Durch die im Jahr 2008 von der KfW geförderten Anlagen werden jährlich knapp 3 Mio. Tonnen CO2-Emissionen vermieden. In den Jahren 2007 und 2008 zusammen wurden mit Hilfe der KfW-Programme die jährlichen CO2-Emissionen um rund 7,1 Mio. Tonnen reduziert, was rund 11 % der von der Bundesregierung angestrebten zusätzlichen CO2-Einsparungen durch den Ausbau Erneuerbarer Energien im Strom- und Wärmebereich bis zum Jahr 2020 entspricht. Dies sind Ergebnisse des Evaluationsberichtes Erneuerbare Energien 2008, den das Stuttgarter Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung im Auftrag der KfW Bankengruppe erstellt hat.
„Die KfW Förderprogramme Erneuerbarer Energien leisten nicht nur einen wesentlichen Betrag, um die Klimaschutzziele der Bundesregierung zu erreichen. Sie setzen darüber hinaus wichtige Impulse für Innovationen im Bereich Umwelt- und Klimaschutztechnik und für den an Nachhaltigkeit ausgerichteten Umbau unserer Energieversorgung“, sagte Dr. Norbert Irsch, Chefvolkswirt der KfW Bankengruppe.
Die Bedeutung der KfW-Programme für den Ausbau der Erneuerbaren Energie zeigt sich besonders deutlich im Strombereich. So wurden von der im Jahr 2008 neu geschaffenen elektrischen Leistung insgesamt 58 % von der KfW gefördert. Bei einzelnen Energieträgern im Bereich Elektrizität ist der Anteil noch deutlich höher. Bei Windkraftanlagen etwa beträgt er rund zwei Drittel, bei der Wasserkraft rund 90 Prozent.
Durch Produktion und Bau der im Jahr 2008 durch die KfW geförderten Anlagen konnten rund 42.000 Arbeitsplätze gesichert bzw. neu geschaffen werden. Somit trägt die KfW-Förderung weiterhin maßgeblich zum Jobmotor Erneuerbare Energien bei und erweist sich als Innovationsprogramm für eine exportorientierte Wirtschaft. Hinzu kommen jährlich mehr als 1.850 Arbeitsplätze durch Betrieb und Wartung der Anlagen. Rd. 72 % der Arbeitsplätze sind in kleinen und mittleren Unternehmen mit weniger als 500 Beschäftigten entstanden, knapp die Hälfte davon (insgesamt 33 %) in Kleinunternehmen mit weniger als 50 Beschäftigten. Diese Zahlen unterstreichen die überaus hohe Bedeutung der betrachteten KfW-Programme für die Mittelstandsförderung.
Die wichtigsten Ergebnisse der aktuellen Studie sind:
- Umfang der geförderten Investitionen
Mit den KfW-Programmen zur Förderung der Erneuerbaren Energien wurden im Jahr 2008 in Deutschland Investitionen in Höhe von 5,2 Mrd. EUR finanziert. Zum Vergleich: Insgesamt wurden in Deutschland in 2008 rund 13,1 Mrd. EUR in den Ausbau der Erneuerbaren investiert. Knapp 40 % aller in Deutschland getätigten Investitionen in den Ausbau der regenerativen Energien hat folglich die KfW gefördert. - Vermiedene Energieimporte
Die KfW-Förderung Erneuerbarer Energien im Jahr 2008 führt zu vermiedenen Energieimporten im Gegenwert von jährlich rund 244 Mio. EUR. Dies entspricht knapp 4,9 Mrd. EUR über die gesamte Laufzeit der regenerativen Anlagen von durchschnittlich 20 Jahren. Die im Inland verbleibenden Mittel tragen zur Stärkung der Binnennachfrage bei und steigern die Versorgungssicherheit Deutschlands im Energiesektor. - CO2-Minderung
Die aus den Investitionen resultierenden Klimaschutzeffekte sind beachtlich. Die im Jahr 2008 von der KfW geförderten Anlagen führen zu einer Vermeidung von 2,97 Mio. Tonnen CO2 pro Jahr. Betrachtet man die Förderjahre 2007 und 2008 zusammen, so wurden durch die KfW-Programme bislang Emissionsvermeidungen von rund 7,1 Mio. Tonnen CO2 jährlich angestoßen. Dies entspricht rund 11 % der im Rahmen des Integrierten Energie- und Klimaprogramms der Bundesregierung angestrebten zusätzlichen Emissionsminderungen im Strom- und Wärmebereich bis 2020. - Beschäftigungseffekte
Allein durch Produktion und Bau der im Jahr 2008 geförderten Anlagen konnten rund 42.000 Arbeitsplätze gesichert bzw. neu geschaffen werden. Hinzu kommen weitere Arbeitsplätze durch Betrieb und Wartung der Anlagen. Die KfW-Förderung trägt maßgeblich zum Jobmotor Erneuerbare Energien bei und erweist sich als Innovationsmotor für eine exportorientierte Wirtschaft. - Mittelstand
Rund 72 % der Arbeitsplätze entfallen auf kleine und mittlere Unternehmen mit weniger als 500 Beschäftigten, knapp die Hälfte davon (insgesamt
33 %) auf Kleinunternehmen mit weniger als 50 Beschäftigten. Diese Zahlen unterstreichen, dass die durch KfW-Förderprogramme unterstützten Investitionen insbesondere mittelständischen Unternehmen zugute kommen.
Den Download der Studie erhalten Sie hier (Bild anklicken)

Die KfW-Programme zur Förderung Erneuerbarer Energien leisten einen zentralen Beitrag für den Ausbau nicht fossiler, nachhaltiger 