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Solarförderung: In der Steiermark waren die Mittel nach 40 Sekunden erschöpft (02.05.2012)

Wien - Der Andrang bei der diesjährigen Klimafondsförderung für Sonnenstromanlagen in Österreich hat alle Rekorde gesprengt. Die Steiermark lag wieder vorne, aber auch in den Bundesländern, in denen der Andrang im letzten Jahr eher zurückhaltend war, hat sich der Druck enorm gesteigert. In der Steiermark war das Förderbudget in 40 Sekunden vergriffen, im letzten Jahr hat es immerhin 66 Sekunden gehalten.

Um 11 Uhr am Nachfolgetag waren es bereits 10.240 Anträge. In Niederösterreich war das Förderbudget in 3 Minuten vergeben, in Tirol sogar nach etwa einer Minute. Die Oberösterreicher mussten sich ebenso beeilen, nur eine Minute und 30 Sekunden blieben, um in den Fördertopf zu fallen.

Bild: Pixelio/Thomas Siepmann"Dass die Fördersumme pro Kilowattpeak in den letzten vier Jahren von 2.800 Euro auf 800 Euro gesunken ist, zeigt dass die Photovoltaik auf dem rasanten Weg zur Marktfähigkeit ist", so Hans Kronberger vom Bundesverband Photovoltaic Austria (PVA) und rechnet vor, "dass die privaten Errichter dem Staat inzwischen wesentlich mehr an Steuern und anderen Einnahmen bringen als die Fördersumme ausmacht".

Hans Kronberger: "Es ist absolut nicht einsehbar, warum man österreichweit an die 50.000 Antragsteller abweist, obwohl sie mit ihrer Investitionsbereitschaft wirkliche Green Jobs schaffen, die die Wirtschaft beleben und zusätzliche Steuereinnahmen bringen". Für den PVA ist der Zeitpunkt gekommen, an dem die PV-Förderproblematik auf höherer Ebene abgehandelt werden müsste. Hans Kronberger: "Kanzler und Vizekanzler wären jetzt am Zug ein konkretes Machtwort zu sprechen, um die Misere zu beenden und damit den privaten Antragstellern, der Wirtschaft und dem Staat zu helfen!"


Quelle: Bundesverband Photovoltaic Austria

© Bild: Pixelio/Thomas Siepmann



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