für den Lobbyverband Clean Energy Council ist der Start der CO2-Steuer ein wichtiger Schritt bei der Fortentwicklung des heimischen Energiesektore. Das sollte die Konsumenten langfristig vor höheren Stromkosten schützen, hieß es.

