Straßburg - Die Industrie in der EU muss den Ausstoß von Schadstoffen noch drastischer reduzieren. Das EU-Parlament verabschiedete am Mittwoch in Straßburg mit großer Mehrheit strengere Grenzwerte für solche Abgase. Unternehmen sollen von 2016 an nur noch eine bestimmte Menge an Stickoxiden, Schwefeldioxiden und Staubpartikeln ausstoßen. Gleichzeitig können die Mitgliedstaaten die Laufzeiten für Kraftwerke aber verlängern und in besonderen Fällen von den Regeln ausgenommen werden.
Der Rat, in dem die 27 EU-Mitgliedsstaaten vertreten sind, muss die Richtlinie noch annehmen, bevor die Staaten sie in nationales Recht umsetzen. Das Gesetz soll den Umwelt- und Gesundheitsschutz verbessern. Es betrifft rund 52 000 Industrieanlagen in der EU, darunter auch Raffinerien und Schweinezuchtanlagen. Das Parlament votierte mit 639 Stimmen bei 35 Nein-Stimmen für das Gesetz. Die Richtlinie führt sieben Umweltschutz-Gesetze zusammen.
In einer Übergangszeit dürfen die Staaten bis 2020 aber Großverschmutzer, wie Großfeuerungsanlagen und fossile Kraftwerke, weiter betreiben. «Die Debatte über Großfeuerungsanlagen ist ein europäisches Trauerspiel», kritisierte der Berichterstatter Holger Krahmer (FDP). «Nationale Übergangspläne für über zehn Jahre sind nichts anderes als eine Lizenz für Umweltverschmutzung durch uralte Kohlekraftwerke. Mitgliedstaaten, die die Anforderungen bereits erfüllen, werden für ihr zeitiges Handeln bestraft.»
09.09.2010
21.10.10: Energieeffizienz in Gebäuden in Bulgarien und Rumänien
TEHG-Entwurf beseitigt Unsicherheit bei Minderungszertifikaten nicht
London soll Zentrum für grüne Investitionsbewegung werden
08.09.2010
Verärgert: Österreich will Sondertreffen mit Deutschland zu Atom
Deutsch-chinesische Kooperation will Satellit zur Treibhausgas-Überwachung entwickeln
LobbyControl fordert Offenlegung von Atom-Vertrag
CO2-Abscheidung – eine ‚Energiebrücke’ ins Nichts?
Windbranche fürchtet nach Atom-Deal Flaute
Klimaschutz: Schifffahrt will weltweit weg vom Schweröl
07.09.2010
Hauseigentümer kritisieren «Sanierungs-Zwang»
Telekom gibt Startschuss für Aufbau intelligenter Stromnetze
BDEW zum Energiekonzept: Vor allem der Wettbewerb und KWK kommen zu kurz
Der Atomdeal spaltet die Republik
Schweiz will Schutz der Biodiversität verstärken
Kommission startet Umfrage über EU-Politik zur biologischen Vielfalt
Biologisch vielfältige Wälder lohnen sich auch im Klimaschutz - Kritik an REDD
Deutschland und Japan arbeiten bei Elektromobilität zusammen
Emissionsreduktion durch Smart Meter bislang kaum möglich
Nach Atomkompromiss: Kommunale Versorger wollen Ausgleich
06.09.2010
Der Kampf um den Atomdeal beginnt erst
Europa ist bei der Atomenergie gespalten
Klimawandel gefährdet ausreichende Pflanzenbestäubung
EEX Handelsergebnisse für CO2-Emissionsrechteim August
Wissenschaft will alte Satellitendaten für künftige Klimaforschung nutzen
Brüderle und Röttgen legen Energiekonzept vor
WWF legt Analyse durch Ökoinstitut vor: Energiewende ausgebremst
Italien passt Solarförderung an Marktgegebenheiten an
Einigung bei Laufzeitverlängerung für deutsche Kernkraftwerke
05.09.2010
CO2-Abscheidung: Vielversprechende Test-Ergebnisse
Energiedebatte lässt Wüstenstrom-Projekt außen vor
Schwarz-Gelb spielt bei Atom auf Risiko
04.09.2010
Ontario/Kanada: Kohleausstieg für 2014 beschlossen
03.09.2010
Regierung bei Atomfrage auf der Zielgeraden
Regierung kommt bei Energiekonzept in Sachen Energieeffizienz voran
Ermittler sichern Millionen bei Umsatzsteuerbetrügern
UN: Berlin muss über eine Milliarde für Klimaschutz zahlen
Schweizer Erfolgsbilanz: 46 Fernwärmenetze mit erneuerbarer Energie gehen in Betrieb
Siemens ermittelt Deutschlands grünste Stadt
Zeitung: Wulff sieht Grenze für AKW-Laufzeiten bei neun Jahren
02.09.2010
«Süddeutsche»: Umweltministerium rügt Atomgutachten
UN erwarten erste Geldmittel für Klimaschutz
Klimawandel begünstigt Hurrikan-Entstehung
Koalition will Atomfrage am Sonntag abräumen
Klimawandel: Durchschnittstemperaturen steigen, mehr heiße Tage
Es fehlt ein faires und grünes Handy : Germanwatch fordert mehr Nachhaltigkeit
Ökodesign-Richtlinie: 'Top Runner'-Prinzip ist Leitbild
Autoexperten: Industrie könnte viel klimafreundlichere Pkw bauen