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Sonnige Aussichten für Solarkollektoren: ab sofort höhere Förderung (16.08.2012)

Heizen mit der Sonne ist gut fürs Klima. Denn dank Zuschüssen von mindestens 1500 Euro strahlt jetzt auch das Konto. Damit nicht genug - wer gleichzeitig seine Heizung auf Vordermann bringt, dem gibt der Staat nochmal 500 Euro oben drauf.

Betreiber kleinerer Anlagen (bis 40 Quadratmeter Kollektorfläche) erhalten seit 15. August 2012 mindestens 1.500 Euro, wenn die neue Solarkollektoranlage sowohl die Warmwasserbereitung als auch die Heizung unterstützt.

Bild: Pixelio/Heike HeringDie neue Mindestförderung kann fast ein Drittel mehr ausmachen, so die Verbraucherzentrale NRW. „Wer zum Beispiel eine zwölf Quadratmeter große Solarwärmeanlage installiert, hätte bisher nur 1.080 Euro (12 mal 90 Euro pro Quadratmeter) erhalten.“

Übrigens: Auch beim Einbau von Biomasse-Heizungsanlagen und Wärmepumpen (bis 100 kW Nennwärmeleistung) gelten künftig höhere Mindestfördersätze.

Die neuen Förderungen gibt es allerdings nur für bereits bestehende Gebäude.

Nochmal 500 Euro obendrauf gibts, wer die alte Heizung durch einen modernen Brennwertkessel ersetzt. Alternativ können Hausbesitzer auch auf eine Holzpelletheizung oder eine Wärmepumpe umsteigen. Doch aufgepasst: Den Zusatzbonus gibt’s nur, wenn der Installateur-Betrieb nach dem Einbau der neuen Heizung einen hydraulischen Abgleich vornimmt. Dieser stellt sicher, dass die Anlage richtig eingestellt wird – was wiederum Energie und damit Kosten spart.

Hausbesitzer in Nordrhein-Westfalen können zusätzlich auf das Landesförderprogramm „progres.nrw“ zählen. Die Verbraucherzentrale: „Bei geschätzten Investitionskosten von 10.000 bis 12.000 Euro können Sanierungswillige aus beiden Förderprogrammen dann etwa 3.080 Euro einstreichen. Und sparen bei durchschnittlichen Heizkosten von 2.000 Euro pro Jahr für ein Einfamilienhaus dank der Solaranlage dann dauerhaft bis zu 20 Prozent der Energiekosten, also rund 400 Euro, ein.

Weitere Informationen zu Solarwärmeanlagen gibt es in der Energieberatung der örtlichen Beratungsstellen der einzelnen Verbraucherzentralen. Ein halbstündiges Energieberatungsgespräch bei der Verbraucherzentrale NRW etwa kostet fünf Euro.

Die Energiefachleute beraten auch beim Ratsuchenden vor Ort, zum Beispiel, ob eine Solarthermieanlage im Einzelfall überhaupt sinnvoll ist. Sie geben Tipps zu Größe und Art der Anlage und erläutern Fördermöglichkeiten.

Bei der Verbraucherzentrale NRW ist eine 90-minütige Vor-Ort-Beratung ist für 60 Euro zu haben. Weitere Infos unter www.vz-nrw.de/energieberatung

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© Bild: Pixelio/Heike Hering



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