Mit der Bekräftigung unter Verweis auf die Koalitionsvereinbarung der schwarz-gelben Regierung stellte sich der Politiker gegen zuletzt getätigte Äußerungen des Bundeswirtschaftsministers Rainer Brüderle (FDP). Dieser hatte Mitte Januar in Berlin auf einem Energiekongress für eine hälftige Teilung der Profite geworben und eine solche Lösung als "fair" bezeichnet.
Bei der Frage, wie lange die deutschen Kernkraftwerke über den momentan geltenden Zeitpunkt hinaus am Netz bleiben sollen, wollte sich Homann nicht festlegen. Die von seinem Parteikollegen und Umweltminister Röttgen ins Gespräch gebrachten acht Jahre bezeichnete Homann als "eine Option von mehreren". Er wolle zunächst die Expertengutachten abwarten, die derzeit angefertigt würden.

