Kurz nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima hatten sich noch 60 Prozent der Deutschen für den Ausbau der erneuerbaren Energien ausgesprochen, auch wenn dadurch die eigenen Energiekosten steigen. Inzwischen ist es nur noch knapp die Hälfte der Bürger.
Für die Energiewende benötigte neue Stromleitungen hatten 2011 noch 76 Prozent der Befragten auch in unmittelbarer Nähe ihres Hauses akzeptiert. 2012 waren es nur noch 69 Prozent. Ähnlich ist die Situation bei Windanlagen: Knapp zwei Drittel statt wie zuvor gut 70 Prozent würden neue Windräder in ihrer Nachbarschaft tolerieren.
Nach den repräsentativen Daten aus dem Mai stehen vor allem Ältere dem Ausbau der Erneuerbaren kritischer gegenüber. Gleichzeitig finden mehr als vier Fünftel der Bevölkerung die Nutzung von Atomkraft unverantwortlich.

