Das teilte die für Regionalpolitik zuständige EU-Kommissarin Danuta Hübner am Mittwoch in Brüssel mit. In Deutschland gehe etwa die Hälfte des Geldes an Energien aus Biomasse, Wind, Solartechnik und Wasserkraft. Die andere Hälfte stehe als Förderung von Energieeffizienz-Projekten bereit.
Insgesamt umfasst das Förderpaket für die europäischen Regionen 9 Milliarden Euro für die Zeit bis 2013. Die EU steigert mit dem neuen Programm ihre Klimaschutzanstrengungen erheblich: In der vergleichbaren Finanzperiode 2000 bis 2006 gab die Union nur 1,5 Milliarden Euro dafür aus. «Vor allem in den Randgebieten wird dies auch zur Schaffung von neuen Arbeitsplätzen führen», sagte Hübner. Über die Verwendung der Gelder soll direkt in den einzelnen Regionen entschieden werden. «Wir sind da flexibel. Jede Region kann das machen, was sie für richtig hält», sagte die polnische Kommissarin.
Die EU-Kommission hatte Ende Januar ein umstrittenes Klimaschutzpaket vorgelegt. Es sieht die Förderung erneuerbarer Energien und die Senkung des Ausstosses von Treibhausgasen vor. Bis 2020 sollen 20 Prozent des Energieverbrauches in der EU aus Biomasse, Wind-, Wasser-, Gezeiten- und Sonnenkraft stammen. Deutschland muss seinen Anteil von 5,8 Prozent aus dem Jahr 2005 auf 18 Prozent erhöhen. Im selben Zeitraum soll der Ausstoß von Treibhausgasen um 20 Prozent im Vergleich zu 1990 sinken. Die Emissionen in Deutschland sollen um 14 Prozent reduziert werden.
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