„Ich will ein Ökostromgesetz, das den Ausbau der Erneuerbaren Energie stark vorantreibt und den AnlagenbetreiberInnen Planungssicherheit gibt“, so Berlakovich. Unbedingt notwendig sei in diesem Zusammenhang, die bestehende Warteschleife bei der Anlagenerrichtung abzubauen und alle Formen der erneuerbaren Energieträger - Biomasse, Wind, Photovoltaik etc. - zu forcieren. Außerdem soll die Energieeffizienz gesteigert werden.
„Es ist wichtig, den österreichischen Strombedarf aus heimischen Quellen zu decken. Wir müssen den bestehenden Atomstrom-Anteil durch einen nachhaltigen ersetzen", so Berlakovich. Ein effektives Ökostromgesetz könne und müsse gleichzeitig auch für Wachstum, Arbeitsplätze und Klimaschutz sorgen. "Das ist ein entscheidender Schritt hin zu meiner Vision der Energieautarkie Österreichs“, unterstrich der Umweltminister.
Österreichs einziges AKW, gebaut in den 70er Jahren, ging nie in Betrieb, die Alpenrepublik deckt aber bisher teilweise ihren Strombedarf durch Zukauf aus dem Ausland und damit zum Teil mit Atomstrom.

