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Begeisterung der Deutschen für Energiewende lässt etwas nach (10.08.2012)

Nürnberg - Die Begeisterung der Deutschen für die Energiewende lässt einer Studie zufolge nach. Die Bereitschaft, für den Ausbau der erneuerbaren Energien höhere Stromkosten in Kauf zu nehmen oder Stromleitungen in unmittelbarer Nachbarschaft zu akzeptieren, ging binnen Jahresfrist leicht zurück. Das ist das Ergebnis einer am Freitag veröffentlichten Studie des Nürnberger Marktforschungsunternehmens GfK und des GfK Vereins.

Bild: Pixelio/Hartmut910Kurz nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima hatten sich noch 60 Prozent der Deutschen für den Ausbau der erneuerbaren Energien ausgesprochen, auch wenn dadurch die eigenen Energiekosten steigen. Inzwischen ist es nur noch knapp die Hälfte der Bürger.

Für die Energiewende benötigte neue Stromleitungen hatten 2011 noch 76 Prozent der Befragten auch in unmittelbarer Nähe ihres Hauses akzeptiert. 2012 waren es nur noch 69 Prozent. Ähnlich ist die Situation bei Windanlagen: Knapp zwei Drittel statt wie zuvor gut 70 Prozent würden neue Windräder in ihrer Nachbarschaft tolerieren.

Nach den repräsentativen Daten aus dem Mai stehen vor allem Ältere dem Ausbau der Erneuerbaren kritischer gegenüber. Gleichzeitig finden mehr als vier Fünftel der Bevölkerung die Nutzung von Atomkraft unverantwortlich.


Quelle: dpa

© Bild: Pixelio/Hartmut910



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