Gleichzeitig soll die Initiative dazu beitragen, das Bewusstsein der kleinen und mittleren Unternehmen für die erkennbaren großen Herausforderungen zu schärfen.
Der DIHK-Präsident betonte: "Die IHKs können dank ihrer Expertise und guten, regionalen Vernetzung einen wichtigen Beitrag dazu leisten, die mittelständischen Unternehmen zu erreichen und einzubinden. Aus ihrer Nähe zu den Unternehmen können sie sehr schnell Fehlentwicklungen erkennen und Korrekturen anregen, sollten diese erforderlich werden."
Weil die Chancen, die in einer Steigerung der Energieeffizienz liegen, noch unzureichend beim Mittelstand ankommen, schlu Driftmann außerdem vor, regionale "Effizienzwerkstätten" einzurichten, in denen Unternehmen gemeinsam Projekte zur Energieeinsparung entwickeln. Hier könne an die bereits auf Bundesebene existierende Leitgruppe der "Klimaschutz-Unternehmen" angeknüpft werden. Außerdem soll das Qualifizierungsangebot für Energiemanager und -beauftrage deutlich ausgeweitet werden.
Einig seien Altmaier und Driftmann, dass die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen in Deutschland durch die Energiewende nicht leiden darf. Ziel müsse es sein, die Versorgungssicherheit zu jeder Sekunde zu gewährleisten und die Stromkosten für alle Unternehmen in Grenzen zu halten.
Der Umbau des Energiesystems sei zugleich ein großes Investitionsprogramm. Es eröffne große Chancen für alle Unternehmen. Darauf verwies der Bundesumweltminister: "Es gibt viele Unternehmen, die sich massiv engagieren, mit innovativen Lösungen Leuchttürme und Vorbilder für andere Unternehmen sind. Ich möchte, dass von diesen positiven Erfahrungen und Erkenntnissen auch andere Unternehmen profitieren können."

