Im laufenden Jahr will das Unternehmen weiter zwischen 2,7 und 2,9 Milliarden Dollar umsetzen. Zugleich rechnet es jedoch mit geringeren Margen. Der Gewinn dürfte den Angaben zufolge auf 6,85 bis 6,05 Dollar je Aktie sinken.
Der Vorstand äußerte sich wegen der von der Bundesregierung geplanten Senkung der Solarförderung unsicher über die weitere Entwicklung in Deutschland, wo der Konzern im vergangenen Jahr einen Großteil seines Geschäfts machte. In diesem Jahr erwartet First Solar im Sonnenenergieland Nummer eins eine Stagnation, in anderen Länder wie etwa Italien dagegen einen deutlichen Zuwachs. Trotzdem will das Unternehmen weiter die Hälfte seiner Umsätze in der Bundesrepublik machen. Die US-Amerikaner produzieren unter anderem in Frankfurt an der Oder.
First Solar hat die mit Abstand niedrigsten Produktionskosten. Die Amerikaner setzen auf Dünnschichtmodule auf der Basis von Cadmiumtellurid. Diese sind viel billiger zu produzieren als auf Silizium basierende Anlagen. Auch wenn die Module als nicht so leistungsfähig gelten, hat sich das Unternehmen mit seiner Technik einen Wettbewerbsvorteil verschafft.

