Seit 1. Juli dürfen Kühl- und Gefriergeräte, die besonders viel Strom verbrauchen, nicht mehr in den Handel, das berichtet das östereichische Lebensministerium. Geräte der Energieeffizienzklasse A, die sich bereits im Handel befinden, dürfen nur noch abverkauft werden. Für den Klimaschutz ist das ein wichtiger Beitrag: Denn die energieeffizientesten Kühlgeräte, die derzeit auf dem Markt sind (Kategorie A+++), verbrauchen um rund 60 % weniger Strom als die nun auslaufenden A-Geräte. Bei der zweitbesten Kategorie A++ beträgt die Ersparnis rund 40 Prozent.
Seit 1. Juli müssen sämtliche in Europa produzierten bzw. importierten Geräte zumindest die Klasse A+ erfüllen. "Energiefresser" der Klassen B, C und D sind schon zu früheren Zeitpunkten aus dem Handel verschwunden. Tipp des Umweltministeriums: Beim Kauf eines neuen Kühl- und Gefriergeräts sollte man auf jeden Fall ein wirklich effizientes Gerät der Klasse A+++ oder A++ wählen. Selbst die im Handel erhältlichen Geräte der Klasse A+ entsprechen keineswegs mehr dem Stand der Technik.
Kühl- und Gefriergeräte sind rund um die Uhr im Einsatz. Bei ihnen verbirgt sich daher großes Stromsparpotenzial, dessen Nutzung sich auch finanziell bemerkbar macht. Über eine Lebensdauer von 15 Jahren spart man durch den Kauf eines haushaltsüblichen Gerätes der Top-Kategorie A+++ rund 680 Euro gegenüber einem A-Gerät. Zwischen den Kategorien A++ und A beträgt die Ersparnis etwa 470 Euro.
Wer ein Kühlgerät kaufen möchte, kann sich vorher auf der Plattform www.topprodukte.at über die wichtigsten Kennziffern informieren. Kühlschränke, Gefriergeräte sowie Kühl- und Gefrierkombinationen werden dort auf Stromverbrauch und Geldsparpotenzial hin miteinander verglichen. Aufgelistet sind die Modelle von sieben der bekanntesten Hersteller.

