Der Potsdamer Klimaforscher Ottmar Edenhofer forderte ein globales Abkommen, um die Erderwärmung zu stoppen. Daneben könnten nur eine «dritte industrielle Revolution», ein nachhaltiger Lebensstil und faire Zusammenarbeit mit den Entwicklungsländern die Versalzung der Ozeane oder das Abschmelzen der Polarkappen aufhalten.
«Es leiden und es sterben jetzt schon Menschen an den Folgen des Klimawandels und es trifft die Ärmsten, die nichts dafür können», sagte Sonja Weinreich vom Evangelischen Entwicklungsdienst. Sie forderte einen «Bewusstseinswandel» bei jedem Einzelnen: «Brauchen wir wirklich den frischesten Darjeeling-Tee oder die Flugmango?» Politikwissenschaftler Claus Leggewie (Essen) ergänzte: «Der Klimawandel wird sich nicht abwenden lassen, indem wir nur neue Technologien oder bessere Gesetze machen, es braucht auch die Mitwirkung der Gesellschaft.»

