Bei Solarenergie denken viele automatisch an Photovoltaikanlagen. Solarthermische Anlagen geraten da leicht aus dem Blickfeld. Zu unrecht. Denn wer seine Heizungsanlage modernisiert und diese mit einem Solarkollektor auf dem Dach unterstützt, kann sparen.
Bis zu 90 Prozent des Energieverbrauchs in einem Vier-Personen-Haushalt entfallen auf Heizung und Warmwassererzeugung. Von steigenden Preisen bei Heizöl, Gas und Kohle sind deshalb alle betroffen. Eine gute Alternative ist die Solarwärme. Sie macht unabhängig von fossilen Brennstoffen. Wer davon profitiert und für welche Immobilien sie am meisten Sinn macht, erklärt die Stiftung Warentest in dem neuen Ratgeber „Solarwärme“.
Jede Kilowattstunde Sonnenwärme entlastet die Heizkostenrechnung und vermindert den Ausstoß des Klimagases CO2. Thermische Solaranlagen nutzen die kostenlose Sonnenwärme zur Deckung des häuslichen Warmwasserbedarfs und zur Raumheizung. Die Höhe der möglichen Energieeinsparung hängt vom Anlagenkonzept, seiner Auslegung, den Nutzergewohnheiten und den Verbrauchsdaten beziehungsweise dem energetischen Zustand des Gebäudes ab.
Im Buch „Solarwärme“ werden alle wesentlichen Fragen zur Solarwärme und den Kombinationsmöglichkeiten mit fossilen Kesselanlagen, Pellet-Kesseln, Fernwärme und Wärmepumpen beantwortet. Außerdem erfahren Eigentümer, was sie bei den gesetzlichen Bestimmungen beachten müssen und wie sie eine optimale Wirtschaftlichkeit erreichen.
„Solarwärme - Heizen mit der Sonne“ von Klaus Oberzig, 176 Seiten DIN A 5, Preis: 24,90 Euro, ISBN 978-3-86851-074-8. Iim Handel erhältlich oder online unter www.test.de/solarwaerme.

Die Sonne liefert die Wärme und diese lässt sich nutzen für die Heizung und die Heißwasserbereitung. Wie funktioniert Solarthermie? Welche Komponenten enthält solch ein System? Welche Konzepte gibt es? Wie rentabel sind die Anlagen? Was muss man über Betrieb, Wartung und Sicherheit wissen? Das neue Buch "Solarwärme - Heizen mit der Sonne" der Stiftung Warentest gibt Auskunft.