Die neuen Einspeisetarife sind ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Trotzdem braucht es noch weitere Verbesserungen, die bereits im Rahmen der „Energiestrategie Österreich“ diskutiert werden. Für Investoren im Bereich der alternativen Energieformen Wind, Photovoltaik, Biogas und Biomasse bedeutet die neue Ökostromverordnung wieder Planungs- und Investitionssicherheit. Die heimische Umwelttechnik kann weiter entwickelt werden und damit können zukunftsfähige Green Jobs geschaffen werden. Darüber hinaus ist die neue Tarifverordnung ein wichtiger Beitrag zur Steigerung des Anteils erneuerbarer Energie am Gesamtenergieverbrauch und damit zur Erreichung der Klima- und Energieziele Österreichs.
Die neuen Ökostromtarife im Einzelnen
Die Tarife im Einzelnen: Die Windkraft bekommt 9,7 Cent pro kWh. Bei der Photovoltaik liegt der Schwerpunkt auf gebäudeintegrierten Projekten. Bei Anlagen mit einer Leistung zwischen fünf und 20 kW beträgt die Förderung für die Kilowattstunde 38 Cent pro kWh, bei größeren Anlagen 20 Cent/kWh. Der Tarif für die Abnahme elektrischer Energie aus Anlagen auf Freiflächen mit einer Leistung zwischen fünf und 20 kW beträgt 35 Cent, darüber gibt es 25 Cent.
Biogas wird ab sofort in drei Tarifklassen mit Sätzen von 18,5 Cent/kWh für Anlagen bis 250 kW, 16,5 Cent/kWh für Anlagen bis 500 kW und 13 Cent pro Kilowattstunde für Anlagen über 500 kW gefördert. Viele Anlagen werden von einem Bonus über zwei Cent pro Kilowattstunde für die Nutzung von Abwärme profitieren. Um die vielen verschiedenen Leistungsstärken bei Biomasseanlagen entsprechend zu berücksichtigen, gibt es nunmehr sieben Klassen mit variierenden Einspeisetarifen je nach Anlagengröße. Sie liegen zwischen 14,98 und 10 Cent pro Kilowattstunde. Derzeit wird an der Energiestrategie für Österreich gearbeitet, die auch die Weichen hin zu mehr erneuerbarer Energie stellen wird. Dies teilt das Lebensministerium abschließend mit.
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