„Das sind eindrucksvolle Zahlen", freut sich Umweltminister Niki Berlakovich. Die aktuellen Zahlen zur konjunkturellen Entwicklung der österreichischen Umwelttechnikbranche seien bahnbrechend. Berlakovich: "Mir geht es darum, zu zeigen, dass sich Umwelt- und Klimaschutz mit Wirtschaftswachstum vereinbaren lassen. Ökonomie und Ökologie schließen sich nicht aus.“
Die Ergebnisse zeigen, dass der Umwelttechniksektor die wirtschaftliche Krise gut überstanden hat und bereits wieder stark wächst. Das Wachstum liegt deutlich über dem Durchschnitt der gesamten Sachgüterproduktion (Nettoproduktionswert 2010: plus 6,9 Prozent).
Wachstumstreiber ist wie in anderen Sektoren auch in der Umwelttechnik der Export. Die österreichische Umwelttechnik-Wirtschaft hat insgesamt wieder an die Entwicklung vor der Wirtschaftskrise angeschlossen.
Das Wachstum der Umwelttechnik-Wirtschaft trägt auch zur weiterhin großen Nachfrage bei green jobs bei: Das Beschäftigtenwachstum 2010 von 5,3 Prozent liegt deutlich über jenem der Sachgüterindustrie insgesamt. Bereits heute sind in Österreich 200.000 Personen in green jobs, in den nächsten Jahren sollen 100.000 neue Arbeitsplätze dazukommen.
Das Lebensministerium analysiert die Umwelttechnikbranche alle fünf Jahre mit einer Vollerhebung, wobei die nächste 2012 ansteht, in den Jahren dazwischen werden Daten und Zahlen mitttels Stichprobenerhebung von mehr als 100 Unternehmen im „Konjunkturbarometer Umwelttechnik“ erhoben.
Vier Vertreter aus der Umweltwirtschaftsbranche zeigten, warum green jobs die Jobs der Zukunft sind: green jobs sind umweltfreundlich und krisenfest. Es gibt ein großes Potential an neuen, sicheren Arbeitsplätzen. Umwelt- und Klimaschutz sei in erster Linie nicht Bürde, sondern Chance, betonte Berlakovich. "Green jobs sind Jobs der Zukunft. Mit dieser Umweltpolitik leisten wir nicht nur einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz, sondern das hilft der Wirtschaft und schafft neue Arbeitsplätze. Mit green jobs schaffen wir eine saubere Umwelt, ein lebenswertes Österreich und wir kommen zudem unserem Ziel der Energieautarkie bis 2050 näher“, so Berlakovich abschließend.

