Um eine genauere Einschätzung der Auswirkungen des Klimawandels auf den Tourismus zu erhalten, haben das Land Oberösterreich und der oberösterreichische Tourismus eine Studie in Auftrag gegeben, die sich mit den klimatischen Einflüssen (Temperatur, Niederschlag) auf das touristische Angebot des Bundeslandes ob der Enns beschäftigt und mögliche Handlungsfelder aufzeigt. Der nun vorliegende 5. Klimafolgenforschungsbericht für Oberösterreich zeigt für den oberösterreichischen Tourismus sehr unterschiedliche Auswirkungen: verallgemeinernd ergeben sich eher Vorteile für den Sommertourismus, Nachteile dagegen sind für den Wintertourismus zu erwarten.
Überdurchschnittliche Temperaturerhöhung im Alpenbereich ist bereits jetzt signifikant, zu rechnen ist in Oberösterreich mit einem Plus von 0,5 Grad pro Dekade. In Oberösterreich wird auch bei einem weiteren Temperaturanstieg von 1-2 Grad im Mittelgebirge der Niederschlag noch als Schnee fallen. Längerfristig wird jedoch die Erwärmung zu stark sein und auch im Mittelgebirge kein verlässlicher Schneedeckenaufbau mehr erfolgen.
Die Studie empfiehlt umfassende Energieeinsparung und Umstellung auf Erneuerbare Energieträger im oberösterreichischen Tourismus sowie eine Erreichbarkeit der Tourismusregionen mittels öffentlicher Verkehrsmittel und sowie den Ausbau der sanften Mobilität in den Tourismusgebieten selbst.
Eine Zusammenfassung der Ergebnisse und die Studie selbst erhalten Sie hier (Bild anklicken)

