Es sei ein Skandal, dass der Bau von Atomkraftwerken nicht von den internationalen Instituten unterstützt werde. Sarkozy kritisierte außerdem, dass die Einnahmen aus dem Emissionshandel bislang nicht für Investitionen in Atomkraft verwendet werden dürfen. Diese Regel beruhe auf «ideologischen Gründen aus vergangenen Zeiten» und sei nicht mehr zeitgemäß.
Angesichts des weltweit drohenden Mangels an Atom-Experten kündigte Sarkozy den Aufbau einer internationalen Hochschule für Atomenergie bei Paris an. «Es gibt ein enormes Problem, es fehlen Ingenieure und Techniker», sagte Sarkozy. Derzeit bilde Frankreich etwa 1000 Doktoranden und Post-Doktoranden im Nuklear-Bereich aus, unter ihnen 14 Prozent aus nordafrikanischen Ländern, die zu künftigen Kunden französischer Atomkraftwerke zählen.

