Damit wird die Vorjahrsbeteiligung mit 66 Städten deutlich übertroffen. Weltweit machen dieses Jahr mehr als 5.000 Städte in 147 Ländern mit. Ziel der von der Umweltschutzorganisation WWF zum sechsten Mal organisierten Initiative "Earth Hour" ist es, öffentlich für den Umwelt- und Klimaschutz weltweit zu werben.
UN Generalsekretär Ban Ki Moon hat die Teilnahme der Vereinten Nationen an der "Earth Hour" zugesagt und rief zu weltweiter Beteiligung auf: "Indem wir das Licht ausschalten, setzen wir ein Symbol für erneuerbare Energien weltweit. Die Energie der Zukunft muss sauber und bezahlbar sein."
Auch der Vatikan wird sich an der Aktion beteiligen und die Beleuchtung der Kuppel der St. Peterdoms, dem 137 Meter hohen Wahrzeichen von Rom, ausschalten. Libyen ist zum ersten Mal dabei und wird die Beleuchtung des früheren Königspalasts, das heutige Nationalmuseum, löschen.
Weltbekannte Bauwerke wie die Christusstatue auf dem Gipfel des Corcovado in Rio de Janeiro, der Tafelberg von Kapstadt, der Burj Kalifa Wolkenkratzer in Dubai, das Opernhaus von Sydney, die chinesische Mauer, der Eifelturm in Paris, der schiefe Turm von Pisa, der Buckingham Palace in London sowie das Empire State Building in New York werden in Dunkelheit versinken.
In Deutschland werden unter anderem das Brandenburger Tor in Berlin, das UNESCO Welterbe Zollverein in Essen, die Frauenkirche in Dresden, Schloss Neuschwanstein und der Kölner Dom ihre Beleuchtung ausschalten.
Auch in diesem Jahr findet das zentrale WWF Earth Hour Event in Deutschland am Abend des 31. März 2012 in Berlin am Brandenburger Tor statt, darüber hinaus gibt es zahlreiche weitere Aktionen in anderen Städten.
Der WWF will mit der Aktion die Öffentlichkeit anregen, selbst stärker zum Klimaschutz beizutragen. Wie das gehen kann, zeigt die Umweltschutzorganisation am praktischen Beispiel Ernährung. "Fast ein Fünftel der deutschen CO2-Emissionen verursachen wir durch unsere Ernährung. Wer regionale Produkte in ihrer jeweiligen Saison aus ökologischer Landwirtschaft einkauft, möglichst viel Gemüse und wenig Fleisch isst, auf Tiefkühlkost verzichtet und Essbares nicht wegwirft, ernährt sich klimaschonender", erklärt Marco Vollmar, Mitglied der Geschäftsleitung WWF Deutschland. "Die Earth Hour ist der perfekte Anlass, um damit bei einem Abendessen mit Freunden, Kerzenschein und einem klimafreundlichen Menü zu starten."
Weitere Informationen und Anregungen finden sich auf wwf.de

