„Das ist natürlich schon toll, dass sich 72 Städte, Gemeinden und Kreise aus Baden-Württemberg beworben haben. Mit so viel Resonanz konnte man nicht rechnen.“, meint Hemminger. Insbesondere nachdem der Wettbewerb das erste Mal ausgeschrieben war.
Das zeige halt, dass viele Kommunen in Sachen Klimaschutz schon auf einem guten Weg seien, ergänzt Geschäftsführer Stephan Schunkert. „Und so bekommt jede Kommune, die sich beworben hat, ein Instrument an die Hand, das sehr motivierend für die Bürger ist. Das wissen wir auf Grund unserer Erfahrung sehr genau“, so Schunkert weiter. Schließlich gebe es bereits eine stattliche Anzahl von eigens angepassten Lizenzausführungen des CO2-Rechners im Netz (hier), die man im Lauf der Jahre installiert hat.
Welche Kommunen nominiert sind, wurde in einem kompetenten Gremium der am Wettbewerb Beteiligten ermittelt. „Und da waren viele gute Projekte dabei, da bewegt sich viel“, verrät Schunkert. Trotzdem hätten sich anhand objektiver Kriterien recht schnell die Anwärter auf den Preis ermitteln lassen. Die Nominierungen wurden durch die Vertreter der Jury ausgesprochen, dazu gehören der Gemeindetag, der Städtetag und der Landkreistag des Landes Baden-Württemberg sowie die Klima- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA) und das Institut Fraunhofer ISI aus Karlsruhe.
Der nächste Schritt wird nun sein, dass die in der engeren Wahl stehenden Kommunen bekannt gegeben werden. Dies soll nach Aussagen Schunkerts noch diese Woche geschehen. Anschließend wird sich ein Filmteam aufmachen, um die Klimaschutzprojekte der nominierten Kommunen in Wort und Bild festzuhalten.
„Und dann ist es Sache der Jury, die sechs Gewinner des Wettbewerbs zu küren“, erklärt Schunkert. Diese werden dann im Rahmen des Energietags Baden-Württemberg am 25. und 26. September 2010 in Stuttgart und in einer landesweiten Ausstellung vorgestellt.
Mehr Informationen zum Wettbewerb gibt es unter www.energiemusterkommune.de.

„Ganz schön viel Arbeit“, stöhnt Andreas Hemminger, der bei der gemeinnützigen KlimAktiv GmbH für die Auslieferung von CO2-Rechnern verantwortlich ist. Aber er scheint das nicht ganz ernst zu meinen, strahlt er doch übers ganze Gesicht. Hemminger bereitet gerade für alle Bewerber des Wettbewerbs „Energie-Musterkommunen“ die 