Der europäische Emissionshandel steht vor umfangreichen Veränderungen: In der dritten Handelsperiode erhalten Kraftwerksbetreiber ab 2013 für die Stromproduktion keine kostenlose Zuteilung mehr, die emissionsintensive Industrie erhält nur einen Teil ihrer Emissionsberechtigungen weiterhin kostenlos. Zur Deckung ihrer CO2-Emissionen müssen die Unternehmen Berechtigungen am Markt erwerben. Das führt dazu, dass europaweit ab 2013 rund die Hälfte der verfügbaren Emissionsberechtigungen versteigert wird und somit die bisherige Auktionsmenge beträchtlich ausgeweitet wird.
Sind Anlagenbetreiber, Handelsplätze und Behörden ausreichend auf diesen Wandel in der dritten Handelsperiode vorbereitet? Ist die Versteigerung tatsächlich das probate Mittel der Wahl für mehr Effizienz im Klimaschutz?
Das Expertenforum mit Fachvorträgen und Podiumsgespräch wird diese und weitere Fragen ausführlich erörtern.
An der Gesprächsrunde nehmen teil:
- Dr. Jochen Diekmann - Stellvertretender Abteilungsleiter der Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW)
- Prof. Dr. Rainer Durth - Teamleiter KfW Klimaschutzfonds bei der KfW
- Dr. Joachim Hein - Abteilung Klima und Nachhaltige Entwicklung des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI)
- Steffen Löbner - Strategie und Marktentwicklung an der European Energy Exchange (EEX)
- Franzjosef Schafhausen - Unterabteilungsleiter Klimaschutz, Umwelt und Energie im Bundesumweltministerium (BMU)
Die Moderation übernimmt Dr. Hans-Jürgen Nantke, Leiter der Deutschen Emissionshandelsstelle (DEHSt).
Programm und Anmeldung finden Sie auf dehst.de

