Klimaschutz ist teuer. Die Vereinten Nationen veranschlagen rund $ 40 bis $ 179 Mrd. pro Jahr, die ausgegeben werden müssen, um das Ziel einer auf 2 °C begrenzten Temperaturerhöhung zu erreichen.
Bei der Verteilung dieser Lasten stehen die deutschen Unternehmen mit an erster Stelle. Sie haben sich früh zu einem entschlossenen Vorgehen bekannt, im gleichen Atemzug aber eine Umsetzung verlangt, die die unvermeidlichen Belastungen fair und ohne überfl üssigen Bürokratieaufwand verteilt. Dieses Ziel wurde nach Ansicht vieler Branchenvertreter des Emissionshandels gerade in den ersten Jahren nach seiner Einführung im Jahr 2005 verfehlt. Sowohl die Zu teilung als auch das daran anschließende Marktgeschehen wurden von vielen Beobachtern als defi zitär empfunden.
Man habe seine Lektionen gelernt, hört man hierzu sowohl auf der europäischen als auch auf der deutschen Ebene. Ab 2013 werde das System nicht nur noch klimafreundlicher, sondern auch insgesamt gerechter. Die Betroffenen sehen das vielfach ganz anders. Es müsse nicht nur in Details noch viel passieren. Das Jahr 2010 sei nicht nur auf internationaler Ebene, sondern auch dort, wo die hehren Versprechungen eingelöst werden sollen, ein Jahr maßgeblicher Entscheidungen und engagierter Diskussion.
Zielsetzung der Konferenz
Für die Diskussionen rund um den Emissionshandel möchten wir – die Sozietät Becker Büttner Held gemeinsam mit der EW Medien und Kongresse GmbH – Ihnen ein Forum bieten. Anknüpfend an die erfolgreichen Konferenzen und parlamentarischen Gespräche der Vergangenheit möchten wir auch in diesem Jahr alle maßgeblichen Stakeholder des Emissionshandels zusammenbringen: Gemeinsam mit Anlagenbetreibern aus Energiewirtschaft und Industrie, Banken und Börsen als Experten für die noch jungen Carbon Markets als auch mit den Vertretern von Politik, Behörden und Verbänden wollen wir versuchen, Antworten u. a. auf folgende Fragen zu diskutieren:
- Was erwartet die Energiewirtschaft? Ist die Vollversteigerung der richtige Weg?
- Welche Rolle spielt CCS?
- Schaden die neuen Regeln der KWK? Welche Auswirkungen hat die Versteigerung auf Preise und Märkte?
- Wie optimistisch ist die Industrie? Wie hält man Industrie und Energiewirtschaft richtig auseinander? Was plant die Politik zum Ausgleich von Zusatzlasten?
- Wie entwickeln sich die Märkte national und weltweit? Ist die Preisbildung transparent und fair?
- Ist der Handel heutzutage eigentlich sicher genug?
Das Programm als PDF erhalten Sie hier, die Faxanmeldung hier

Was: Konferenz "Der Emissionshandel ab 2013 - Die Auswirkungen der Änderungen