Denn die benötigt der Markt als Sicherheitsnetz für die schwankende Einspeisung erneuerbarer Energien. Großbritannien will durch Beschleunigungsverfahren erreichen, dass über die neuen Regelungen erste CO2-sparende Projekte bereits 2014 gefördert werden können.
Zudem will die Regierung sicherstellen, dass neue Kraftwerke einen Deckel für ihren CO2-Ausstoß vorgegeben bekommen, damit neue Kohlekraftwerke gleich zu Beginn mit der Technologie zum Abscheiden und Speichern von CO2 (CCS) ausgestattet werden.
Das sollte Investoren beruhigen, die Geld in Erneuerbare am britischen Markt stecken wollen. Berichte, dass sich die Gesetze verzögern könnten, sind damit erst einmal vom Tisch. Allerdings fehlen nach Ansicht von Gordon Edge vom Handelsverband RenewableUK noch viele Details der Regierungspläne, bevor Unternehmen endgültige Investitionsentscheidungen fällen können.
Die Energiegesetze sind der Pfeiler der Regierungspläne, um Anreize für Neuinvestitionen zu setzen. 200 Milliarden britische Pfund sollen in den kommenden zehn Jahren in die alternde Energieinfrastruktur fließen. Teil der Pläne sind große Offshore-Windparks, Kernkraftwerke und neue Gas-und Kohlekraftwerke mit CCS-Technik. Allerdings sind die Kosten für diese neuen Technologien noch hoch.

