Co2-Handel.de - Das Portal zum Emissionshandel und Klimaschutz
Sie sind hier: Home » Klimawandel
Seite empfehlen

Wetterdienst gibt Sommer Durchschnittsnote mit Klimawandel-Effekt (29.08.2008)

Offenbach - Der Sommer 2008 ist nach Einschätzung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) durchschnittlich ausgefallen.

deutscher wetterdienstGleichzeitig war der Klimawandel erneut deutlich spürbar. Von Juni bis August - diese drei Monate umfassen den meteorologischen Sommer - sei es in Deutschland 1,2 Grad wärmer gewesen als im langjährigen Durchschnitt der Jahre 1961 bis 1990, teilte der DWD am Freitag in Offenbach mit.

Sonne   Bild: Pixelio/zaubervogelWie schon 2007 seien auch in diesem Jahr alle drei Sommermonate etwas wärmer als üblich ausgefallen. Die heißesten Tage waren der 2. und 3. Juli: In Bendorf (Rheinland-Pfalz) wurden 36,4 Grad, in Karlsruhe 36,2 Grad und in Holzdorf (Brandenburg) 35,7 Grad gemessen. Die Höchstwerte vom vergangenen Jahr wurden allerdings nicht erreicht. 2007 war das Quecksilber an einigen DWD-Stationen noch auf über 38 Grad geklettert.

Die tiefsten Temperaturen traten in der als «Schafskälte» bekannten Witterungsperiode auf: Am 14. und 17. Juni registrierte der DWD in Schierke (Harz, Sachsen-Anhalt) und Nürnberg ein Minimum von nur 1,0 Grad über Null, stellenweise gab es sogar leichten Bodenfrost. Die Niederschläge waren recht unterschiedlich verteilt, im Nordwesten und Süden war es eher nass, sonst oft trocken. Im Schnitt regnete es etwa 233 Liter pro Quadratmeter, das ist etwas weniger als der Normalwert von 239 Litern je Quadratmeter.

Am trockensten war es im Osten und Südosten - von Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg über Berlin bis nach Thüringen und Unterfranken. Dort kam an einigen Messstationen nur etwa die Hälfte des langjährigen Regen-Mittels zustande. In Bremen und Hamburg fielen dagegen im Schnitt fast 300 Liter pro Quadratmeter. Die niederschlagsreichsten Stationen lagen am Alpenrand: Garmisch-Partenkirchen registrierte von Juni bis August 568 Liter pro Quadratmeter, Rosenheim 558 und Reit im Winkl 552.

Mit etwa 633 Stunden Sonnenschein war der Sommer 2008 etwas sonniger als das vieljährige Mittel von 604 Stunden. Verwöhnt wurde diesmal vor allem Mecklenburg-Vorpommern mit 723 Stunden, nachdem es 2007 noch zu den sonnenscheinärmsten Bundesländern gezählt hatte. Am wenigsten zeigte sich die Sonne in Nordrhein-Westfalen, im Mittel nur etwa 566 Stunden, und dort besonders in der Landeshauptstadt Düsseldorf, wo nur 476 Sonnenstunden zusammenkamen.


Quelle: dpa


Aktuelle Markdaten und Börsenkurse

Climate Change News by Climate Ark

29.07.2010

MCS-Zertifizierung könnte britischen Photovoltaikmarktes begrenzen

Forscher: Seit 1990 steigt die Temperatur in der Arktis rasant an

05.10.10: Ressourceneffizienz - Motor für ein Grünes Wachstum

Atomindustrie dringt auf «15 Jahre plus X»

DIW Berlin: Grundsätzlich viel Spielraum für Brennelementesteuer

Kohlendioxid-Recycling: Klimakiller oder Kassenknüller?

28.07.2010

Für Stromleitung aus der Wüste: Blaupause mit 800 kV steht in China

Karlsruher Stadtmobil-Kunden können Plug-in Hybrid Prototypen mieten

Unterwasserfahrzeug forscht unter dem Treibeis der Arktis

Offshore wind heads for record year

Baden-Württemberg: 80 Prozent mehr Schiffs-Gütertransport möglich

19.08.10 : Emissionshandel und Klimaschutz in den USA

Röttgen will Windenergie verstärkt fördern

21.10.10: Launch Event für CDP Deutschland Bericht

27.07.2010

Neuer Online-Rechner: Photovoltaik-Anlagen an Wohngebäuden

Bund kappt Ökosteuer-Rabatte für energieintensive Industrie

Brasilianische Ureinwohner besetzen Wasserkraftwerk

Elektroauto Chevrolet Volt kommt zum Premiumpreis

Die Nutzung der Windenergie auf dem Meer kennt nur Gewinner

Stadtwerke Flensburg verkauft Ökostrom über mobilcom-debitel

Bundesnetzagentur: Über drei Gigawatt mehr Solaranlagen im ersten Halbjahr

KfW-Klimaschutzbeauftragter koordiniert Erstellung von Weltklimabericht

Viele Fragen offen für Deutschlands grüne Zukunft

26.07.2010

transpower will bessere Prognose für Wasserkraft und Photovoltaik

Hacker-Attacke legt ECX-Website vorübergehend lahm

Musterkommunen-Wettbewerb: 72 Bewerber erhalten ihren CO2-Rechner

Kleine solarthermische Kraftwerke mit Mehrfachnutzen für heiße Länder

EUA-News KW 29/2010

Wuppertal-Institut: CCS als Brückentechnologie für deutsche Kohlekraftwerke unnötig

Ab 26. Juli: Dritte Bayerische Klimawoche startet mit über 700 Aktionen

Flughafen Stuttgart will CO2-Emissionen um 20 Prozent reduzieren

23.07.2010

Wüstenstrom-Konsortium verzichtet auf Namen Desertec

Verband: Bald über Elektroauto-Prämie entscheiden

Fachagentur veröffentlicht umfassende Marktübersicht zu Hackschnitzel-Heizungen

WWF: Verschiebung des US Klima- und Energiegesetzes herber Rückschlag

Klima- und umweltfreundlich reisen: WWF sieht noch wenige Veranstalter auf gutem Weg

US-Senat vertagt umfassendes Klima- und Energiegesetz