Da Deutschland jedoch auch 2009 mit einem Umsatz von einer Milliarde US-Dollar 76 Prozent des europäischen Gesamtmarktes ausmachte, was ca. 90 Prozent vom globalen Markt für Biogasanlagen entspricht, ist davon auszugehen, dass das Land seine Führungsrolle im laufenden Jahr beibehalten kann.
Der Bau größerer Anlagen zur Erzeugung von Biogas wird laut einer neuen Studie der Unternehmensberatung Frost & Sullivan (http://environment.frost.com) trotz der jüngsten wirtschaftlichen Unsicherheiten sowohl für Landwirte als auch für Finanzinvestoren auch künftig äußerst lukrativ bleiben. Allein in Deutschland sind für 2010 mehr als 30 neue Anlagen geplant.
Andere EU-Länder und selbst die USA orientieren sich in Sachen erneuerbare Energien zunehmend an Deutschland. Hier wie dort werden momentan Richtlinien zur Förderung des Biogas-Marktes implementiert, die auf Landwirte als primäre Nutzer abzielen. So hat die US-Regierung beispielsweise eine Kampagne zur Behandlung von gefährlichen Abfällen aus der Viehwirtschaft initiiert mit dem Ziel, die Treibhausgase zu reduzieren, die wirtschaftliche Position der Bauern zu verbessern und das Interesse am Bau von Biogasanlagen zu wecken.
„Der Markt für Biogasanlagen befindet sich derzeit an einem Wendepunkt. Unserer Einschätzung nach ist bis 2016 mit einem durchschnittlichen Jahreswachstum zwischen acht und 24 Prozent zu rechnen", so Nuno Oscar Branco, Senior Analyst Environment bei Frost & Sullivan. „Der deutsche Markt wird dank der guten gesetzlichen Rahmenbedingungen weiter zulegen. Sollten andere europäische Länder, die USA und Kanada dem deutschen Beispiel folgen und ähnlich attraktive Voraussetzungen für Landwirte und Investoren schaffen, dürfte das Wachstum nur noch von den Branchenakteuren selbst gebremst werden – nämlich dann, wenn sie möglicherweise die Nachfrage nicht gleich decken können.“
Bei Interesse an weiteren Informationen zu Frost & Sullivans neuster Studie zum Europamarkt für Biogasanlagen wenden Sie sich bitte unter Angabe Ihrer vollständigen Kontaktdaten an Katja Feick - Corporate Communications (katja.feick@frost.com). Die Informationen werden Ihnen nach Eingang der Kontaktdaten per E-Mail zugesendet.

