Die Brüsseler Behörde genehmigte am Dienstag die Investitionsbeihilfe. Die Vorteile für die Umwelt würden die potenziellen Wettbewerbsverzerrungen bei weitem überwiegen, entschied die Kommission. Der Ausstoß von Kohlendioxid (CO2)in der Stahlindustrie werde erheblich sinken.
Im Rahmen eines internationalen Kooperationsprojekts setzt ArcelorMittal in dem Werk ein neuartiges Verfahren erstmals großtechnisch ein. Es soll den C02-Ausstoß bei der Stahlproduktion verringern. Das Know-How werde allen Partnern des Projekts zugute kommen, berichteten die Brüsseler Wettbewerbshüter.
Nach dem Test in Eisenhüttenstadt soll eine größere Anlage im französischen Florange erprobt werden. Nach Ansicht der EU-Kommission ist die Finanzspritze des Staates nötig, da der Konzern das Verfahren sonst nicht einsetzen würde. Der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit sei gewahrt.

