Zu Fluten in den Bergen kam es bereits in den vergangenen Jahren häufiger als früher, so die Erkenntnis der Forscher rund um Paola Allamano. Da der Oberflächenabfluss stark von der Temperatur beeinflusst werde, sei zu erwarten, dass diese Ereignisse auch weiter zunehmen werden. Das gelte auch für ihre Heftigkeit, denn ein Temperaturanstieg um zwei Grad würde sogenannte "Jahrhunderthochwasser" fünfmal häufiger als bisher werden lassen.
Schuld trägt das Wetter
"Hochwasser werden häufiger und stärker. Die wichtigste Ursache für diesen Effekt ist die Zunahme der extremen Wetterlagen, die zu Hochwasser führen", erklärt Hugo Aschwanden, vom Schweizer Bundesamt für Umwelt BAFU, das die Daten zur Verfügung gestellt hat, gegenüber pressetext. Weit weniger stark sei der Einfluss der Gletscherschmelze. "Die Schneedecke bewirkt einen Wasserrückhalt im Boden. Fehlt sie, rinnt mehr Wasser ab", so der Sektionschef für Gewässerbewirtschaftung.
Hochwasser im Gebirge müsse nicht automatisch auch Überflutungen im Tiefland bedeuten. "Die Schweiz hat relativ gute Möglichkeiten, vorübergehend zusätzliches Wasser zurückzuhalten. Das sind erstens die Speicherbecken in den Bergen zur Stromerzeugung, die zunehmend so bewirtschaftet werden, dass zusätzliches Volumen aufgenommen werden kann. Einen zweiten Schutz stellen die regulierten Alpenrandseen dar", so Aschwanden.
Weitere Informationen: www.idrologia.polito.it
22.03.2010
Warum der Eisbär einen Kühlschrank braucht
North American group WCI outlines carbon trade rules
UK: First carbon budget report card published
21.03.2010
Köhler hält höhere Spritpreise für sinnvoll
20.03.2010
BBH: Aktuelles zur Rechtssprechung im Emissionshandel
19.03.2010
CryoSat-Start am 8. April: Auf eisiger Mission dem Klimawandel auf der Spur
Ungarisches Ministerium konferiert mit BlueNext wegen sCERs
CDU und FDP sehen in einem effektiven Klimaschutzgesetz eine Gefährdung NRWs
Nordpool: CER spot market reopening
'Smart Energy 2020': VDE fordert bessere Rahmenbedingungen für intelligente Stromnetze
US-Fluggesellschaften klagen gegen EU wegen Emissionshandel
Baden-Württemberg will Ausbau der Windkraft forcieren
Aus für Hollands Kilometersteuer
Der Klimawandel bedroht das Wattenmeer
18.03.2010
Uni Stuttgart zeigt zukunftsweisende Projekte zu solarem Bauen
Supraleiter für erneuerbare Energien
Fahren unter Strom: Können Elektroautos einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten?
Österreichs Umweltminister Berlakovich nimmt Elektroauto im Dienst
Future common agricultural policy: Parliament kicks off debate
Dramatische Wasserknappheit in Südostasien
Die 'Lage der Welt 2010': Konsum ist mitverantwortlich für Zerstörung globaler Ökosysteme
Röttgen: zusätzliche Klimakonferenz Anfang Mai in Bonn
17.03.2010
Lord Nicholas Stern: 'Arroganz der Industriestaaten verhinderte Kopenhagen-Erfolg'
IETA issues warning on recycled CERs
Miliband pursues clean coal tech as UK growth sector
'Car2Car-Kommunikation' sorgt für Effizienz im Straßenverkehr und ist für E-Mobile unerlässlich
20/21.05.2010: Der Emissionshandel ab 2013
EU setzt weiter auf Weltklimavertrag
Solarproduzent Solon erhält Bürgschaft über 146 Millionen Euro
Eisendüngung des Meeres birgt Vergiftungsgefahr
Konferenz: Elektromobiliät bietet Chance für Österreichs Städte
Forscher: Zweitwärmster Winter seit 1880
16.03.2010
WWF fordert: Wattenmeer gegen steigenden Meeresspiegel wappnen
US-Stadt Davis verschreibt sich radikaler CO2-Diät
Indien setzt auf eigene Forschung zu Klimaschutzdaten
PwC-Studie 'Renewables Deals 2009': Investoren setzen auf Wasserkraft
Umweltbundesamt fordert Stromversorgung zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien
BMU fördert CO2-Reduzierung in der Stahlproduktion mit 30 Mio. Euro
BDH warnt: Klima- und Ressourcenschutz droht Finanzpolitik zum Opfer zu fallen
15.03.2010
Umweltverbände starten Initiative - Ohne NRW sind Klimaschutzziele nicht erreichbar
Potsdam-Institut: Wirtschaftlichkeit des Zwei-Grad-Ziels hängt von Technologien ab
Mexiko fordert Klarheit von EU zu Klimageldern
EU-Artenschutzziel auf 2020 verschoben
Mecklenburg-Vorpommern stellt Aktionsplan Klimaschutz vor
Deutschland erwartet keinen Durchbruch zu Weltklimavertrag in Mexiko
Greenpeace warnt: AKW-Laufzeitverlängerung blockiert 200 Milliarden Euro bis 2030