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KfW stoppt Förderprogramme Gebäudesanierung - Ramsauer: keine Nachteile für Bauherren (07.01.2010)

Berlin - Die Staatsbank KfW hat die erfolgreichen Förderprogramme zur Gebäudesanierung vorläufig stoppen müssen. Hintergrund für den ungewöhnlichen Schritt ist der bislang vom Parlament noch nicht verabschiedete Bundeshaushalt für das Jahr 2010. Das bestätigte am Donnerstag das Bundesbauministerium in Berlin. Minister Peter Ramsauer beruhigte Bauherren und Handwerk.

«Unsere Erfolgsprogramme zur Förderung energieeffizienter Gebäude laufen selbstverständlich weiter. Es gibt keine Engpässe», sagte Ramsauer der Deutschen Presse-Agentur dpa. Die kurze Verzögerung werde keinerlei Nachteile für Bauherren haben. «Die guten Konditionen gelten weiter».

Noch im Januar solle mit den Haushaltsexperten des Bundestags eine Lösung gefunden werden, damit die Gelder freigegeben werden können. Der Haushaltsausschuss soll sich am 27. Januar damit befassen.

Verbraucher, die ein Haus bauen, ihren Altbau sanieren oder eine Solaranlage aufs Dach setzen wollen, können in der Zwischenzeit wie gewohnt Anträge auf günstige Kredite oder Zuschüsse für energieeffizientes Bauen und Sanieren stellen.

Die Bundesregierung will mit der CO2-Gebäudesanierung den Klimaschutz verbessern, die Heizkosten senken und das Handwerk stützen. 2009 betrug das Fördervolumen nach KfW-Angaben rund 8,7 Milliarden Euro. Damit wurden über 550 000 Wohnungen effizient saniert oder gebaut. Der Kohlendioxid-Ausstoß wurde um 1,3 Millionen Tonnen reduziert. Der Bund stellte 2,2 Milliarden Euro zur Verfügung. Im laufenden Jahr sind rund 900 Millionen Euro eingeplant.


Quelle: dpa


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