Vom 19. bis 20. Mai 2010 findet zum sechsten Mal die Internationale Geothermiekonferenz im Konzerthaus Freiburg statt.
Das große Potenzial der tiefen Geothermie ist in Deutschland und anderen Ländern nach wie vor vielfach ungenutzt. Technische Herausforderungen bei der Reservoirerschließung, Unsicherheiten bezüglich der Fündigkeit und das Risiko von seismischen Ereignissen sind einige der Gründe, warum die Entwicklung der tiefen Geothermie weniger dynamisch ist als erwartet. Dabei sind gerade in Deutschland die Rahmenbedingungen sehr gut: Das Erneuerbare-Energien-Gesetz, das Marktanreizprogramm und die KfW-Kredite zur Absicherung von Fündigkeitsrisiken ermöglichen eine wirtschaftliche Umsetzung von Geothermieprojekten.
Doch die Zeit drängt – einerseits wegen des 2015 auslaufenden Frühstarterbonus, andererseits weil die Geothermiebranche zeigen muss, dass sie einen maßgeblichen Beitrag zur Deckung des Energiebedarfs leisten kann. Die hieraus entstehende Dynamik bietet Unter nehmen aus dem In- und Ausland vielerlei Möglichkeiten, entlang der Wertschöpfungskette aktiv zu werden.
Die Veranstaltungen der 6. Internationalen Geothermiekonferenz sollen über die neuesten Entwicklungen in der tiefen Geothermie informieren und helfen, wertvolle internationale
Geschäftskontakte zu knüpfen.
Der Kongress thematisiert die Bereiche:
- Finanzierung
- Seismizität
- Kraftwerkstechnik
- Internationale Projekte
- Tiefe Geothermie für Kommunen
- Risikominimierung bei der Bohrung
- Geothermieanlagen im Betrieb
- Grundlagen der Reservoirerschließung
Weitere Informationen, Programm und Anmeldung auf geothermiekonferenz.de

Was: 6. Internationale Geothermiekonferenz 